Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Malta
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Malta Sehenswürdigkeiten: 11 schöne Orte, die du sehen musst

Lohnt sich eine Reise nach Malta? Wir waren anfangs etwas skeptisch. Und tatsächlich mussten auch wir erst ein wenig warm werden mit dem Inselstaat im Mittelmeer.

Unsere Skepsis wich aber, je länger wir auf der Insel (bzw. den Inseln) verbrachten. Auf Malta gibt es viele spannende Orte und tolle Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Kein Wunder also, dass die Macher von Game of Thrones viele Szenen auf Malta abdrehten.

In diesem Artikel verraten wir dir die Top-Sehenswürdigkeiten, die du auf jeden Fall sehen musst. Außerdem sagen wir dir, ob Malta die richtige Urlaubsdestination für dich ist und zu welcher Jahreszeit du auf keinen Fall nach Malta fliegen solltest.

Außerdem erfährst du am Ende des Artikels, für wen sich Malta lohnt und wer besser ein anderes Urlaubsziel ansteuert.

Aktualisiert am 04.04.2022

Die schönsten Malta-Sehenswürdigkeiten im Überblick

Hier findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Malta im Überblick:

  1. Valletta
  2. Three Cities
  3. Hafen von Marsaxlokk
  4. St. Peters Pool
  5. Blaue Grotte
  6. Ruinen von Ħaġar Qim und Mnajdra
  7. Mdina & Rabat
  8. Dingli Cliffs
  9. Hypogäum von Ħal-Saflieni
  10. Gozo

1. Valletta

Maltas Hauptstadt Valletta ist für sich genommen eine einzige große Sehenswürdigkeit. Schon seit 1980 ist die kleinste Hauptstadt eines EU-Staates als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Du solltest mindestens einen Tag einplanen, um Valletta halbwegs zu erkunden.

Rote Telefonzelle in Valletta
Die roten Telefonzellen in Valletta (und in anderen Orten der Insel) sind ein tolles Fotomotiv
Biggi vor bunten Erkern in Valletta
Die schönen bunten Erker sind typisch für Malta

In Valletta gibt es zahlreiche tolle Sehenswürdigkeiten, die absolut lohnenswert sind. Im Folgenden stellen wir dir die wichtigsten drei Attraktionen in Valletta vor.

Die St. John’s Co-Cathedral ist DIE Top-Attraktion in Valletta (10 Euro Eintritt, Website; Google Maps). Die imposante Kirche wurde zwischen 1573 und 1578 errichtet und ist heute der Touristenmagnet schlechthin.

Von außen relativ unscheinbar, findest du im Inneren ein wahrlich imposantes Gotteshaus vor. Die Decken sind mit riesigen Gemälden verziert. Was nicht bemalt ist, wurde mit Blattgold veredelt.

Besonders eindrucksvoll ist der Marmorboden mit über 400 verschieden verzierten Grabsteinen (vom frühen 17. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert). Die Grabsteine erinnern an die Ritter des Ordens von St. John. Neben dem Thema Triumpf taucht auch immer wieder das Skelett als Symbol für den Tod auf.

Etwas Vergleichbares haben wir zuvor in keiner Kirche gesehen. Auf Malta gibt es aber ähnliche Kirchen. Die St. John’s Co-Cathedral gehört aber zu den schönsten und zu den Top-Sehenswürdigkeiten, die du auf Malta definitiv besuchen musst.

Im Inneren der St. John’s Co-Cathedral
Die St. John’s Co-Cathedral gehört definitiv zu den Top-Attraktionen in Valletta
Blick zur Decke in der St. John’s Co-Cathedral
Hier kommst du aus dem Staunen nicht mehr heraus
Im Inneren der St. John’s Co-Cathedral in Valletta
Selten haben wir eine so eindrucksvolle Kirche gesehen
Grabsteine in der St. John’s Co-Cathedral
Mehr als 400 Grabsteine schmücken den Boden des Gotteshauses

Die Upper Barraka Gardens (Google Maps) gehören für uns ebenfalls zu den Top-Sehenswürdigkeiten in der maltesischen Hauptstadt. In der im 17. Jahrhundert angelegten Parkanlage kannst du bei schönem Wetter im Schatten unter einem der vielen Bäume verweilen.

Sehr sehenswert sind die vielen Denkmäler und Kunstwerke in dem Park. Das absolute Highlight ist aber der Blick übers Meer hinüber auf die drei klassischen Städte Vittorosia, Senglea und Cospicua („The Three Cities“).

Zudem ist eine ganze Kanonen-Batterie auf der Saluting Battery unterhalb des Parks  aufgebaut. Zweimal am Tag wird eine Kanone abgefeuert (um 12.00 und um 16.00 Uhr). Dieses Spektakel verfolgen immer hunderte Schaulustige. Um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern, solltest du zeitig – mindestens eine halbe Stunde vorher – vor Ort sein.

Kanonenschuss in Valletta
Um 12 und um 16 Uhr wird die Kanone abgefeuert – ein echtes Spektakel in Valletta
Steinbögen in den Upper Barraka Gardens in Valletta
Die Upper Barraka Gardens mit den Kanonen sind ein tolles Highlight in Valletta
Altes Haus in den Upper Barraka Gardens in Valletta
Im Sommer kannst du hier ein wenig Ruhe finden

Valletta ist umgeben von einer wirklich imposanten Stadtmauer – solch eine Befestigungsanlage haben wir noch in keiner anderen Stadt der Welt gesehen. Dank dieser riesigen Wehranlage zählt Valletta historisch übrigens zu einer der am besten gesicherten Städte weltweit.

