Die Top-Sehenswürdigkeiten in Wien
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Wien Sehenswürdigkeiten: 25 schöne Orte, die du sehen musst [mit Karte]

Die österreichische Hauptstadt Wien verzaubert mit vielen schönen Sehenswürdigkeiten und Highlights - tolle Orte, die du einfach sehen musst.

Zu den bekanntesten Wiener Sehenswürdigkeiten gehören Schloss Schönbrunn mit dem Tiergarten, die Hofburg, der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek und der Stephansdom mit den Katakomben.

Wien hat aber noch viel mehr sehenswerte Highlights und einige spannende Geheimtipps zu bieten.

Viel Spaß mit unserem Wien-Reiseführer.

Aktualisiert am 09.11.2022

Unsere Top-10-Sehenswürdigkeiten in Wien

Der Stephansdom in Wien
Die Stephansdom gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Wien. Wir zeigen dir hier unsere Top-Highlights

Hier findest du unsere persönlichen Top-10-Sehenswürdigkeiten in Wien im praktischen Überblick.

  1. Schloss Schönbrunn mit Tiergarten
  2. Hofburg
  3. Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
  4. Stephansdom mit den Katakomben
  5. Kapuzinergruft
  6. Prater (Wurstelprater)
  7. Donauturm im Donaupark
  8. Wiener Rathaus
  9. Schloss Belvedere
  10. Naschmarkt

Am Ende des Artikels findest du unsere interaktive Wien-Karte mit allen Wien-Sehenswürdigkeiten im Überblick.

1. Schloss Schönbrunn + Tiergarten: die Top-Attraktion in Wien

Der Blick von einem Hügel im Wiender Schlosspark mit Blick auf Schloss Schönbrunn und auf Wien
Von einem Hügel im Schlosspark genießt du einen tollen Blick auf das bekannte Schloss Schönbrunn, Wiens bekannteste Touristenattraktion

Das Schloss Schönbrunn gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Wien. Das Schloss Schönbrunn ist also einer der Orte, die du auf einer Wien-Reise unbedingt sehen musst.

Das Weltkulturerbe ist Österreichs meistbesuchte Attraktion. Das barocke Schloss und der riesige Schlossgarten befand sich über Jahrhunderte im Besitz der Habsburger und war der Sommersitz der kaiserlichen Familie.

Hier residierten Kaiser Franz Joseph und seine Kaiserin Sisi, wie sie liebevoll genannt wird. Kaiser Franz Joseph regierte übrigens von 1848 bis 1916. Wir sind absolute Wien-Fans und genießen es jedes Mal, diesen schönen Ort fast mitten in Wien zu besuchen.

Das Schloss Schönbrunn lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit – immerhin ist die gesamte Anlage noch heute weitgehend im historischen Originalzustand.

Der Eintritt in den Schlossgarten, in dem du gut und gerne einen halben Tag verbringen kannst, ist kostenlos. Für die Besichtigung des Schlosses mit dem riesigen Festsaals oder dem Schlafzimmer von Kaiser Franz Joseph benötigst du ein Ticket. Wenn du nicht stundenlang anstehen willst, solltest du die Eintrittskarten für die Führung vorab im Internet bestellen*.

Ein weiteres Highlight ist der Tiergarten Schönbrunn. Der älteste Zoo der Welt liegt inmitten der kaiserlichen Sommerresidenz. Hier kannst du das Ticket online kaufen*.

Eine Mähnenrobbe im Tiergarten in Wien
Die Robben gehören für Kids zu den Highlights im Tiergarten

Tipp: Um die Wiener Highlights ganz gemütlich zu erkunden, lohnt ein Ticket für eine Sightseeing-Tour im Hop-On/Hop-Off-Bus*. Um Wien und die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt günstig zu erkunden, empfehlen wir dir den Go City Pass Wien (hier bestellen*).

2. Die Hofburg – ein absolutes „Must-See“

Spaziergänger vor der Wiener Hofburg im Abendlicht
Die Hofburg gehört natürlich zu den Top-Touristenattraktionen in Wien

Ein weiteres Highlight in Wien ist die Hofburg, die jahrhundertelang das Zentrum des Habsburger Einflussbereiches war. Bis 1918 war die Burganlage sogar das politische Zentrum der Monarchie.

Wenn du vor dem imposanten Gebäude stehst, verschlägt es dir die Sprache. Die Hofburg ist einfach pompös und zweifelsfrei einer der Orte in Wien, die du unbedingt gesehen haben musst.

Kuppel in der Hofburg
Die Hofburg solltest du unbedingt von Innen gesehen haben

Heute residieren der Bundespräsident, der Kanzleramtsminister und die Staatssekretäre der Republik in der Hofburg. Zudem beherbergt die Hofburg Institutionen wie die Spanische Hofreitschule oder die Österreichische Nationalbibliothek.

Sisi-Fans sollten das Sisi-Museum besuchen. Sehr lohenswert ist die geführte Tour durch die Hofburg und das Sisi-Museum (Ticket*).

