Die schönste Sehenswürdigkeiten in New York
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New York Sehenswürdigkeiten: 20 schöne Orte, die du sehen musst

Wir zeigen dir die schönsten Sehenswürdigkeiten in New York. Egal, ob im Frühjahr, im Herbst (das sind die besten Reisezeiten) oder in der schönen Vorweihnachtszeit – New York ist immer eine Reise wert!

Du wirst von den spektakulären Sehenswürdigkeiten und den vielen Möglichkeiten, die New York bietet, begeistert sein.

Neben bekannten Highlights wie der Freiheitsstatue und schönen Orten wie dem Central Park erwarten dich in New York atemberaubende Ausblicke, etwa vom „Top of the Rock“, dem Empire State Building und „The Edge“. Den Tag lässt du am besten in einer der vielen spektakulärsten Rooftop Bars ausklingen. Viel Spaß mit unserem Reiseführer für New York.

Aktualisiert am 26.10.2022

Alle New York Sehenswürdigkeiten im Überblick

Was kann man in New York eigentlich alles machen? Die Stadt ist riesig und die Möglichkeiten unendlich. Darum findest du hier eine Übersicht mit den wichtigsten Attraktionen und den schönsten Orten, über die du hier alles Wichtige erfahren wirst.

Marion in New York Street Art
Unsere Autorin Marion in New York
  1. Freiheitsstatue
  2. Top of the Rock
  3. Central Park
  4. Empire State Building
  5. Times Square
  6. Grand Central Station
  7. American Museum of Natural History
  8. Bryant Park
  9. High Line Park
  10. Flatiron Gebäude
  11. Chinatown
  12. 9/11 Memorial & Museum
  13. One World Trade Center
  14. Wall Street und South Street Seaport
  15. Coney Island
  16. Brooklyn Bridge
  17. Dumbo und Brooklyn Heights
  18. Museum of Modern Art (MOMA)
  19. SUMMIT One Vanderbilt
  20. Edge

Tipp: Um New York und die spektakulären Sehenswürdigkeiten günstig zu erkunden, empfehlen wir dir den Go City Pass New York (hier bestellen*).

Coole Aktivitäten in New York

AktivitätPreisTicket
Freiheitsstatue & Ellis Island mit der Fähreca. 30 Eurohier Ticket buchen*
9/11 Memorial & Museum ohne anstehenca. 17 Eurohier Ticket buchen*
Aussichtsplattform Top of the Rockca. 37 Eurohier Ticket buchen*
Edge Observation Deckca. 44 Eurohier Ticket buchen*
Empire State Building Tickets ohne anstehenca. 48 Eurohier Ticket buchen*
Private Helikopter-Tour für Paareca. 770 Eurohier Ticket buchen*

Karte: Alle Sehenswürdigkeiten in New York im Überblick

In unserer interaktiven Karte findest du alle Sehenswürdigkeiten in New York auf einen Blick. Viel Spaß beim Entdecken der interessanten Orte und Plätze der unglaublichen Metropole.

1. Die Freiheitsstatue – das Wahrzeichen von New York

Die Top-Sehenswürdigkeit: Die New Yorker Freiheitsstatue
Die Freiheitsstatue vor der New Yorker Skyline

Das absolute Sinnbild und Wahrzeichen, das weltweit jeder kennt und vor Augen hat, wenn er an New York denkt, ist die Freiheitsstatue (Google Maps). Sie begrüßte Einwanderer, die voller Träume von Freiheit und Reichtum anreisten, bei ihrer Ankunft in New York. Kein Wunder, dass sie eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten von New York ist.

Du kannst sie mit einem Bootsausflug und verschiedenen Touren besichtigen, bei denen du aussuchen kannst, ob du sie vom umliegenden Park („Reserve“), dem etwas höheren Podest („Pedestal“) bestaunen möchtest oder ob du sogar ganz hoch hinaus bis in die Krone steigen willst. Auf der Hinfahrt mit dem Boot solltest du auf der rechten Seite Platz nehmen, auf der Rückfahrt entsprechend links.

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So erreichst du die Freiheitsstatue

Wenn dir der Blick auf die kupferne Lady Liberty ausreicht, kannst du eine Bootstour oder einen Segeltörn buchen, die rund um die Insel fahren, aber nicht anlegen. Von weiter oben betrachten kannst du die Freiheitsstatue auch von einem Helikopterflug aus, der sowieso ein unvergessliches Erlebnis und ein Must-do in New York ist. Denn nicht nur die Statue of Liberty, sondern auch die Skyline sehen von oben unglaublich aus.

Eintritt: Die Freiheitsstatue, das Ellis Island National Immigration Museum, das Statue of Liberty Museum und Ellis Island zusammen kosten rund 30 Dollar (hier kannst du dir dein Ticket buchen*).

Unser Low-Budget-Tipp: Für alle mit wenig Budget, gibt es eine Möglichkeit kostenlos recht nahe an die Freiheitsstatue heran zu kommen: eine Fahrt mit der Staten Island Ferry nach Staten Island und zurück oder für 3 Dollar eine Fahrt nach Governors Island. Letzeres kannst du mit einem Besuch der Insel verbinden, wo du absolut ruhige Spaziergänge machen kannst und der Hektik der Großstadt kurz entfliehst. Vom Liberty State Park in Jersey ganz südlich an der Küste ist der Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline Manhattans ebenfalls grandios.

Blick auf die New Yorker Skyline
Blick auf die New Yorker Skyline

2. Top of the Rock – der beste Blick über New York

In New York hat man generell einige Möglichkeiten, die Stadt von ganz weit oben zu bewundern. Uns hat tatsächlich aber die Aussichtsplattform des Rockefeller Center, bekannt als Top of the Rock (Website), am besten gefallen. Auf dem Weg nach oben kannst du etwas über die Entstehung des Gebäudes und über die TV- und Radio-Kanäle, die nach wie vor aus dem Gebäude senden, lernen.

Ganz oben hast du einen unverbauten Blick auf Manhattan und den Central Park, ein Stockwerk tiefer schützt eine Plexiglasscheibe vor Wind. Besonders schön ist hier natürlich die Zeit rund um den Sonnenuntergang. Achtung: es gibt eine begrenzte Anzahl an Tickets und der Zeitslot für den Sonnenuntergang kostet 10 Dollar mehr. Am besten du sicherst dir schon morgens dein Ticket für den Abend oder ihr habt einen der City Pässe, in dem das Ticket schon enthalten ist.