Schon beim Betreten des historischen Bodens wirst du über eine Brücke und durch die unüberwindbar erscheinende Stadtmauer geführt. Vallettas Wehranlagen sind überall präsent. Besonders eindrucksvoll fanden wir die Anlage im Nordosten der Stadt beim Fort St Elmo (Google Maps). Das Fort St Elmo beherbergt heute übrigens das National War Museum (Website).

Treppen führen hinab zum Meer und zum Fuße der riesigen Stadtmauer. Ein schmaler Wanderweg führt über dem Meer entlang. Dabei sind immer wieder steile Treppen und relativ Schmale Stellen zu überwinden.

Der Weg führt einmal komplett unterhalb des Forts St Elmo entlang. Am Fuße der Stadtmauer wird dir sofort klar, warum Valletta nach der Fertigstellung der Wehranlage 1571 nie mehr kriegerisch eingenommen wurde. Selbst die Bombardements im zweiten Weltkrieg überstanden die dicken Mauern.

Stadtmauer und Brücke im Meer bei Valletta
Ein schmaler Wanderweg führt am Fuße der imposanten Stadtmauer entlang. Hier siehst du schön die in den Fels geschlagenen Treppen
Am Fuße des Fort St. Elmo in Valletta
Das Fort St Elmo diente einst dem Schutz der Stadt und beherbergt heute unter anderem ein Museum

⭐ Empfehlenswerte Reiseführer für deine Malta-Reise

Wir verraten dir hier alle Top-Attraktionen auf Malta. Wenn du einen gedruckten Reiseführer suchst, können wir dir die folgenden Tippgeber sehr ans Herz legen.

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2. Three Cities

Von Valletta hast du einen tollen Blick über den „Grand Harbour“ (so nennt man die riesige Bucht) auf die sogenannten „Three Cities“ Vittoriosa, Senglea & Cospicua.

Die drei Städte gehören zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten auf der Insel. Dabei macht der Blick von Maltas Wehranlagen hinüber zu den Three Cities definitiv Lust auf mehr.

Doch lohnt ein Besuch? Wir meinen ja! Uns haben die Ursprünglichkeit und die Leichtigkeit, die diese Städte auszeichnet, sehr gefallen. 

Vittoriosa

Am besten hat uns persönlich Vittoriosa (die Stadt mit dem großen Yachthafen) gefallen.

In den Three Cities scheint die Zeit still zu stehen und die engen Gassen sind weniger überlaufen als in Valletta. Überhaupt haben wir im Februar kaum Touristen in den Three Cities gesehen – ganz anders als in Valletta.

Wenn du dich für Geschichte interessierst, ist das imposante Fort St. Angelo (am Ende des Yachthafens; 10 Euro Eintritt, Google Maps) sicher sehr spannend für dich.

Schöne Gasse in Vittoriosa
Eine der schönen Gassen in Vittoriosa
Straßenszene in Vittoriosa
In dem kleinen Ort scheint die Zeit stehen geblieben zu sein
Das Fort St. Angelo
Steinbögen beim Fort St. Angelo

Zwischen Valletta und Vittoriosa fährt ein Wasser-Taxi (das ist ein kleines Bötchen). Die Fahrt kostet einfach 2 Euro pro Person (Haltestelle Valletta auf Google Maps; Haltestelle Vittoriosa auf Google Maps). Wenn dir das zu wackelig ist, fährt auch eine richtige Fähre zwischen Valletta und den Three Cities (Website).

Das Wassertaxi verbindet Vittoriosa mit Valletta
Dieses kleine Wassertaxi verbindet Vittoriosa mit Valletta. Der Preis: 2 Euro pro Person und Fahrt

Senglea

Sehr Sehenswert ist auch Senglea. Von dem kleinen Park an der Spitze des Ortes (Safe Haven Gardens; Google Maps) hast du einen tollen Blick über den Grand Harbour und auf Valletta. Wenn um 12 und um 16 Uhr die Kanone in Valletta abgefeuert wird, bekommst du es hier garantiert mit.

Turm im Safe Haven Gardens mit Blick auf Valletta
Der kleine Turm im Safe Haven Gardens mit Sicht auf Valletta
Blick von Senglea auf Valletta
Der Blick vom Safe Haven Gardens auf Valletta. Links im Bild siehst du übrigens den Aufzug, der dich vom Wasser hinauf zu den Upper Barraka Gardens bringt

Wenn du in die Stadt hineinläufst, halte dich am besten rechts unten am Wasser und geh nicht durch das Haupttor der Stadt. Hier unten läufst du durch nette kleine Gassen.

Die andere Seite der Stadt ist nicht so schön – dafür blickst du hier auf den riesigen Hafen (was durchaus auch interessant ist, aber nicht unbedingt schön).

Street Art in Senglea
Street Art in Senglea
Blick auf Vittoriosa, davor Schiffe auf dem Meer
Der Blick von Senglea hinüber nach Vittoriosa

Cospicua

Cospicua hat uns persönlich – aus touristischer Sicht – am wenigsten gefallen. Dafür erlebst du Malta hier noch richtig ursprünglich.

Fazit: Die Three Cities sind absolut sehenswert. Alle drei Städte musst du aber nicht unbedingt sehen. Lauf ein wenig durch die Gassen (nimm von Valletta aus das Wassertaxi oder die Fähre), genieße das Flair und trink einen Cappuccino.