Aber auch die Kaiserappartements und die Silberkammer, eine umfassende Sammlung kaiserlicher Gebrauchsgegenstände, können besichtigt werden und begeistern.

Übrigens gibt es viele Möglichkeiten, die bekannte Spanische Hofreitschule zu entdecken. Du kannst etwa beim Training mit den mit den Lipizzanern zuschauen*, eine klassische Führung durch die Spanische Hofreitschule buchen* oder einer Aufführung der Lipizzaner beiwohnen*.

Ritterrüstungen in der Hofburg
In der Wiener Hofburg kannst unter anderem Ritterrüstungen bewundern

3. Der Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek

Prunksaal der Nationalbibliothek
Der Prunksaal der Nationalbibliothek besteht aus zwei Seitenschiffen und der riesigen Kuppel. In der Mitte steht eine riesige Statue von Kaiser Karl

Uralte Bücher, die in prachtvollen Räumlichkeiten ausgestellt sind – was gibt es schöneres? Wir sind absolute Bibliotheken-Fans.

Daher hat uns der Besuch im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek auch so begeistert. Kein Wunder, der Prunksaal gehört ja auch zu den schönsten historischen Bibliotheken der Welt.

Übrigens veranlasste Kaiser Karl VI. (1685 bis 1740) den Bau der im Barockstil gehaltenen Hofbibliothek. Die Pläne für die Hofbibliothek entwarf der bekannte Hofarchitekt Johann Bernhard Fischer von Erlach.

Die Deckenfresken übernahm Hofmaler Daniel Gran. Nicht nur für uns ist die Nationalbibliothek einer der schönsten Orte der Stadt.

Der imposante Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek ist 78 Meter lang, 14 Meter breit und ganze 20 Meter hoch. Hier würde locker ein ganzes Haus reinpassen. Abgefahren, oder?

In der Mitte des Prunksaals befindet sich eine majestätische Kuppel, flankiert von zwei Seitenschiffen. Die Kuppel ist sogar 30 Meter hoch. Im Prunksaal findest du 200.000 Bücher aus den Jahren 1501 bis 1850.

Viele Bücher und der Globus in der Österreichischen Nationalbibliothek
Diese riesigen Globen, die sich in der Bibliothek befinden sind topographisch sehr genau gehalten. Dort findest du zahlreiche Einträge zu Entdeckungsreisen
Weltkarte in der Bibliothek
Diese Weltkarte von Martin Waldseem ist einzigartig. Das Original befindet sich in Washington D.C.

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Für deine Wien-Reise können wir dir diesen Reiseführer sehr ans Herz legen:

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Ein einmaliges Erlebnis ist übrigens ein Hubschrauber-Rundflug über Wien, den du hier buchen kannst*.

4. Der imposante Stephansdom mit den Katakomben

Der Stephansdom in Wien
Der Stephansdom ist das Wahrzeichen der Stadt

Der Stephansdom (eigentlich Domkirche St. Stephan zu Wien) im Herzen der Stadt ist das Wahrzeichen der Donau-Metropole. Der Südturm als Hauptturm ragt 136 Meter in den Himmel.

Wir lieben es in Wien durch die Straßen zu bummeln. Und wenn dann die bunten Ziegel des Doms in unserem Blickfeld auftauchen, sind wir jedesmal verzaubert. Wien ist so eine schöne Stadt.

Wenn du schon von außen von diesem imposanten Bauwerk begeistert bist, wirst du im Inneren aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Die Geschichte des Doms ist super interessant. Die erste Kirche wurde hier 1137 erbaut. Der Eintritt ist frei.

Sehr zu empfehlen ist die Katakomben-Führung (6 Euro, Stand November 2022). Unter dem Dom befinden sich etwa 30 Grabkammern, in denen zahlreiche Habsburger (unter anderem Napoleon Franz Bonaparte) sowie die Wiener Kardinäle und Erzbischöfe und Mitglieder des Domkapitels bestattet sind.

Unter dem Stephansplatz liegen weitere Grüfte – hier wurden mehr als 10.000 Tote in Pestgruben bestattet. Ein schaurig-gruseliges Erlebnis für Groß und Klein.

Die Innenansicht vom Stephansdom in Wien
Der Stephansdom ist eine Top-Sehenswürdigkeit und sollte auf jedem Wien-Programm stehen

In der Nähe des Stephansdoms steht die Pestsäule. Sie lohnt ebenfalls einen Besuch.

Tipp für Musik-Fans: Ein Highlight im Stephansdom sind die Klassischen Konzerte. Hier kannst du Tickets für dieses tolle Event kaufen*.

5. Die gruselige Kapuzinergruft

Ein Sarg mit Figuren in der Maria-Theresien-Gruft in Wien
Besonders beeindruckend ist die Maria-Theresien-Gruft

Wusstest du, dass du das Grab der bekannten Kaiserin Sisi in Wien besuchen kannst? Sie ist in der Kapuzinergruft bestattet. Dort finden sich auch viele andere königliche Särge.