Empire State Building
Blick aufs Empire State Building von Top ot the Rock aus

Im Spätherbst und Winter musst du dich natürlich dick einpacken, denn ganz oben wird es zapfig kalt und der Wind pfeift nur so um die Ohren. Dafür genießt ihr aber kurze Wartezeiten, weniger Menschen und einen unvergesslichen Ausblick auf das Lichtermeer, in das sich erst der Abendhimmel und dann die Stadt tauchen.

Im Anschluss machst du dann noch einen Abstecher zum Must-see in der Vorweihnachtszeit: zum spektakulären Weihnachtsbaum und der direkt davor liegenden Eislauffläche, von der Weihnachts-Fans bei jedem Gedanken an New York träumen. Aber auch sonst ist der Platz vor dem Rockefeller Center sehr schön.

Blick über Manhattan am Abend
Unser Tipp: Gerade bei Sonnenuntergang kannst du vom Rockefeller Center tolle Fotos machen
Das Rockefeller Center von außen
Das berühmte Rockefeller Building von außen
Die Lobby im Rockefeller Center
Lobby im Rockefeller Center – New York

3. Central Park – die grüne Lunge der Metropole

Kein New York Besuch ohne einen Spaziergang durch den Central Park (Google Maps). Er gehört definitiv zu den beliebtesten Orten der Stadt.

Die riesige Anlage mitten in New York ist so groß – man könnte hier schon einen ganzen Tag verbringen und immer wieder etwas Neues entdecken. Den tollen Blick auf die angrenzenden Hochhäuser von den Felsen des Umpire Rock, über die wunderbar romantische Bow Bridge schlendern (für Paare ein Muss), den Ladies Pavilion besuchen und auch hier die tolle Aussicht auf den Park mit Seeblick genießen.

Der Central Park in New York
Der Central Park in New York ist die grüne Lunge der Stadt

Das Gebiet hinter dem See („The Ramble“) ist übrigens Naturschutzgebiet, man fühlt sich als wäre man mitten im Grünen in einem dichten Wald, statt in einer Großstadt. Eine Ruhe-Oase mitten in der Metropole – perfekt für eine Pause vom hektischen Trubel.

Auch am Bethesda Fountain halten wir jedes Mal, wenn wir da sind und hören unter der Terrasse den Sängern von Cover-Story Doo-Wop zu, die wunderschöne A cappella-Songs mit einer bomben Akustik im wunderschönen Gewölbe singen. An den Eingängen zum Central Park holen wir uns bei den Halal Guys ein günstiges Mittagessen oder, wenn das Wetter passt einen typisch amerikanischen supersüßen Milkshake mit Sugar Sprinkles und genießen ihn im Grünen.

Schildkröten im Central Park
Diese Schildkröten leben hier im Central Park
Top-Sehenswürdigkeit: Central Park in New York
Die Brücke im Central Park in New York
Central Park Halle
Die Halle am Central Park. Sehen diese alten Fliesen nicht toll aus?

Der Central Park eignet sich hervorragend für einen Rundgang, da du viele schöne Plätze zu Fuß entdecken kannst. Man kann natürlich mit Fahrrädern, die man sich mieten kann, deutlich mehr vom Park sehen, allerdings darf man sich nur auf den befahrbaren Wegen aufhalten, von denen viele nur in einer Richtung zu nutzen sind. Trotzdem ist das auf jeden Fall empfehlenswert! Außerdem kannst du dann zum Beispiel gleich einen Abstecher zur nächsten Sehenswürdigkeit machen – dem American Museum of Natural History.

Tipp: im New York City Pass* ist das Ausleihen der Fahrräder inkludiert!

Blick auf die Hochhäuser aus dem Central Park
Blick auf die Hochhäuser aus dem Central Park – die Stadt ist riesig und mitten drin dieser schöne Park
Eisfläche im Park New York
Die Eisfläche am Central Park
Eisfläche in New York
Diese Eisfläche ist bei den New Yorkern und bei den Touristen sehr beliebt

Die coolsten Reiseführer für New York

Folgende New-York-Reiseführer können wir dir sehr empfehlen:

*Werbelink / Bilder von der Amazon Product Advertising API

4. Empire State Building

Top of the Rocks oder Empire State Building (Website) – welcher Ausblick schöner ist, darüber kann man lange philosophieren. Fakt ist: die Aussichtsplattform in der 86. Etage bietet einem den dritthöchsten Ausblick der Stadt, direkt nach dem One World Trade Center und Edge .

Auch hier gilt: Tickets früher kaufen, denn das Empire State Building zählt noch deutlich mehr Besucher und damit längere Warteschlangen als das Rockefeller Center.

Da es in der Mitte zwischen One World Center und Rockefeller Center liegt, hast du von hier einen wunderschönen Blick auf fast alle Teile der Stadt. In der Vorweihnachtszeit siehst du von oben die wunderschönen Lichter der Weihnachtsmärkte. Und natürlich die täglich neu beleuchtete Spitze des Gebäudes, die je nach Anlass in unterschiedlichen Farben glitzert.

Empire State Building
Das Empire State Building leuchtet in den schönsten Farben

Wenn du dir die Warteschlangen sparen und stattdessen lieber über den roten Teppich spazieren willst, beginnen die Ticketpreise bei 113 Dollar. Der Sonnenaufgang auf der 86. Etage kostet 125 Dollar.

5. Times Square

Wie ein Kind im Spielwarenladen, so fühlt man sich, wenn man mitten auf dem Times Square (Google Maps) steht und nach oben schaut, wo alles blinkt und leuchtet.

Top-Sehenswürdigkeit in New York: der Times Square
Der berühmte Times Square bei Nacht ist ein Erlebnis in New York

Keine Frage, der berühmte Platz ist vor allem nach Sonnenuntergang besonders eindrucksvoll, wenn die riesigen Bildschirme ringsum verschiedenste Marken, Events und Produkte bewerben.

Den besten Blick hast du von den roten Treppen mitten auf dem Times Square. Suche dir ein Plätzchen auf den Stufen und nehme dir einfach Zeit zum Staunen. Musical Fans werden hier übrigens auch fündig, denn unter den Treppen befindet sich ein Ticketschalter, an dem du kurz vor Beginn am selben Tag noch Last-Minute-Tickets für die Musicals kaufen kannst, die zu der Zeit in New York spielen.