Interessierst du dich für Museen und Geschichte, mach unbedingt einen Abstecher in die mittelalterliche Festung Fort St. Angelo in Vittoriosa. Auch die Safe Haven Gardens in Senglea mit Blick auf Valletta sind wirklich schön.

3. Der Hafen von Marsaxlokk

Ein Besuch des Fischerhafens des kleinen Örtchens Marsaxlokk (Google Maps) darf auf keiner Malta-Reise fehlen. Für uns ist Marsaxlokk einer der schönsten Orte auf der Mittelmeerinsel.

Im Fischerhafen erwarten dich hunderte bunt angemalte Fischerboote in allen Größen. Der Fischerhafen ist nicht nur für Fotografen und Instagrammer ein echtes Eldorado – hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten.

Sei am besten früh am Morgen in Marsaxlokk, wenn die Sonne noch nicht zu hoch steht und das Licht weich ist. Außerdem ist es am Morgen in Marsaxlokk noch nicht zu voll und der eine oder andere Fischer hat auch Zeit für einen Plausch.

An der Hafenpromenade reiht sich ein Restaurant ans nächste. Die Spezialität ist – wie könnte es anders sein – fangfrischer Fisch.

Einmal in der Woche – immer am Sonntag – gibt es außerdem einen Fischermarkt in Marsaxlokk. Dieses Event darfst du dir nicht entgehen lassen.

Boote im Hafen von Marsaxlokk im Morgenlicht
Der Hafen von Marsaxlokk gehört definitiv zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Malta
Blick über den Hafen von Marsaxlokk
Ein Fotomotiv jagt das nächste
Bunte Boote im Hafen von Marsaxlokk
Besonders schön ist der Hafen mit den bunten Booten am Morgen

4. St. Peters Pool + Geheimtipp

Die kleine Bucht St. Peters Pool (Google Maps) ist schon lange kein Geheimtipp mehr und gehört inzwischen zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Malta. Vom Parkplatz (das letzte Stück der Straße ist wirklich sehr eng) erreichst du die schöne Bucht in wenigen Minuten zu Fuß.

Im Sommer ist der St. Peters Pool ein beliebter Felsbadestrand (nur für Schwimmer) – in den kälteren Monaten hast du die Bucht oft für dich ganz alleine.

Das Meer hat hier eine Art Pool mit Höhle in den Fels gefressen. Liegen kannst du auf flachen Felsplatten. Das Wasser ist – wie könnte es anders sein – türkisblau. Fernweh ist bei deinen Freunden garantiert.

Der St. Peters Pool aus der Luft gesehen
So sieht der St. Peters Pool von oben aus. Traumhaft schön, oder?
Biggi im roten Kleid vor der kleinen Bucht St. Peters Pool
Der St. Peters Pool gehört zu den beliebtesten Badebuchten der Insel (nur für Schwimmer) und ist das ganze Jahr über eine Top-Attraktion

Geheimtipp: Wenn dir der St. Peters Pool zu überlaufen ist, fahr die Straße noch ein wenig weiter zur Il-Kalanka Bay (Google Maps). Die Kulisse steht dem St. Peters Pool in nichts nach. Auch hier hat das Meer einen riesigen Pool in den Fels gefressen, der zum gemütlichen Baden (ebenfalls nur für Schwimmer) einlädt.

Blick auf die Il-Kalanka Bay
Die Il-Kalanka Bay ist im Sommer ein beliebtes Ausflugs- und Badeziel
Die Il-Kalanka Bay aus der Luft
Die Il-Kalanka Bay aus der Luft

5. Die Blaue Grotte

Auch die Blaue Grotte (Blue Grotto) sollte auf keiner Malta-Reise fehlen. Im Laufe hunderttausender Jahre erschuf die Erosion eine imposante Höhle in der schroffen Steilküste der Insel.

Direkt an der Straße gibt es einen bekannten Aussichtspunkt (Blue Wall and Grotto Viewpoint; Google Maps), von dem aus du einen tollen Blick auf die Steilküste und hinab zur Blauen Grotte hast.

Tipp: Wenn du keinen Mietwagen auf Malta hast, erreichst du den Aussichtspunkt (Haltestelle „Panorama“) mit der Buslinie 74 (Valletta – Zurrieq). Eine andere Möglichkeit ist die Buslinie 201 (Flughafen – Rabat).

Blick auf die Blaue Grotte am Abend
Die Blaue Grotte gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Malta und ist einer der schönsten Fotospots der Insel

Noch spektakulärer ist eine Fahrt mit dem Boot in die Blaue Grotte. Die kleinen Boote starten etwa alle 15 Minuten im Hafen von Qrendi (Google Maps). Erwachsene zahlen für die rund 20-minütige Bootsfahrt acht Euro.

In den Booten haben bis zu acht Passagiere Platz – und meist sind die Boote auch voll besetzt. Die besten Fotos machst du aus der ersten Reihe.

Neben der Blauen Grotte steuert das Boot noch ein paar andere Höhlen an. Die kurze Bootstour ist wirklich spannend und eindrucksvoll. Viel Zeit zum Fotografieren hast du leider nicht. Zumindest bei unserer Tour wurde kein einziger Stopp eingelegt. Zum Anschauen reicht’s, für tolle Fotos kaum.