Ein Totenschädel auf einem Sarg in der Maria-Theresien-Gruft in Wien
Ein großer Totenschädel prangert auf dem imposanten Sarg

Seit vier Jahrhunderten wacht der Bettelorden der Kapuziner über die Gräber der Habsburger. 150 Personen liegen heute in der Kapuzinergruft.

Detailaufnahmen aus der Kapuzinergruft in Wien
Ein wenig gruselig ist es in der Gruft ja schon
Der Sarg von Sissi, aufgebahrt in der Kapuzinergruft in Wien
Links vorne siehst du den Sarg von Sissi. In der Mitte steht der Sarg von Franz Joseph

Auch die Kaiserin Maria Theresia liegt dort unten in einem prunkvollen Sarg. Sie ließ sich bereits zu Lebzeiten ihre Grabstätte errichten. Der Volkskaiser Joseph II. wünschte sich einen schlichten Sarg. Auch den kannst du in der Gruft anschauen.

Infotafeln erzählen Geschichten zu den begrabenen Habsburgern.

6. Der Prater (Wurstelprater)

Das Wiener Riesenrad im Prater
Das bekannte Wiener Riesenrad im Prater

Es riecht nach Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und Musik erklingt aus den Lautsprechern. Jetzt ist klar, wo wir sind, oder? Genau, am Wiener Prater. Gemeint ist der Vergnügungspark Wurstelprater. Auf einer sechs Quadratkilometer großen Auenlandschaft stehen jahraus, jahrein unzählige Fahrgeschäfte.

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten gehört der Wurstelprater mit dem Wiener Riesenrad als Wahrzeichen. Gebaut wurde das Riesenrad 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. Damals war es mit 65 Metern Höhe eines der größten Riesenräder der Welt.

Der Prater lockt jährlich rund drei Millionen Besucher an und hat viel mehr zu bieten als nur das historische Riesenrad. Achterbahnen, Geisterbahnen, Autoscooter und unzählige andere Fahrgeschäfte und Stände machen aus dem Prater ein Vergnügen für die ganze Familie. Ganz ehrlich: Das solltest du nicht verpassen.

Der Blick aus dem Riesenrad auf den Wiener Prater
Der Prater, gesehen aus dem Riesenrad

Mit dem Vienna Pass* nutzt du das Riesenrad kostenlos. Noch ein Tipp: Buche hier eine Fahrt mit dem Riesenrad ohne Warteschlange*

7. Der Donauturm im Donaupark

Der Blick von der Donauinsel auf den Donauturm in Wien
Der Donauturm ist die Sehenswürdigkeit der Stadt, die von überall ins Auge sticht

Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt ist der riesige Donauturm im schönen Donaupark, einem beliebten Ausflugsziel nicht nur am Wochenende.

Der 252 Meter hohe Aussichtsturm ist noch vor dem Stephansdom das höchste Bauwerk Österreichs und damit eine weithin sichtbare Sehenswürdigkeit in der Donau-Metropole.

Im Turmkopf befinden sich die Turmcafé in 160 Metern Höhe und das das Turmrestaurant in 170 Metern Höhe. Der Blick vom Donauturm auf Wien ist – wie könnte es anders sein – phänomenal.

Je nach Wind und Wetter blickst du von der offenen Terrasse oder von der verglasten Panoramaterrasse auf Wien und die umliegende Landschaft. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, solltest du das Ticket für den Donauturm vorab im Internet kaufen*.

8. Das imposante Wiener Rathaus

Ein Turm des Wiener Rathauses
Das Rathaus ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen Wiens

Mit einer Höhe von 103 Metern und der neogotischen Fassade gehört das Wiener Rathaus ganz sicher zu den beeindruckendsten Rathäusern der Welt. Rund um den Rathausplatz unter Bäumen tummeln sich im Sommer unzählige Besucher und genießen die einmalige Atmosphäre.

Die gesamte Anlage ist sehr schön. Lange Bänke laden die Besucher zum Verweilen ein. Der Park wird im Sommer von den Wienern bevölkert. Überall ist was los. Kein Wunder bei diesem schönen Ort.

Ein Besuch des Rathauses gehört zum absoluten Pflichtprogramm jeder Wien-Reise. Durch die zentrale Lage ist das Rathaus mit Bus und Bahn leicht zu erreichen. Auch eine Führung durch das Rathaus ist empfehlenswert.

9. Das schöne Schloss Belvedere

Das Schloss Belvedere in Wien mit Wasserbecken
Der obere Teil des Schloss Belvedere mit der großzügigen Wasseranlage

Das Schloss Belvedere ist ein wundervolles barockes Ensemble. Die Räume des Schlosses können besichtigt werden, außerdem finden im Schloss Belvedere wechselnde Ausstellungen statt.

Der schön angelegte Schlosspark ist frei zugänglich und lädt mit seinen großzügigen Rasenflächen, beeindruckenden Brunnen und zahlreichen Parkbänken zum Verweilen ein.