Rund um den Times Square findest du nicht nur viele Shops (wie den berühmten M&M Store), sondern kannst von hier aus auch weitere Attraktionen wie die New York Public Library, Madame Tussauds oder die Grand Central Station fußläufig erreichen.

Der Times Square bei Nacht
Den Times Square musst du auf dich wirken lassen. Hier prasseln tausende Eindrücke auf dich ein

6. American Museum of Natural History

Eines vorweg: hier brauchst du viel Zeit. Denn das Naturgeschichte-Museum, das American Museum of Natural History (Website), ist eines der größten Museen der Welt.

Du bist nicht so wirklich Museums-Gänger? Keine Sorge, wir auch nicht. Hier wird allerdings in 25 miteinander verbundenen Gebäuden auf mehreren Etagen von der Steinzeit bis zum Leben im Weltraum so anschaulich und unterhaltsam Naturgeschichte vermittelt, dass du dich richtig in den Film „Nachts im Museum“ hineinversetzt fühlst.

Gerade für Familien mit Kindern ist das American Museum of Natural History ein tolles Ausflugsziel, da Kinder hier viel über die Geschichte der Natur und der Menschheit lernen können. Besonders die Dinosaurier sind ein absoluter Publikumsmagnet für die kleinen Besucher.

Wenn du keine Zeit hast stundenlang durch die Ausstellungen zu streifen, kannst du dir aus den übersichtlichen Themenbereichen die aussuchen, die dich am meisten interessieren. Wenn du wirklich alles sehen willst, solltest du mit einem ganzen Tag rechnen. Du kannst das Museum zum Beispiel hervorragend als spannende Alternative bei schlechtem Wetter einplanen!

Naturhistorisches Museum New York
Im Naturhistorischen Museum findest du auch Saurier

Neben normalen Tickets, gibt es auch noch das Ticket General Admission + One – inklusive einer speziellen Ausstellung, einem Film auf Großleinwand oder einer Space-Show. Das kostet für Erwachsene 34 Dollar.

Das Ticket General Admission + All (Alles: spezielle Ausstellung, einen Film auf Großleinwand und eine Space-Show) kostet für Erwachsene 39 Dollar.

7. Grand Central Station

Nach dem überwältigenden Lichtermeer und zwischen den unfassbar hohen Wolkenkratzern könnte man das kleine Bahnhofsgebäude der Grand Central Station (Google Maps) beinahe übersehen, so unscheinbar wirkt es. Allerdings nur, bis man eingetreten ist und sich fühlt, als sei man in einer anderen Zeit.

Im Jahr 2013 hat der größte Bahnhof der Welt seinen 100. Geburtstag gefeiert und ein klein bisschen kann man noch erahnen, wie damals Reisende zu dampfenden Lok-Zügen durch die große Empfangshalle geeilt sind. Allein die Haupthalle, die mit ihrem wunderschön bemalten Dach die Blicke zum Sternenhimmel zieht, wirkt, als stünde man in einer prächtigen Kathedrale.

Zusammen mit der berühmten, wertvollen goldenen Uhr über dem Informationsstand kennt man das Bild der Halle aus so manchem Film, der hier gedreht wurde. Doch neben dem beeindruckenden Hauptraum mit seinen Kronleuchtern gibt es noch einen kleinen Insider-Tipp im Untergeschoss neben dem Essbereich.

Es ist die Whispering Gallery, in der man, durch eine besondere Akustik, auch leise geflüsterte Worte deutlich am anderen Ende des Rundbogens gut verstehen kann. Eine Tour durch den Bahnhof lohnt sich in jedem Fall und offenbart noch das eine oder andere Geheimnis, das das Gebäude in mehr als 100 Jahren gesammelt hat.

Die Top-Sehenswürdigkeit: Grand Central Station
Die Grand Central Station ist immer ein Highlight

8. Bryant Park

Wenn man in New York unterwegs ist, entdeckt man immer wieder inmitten der hohen Wolkenkratzer kleine grüne Oasen, die zu einer Pause vom Trubel einladen. Eine davon, nach dem Central Park unsere liebste, ist der Bryant Park (Google Maps).

Egal ob Sommer oder Winter, der kleine Park bietet zu jeder Jahreszeit etwas ganz Besonderes. Immer gleich sind übrigens die charakteristischen metallenen Klappstühle, anhand derer du den Park auf jedem Foto sofort erkennst. Im Sommer kannst du im Freiluft-Kino kostenlos Filme schauen, gemeinsam zum Open Air-Yoga gehen oder Brettspiele spielen. Im Winter befindet sich im Park der größte und schönste Weihnachtsmarkt New Yorks, das Winter Village.

Gleich neben dem Winter Village kannst du außerdem auf der Eislaufbahn „The Rink“ ein paar Runden drehen oder in den kleinen Buden von lokalen Händlern und Produzenten schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk einkaufen.

Das Winter Village ist übrigens auch der erste Weihnachtsmarkt und öffnet bereits Ende Oktober. Probier unbedingt die heiße Schokolade mit superleckeren Riesenmarshmallows! Er liegt übrigens direkt neben der New York Public Library, die du dir in dem Zuge auch unbedingt anschauen musst!

Der Bryant Park in New York
Der wunderschöne Bryant Park in New York

9. High Line Park

Wo wir gerade bei wunderschönen Parks in New York sind: seit 2009 gibt es ein weiteres Highlight, das ich jedes Mal wieder besuche: der High Line Park im Westen New Yorks (Google Maps). Entlang still gelegter Gleise, die in den 30er Jahren für den Viehtransport genutzt wurden, reicht die bepflanzte Terrasse von der Gansevoort Street bis zur 34. Straße.

Heute befinden sich in den ehemaligen Schlachtereien angesagte Hotels, Bars, Restaurants und Wohnungen. An mehreren Stellen kannst du „auf“ den Park hochsteigen, teils mit Treppen, teils mit Fahrstühlen. Am nördlichsten Ende des High Line Parks ist seit ein paar Jahren ganz neu ein Luxus-Bezirk hinzugekommen, die Hudson Yards. Hier befindet sich auch die Aussichtsplattform Edge, über die du später noch mehr erfährst.

Top-Sehenswürdigkeit: Der Highline Park
Der Highline Park in New York ist ein echtes Erlebnis

Am südlichen Ende des High Line Parks gelangst du in eines der beliebtesten Viertel New Yorks: Chelsea. Hier haben wir uns im Chelsea Market bei köstlichen Tacos gestärkt und konnten dem regnerischen Wetter entfliehen. In den alten Hallen der ehemaligen Oreo-Keks-Fabrik von 1890 findest du heute verschiedene Streetfood-Stände, Restaurants, Bäckereien und Händler.