Willst du ganz besondere Bilder der Blauen Grotte, musst du eine Privat-Tour buchen. Die Tour kostet stolze 64 Euro (8 Plätze mal 8 Euro).

Mit dem Boot in der Blauen Grotte auf Malta
Die Fahrt mit dem Boot in die Blaue Grotte gehört auf Malta zum Pflichtprogramm

6. Die Ruinen von Ħaġar Qim und Mnajdra + Geheimtipp

Malta blickt auf eine lange und aufregende Geschichte zurück. Ruinen sind heute noch stumme Zeugen dieser ereignisreichen Vergangenheit. Zu den bekanntesten Ruinen der Insel gehören die Tempel Ħaġar Qim (erbaut zwischen 3600 und 2500 v. Chr.; Google Maps) und Mnajdra (erbaut zwischen 3600 und 3200 v. Chr.; Google Maps), die in vielen Reiseführern als Top-Sehenswürdigkeit auf Malta aufgelistet werden.

Es gibt noch weitere Tempelruinen auf Malta – alle muss man aber wirklich nicht sehen.

Beide Tempelruinen stehen in unmittelbarer Nähe zueinander und befinden sich nur einen Steinwurf von der Blauen Grotte entfernt.

Zum Schutz vor Wind und Wetter stehen die imposanten Tempelanlagen seit einigen Jahren unter riesigen Zeltplanen. Du erfährst viel über die Tempel und kannst natürlich einen Blick in die Anlagen werfen. Mit zehn Euro Eintritt für beide Tempel (Erwachsene) ist der Preis jedoch recht hoch.

Für viele Besucher sind die Tempelruinen ein Top-Highlight. Nach unseren Sizilien-Reisen sind wir in der Hinsicht allerdings etwas verwöhnt. Willst du wirklich imposante Tempelanlagen sehen, führt kein Weg an der Nachbarinsel → Sizilien vorbei.

Die Tempelanlage Mnajdra gehört für viele zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Malta
In der Tempelanlage Mnajdra gibt es einiges zu entdecken
Ein bearbeiteter Kalkstein in der Tempelanlage Mnajdra
Ein bearbeiteter Kalkstein in der Tempelanlage Mnajdra

Tipp: Der Heritage Trail (nicht bei Google verzeichnet) verbindet die Tempel Ħaġar Qim und Mnajdra auf einem wenig begangenen Pfad mit grandioser Aussicht – und das ganz ohne Eintritt.

Los geht’s an der Tempelanlage Ħaġar Qim. Du gehst aber nicht in die Ausgrabungsstätte hinein, sondern biegst direkt vor der Kontrollstation links ab. Den Weg kannst du nicht übersehen.

Der Wanderpfad (für den du mit Fotostopps etwa eine Stunde einplanen solltest) eröffnet tolle Blicke auf die Westküste Maltas und ist ein echter Geheimtipp. Das i-Tüpfelchen auf dem kurzen Wanderweg ist der Hamrija Tower, ein alter Wachturm.

Blick vom Heritage Trail über die Küste Maltas
Blick vom Heritage Trail über die schroffe Westküste Maltas

7. Mdina & Rabat

Die rund 4000 Jahre alte Stadt Mdina (auch „Silent City“ genannt – es verirren sich nämlich fast nur Tagestouristen nach Mdina und Autos fahren in der Stadt auch nicht) gehört definitiv zu den Top-Highlights auf Malta.

Mdina war bis ins 16. Jahrhundert die Inselhauptstadt. Mit dem Bau der 1702 eingeweihten Kathedrale St. Paul erlangte die Stadt neuen Ruhm. Heute ist Mdina einer der schönsten Orte Maltas.

Die beleuchtete Kathedrale St. Paul in der Nacht
Die Kathedrale St. Paul ist auch am Abend ein tolles Fotomotiv und gehört definitiv zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel

Es macht einfach Spaß, durch die engen ursprünglichen Gassen zu schlendern. In kaum einer anderen Stadt auf Malta wirst du so viele tolle Fotomotive in einer Stadt auf engstem Raum finden.

Ein Highlight, das du auf alle Fälle sehen musst, ist das imposante Haupttor (eines der bekanntesten Drehorte von Game of Thrones, Google Maps). Das Portal erreichst du über eine Brücke – dann stehst du auch schon mitten in Mdina.

Das Haupttor von Mdina
Das Haupttor von Mdina gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten Maltas. Bekannt wurde der Torbogen durch die Kult-Serie „Game of Thrones“. In einer Szene reiten Catelyn Stark und Ser Rodrik Cassel durch das Tor von Mdina (und in der Serie in die Hauptstadt von Westeros).

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Eine andere bekannte Attraktion in Mdina ist die riesige Kathedrale St. Paul (Website; Google Maps). Der Eintritt kostet allerdings zehn Euro (zwingend inklusive Museum, das wir ehrlich gesagt nicht besonders spannend fanden).

Die Kirche ist schon beeindruckend. Wenn du aber schon die St. John’s Co-Cathedral in der Hauptstadt Valletta gesehen hast, musst du die Kathedrale St. Paul nicht unbedingt anschauen. Das Eintrittsgeld kannst du sicher anders gut verwenden (es sei denn, Geld spielt keine Rolle).