Es gibt das Obere Belvedere und das Untere Belvedere. Du solltest dich hier auf jeden Fall treiben lassen und diesen wunderschönen Ort in Wien genießen.

Die Tickets zur Besichtigung des schönen Schlosses Belverdere solltest du vorab online buchen*.

10. Der bekannte Wiener Naschmarkt

Früchte auf dem Naschmarkt in Wien
Der Naschmarkt darf auf unserer Liste der schönsten Wien-Sehenswürdigkeiten nicht fehlen. Die Stände locken mit allerlei Leckereien wie hier mit getrockneten Früchten

Spätestens hier bekommst du große Augen. Der Naschmarkt ist der bekannteste Markt in Wien. Rund 120 Stände und Lokale verwöhnen den Besucher mit einem bunten kulinarischen Angebot aus Obst, Gemüse, Käse, Fisch, Wurst und anderen Köstlichkeiten aus allen Regionen der Welt.

Als wir über den Naschmarkt geschlendert sind, kamen wir nicht daran vorbei, die eine oder andere Leckerei zu probieren. Genau das macht den Naschmarkt auch aus.

Mit leeren Händen wird hier sicher niemand nach Hause gehen. Das Preisniveau ist allerdings hoch, schließlich ist der Naschmarkt eine bekannte Touristenattraktion.

Für größere Einkäufe eignet sich der Naschmarkt nicht. Leider bieten auch viele Händler oftmals die gleichen Waren an. Obwohl der Naschmarkt in den vergangenen Jahren an Glanz verloren hat, sollte ein Besuch trotzdem auf jeder Wien-Reise auf dem Programm stehen.

Essigflaschen auf dem Naschmarkt in Wien
Auch wenn es der Name nicht vermuten lässt: Auf dem Naschmarkt gibt es auch Deftiges wie etwa Essig

11. Die Karlskirche

Die Karlskirche ist eine Top-Sehenswürdigkeit in Wien
Die Karlskirche lohnt auf jeden Fall einen Besuch

Die Karlskirche – eines der Wahrzeichen der Stadt – sticht sofort wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur ins Auge. Im Inneren der Karlskirche geht es prunkvoll weiter.

Die Karlskirche in Wien von innen
Die prunkvolle Karlskirche von innen

Ein Panoramalift bringt die Besucher auf eine Plattform in eine Höhe von 33 Metern. Von der Plattform aus kannst du die Fresken betrachten und den imposanten Kirchenraum aus einer einzigartigen Perspektive sehen.

In der Karlskirche kannst du übrigens ein wunderschönes klassisches Konzert genießen. Lausche den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi und begib dich auf eine Zeitreise in die musikalische Vergangenheit. Hier kannst du das Ticket für dieses einmalige Erlebnis buchen*.

12. Das Hundertwasserhaus

Viele Touristen am Hundertwasserhaus in Wien
Das Hundertwasserhaus zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt

Das Hundertwasserhaus zählt zu den schönsten und bekanntesten Wiener Sehenswürdigkeiten. Das bunte Gebäude ist ein regelrechter Besuchermagnet. Schon in der näheren Umgebung verkaufen kleine Läden Souvenirs und allerlei Krimskram.

Wenn du dann vor dem Hundertwasserhaus stehst, musst du den Kopf in den Nacken legen, damit du auch wirklich alles erkennen kannst. Das Haus birgt einige interessante Ecken und schöne Orte.

Das Hundertwasserhaus wurde einst vom Architekten Josef Krawina entworfen und vom Maler Friedensreich Hundertwasser gestaltet. Mit seiner kunterbunten Fassade sticht es ins Auge.

So knallig wie auf vielen Postern und Postkarten ist die Fassade aber schon lange nicht mehr. Vor dem Haus tummeln sich zahlreiche Touristen, die den Bewohnern des Hauses wohl ziemlich auf die Nerven gehen.

Der Zutritt ins Gebäude ist daher verständlicherweise untersagt. Von der Straße aus hat man leider keinen besonders guten Blick auf das Hundertwasserhaus – trotzdem solltest du es einmal gesehen haben.

Ein kleines Geschäft im Erdgeschoss mit Souvenirs lädt außerdem zum shoppen ein.

Tipp: Gegenüber des Hunderwasserhauses befindet sich das Hundertwasser Village – eine kleine Einkaufsmeile mit Souvenirs. Diese ist ebenfalls im Hundertwasserstil gestaltet und durchaus sehenswert.

Die Fassade vom Hundertwasserhaus in Wien
Die Fassade vom bekannten Hundertwasserhaus ist leider in die Jahre gekommen

Ein Highlight, das du unbedingt sehen solltest, ist die Toilette im Untergeschoss vom Hundertwasser Village. Sie kostet 80 Cent Eintritt und ist im bunten Stil des Österreichischen Künstlers designt. Dazu läuft auf der Toilette ein Scheiße-Monolog, der sehr witzig ist. Es lohnt sich also, der Toilette einen Besuch abzustatten.