Zu Halloween waren die Gänge zwischen den Shops auch noch gruselig geschmückt, was hervorragend zu den alten Gemäuern gepasst hat. Ein paar Straßen weiter gab es danach einen Kaffee bei (ja wirklich) Starbucks. An der Coffee-Shop-Kette kommt man in New York kaum vorbei und wenn es sich lohnt eine der Filialen zu empfehlen, dann die Starbucks Reserve Roastery.

Auf 3 Etagen gibt es einiges zu entdecken: natürlich jede Menge Kaffee. Schaue bei der Produktion zu und probiere eine der zahlreichen Kaffee-Spezialitäten. In der untersten Etage kannst du dir an der Bar einen Cocktail gönnen – mit oder ohne Kaffee. Und wer sich etwas für den Kaffeegenuss zu Hause mitnehmen möchte, kann Kaffee oder allerhand Zubehör zum Kaffeekochen, Gebäck und Andenken kaufen.

Graffiti im Highline Park
Blick vom High Line Park aus. Die Gegend hier ist künstlerisch und bunt
Kunstwerk am Highline Park
Ein weiteres Kunstwerk direkt am High Line Park

9. Flatiron Gebäude

Man kennt es von so einigen Postkarten-Motiven und Bildern aus New York: das außergewöhnliche, schmale Hochhaus, das aufgrund seiner dreieckigen Form den Namen „Flatiron“, also „Bügeleisen“ bekommen hat.

Das Bürogebäude von 1902 mit der historischen Uhr im Vordergrund schmiegt sich genau in die schmale Ecke in der die 5th Avenue und der Broadway sich auf der Höhe der 23. Straße kreuzen (Google Maps). Zusammen mit dem kleinen Vorplatz und dem angrenzenden Madison Square Park bildet das Flatiron ein schönes Fotomotiv.

Top-Sehenswürdigkeit: das Flatiron in New York
Beeindruckend: Das Flatiron Building mit der berühmten Uhr

10. Chinatown

Wenn du in Lower Manhattan über die Canal Street einen Block weiter süd-östlich abbiegst, findest du dich auf einmal in einer anderen Welt wieder. Ohne die Stadt zu verlassen, stehst du plötzlich gefühlt mitten in China. Chinesische Straßenschilder, Straßenverkäufe mit Hühnerfüßen und ähnlichen skurrilen Lebensmitteln und grell-buntem Kitsch säumen die Straßen in Chinatown (Google Maps).

China Town in New York
Dieser Fischstand in Chinatown sieht abenteuerlich aus

Überall strömen ungewohnt intensive Gerüche durch die Blocks. Nach wie vor sprechen außerdem nur etwa 50 Prozent der Einwohner Chinatowns Englisch.

Die Nachfahren der ersten chinesischen Einwanderer haben sich mitten in New York eine eigene politische, kulturelle und kulinarische Welt aufgebaut und die New Yorker und Touristen können diese super einfach per Metro besuchen. Wenn du also günstig, authentisch und gut chinesisch essen und einkaufen möchtest, bist du hier bestens bedient.

Dieses besondere Viertel ist wirklich absolut sehenswert!

China Town in New York
Welcome to Chinatown. Siehst du die vielen chinesischen Schriftzüge?

11. 9/11 Memorial & Museum

Fast jeder hat wahrscheinlich noch die schrecklichen Bilder im Kopf, die die einstürzenden Zwillingstürme des World Trade Centers zeigen. Die Anschläge am 11. September 2001 haben nicht nur New York, sondern die ganze Welt spürbar verändert.

Der Ort, an dem die beiden Wolkenkratzer früher standen, wurde heute zu einer gebührenden Gedenkstätte umgewandelt – dem 9/11 Memorial. Hier solltest du unbedingt vorbeischauen, wenn du in New York bist. Es herrscht eine absolut andächtige Atmosphäre, die man einmal selbst erlebt haben muss.

Die Gestalter des Memorials haben es geschafft, dieses beklemmende Gefühl zu erzeugen, indem sie das ursprüngliche Fundament der Zwillingstürme bewahrt und daraus neun Meter tiefe Wasserbassins kreiert haben. So bekommt der Betrachter einen Eindruck von der enormen Größe des ehemaligen World Trade Centers. Das Mahnmal wird auch „Reflecting Absence“ genannt – eine Sichtbarmachung der Leere, die die Anschläge hinterlassen haben.

Die Wände des Beckens, von denen das Wasser in Kaskaden in die Mitte stürzt, sind ein weiterer wichtiger Teil der Gedenkstätte. Hier sind nämlich die Namen der insgesamt 2983 Opfer der Terroranschläge eingraviert. Außerdem sollen die Wasserfälle den Lärm der Stadt ausblenden und für eine ruhige, andächtige Stimmung sorgen.

Auf dem World-Trade-Center-Komplex, der aus der Militärsprache kommend auch „Ground Zero“ genannt wird, befindet sich neben bzw. unter der Gedenkstätte auch ein Museum (Website). Es beinhaltet Originalgegenstände, Bilder und Videos, sodass den Besuchern die Geschehnisse des 11. September anschaulich nahegebracht werden. Auch die Erinnerung an die Opfer soll so bewahrt werden.

Auf demselben Gelände wurde allerdings auch ein neues Wahrzeichen erbaut: das One World Trade Center, unsere nächste Sehenswürdigkeit.

12. One World Trade Center

Das One World Trade Center ist mit 104 Etagen und 542 Metern das höchste Gebäude in New York und sticht fast von überall aus der Skyline hervor.

Von der Aussichtsplattform, dem One World Observatory (Website), die sich von der 100. bis zur 102. Etage erstreckt, genießt du durch bodentiefe Fenster einen wunderbaren Rundumblick auf New York, New Jersey, Brooklyn, die Freiheitsstatue und sogar bis zum Central Park.

Neben den sechs weiteren Wolkenkratzern, die auf dem Gebiet der ehemaligen Twin-Towers noch entstehen sollen und teils noch im Bau sind, wurde hier auch der futuristische Einkaufs-Bahnhof „The Oculus“ eröffnet. Wie ein gigantisches Auge mit Wimpern blickt er auf das One World Trade Center!