Im Inneren der Kathedrale St. Paul in Mdina
Die Kathedrale St. Paul in Mdina
Blick auf die Fassade der Kathedrale St. Paul in Mdina
Die bekannte Kathedrale hat Mdina einst wieder zu neuem Ruhm verholfen

Sehr Lohnenswert ist der Besuch des Normannenhauses Palazzo Falson (Website; Google Maps). In dem mittelalterlichen Palast wirst du in eine längst vergessene romantisierte Zeit entführt.

Direkt vor den unüberwindbar scheinenden Stadttoren Mdinas liegt die Stadt Rabat. Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und den bunten Haustüren und Balkons ist ebenfalls sehr sehenswert. Eine der schönsten Straßen ist die Ir-Repubblika (Google Maps). Hier findest du tolle Hausfassaden mit bunten Balkons und roten, blauen und gelben Türen.

Sehr schön ist auch die Kollegiatkirche St. Paul (Google Maps). Nur einen Steinwurf entfernt liegt die von außen eher unscheinbare St Cataldus Church (Google Maps). Gegen eine kleine Spende darfst du die alten Grabkammern unter der Kirche anschauen.

Die schöne Gasse Triq ir-Repubblika in Rabat
Die Ir-Repubblika gehört zu den schönsten Gassen in Rabat
Blick auf die Kollegiatkirche St. Paul in Rabat
Die Kollegiatkirche St. Paul in Rabat ist ein tolles Fotomotiv

Sehr lohnenswert und ein Top-Tipp sind die St. Paul’s Catacombs. Auf dem Areal kannst du einen Blick in zahlreiche unterirdische Grabkammern werfen. Die Gräber wurden wohl bis ins siebte oder achte Jahrhundert genutzt. Im Zuge der Re-Christianisierung rund um das 13. Jahrhundert waren einige der Katakomben erneut in Benutzung.

Es lohnt sich, in jede einzelne der 20 öffentlich zugänglichen Grabstätten zu schauen. Einige sind wirklich klein, andere riesig.

Tipp: In der Grabkammer Nummer 8 sind sogar ein paar Knochen ausgestellt.

In einer Grabkammer der St. Paul’s Catacombs
In einer Grabkammer der St. Paul’s Catacombs
Malerei in einer Grabkammer der St. Paul’s Catacombs
Wer die Augen offen hält, wird in den Grabkammern spannende Details entdecken

Eine andere Attraktion in Rabat ist die Domvs Romana – ein im 1. Jahrhundert v. Chr. erbautes Haus aus der Römerzeit. Das Highlight ist der schöne Mosaikboden. Wenn du dich dafür begeisterst, solltest du dieser Attraktion einen Besuch abstatten. Im Außenbereich sind zudem einige Ausgrabungen zu sehen (die kannst du aber auch von der Straße aus sehen).

Tipp: Wenn du Mdina und Rabat erkunden willst, parke am besten auf dem großen Parkplatz direkt an der Domvs Romana (Google Maps) und schau unbedingt in die Serkin Crystal Palace Bar (Google Maps) rein. Den kleinen Imbiss gibt’s seit 1946 und die gefüllten Teigtaschen (40 Cent pro Stück) kommen immer frisch aus dem heißen Ofen.

Der Laden platzt zu jeder Uhrzeit aus allen Nähten. In die Serkin Crystal Palace Bar verirren sich aber nur wenige Touristen – du wirst hier hauptsächlich Einheimische treffen, die ein Bier oder einen Kaffee trinken und ein paar gefüllte Teilchen aus Blätterteig verspeisen.

Pastizzis im Ofen
In der Serkin Crystal Palace Bar findest du vielleicht die besten Pastizzis auf ganz Malta

8. Dingli Cliffs

Die Dingli Cliffs musst du unbedingt sehen. Maltas Westküste ist geprägt von steilen Felsklippen, die aus dem Meer ragen. Der bekannteste Teil davon sind die Dingli Cliffs – für viele eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Mittelmeerinsel.

Schon direkt von der Straße (Dingli Viewpoint; Google Maps) hast du einen tollen Blick auf die imposanten Felsklippen.

Noch schöner ist der Blick vom Panorama-Aussichtspunkt. Hier kannst du auch noch die Überreste eines alten Getreidesilos (Google Maps) entdecken. Vom Parkplatz an der Straße brauchst du etwa fünf bis zehn Minuten für den kurzen Wanderweg.

Sehr beliebt ist auch die leichte Wanderung oberhalb der Klippen von der Radarstation (Bushaltestelle Vizitaturi, Linie 201) bis zum genannten Aussichtspunkt (Bushaltestelle Zuta). Für den Rückweg kannst du den Bus (etwa stündlich) nehmen oder laufen.

Blick auf die Dingli Cliffs von der Straße
Der Blick auf die Dingli Cliffs von der Straße
Blick auf die Dingli Cliffs vom Panorama-Aussichtspunkt
Das ist die Sicht auf die Dingli Cliffs vom Panorama-Aussichtspunkt. In der Ferne siehst du die Radarstation, zu der ein leichter Wanderweg neben der Straße führt

9. Hypogäum von Ħal-Saflieni

Das Hypogäum von Ħal-Saflieni in der Stadt Paola ist eine der bekanntesten Attraktionen auf Malta. Die unterirdische Anlage wurde wohl zwischen 3800 und 2500 v. Chr. als Grabkammer genutzt. Seit 1980 ist das Hypogäum von Ħal-Saflieni UNESO-Weltkulturerbe.