Die Toilette vom Hundertwasser Village in Wien
Die Toilette im Hundertwasser Village lohnt einen Besuch

13. Die Kärtner Straße mit dem Hotel Sacher & Sacher-Torte

Eine Sacher-Torte mit Sahne auf einem Teller im Hotel Sacher in Wien
Die Sacher-Torte im Café Sacher ist ein Genuss und ein Muss in Wien

Zu jedem Wien-Besuch gehört es, zumindest einmal eine Sacher-Torte zu probieren. Wo könnte man das besser als im Hotel Sacher im Sacher Café in der bekannten Kärtner Straße? Die Sacher-Torte existiert in ihrer heutigen Form seit 1832 und ist wohl die berühmteste Torte der Welt.

Schokoladenkuchen, Marillenmarmelade und eine edle Kuvertüre machen die Torte zu dem, was sie ist. Ein Gaumenschmaus, der leider nicht ganz billig ist. Aber hey, wie oft ist man schon in Wien?

Tipp: Am Ende der Kärntner Straße, direkt am Stephansdom, befindet sich am Eck „Der Stock im Eisen“. Das, was du dort hinter einer Glasvitrine siehst, ist eine Zwieselfichte aus dem Mittelalter.

In sie wurden zahlreiche Nägel geschlagen. Deshalb nennt man diese Art auch Nagelbaum. Der Wiener Stock-im-Eisen ist der älteste noch erhaltene Nagelbaum. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde er 1533.

Der "Stock im Eisen" in Wien, ein alter Nagelbaum hinter Glas
Dieser Baumstamm ist mit zahlreichen Nägeln gespickt und uralt

Ebenfalls in der Kärnterstraße findest du richtig tolle, urige Läden. Daher lohnt sich ein Streifzug und ein Bummel. Die Konditorei Sluka zum Beispiel gibt es bereits seit 1891.

Das Café Aida befindet sich seit 1913 am Stephansdom. Aber auch der Laden Lobmayr, den es seit 1823 gibt, lohnt einen Abstecher. Du kommst dann auch an der Malteserkirche vorbei. Die steht hier schon seit 1806.

14. Das Parlament

Das Parlamentsgebäude in Wien mit den Statuen
Das Parlamentsgebäude in Wien mit dem Pallas-Athene-Brunnen

Im Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße tagen die beiden Kammern des österreichischen Parlaments. Das 1874 bis 1883 im neoklassizistischen Stil errichtete Gebäude ist ein beliebtes Ziel vieler Touristen.

Ein Highlight ist der Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlamentsgebäude. Außerdem sind acht aus Marmor gemeißelte Statuen zu bewundern. Besucher können sich auch durch das Gebäude führen lassen oder einer Sitzung beiwohnen.

Der riesige Platz ist wunderschön gestaltet und auf jeden Fall sehr sehenswert. Du merkst, dass wir in jede Sehenswürdigkeit in Wien verliebt sind.

15. Die Votivkirche

Die Votivkirche in Wien im Licht der Abendsonne
Die Votivkirche ist im Licht der Abendsonne ein tolles Fotomotiv

Natürlich zählt auch die Votivkirche zu den schönsten Wiener Sehenswürdigkeiten – und ganz nebenbei gehört das Gotteshaus zu den bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerken der Welt.

Mit 99 Metern ist die Votivkirche die zweithöchste Kirche in Wien. Schon von weitem fallen die beeindruckenden Kirchtürme auf. Absolut sehenswert ist das Innere der Kirche mit dem Hochaltar und den zahlreichen Kapellen.

Allerdings musst du ein wenig laufen, um zur Votivkirche zu gelangen. Aber unserer Meinung nach lohnt sich der Fußweg. Was meinst du? Zum Glück gibt es in Wien ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz. Die Metro-Haltestelle heißt Schottentor.

Eindrücke aus dem Inneren der Votivkirche in Wien
Auch das Innere der Votivkirche beeindruckt

16. Der bei den Wienern so beliebte Volksgarten

Rosen im Wiener Volksgarten mit Blick auf den Theseustempel
Der Volksgarten ist im Frühjahr einen Augenweide. Im Hintergrund siehst du den schönen Theseustempel

Ich liebe es, wenn im Sommer die Rosen blühen und es so herrlich duftet. Wenn du eine wahre Pracht an bunten Blumen sehen möchtest, dann musst du unbedingt in den Volksgarten. Er ist eine kleine Ruheoase und ein wundervoller Ort mitten in Wien.

Die großzügig gestaltete Parkanlage mit dem weißen Theseustempel in der wunderschön gestalteten Parklandschaft und dem Rosengarten gehört zur grünen Lunge Wiens. Im Sommer lässt es sich hier auf einer der vielen schattigen Parkbänke hervorragend aushalten.

Der Wiener Volksgarten mit bunten Blumen
Der Park gehört zu den Top-Tipps in der Donaumetropole
Rote Rosen im Volksgarten Wien
Einige der Rosensträucher werden von den Wienern gestiftet

Seit 2001 zählt der Volksgarten mit dem historischen Zentrum zur UNESCO-Welterbestätte. Wenn im Juni die Rosen blühen, ist der Volksgarten immer gut besucht.