Nach so viel Staunen haben wir uns erst einmal im gigantischen „Eataly“ Food Market gestärkt. In dem Store der italienischen Restaurant- und Marktkette findest du authentische, italienische Produkte zum Selberkochen, kannst aber auch in einem der 5 Restaurants und Bars köstliche Gerichte und Weine probieren und dich wie im Italien-Urlaub fühlen – und das mit einem hervorragenden Ausblick auf das One World Trade Center.

Top-Sehenswürdigkeit: One World Trade Center
Der Freedom Tower des One World Trade Centers

13. Wall Street und South Street Seaport

Ein weiterer Film aus der Hollywood-Maschinerie lockte uns dann in das Börsenviertel der Stadt, denn hier, an der Wall Street (Google Maps), spielt „The Wolf of Wall Street“.

Die Finanzbranche der Stadt mit ihren Banken und der weltgrößten Wertpapierbörse hat hier ihren Sitz und hat besonders in den 80er Jahren für so manche Träume von Reichtum und auch für einige Skandale gesorgt. Neben der Fassade des Börsengebäudes, der New York Stock Exchange, kannst du noch den charakteristischen Bullen besichtigen, der die Börse verkörpert.

Die bekannte New Yorker Wall Street
Die New York Stock Exchange

Auch ein paar Blocks weiter, an der Küste von Lower Manhattan, kannst du noch ein wenig historische Luft schnuppern: im denkmalgeschützten Viertel South Street Seaport fühlst du dich ins 19. Jahrhundert zurück versetzt, als hier der Handel florierte und die Schifffahrt einen hohen Stellenwert hatte.

In den alten Backsteingebäuden sind heute zwar moderne Shops von aktuellen Marken, Restaurants und Bars, aber auch ein Museum untergebracht. Die Fassaden und das Kopfsteinpflaster wurden beibehalten und schaffen einen ganz eigenen Charme.

Der Bulle an der Wall Street
Der Bulle an der Wall Street

15. Coney Island

Eine Stunde von Manhattan entfernt befindet sich ein Erholungs- und Erlebnisgebiet Coney Island (Google Maps), das besonders die Einheimischen während der Sommerhitze besuchen, um sich im Ozean abzukühlen und am Brighton Beach zu entspannen.

Direkt hinter dem Strand beginnt dann die Vergnügungsmeile mit dem Luna Park. Der kleine Freizeitpark mit Berühmtheiten wie der über 80-jährigen klapprigen Achterbahn Cyclone und dem Riesenrad Wonder Wheel bringt Nervenkitzel und Spaß für Groß und Klein.

Kuriose Veranstaltungen wie die Mermaid Parade oder das traditionelle Hot Dog Wettessen bei Nathan’s Famous machen den ganz besonderen nostalgischen Charme von Coney Island aus.

16. Brooklyn Bridge

Einer unserer liebsten Stadtteile in New York ist Brooklyn. Und zwischen Manhattan und Brooklyn gibt es für uns zumindest mehrmals pro Aufenthalt nur einen Weg: über die Brooklyn Bridge (Google Maps).

Dieses New Yorker Wahrzeichen muss man einfach gesehen haben.

Top-Sehenswürdigkeit in New York: berühmte Brooklyn Bridge
Die berühmte Brooklyn Bridge im Morgengrauen

Wir planen auf jeden Fall eine Überquerung tagsüber und eine im Dunklen ein, denn zu jeder Tageszeit ist der Ausblick für allem auf die Küste von Manhattan einfach traumhaft. Du wirst mehrmals stehen bleiben, um Fotos zu machen, daher dauert die Überquerung ein bisschen, aber es lohnt sich!

Auch wenn sie meistens mit Fußgängern und wild klingelnden Radfahrern überfüllt ist, die sich durch die Touristen schlängeln, lieben wir es über die Brooklyn Bridge zu laufen. Die Brücke mit ihrer Stahlkonstruktion ist einfach beeindruckend. Sie endet im Brooklyn Dumbo, wo du direkt mit dem Sightseeing weiter machen kannst.

Mein Foto-Tipp: damit du die Brooklyn Bridge menschenleer fotografieren kannst, musst du morgens zu Sonnenaufgang hier sein.

17. Dumbo und Brooklyn Heights

In Dumbo (Google Maps) angekommen heißt es vor allem: Augen auf! Denn beim Spazieren entlang der Küste und im Brooklyn Bridge Park zwischen Brooklyn und Manhattan Bridge gibt es viele coole Orte und geheime Ecken zu entdecken. Tolle Restaurants, wunderschöne Spots zum Erholen und Entspannen mit dem besten Blick auf die Skyline Manhattans.

Besuche das über 100 Jahre alte nostalgische Jane’s Carousel, den Time Out Food Market und das wunderschöne River Café, das so romantisch und traumhaft bepflanzt direkt unter der Brooklyn Bridge liegt. Am schönsten ist das übrigens bei Dunkelheit, wenn die Lichter alle funkeln.

Fürs Dessert geht es direkt gegenüber in die Brooklyn Ice Cream Factory. Und wer noch einmal über die Brücke laufen sollte, muss unbedingt die Pizza in Grimaldi’s probieren!

Links vom Dumbo verläuft die Küste weiter und geht direkt in die Brooklyn Heights über. Hier kannst du spazieren, die typischen „Brownstone“ Häuser, die mittlerweile zu schicken Wohnungen und Lofts umgebaut wurden, bewundern und vor allem den unglaublichen Blick auf die Skyline New Yorks genießen.

Die Brooklyn Bridge
Die bekannte Brooklyn Bridge bei Nacht – sieht sie nicht toll aus?

18. Museum of Modern Art (MOMA)

Ein Museum, das mir richtig gut gefallen hat und in dem ich Stunden verbracht habe, ist das Museum of Modern Art (Website). Es wird auch einfach kurz MOMA genannt. Darin findest du eine der weltweit bedeutendsten und einflussreichsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst.

Das MOMA ist eines der am meist besuchten Kunstmuseen der Welt. Im Jahr kommen hier knapp 3 Millionen Menschen vorbei, die sich die Bereiche zu Architektur, Design, Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen anschauen. Besonders hat mich natürlich die Abteilung Fotografie interessiert.

Übrigens findest du in dem Museum auch eine riesige Bibliothek mit 300.000 Büchern. Wo du das Museum of Modern Art findest? Es liegt im Stadtteil Manhattan an der 53rd Street. Zwischen der Fifth und der Sixth Avenue wirst du fündig.

Wie viele andere Museen ist das MOMA eine tolle Attraktion, die du auch bei Regen besuchen kannst.