Für viele Malta-Urlauber ist die alte Grabkammer die Sehenswürdigkeit schlechthin auf Malta. Einen Haken hat die Sache: Es dürfen pro Tag nur 80 Personen in die historische Stätte hinabsteigen. Trotz des stolzen Eintrittspreises von 35 Euro (40 Euro für sogenannte Last-Minute-Tickets vor Ort) sind die Karten oft Wochen im Voraus ausverkauft.

Fotos darfst du in den Grabkammern leider nicht machen.

Wenn du das Glück hast und eine der raren Tickest ergatterst, plane genug Zeit für deine Anreise ein. Parkplätze sind in der Stadt Mangelware.

Flyer und Postkarten im Hypogäum von Ħal-Saflieni
Das Hypogäum von Ħal-Saflieni zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten Maltas. Die Karten sind oft Wochen im Voraus ausverkauft

10. Gozo

Die kleine Nachbarinsel Gozo hat uns sofort verzaubert. Schon auf den ersten Blick fanden wir es auf Gozo viel gemütlicher als auf der Hauptinsel.

Aber nicht nur das: Auf Gozo ist wirklich jedes noch so kleine Dorf schön hergerichtet – ganz anders als auf Malta. Mit der Autofähre (Abfahrt in Cirkewwa; Google Maps), die rund um die Uhr fährt (zu den aktuellen Fahrzeiten), erreichst du Gozo in etwa 25 Minuten (plus die Zeit für die Be- und Entladung der Fähre).

Wir empfehlen dir, mindestens eine Übernachtung auf Gozo einzulegen, um die Insel zu erkunden. An einem Tag kannst du unmöglich alle Highlights auf Gozo erkunden. Unsere persönlichen Top-3-Attraktionen auf Gozo sind:

Top-1-Sehenswürdigkeit auf Gozo: Cittadella

Die Cittadella ist die bekannteste Sehenswürdigkeit der Inselhauptstadt Victoria. Die im 13. Jahrhundert erbaute Burganlage thront über der Stadt und ist weithin sichtbar. Von den imposanten Stadtmauern hast du einen tollen Blick über die Insel.

Du kannst durch die Anlage schlendern und dich in eine längst vergangene Zeit zurückversetzen. Dafür musst du nicht einmal Eintritt zahlen.

Die Cittadella auf Gozo gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf der Insel
Die Cittadella gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf der Insel

Sehr sehenswert ist das (kostenpflichtige) Old Prison. In den Mauern des alten Burg-Gefängnisses siehst du zahlreiche in die Wände eingeritzten Bilder und Namen, alle mehrere hundert Jahre alt. Das „Cittadella Ticket“ kostet fünf Euro und gilt auch für das Besucherzentrum (mit interessanten Infos zur Geschichte), das Gran Castello Historic House (ganz nett) und das Gozo Nature Museum (das fanden wir persönlich öde).

In die Wand geritztes Boot im Old Prison
Sehr sehenswert sind die in die Wände eingeritzten Bilder im Old Prison

Für die Kathedrale Mariä Himmelfahrt musst du nochmals Eintritt zahlen. Die Kirche ist recht imposant und lohnt einen Besuch.

Die Stufen führen hinauf zur Kathedrale Mariä Himmelfahrt
Im Inneren der Kathedrale Mariä Himmelfahrt
Im Inneren ist die Kirche durchaus imposant

Tipp: Noch schöner (und noch dazu kostenlos) fanden wir die Basilika San Ġorġ (→ Google Maps) direkt in Victoria.

Im Inneren der Basilika San Ġorġ in Victoria
Die Basilika San Ġorġ in Victoria ist äußerst beeindruckend und kostet keinen Cent Eintritt

Top-2-Sehenswürdigkeit auf Gozo: Inland Sea mit Bootsfahrt

Wenn dir schon die Bootsfahrt zur Blauen Grotte auf Malta gefallen hat, wirst du den Inland Sea (Google Maps) lieben. Der kleine See ist durch eine schmale Höhle mit dem offenen Meer verbunden und gehört zu den bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf Gozo.

Den schönsten Blick auf den Inland Sea hast du übrigens von oben. Ein (leichter) Wanderweg führt dich in luftige Höhen. Alternativ erreichst du den Aussichtspunkt oberhalb des Meerwassersees auch mit dem Auto (aber so ist das ja wirklich langweilig).

Blick auf den Inland Sea auf Gozo
Der bekannte Inland Sea auf Gozo gehört zu den Top-Highlights der kleinen Mittelmeerinsel
Biggi sitzt hoch über der Inland Sea auf Gozo
Die Inland Sea ist ein Top-Spot für Instagrammer
Bunte Türen der Bootshäuser am Inland Sea
Auch die Bootshäuser mit den bunten Türen sind ein tolles Fotomotiv

Für vier Euro kannst du mit einem kleinen Fischerboot durch einen schmalen Tunnel aufs offene Meer fahren. Auf der Tour steuerst du noch andere Höhlen auf Meereshöhe an – sehr spannend und absolut sehenswert. Die Tour hat uns insgesamt besser gefallen als die (doppelt so teure) Bootstour zur Blauen Grotte auf der Hauptinsel Malta.