Biggi und Flo vom Reiseblog Phototravellers im Volksgarten in Wien
Natürlich darf ein Selfie im schönen Volksgarten nicht fehlen

Unser Tipp: Geh am Morgen hin. Wenn der Morgentau auf den Rosen liegt, alles still und ruhig ist, dann kannst du hier traumhafte Bilder machen.

17. Das Naturhistorische Museum

Die Fassade des Kunsthistorischen Museums in Wien
Das Kunsthistorische Museum ist ein Spiegelbild des Naturhistorischen Museums

Das Naturhistorische Museum zählt zu den bedeutendsten Naturmuseen der Welt und ist eines der größten Museen in Österreich. Insbesondere bei schlechtem Wetter bietet sich ein Besuch im Naturhistorischen Museum an.

Eine Innenansicht im Naturhistorischen Museum Wien
Das pompöse Äußere des Naturhistorischen Museums setzt sich im Inneren fort
Ein großes Saurier-Skelett im Naturhistorischen Museum in Wien
Natürlich gibt es in dem Museum auch Saurier-Skelette zu bewundern

Schon die Fassade des Museums imponiert. In den Ausstellungsräumen gibt es dann etwa Saurierskelette, Mineralien und prähistorische Artefakten zu sehen.

An einem trüben Regentag ist das Museum definitiv der perfekte Ort für einen interessanten und unterhaltsamen Nachmittag mit der ganzen Familie in Wien.

18. Das Museumsquartier Wien

Menschen im Innenhof vom Museumsquartier in Wien
Im Museumsquartier findest du zahlreiche Museen und Ausstellungen. Am Abend verwandelt sich der Innenhof in eine große Chillout-Zone. Es gibt einige Bars und Cafés

Kunstbegeisterte Besucher werden im Museumsquartier Wien fündig. Auf dem riesigen Areal finden sich etwa die Kunsthalle Wien für internationale zeitgenössische Kunst, das mumok für moderne Kunst oder das Leopold Museum mit Werken der Wiener Moderne und des österreichischen Expressionismus.

Im Innenhof wird’s im Sommer am Abend immer voll. Wir lieben das Flair des Museumsquartiers. Am Abend verwandelt sich der Innenhof in eine große Chillout-Zone. Es gibt einige Bars und Cafés. Das Museumsquartier ist definitiv einer der besten Orte in Wien, an denen du im Sommer einen tollen Abend verbringen kannst.

19. Das Kunst Haus Wien

Das "Kunst Haus Wien" mit der schwarz-weißen Fassade
Das Kunst Haus Wien beherbergt eine Hundertwasser-Ausstellung

Das Kunst Haus Wien befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hundertwasserhaus, ist aber nicht so bekannt. Das Kunst Haus Wien beherbergt ein Museum mit Werken von Friedensreich Hundertwasser.

Darüber hinaus werden regelmäßig Wechselausstellungen mit Werken anderer Künstler gezeigt. Besonders die auffällige Hundertwasser-Fassade zieht einige Touristen an.

Wenn du das Hundertwasserhaus besuchst, ist ein Abstecher zum Kunst Haus Wien definitiv zu empfehlen.

20. Der Zentralfriedhof mit dem Grab von Falco

Eindrücke der Dr.-Karl-Lueger-Gedächtnis-Kirche in Wien
Die Dr.-Karl-Lueger-Gedächtnis-Kirche im Herzen des Friedhofs ist ein imposantes Bauwerk

Gleich vorab: der Wiener Zentralfriedhof ist riesig. Dort liegen Persönlichkeiten wie die Musik-Ikone Falco, aber auch andere bekannte Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven, Brahms, Johann Strauß und andere Ehrenbürger der Stadt.

Das Grab von Falco in Wien
Das Grab von Falco zieht auch heute noch viele Fans an

Fahre am besten mit den Öffentlichen zum Tor 3 und laufe dann in den Bereich der Ehrengräber. Dort wird dir schnell das markante Grab von Falco auffallen. Eine riesige Glas-Skulptur mit einem Druck seines Fotos ziert das Grab des bekannten Musikers.

Die Gräber von Johann Strauss, Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart
Die Gräber von Johann Strauss, Ludwig van Beethoven und das Grabdenkmal von Wolfgang Amadeus Mozart (er liegt in einem anderen Friedhof in Wien (siehe dazu den Abschnitt Mozartdenkmal im Burggarten, unsere Sehenswürdigkeit Nummer 21)

Von den Ehrengräbern aus läufst du nun parallel zum Eingang und gelangst zur imposanten Dr.-Karl-Lueger-Gedächtnis-Kirche. Der Blick ins Innere lohnt sich. Der runde Raum wird von einer riesigen Kuppel überspannt. Das Innere ist blau – wie der Himmel.