19. SUMMIT One Vanderbilt

Eine tolle Attraktion in New York, die du unbedingt besuchen solltest, ist SUMMIT One Vanderbilt (Website).

Das One Vanderbilt ist ein gigantisches Hochhaus neben der Grand Central Station mit 93 Etagen, das 2020 eröffnet wurde. Direkt über der 73. Etage befindet sich SUMMIT, eine gläserne Aussichtsplattform in knapp 370 Metern Höhe.

Es erwarten dich ein herrlicher Blick auf New York, interaktive Kunstausstellungen, Essen und Getränke sowie einzigartige Fotogelegenheiten. Mit dabei sind unter anderem auch zwei Glasboxen, die über die Fassade hinausragen und den Blick auf die darunter liegenden Straßen des Großstadtdschungels freigeben – ganz ähnlich wie beim Skydeck in Chicago!

Doch nicht nur die Aussicht von oben ist spektakulär: auch die Auffahrt hat es in sich. Mit dem SUMMIT Ascent-Ticket kannst du nämlich mit einem der beiden Aufzüge hinauffahren, die ebenfalls komplett aus Glas und außen am Gebäude angebracht sind.

Als besonders spektakulär gilt SUMMIT One Vanderbilt am Abend. Um den Sonnenuntergang von der Aussichtsetage aus zu genießen, benötigst du spezielle Evening-Tickets, die rund 10 Dollar teurer sind als die normalen Tagestickets.

20. Edge

Blick von unten auf die Aussichtsplattform Edge in New York
Die Aussichtsplattform Edge ist vor allem bei Sonnenuntergang beliebt für tolle Fotos, Foto: depositphotos littleny

Die zweite neue Aussichtsplattform der Stadt und gleichzeitig unsere letzte Sehenswürdigkeit ist Edge (Website).

Die Besonderheit des Gebäudes ist seine dreieckige Spitze, die in schwindelerregender Höhe aus dem Gebäude ragt. Du hast sie vielleicht schon auf Instagram gesehen – immerhin gilt sie als absoluter Top-Fotospot der Stadt. Du kannst von hier aber auch wirklich einzigartige Bilder mit der Skyline von New York machen, denn Edge ist die höchste Outdoor-Aussichtsplattform der westlichen Hemisphäre!

Die Touristenattraktion befindet sich im 100. Stock eines Wolkenkratzers, der wiederum in den Hudson Yards zu finden ist. Dieses Stadtviertel liegt im westlichen Manhattan direkt am Hudson River.

In diesem Teil der Stadt befindet sich übrigens auch The Vessel, ein spektakuläres Bauwerk mit mehreren Ebenen und Treppen, das ebenfalls ein beliebter Aussichtspunkt werden sollte. Leider ist diese Sehenswürdigkeit bis auf weiteres aufgrund von mehreren Suizidversuchen gesperrt und kann nur von außen bestaunt werden. Wenn auch du von suizidalen Gedanken betroffen bist, findest du hier Hilfsangebote der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Die Edge-Aussichtsplattform ist durch ihre hohen Glaswände gut gesichert. Allerdings sind diese schräg nach außen geneigt, sodass du dich quasi über die Stadt beugen kannst. Wem das noch nicht genug Adrenalin ist, der kann sich beim City Climb austoben. Dabei wirst du mit einem Gurt gesichert und kannst in 365 Metern Höhe an der Fassade des Hochhauses entlanglaufen. Das Ganze kostet allerdings 185 Dollar.

Auch für Edge gibt es übrigens ein spezielles Ticket für den Sonnenuntergang, das 10 Dollar mehr kostet als der Standardeintritt.

Tipps für die Vorweihnachtszeit in New York

Wer in den Genuss kommt, New York zu Halloween zu besuchen, kann sich auf gruselig geschmückte Häuser einstellen (viel davon sieht man übrigens in Soho, Chelsea oder in den Straßen von Nord-West Brooklyn) und sollte unbedingt die Parade besuchen! Auf der 6th Avenue zwischen Spring Street und 16th Street begegnet man über 50.000 schaurigen Gestalten auf dekorierten Wägen oder in der Menge laufend. Jeder der ein Kostüm trägt, kann hier übrigens mitmachen!

Halloween in New York
Halloween in New York. Die Gärten werden geschmückt

Kaum ist Halloween und Thanksgiving (zu dem Tag gibt es selbstverständlich auch eine Parade) vorbei, steht schon das nächste Großereignis an, das die New Yorker richtig aufwendig feiern: Weihnachten. Als erstes öffnet der Weihnachtsmarkt im Bryant Park, Winter Village schon Ende Oktober seine Pforten.

Ihm schließen sich die Weihnachtsmärkte am Union Square, am Columbus Circle, im Grand Central Terminal und im Oculus beim World Trade Center an. Natürlich gibt es über diese größeren hinaus noch verschiedene kleinere Weihnachtsmärkte, sogar eine geführte Weihnachtsmarkt-Tour wird angeboten.

Beim Spazieren durch die Stadt fällt dann aber vor allem die teils pompöse, teils liebevolle, aber meistens glitzernd und blinkende Dekoration auf. Die prächtigsten Schaufenster-Dekorationen findest du natürlich entlang der 5th Avenue. Hier lohnt es sich also in jedem Fall ein bisschen Window-Shopping zu machen und sich von den kreativen Ideen der großen Designer- und Modehäuser beeindrucken zu lassen.

Der Klassiker, der Unmengen an Besuchern zur Vorweihnachtszeit in die Stadt lockt, ist natürlich der riesige Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center. Was kennt man außerdem aus Filmen, wenn man an Weihnachten und Amerika denkt? Natürlich die festlich und prächtig geschmückten Häuser der Einwohner.

Das Viertel in New York, in dem ihr in dem Sinne am meisten fündig werdet ist Dyker Heights. Hier gibt es sogar eine Bus Tour, um den Lichterglanz im Warmen, statt zu Fuß bewundern zu können.

Tipps zur Anreise nach New York

Das Beste an New York kannst du noch vor der eigentlichen Reise entdecken, denn das sind die großartigen Flugpreise. Zu jeder Jahreszeit (vor allem aber im Frühjahr und Herbst, in der Vorweihnachtszeit steigen die Preise etwas) kannst du spitzenmäßige Schnäppchen machen, vor allem, wenn du nicht auf einen Direktflug bestehst, sondern einen oder zwei Umstiege in Ordnung findest.