Die Inland Sea mit Booten auf Gozo
Durch diesen schmalen Tunnel geht’s mit dem Boot aufs offene Meer
Blick vom Boot in einer Höhle raus aufs Meer
Blick vom Boot in einer der vielen Höhlen auf Meereshöhe
Blick vom Boot auf eine Felswand, die aus dem Meer ragt
Die Bootsfahrt ist ein echtes Highlight auf Gozo

Ganz in der Nähe der Inland Sea stand bis März 2017 übrigens das Azure Window – weltbekannt unter anderem durch Game of Thrones. Leider wurde der Steinbogen (und die bis dahin bekannteste Sehenswürdigkeit Maltas) von einem Sturm komplett zerstört. Die Reste des imposanten Steinbogens kannst du heute nur noch unter der Meeresoberfläche erahnen.

Schnorchler vor dem Azure Window in Gozo
Das Azure Window war lange eine der Top-Attraktionen auf Gozo. 2017 fiel diese Sehenswürdigkeit leider einem Sturm zum Opfer – Foto: Depositphotos © ViewApart

Top-3-Sehenswürdigkeit auf Gozo: Ramla Bay (mit Höhle)

Malta ist nicht eben bekannt für seine schönen Sandstrände. Die Ramla Bay (Google Maps) auf Gozo ist aber ein toller Badestrand. Berühmt ist die Ramla Bay wegen des roten Sandes.

Die bekannte Ramla-Bay
Die Ramla Bay ist der schönste Sandstrand auf Malta. Ganz ohne Steine geht es aber auch hier nicht. Wasserschuhe sind sehr zu empfehlen

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Den besten Blick hast du übrigens von einer Höhle (Tal-Mixta Cave; Google Maps) hoch über der Bucht. Lange ein Geheimtipp, ist die Höhle heute leider ein Opfer des Overtourism (zu den schönsten Fotospots der Welt – und der bitteren Wahrheit dahinter) geworden. Vom Strand führt ein Weg hinauf zur Höhle (mehrere Schilder verbieten den Zutritt zum Privatgelände – es hält sich aber kaum jemand dran).

Das Gros der Besucher fährt allerdings ganz gemütlich hinauf zu dieser inzwischen sehr bekannten Gozo-Sehenswürdigkeit. Das „Privat“-Schild kannst du getrost vergessen. Der Besitzer hat inzwischen sogar einen Getränke-Automaten aufgestellt (bitte den Müll entsorgen und nicht achtlos wegwerfen!).

Der Blick von oben auf die Ramla Bay
Der Blick von oben auf die bekannte Ramla Bay
Die Tal-Mixta Cave mit Blick auf die Ramla Bay
So einsam, wie es auf diesem Foto scheint, ist es in der Tal-Mixta Cave leider nicht. Mitunter drängen sich hier dutzende Besucher, um ein schönes Foto zu erhaschen. Selbst eine Katze (gehört zum Anwesen) drängt sich hier immer wieder auf die Bilder
Eine Katze in der Tal-Mixta Cave
Diese Katze ist der heimliche Star der Tal-Mixta Cave. Das Posen an der richtigen Stelle hat sie von den vielen Instagrammern in der Höhle abgeschaut

11. Comino – Blaue Lagune

Die Blaue Lagune (Blue Lagoon) auf Comino ist der Bade-Tipp schlechthin, wenn du im Sommer auf Malta Urlaub machst. Nimm eines der ersten Boote zu der kleinen Insel (gelegen zwischen Malta und Gozo) und genieße dieses schöne Stück Natur. Im Laufe des Tages laufen dutzende Schiffe in der Lagune ein und es wird dann doch ziemlich voll.

Die Fähre startet im Fährhafen von Malta. Es gibt aber auch private Touren-Anbieter, die Tagesausflüge nach Comino anbieten. Noch mehr Infos zur Blauen Lagune findest du bei Thomas von Konpasu in seinem Artikel Blaue Lagune in Malta: Comino Fähre, Erlebnisse & FAQ.

Blick auf die Blaue Lagune auf Comino
Die weltbekannte Blaue Lagune auf Comino ist ein beliebtes Ausflugsziel von Malta aus – Foto: Depositphotos © samr357

Für wen lohnt sich eine Reise nach Malta?

Wir haben es in der Einleitung bereits angedeutet: In den ersten ein, zwei Tagen waren wir – wie viele unserer Freunde – von Malta nicht sonderlich begeistert. Viele Gegenden (vor allem rund um Valletta) sind komplett zugebaut und viele Orte sind leider auch nicht besonders schön.

Dazu kommt der nervige Straßenverkehr. Selbst um sechs Uhr am Morgen stehst du mitunter im Stau – und das zur Nebensaison im Februar. Nicht auszudenken, wie es hier im Juli und August zugeht. Hinzu kommt, dass viele Straßen eng und in einem recht schlechten Zustand sind. Auch der Linksverkehr kann an den Nerven zehren, wenn man das nicht gewohnt ist. Darum unser Tipp: Mach zur Hauptsaison im Sommer einen weiten Bogen um Malta.

Wer sich aber auf die Insel einlässt, wird viele tolle Ecken entdecken und Malta lieben lernen. Uns jedenfalls ging es so. Malta (und ganz besonders Gozo) hat wundervolle Orte und Sehenswürdigkeiten – auch abseits des (Massen)-Tourismus. Mit unserem Malta-Reiseführer hoffen wir, dir ein wenig die Schönheit der Insel vermittelt zu haben.

Eine Reise nach Malta (am besten zur Nebensaison) lohnt sich definitiv, wenn du interessiert bist an alten Festungen, einer spannenden Geschichte und einer tollen Landschaft (mit grandiosen Fotomotiven). Selbst für Wanderer hat die Insel (an der Steilküste) einige schöne Touren zu bieten. Unter Tauchern gilt Malta zudem als Hotspot in Europa.