Von der Kirche hältst du dich in Richtung Ausgang. Auf der rechten Seite kommst du an den Gräbern von bekannten Komponisten wie Ludwig van Beethoven, Brahms, Johann Strauss oder Franz Schubert vorbei. Kurz vor dem Ausgang zu Tor 2 lohnt es sich den Rückweg nach rechts in Richtung Ausgang Tor 3 zu machen. Auf dem Weg kommst du an vielen besonders gestalteten Gräbern vorbei.

Wenn ein Friedhof eine Sehenswürdigkeit sein kann, dann definitiv der Wiener Zentralfriedhof.

Grabstätten auf dem Zentralfriedhof in Wien
Du siehst dem Zentralfriedhof immer wieder imposante Grabstätten

21. Das Kunstmuseum Albertina

Der Albertina Brunnen in Wien
Der Brunnen vor der Albertina ist ein schönes Fotomotiv

Die Albertina ist ein bekanntes Kunstmuseum in Wien. In der Albertina, im Palais Erzherzog Albrecht, findest du eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt.

Die riesige Sammlung umfasst rund eine Million Zeichnungen und druckgrafische Blätter. Die Kunstwerke reichen von der Renaissance bis zur Gegenwart.

Heute wird in der Albertina auch die Privatsammlung Batliner gezeigt. Es gibt eine Schau zur klassischen Moderne mit dem Titel „Monet bis Picasso. Die Sammlung Batliner“.

Wenn dich Zeichnungen nicht interessieren, dann lohnt dennoch ein Besuch der Albertina. Du kannst nämlich die Zimmer der Habsburger anschauen. Sehr sehenswert sind etwa das Rokoko-Zimmer, das Wedgwood Kabinett, das Kaminzimmer und der Empfangssaal.

Ein Gemälde im Albertina in Wien
In der Albertina erwartet dich Kunst von Weltrang

22. Das Mozartdenkmal im Burggarten mit Schmetterlingshaus

Von der Terrasse der Albertina aus hast du einen wunderschönen Blick auf den Burggarten. Im Burggarten befindet sich das Mozartdenkmal mit der Mozart-Statue. Im Sommer ist der Burggarten auch ein schönen Ort zum Chillen.

Das Mozartdenkmal im Burggarten in Wien
Das Mozartdenkmal im Burggarten wird von vielen Touristen besucht
Der Blick auf das Palmenhaus im Burggarten in Wien
Hier siehst du das Palmenhaus und das Schmetterlingshaus im Burggarten

Mozart lebte ab 1781 zehn Jahre in Wien als freischaffender Komponist. Werke wie die Zauberflöte entstanden in dieser Zeit. Im letzen Jahr wohnte Mozart im Kleinen Kayserhaus. Es befand sich an der Rückseite des heutigen Kaufhaus Steffl in der Kärntner Straße 19. Heute gibt es dort eine Gedenktafel. Mozart starb am 5. Dezember 1791. Beerdigt wurde er in einem allgemeinen Grab am Sankt Marxer Friedhof. Auf dem Zentralfriedhof befindet sich lediglich ein Denkmal.

Ebenfalls lohnt sich ein Besuch im Schmetterlingshaus. Der Eintritt kostet 7 Euro.

23. Die Wiener Ankeruhr

Die Wiener Ankeruhr
Die Wiener Ankeruhr wurde von der Versicherungs AG Der Anker in Auftrag gegeben und von Künstlern erschaffen. Hier siehst du eine der 12 Figuren

An einem der ältesten Plätze Wiens befindet sich die Ankeruhr. Früher befand sich hier das Kommandogebäude (Praetorium) des Römerlagers Vindobona. Die Ankeruhr geht zurück auf die 1858 gegründete Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft „Der Anker“.

Die Versicherung ließ von 1912-1914 den Ankerhof bauen und Künstler errichteten die Ankeruhr. Laut Inschrift ist sie den Wienern gewidmet.

Jeden Tag um zwölf Uhr wandern die zwölf Figuren der Uhr einmal umher. Das Spektakel dauert exakt zwölf Minuten und ist ein tolles Highlight auf jeder Wien-Reise.

Uns erinnerte die Ankeruhr an das berühmte Glockenspiel am Marienplatz in München. Die Figuren zeigen Kaiser Karl den Großen, Kaiserin Maria Theresia und noch viele andere bekannte Adlige.

24. Die Ruprechtskirche ist die älteste Kirche Wiens

Die Ruprechtskirche ist Wiens älteste Kirche und eine weniger bekannte Sehenswürdigkeit
Die Ruprechtskirche ist das älteste Gotteshaus der Stadt und eine eher weniger bekannte Sehenswürdigkeit

Die älteste Kirche Wiens ist die Ruprechtskirche auf dem Ruprechtsplatz. Das Langhaus sowie die unteren Turmgeschosse stammen aus dem 11. Jahrhundert. Abgefahren, oder?

Ihr Schutzpatron ist der Heilige Ruprecht, der Schutzpatron der Salzschiffer. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die schöne Kirche im Jahre 1200. Erzählungen nach soll die Kirche aber bereits um das Jahr 740 gegründet worden sein.