Wenn möglich, versuche innerhalb der USA keinen Zwischenstopp einzulegen, denn in dem Fall musst du dein eingechecktes Gepäck abholen und neu einchecken. Dazu kommt, dass du den ganzen Einbürgerungsprozess schon beim Zwischenstopp absolvieren musst, was natürlich Zeit kostet. Plane also in diesem Fall genug Zeit zwischen Ankunft und Weiterflug ein.

Das gilt für jedes Reiseziel innerhalb der USA: sobald du das erste Mal amerikanischen Boden betrittst, musst du einbürgern und Gepäck neu einchecken. Günstige Flüge bieten vor allem die amerikanischen Fluglinien von nahezu allen Flughäfen in Deutschland an.

Mein Tipp für Langstreckenflüge: Für den doch recht langen Flug packe ich daher immer ein Set Unterwäsche und ein frisches Shirt ein, man weiß ja nie, wo der Koffer beim Umsteigen hängen bleibt. Außerdem dürfen Lippenpflege, Zahnputz-Set und dicke Socken (die ich direkt nach dem Start statt meiner Schuhe trage) nicht fehlen.

Shopping-Hack: Was ich durch meine Amerika-Aufenthalte gelernt habe: den Koffer nie voll machen und einen Handgepäck-Koffer leer mitnehmen, weil ich erfahrungsgemäß immer beim Shoppen richtig zuschlage.

Wo in New York übernachten?

Schwieriger wird es bei der Hotelsuche, denn wenn du ziemlich zentral wohnen möchtest, musst du meist ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Preiswert, schön und dennoch zentral sind aber die POD Hotels oder Yotel. Zum Beispiel das Yotel am New York Times Square (hier Preise checken*).

Wenn du dir noch Möglichkeiten offenhalten möchtest und gern auf den letzten Drücker buchst, kannst du dich in der App Hotel Tonight umschauen. Hier gibt es circa eine Woche vor Ankunft noch günstige Hotel-Angebote und Tages-Deals mit denen du einiges sparen kannst. Je länger du allerdings wartest, desto besser, ein bisschen Nervenkitzel ist dann aber natürlich schon dabei.

Richtig kreativ kannst du im The Pop Art Penthouse (hier Preise checken*) übernachten. Direkt in der Lexington Avenue befindet sich eine hervorragende Adresse. Das The Maxwell New York City (hier Preise checken*). Natürlich ist es sehr teuer, aber vielleicht hast du ja Lust dir eine Nacht dort zu gönnen. Ansonsten ist die Rooftop-Bar dort der Hammer.

Ebenfalls sehr zentral liegt das Hampton Inn Manhattan-35th St-Empire State Bldg (hier Preise checken*). Es liegt nur wenige Schritte entfernt vom Madison Square Garden und der 5th Avenue. Also perfekt fürs Weihnachtsshopping. Ebenfalls empfehlen kann ich dir das Wyndham Midtown 45 (hier Preise checken*). Es liegt mitten im Herzen New Yorks in der 3rd Avenue, Ecke 45th East.

Ansonsten bietet es sich auch an, nach einem Hotel in Brooklyn zu suchen, denn Brooklyn selbst ist auch schon wunderschön und es gibt viel zu entdecken und mit der Bahn bist du super schnell in Manhattan.

Lohnt sich der New York Pass?

Der New York Pass bietet dir freien Eintritt ohne Anstehen zu mehr als 100 Tourismusattraktionen für bis zu 10 Tage. Du sparst damit 45 Prozent auf den normalen Eintrittspreis an einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Der New York Pass lohnt sich dann für dich, wenn du gerne viel unternimmst und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen möchtest.

Er kostet 142 Dollar (über diese Website kannst du ihn buchen*) und ist auch am Handy nutzbar. Dazu bekommst du noch einen kostenlosen, 200-seitigen Digital-Reiseführer. Darüber hinaus gibt es Rabatte in 25 Top-Restaurants, Geschäften und Broadway-Shows.

Ich habe bei den Bewertungen gelesen, dass die Zeitersparnis an den Warteschlangen nicht immer funktioniert. Aber dennoch sparst du dir viel. Ich zeige dir eine kleine Rechnung:

Rockefeller Centerab 40 Dollar
One World Trade Centerab 38 Dollar
Statue of Liberty (Fähre, Museum, Park, Zugang zur Freiheitsstatue)ab 30 Dollar
Empire State Buildingab 44 Dollar
American Museum of Natural History ab 28 Dollar
Eintritt ins MOMAab 25 Dollar
ab 205 Dollar

Fortbewegung, bestes U-Bahn-Ticket und Geheimtipps

Am besten du holst dir gleich zu Beginn eine MetroCard für die New Yorker U-Bahn, denn sie ist das schnellste und günstigste Fortbewegungsmittel in New York.

Statt Taxis nutzt man hier die Apps von Uber oder Lyft. Wir haben diese aber nur für den Transfer vom Flughafen zur Unterkunft genutzt, weil uns das Navigieren durch das Subway-Netz beim ersten Besuch zu unsicher war.

Man versteht das Streckennetz allerdings ziemlich schnell, obwohl es sehr groß ist und am Schluss haben wir es dann auch mit der Bahn zum Flughafen geschafft. Am besten besorgst du dir eine digitale oder physische Karte oder einen Stadtplan, um die dich mit dem U-Bahn-Netz vertraut zu machen. Je nachdem, wie viel du fahren möchtest, lohnt sich entweder eine Unlimited Ride MetroCard, die 7 Tage gültig ist, oder du zahlst pro Fahrt.

Kosten: Das 7 Tage Unlimited Ride Ticket für die Metro kostet 33 Dollar, alle weiteren Tarife findest du auf der Website.

Wenn du eine SIM-Card oder Datenvolumen für die USA hast, kannst du zum Navigieren die myMTA-App nutzen, offline hat uns auch die App NYC Subway Map (Offline) sehr gute Dienste geleistet. Mittlerweile gibt es an einigen Stationen der Subway auch kostenloses WLAN. Sehr praktisch, wenn man unterwegs auch ohne Datenvolumen schnell etwas nachschauen möchte.

Top-Tipp: Mit der MetroCard kannst du übrigens auch die Rosevelt Island Tram nutzen, eine Schwebebahn, die von der Ecke 2nd Avenue / East 60th Street bis Rosevelt Island führt. Sie bietet einen der besten Ausblicke auf New York aus einem öffentlichen Verkehrsmittel.