⭐ Hotel-Tipps

Wenn dir in deinen wohlverdienten Ferien nach schönen (Sand)-Stränden, Einsamkeit und Erholung ist, ist Malta definitiv nichts für dich. Sollte es dich auf der Suche nach Ruhe und Erholung doch nach Malta verschlagen, empfehlen wir dir den Ort Marsaxlokk im Süden der Hauptinsel. In dem Ort gibt es nur ein paar kleine Gästehäuser wie die äußerst beliebte Shipwright’s Lodge (hier Preise checken*) und das Fisherman’s Cove Guesthouse (hier Preise checken*), aber keine edlen-Luxushotels.

Bei Urlaubern sehr beliebt ist auch die Gegend rund um San Ġiljan nördlich der Hauptstadt Valletta. Hier findest du zahlreiche Luxushotels mit tollen Pool-Landschaften wie das Hilton Malta (hier Preise checken*), das The Westin Dragonara Resort (hier Preise checken*), das Marina Hotel Corinthia Beach Resort (hier Preise checken*), das InterContinental Malta (hier Preise checken*), das Radisson Blu (hier Preise checken*) und das Hugo’s Boutique Hotel (hier Preise checken*) (mit Infinity-Pool auf dem Dach für die Instagrammer unter euch).

Hotel-Tipps für Gozo

Auf der kleinen Nachbarinsel Gozo gibt es auch viel zu entdecken. Für die Top-Attraktionen solltest du mindestens zwei Tage einplanen. Gozo ist genau der richtige Ort, wenn du etwas Ruhe und Erholung suchst. Zu den beliebtesten Hotels auf Gozo gehören das Hotel Ta‘ Cenc & Spa (hier Preise checken*) und das Grand Hotel Gozo (hier Preise checken*). Wir selbst hatten uns im Horizon Complex (hier Preise checken*) in Marsalforn einquartiert – einfach, aber günstig und gut und direkt am Meer gelegen.

Ich hoffe unsere Sehenswürdigkeiten auf Malta haben dir ebenso gefallen wie uns. Wir waren wirklich sehr begeistert von der Insel und würden immer wieder hierher kommen.

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8 Kommentare

  • - Kai

    Hallo Florian,
    danke für die informative Seite. Wir sind Anfang April eine Woche auf Malta und haben gerade am Wochenende unser Ausflugsprogramm aufgestellt. Ein Hinweis: Die St. Johns CO Cathedral kostet nun schon 15 Euro (ermässigt 12). Auf der Heritage Malta Seite gibt es eine gute Übersicht zu den Kosten
    der (staatlichen) Sehenswürdigkeiten. Darunter gibt es auch Kombi Tickets und sogar Familientickets, die fast alles abdecken. Also interessant für “Vielseher” . Für Kirchen ist allerdings immer extra zu zahlen. Viele Grüße Kai

  • - Andrea Küppers

    Hallo, vielen Dank für den ausführlichen Bericht und die schönen Bilder. War bereits vor vielen Jahren schon zweimal auf Malta und einen Tag auf Gozo. Malta gehört neben Menorca und Porto Santo zu meinen Lieblingsinseln. Denke sehr gerne an Malta zurück.
    Fliege am Ostersonntag für 10 Tage und mache viele Ausflüge.
    Habe heute für fünf Tage ein Auto gemietet.
    Freue mich eure Seite gefunden
    zu haben und kann bestimmt viele Sehenswürdigkeiten erleben.
    Nochmals vielen Dank und LG Andrea

  • - Inga

    Ein toller, sehr informativer Reisebericht mit fantastischen Fotos. Wir waren vor einigen Jahren auf Malta, auch in der Vorsaison. Es gibt wirklich viel zu sehen. Auch die seehr alten Tempel sind einzigartig und meiner Meinung nach nicht mit denjenigen auf Sizilien zu vergleichen. In der Hauptsaison stelle ich mir die Insel ebenfalls total überlaufen vor. Allerdings regnete es zu unserer Reisezeit häufig! Wir haben die meisten Sehenswürdigkeiten mit dem Hop on Hop off Bus erreicht. Allerdings ließen die Fahrer z.T. einzelne Stopps aus. Einmal fuhren wir mit dem Taxi zurück ( bekamen wir erstattet). Das bescherte uns den Mutmacherspruch der Taxifahrerin „It´s brrightening , upp,“ Diesen benutzen wir immer noch bei schlechtem Wetter im Urlaub.

    • - Florian

      Hi Inga,

      danke dir, das freut uns sehr :-)

      Ja, die Busse fahren noch immer fröhlich über die Insel. Das wäre aber nix für uns, da ist man einfach zu unflexibel. Aber dafür spart man sich den stressigen Autoverkehr.

      Hehe, immer schön, wenn man solche Anekdoten hat :-)

      Liebe Grüße
      Florian

  • - Birgit Westermann

    Hallo, ein sehr schöner Reisebericht über schöne Inseln. Bei mir ist es schon einige Jahre her, aber ich habe Ramla Bay auch im Hochsommer nicht als überlaufen erlebt, in Gegenteil war es sehr beschaulich. Ich würde aber auch Gozo als Urlaubsziel gegenüber der Hauptinsel bevorzugen. Und das Fahren mit den bunten Bussen ist auch immer ein Erlebnis gewesen. Das Foto mit der Katze ist ein Hammer! So long, Birgit

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