Hop-on-Hop-off-Busse in New York

Gut, um einen ersten Eindruck der wichtigsten Punkte in der Stadt zu bekommen sind natürlich auch die Hop-on-hop-off-Busse mit ihren verschiedenen Routen. Wenn du dich eine Zeit lang ausruhen möchtest, bleibst du etwas länger sitzen und suchst dir auf der Fahrt Stationen und Sehenswürdigkeiten aus, die du später näher betrachten möchtest.

Aktivitäten in New York

Was du in New York sonst noch machen kannst? Nun, Schlittschuhlaufen im Winter habe ich dir bereits genannt. Welche Aktivitäten es sonst noch gibt, möchte ich dir kurz vorstellen:

Essen und Trinken in New York

Was darf bei einer Städtereise auf keinen Fall fehlen? Richtig, die richtige Verpflegung.

Eines vorweg: wir waren kaum in Restaurants unterwegs, sondern haben oft und gerne die Burgerketten und Food Markets genutzt. Unsere Highlights waren hier der Chelsea Market (Website) und der Food Market Smorgasburg (Website) als Open-Air-Markt mit mehreren Locations.

Tacos auf dem Chelsea Market in New York
Yummy Tacos auf dem Chelsea Market

Bei Ippudo (Website) gibt es köstliche Ramen, falls du mal genug hast von Burgern und typisch amerikanischen Diners. Bei Black Tap (Website) musst du einfach mal einen der unfassbar riesigen und kalorienreichen Milkshakes probieren, die mit allerhand Sprinkles und zum Teil mit ganzen Kuchenstücken „garniert“ werden.

Dass die Diskussion über die besten Burger eine Glaubensfrage ist, haben wir schnell gemerkt. Wir fanden die Burger bei Shake Shack, Five Guys (unbedingt die Cajun Fries dazu bestellen!), TGIF und bei Johnny Rockets (in der Mall Jersey Gardens) super lecker.

Die besten Rooftop Bars in New York

Wer in New York ist, sollte außerdem eine der vielen Rooftop Bars ausprobieren! Auch im Winter haben einige davon geöffnet oder sind indoor gelegen.

Super ist zum Beispiel die 230 FIFTH Rooftop Bar (Website) mit Blick auf das Empire State Building. Hier gibt es nicht nur Heizstrahler und „well mixed“ Cocktails, sondern auch kostenlose Bademäntel, die dich auch bei kühleren Temperaturen draußen warm halten.

Richtig gut hat es uns auch im Jimmy (Website) gefallen, hier waren sowohl die Aussicht als auch die Drinks top. Im Sommer kannst du auf der Terrasse im kleinen Pool baden, im Winter gemütlich drinnen durch die großen bodentiefen Fenster weit über Manhattan schauen.

Perfekt für Frühling bis Spätherbst (wir waren Ende Oktober hier) ist die Bar Lemon’s im Wythe Hotel (hier Preise checken*) in Williamsburg oder auch die direkt gegenüberliegende Bar im Hotel The Williamsburg (hier Preise checken*). Sie wurde in einen großen Wasserspeicher gebaut, die man häufig auf den Dächern der New Yorker Hochhäuser entdecken kann.

Der umgebaute tonnenartige Speicher wurde mit großen, modernen Fensterflächen versehen und blickt direkt auf den darunter liegenden Dach-Pool-Bereich. Beide Hotels sind ein tolles Beispiel, wie alte Backstein-Fabrikgebäude stylisch umgebaut und renoviert wurden.

Ein weiteres Beispiel mit unglaublich toller Dachterrasse ist das 1 Hotel (hier Preise checken*), ebenfalls in Brooklyn, direkt an den Brooklyn Heights. Hier kannst du ebenfalls in einem Pool relaxen und genießt dabei auch noch einen spektakulären Blick auf Manhattan und die Brooklyn Bridge.

Shopping in New York

Neben all den schönen Sehenswürdigkeiten, die man in New York erleben muss, lockt die Stadt doch vor allem auch die Schnäppchenjäger und Shoppingqueens an. Beinahe überall wird man in die Läden gelockt und zum Zuschlagen verführt. Neben den Luxusläden auf der 5th Avenue (Google Maps) gibt es aber noch einige Tipps, die das Shoppen in New York so großartig machen.

Einer unserer liebsten Läden ist „The Market NYC“ (Website). Hier findest du in einer Halle mehrere Stände mit „einzigartigen“, teils außergewöhnlichen Dingen. Wie einzigartig diese wirklich sind, sei dahingestellt, aber du bekommst immer witzige, skurille aber auch hübsche Dinge zu sehen.

Entlang des Broadways (Google Maps) findest du dann bekannte Shops, gerade bei den amerikanischen Marken lohnt es sich aber meistens vorbeizuschauen, weil die Preise hier deutlich unter denen in Deutschland oder Europa liegen.

Was New York besonders aufregend macht, was Shopping angeht, sind die vielen Sample Sales, also kleine, zeitlich sehr begrenzte Ausverkäufe großer (Designer-) Marken, die beinahe täglich ziemlich versteckt öffnen. Da stolperst du hier und da zufällig in einen dieser Sales, aber natürlich bist du besser bedient, wenn du dich vorab online über demnächst startende Sales informierst. Online gibt es mehrere Seiten, die „Sample Sales Calendars“ veröffentlichen auf denen du dir einen Überblick verschaffen kannst.

Wenn du noch mehr Schnäppchen machen möchtest, nehme dir 1 Tag Zeit und fahre in eines der Outlets in der Umgebung, zum Beispiel nach Jersey Gardens oder nach Woodbury. Zu beiden Outlets fahren Busse zu verschiedenen Zeiten, beide Male sind wir unkompliziert hin und zurück gekommen. In Woodbury (Google Maps) ist die Store-Dichte noch größer. Das Outlet ist typisch amerikanisch wie ein großes Dorf angeordnet.

Wenn du wetterunabhängig shoppen möchtest, dann fährst du besser in die Mall in Jersey Gardens. Sie heißt The Outlet Collection (Google Maps).

Jetzt hoffe ich, dass ich dir ganz viel Lust auf eine Reise nach New York machen konnte. Die Stadt ist auf jeden Fall ein absolutes Highlight und wird dich sehr beeindrucken. Wenn dir New York einmal gefallen hat, wirst du immer wieder zurückkommen – sei es für einen Wochenendtrip, Kurzurlaub oder gleich einen längeren Aufenthalt!

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