Die Kirche liegt in der Nähe der Jüdischen Gasse. Von hier aus beobachtete Adalbert Stifter am 8. Juli 1842 die einzige im Wien der Neuzeit eingetretene totale Sonnenfinsternis. Ein Schild an der Hauswand erinnert an diese spektakuläre Beobachtung.

Hier in der Gegend ist am Abend einiges geboten. Die Lokale rund um die Kirche locken viele Besucher an. Für Tatort-Fans gibts in der Bar Philosoph einen Tatort-Abend am Sonntag.

25. Die Donauinsel

Die Donauinsel in Wien mit Blick auf Hochhäuser
Die Donauinsel ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel der Wiener

Schnappe dir Leihrad oder einen E-Scooter und düse auf die Donauinsel, die grüne Lunge Wiens. Wenn den Wienern der Trubel der Stadt zu viel wird, fliehen sie auf die Donauinsel.

Biggi vom Reiseblog Phototravellers auf einem E-Scooter in Wien
Mit dem E-Scooter kommst du schnell von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, etwa auf die schöne Donauinsel
Der Leuchtturm auf der Donauinsel
Auf der Donauinsel findest du diesen schönen Leuchtturm

Das Areal wurde zwischen 1972 und 1988 errichtete und trennt die Donau von der Neuen Donau. Die Donauinsel ist Teil des Wiener Hochwasserschutzes und außerdem ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Wenn du ausspannen und die Sonne genießen oder den Grill anwerfen willst, bist du auf der Donauinsel richtig. Ein Highlight für Kinder ist die weltgrößte schwimmende Trampolinanlage.

Unsere Wien-Geheimtipps

Geheimtipp 1: Gruselige Kellertour durch die Wiener Unterwelt

Wien ist durchsiebt wie ein Schweizer Käse. Wer einmal in Wiens Unterwelt abtauchen will, wendet sich vertrauensvoll an Peter, der den Besucher in die Dunkelheit entführt. Zu sehen gibt es alte Kellergewölbe, zu denen Peter jede Menge Unterhaltsames und Gruseliges zu erzählen hat. Wer nach einem etwas anderen Sightseeing-Programm sucht, ist hier genau richtig.

Mehr Infos zur Kellerführung mit Peter durch Wien

Dunkler Kellergang
Noch ein echter Geheimtipp: die Kellertour durch Wiens Unterwelt

Geheimtipp 2: Schauriger Stadtrundgang durch die Wiener Unterwelt

Ein anderes schauriges Highlight ist der Stadtrundgang durch die Wiener Unterwelt. Auf der Tour entdeckst du die archäologischen Ausgrabungen auf dem Michaelerplatz und die Gruft der Michaelerkirche.

Tauche ein in die Vergangenheit und Geschichte der Stadt und schau dir die barocke Gruftanlage St. Michael mit den Mumien wohlhabender Wiener Bürger an. Hier ist Gänsehat garantiert. Hier kannst du das Ticket buchen*.

Geheimtipp 3: Burg Kreuzenstein

Die Burg Kreuzenstein liegt ein paar Kilometer nördlich von Wien. Von der mittelalterlichen Wehranlage ist heute nicht mehr viel erhalten. An die einstige Ritterburg trat eine imposante Schauburg, die 1874 bis 1906 gebaut wurde. Mehr Schein als Sein also? Wer nicht weiß, dass Burg Kreuzenstein gar keine echte Ritterburg ist, kommt nie drauf.

Die Anlage, in der immerhin ein paar Überbleibsel der ursprünglichen Burg verbaut wurden, ist toll gestaltet und eine lohnende Sehenswürdigkeit im Wiener Umland. Offenbar gefällt die Burg auch vielen Filmemachern – Burg Kreuzenstein war schon Kulisse für zahlreiche Filmproduktionen. Einen Besuch ist auch der Biergarten mit herrlicher Aussicht am Eingang der Burg wert.

Die Burg Kreuzenstein bei Wien
Burg Kreuzenstein ist wohl der Prototyp der Märchen-Burg

Geheimtipp 4: Müllverbrennungsanlage Spittelau

Wer in Wien unterwegs ist, wird in der Ferne oft diesen riesigen Turm mit der goldenen Kugel sehen. Der Turm gehört zur Müllverbrennungsanlage Spittelau, deren Fassade von Friedensreich Hundertwasser künstlerisch gestalteten wurde. Ein Abstecher lohnt sich definitiv. Auch, weil die Müllverbrennungsanlage Spittelau, errichtet 1969 bis 1971 und nach einem großen Brand 1987 wieder aufgebaut, viel weniger Touristen anzieht als andere Sehenswürdigkeiten.

Nützliche Infos: Müllverbrennungsanlage Spittelau

Müllverbrennungsanlage Spittelau
Die Fassade der Müllverbrennungsanlage Spittelau wurde von Friedensreich Hundertwasser entworfen
Turm der Müllverbrennungsanlage Spittelau
Der markante Turm der Müllverbrennungsanlage Spittelau ist fast aus der ganzen Stadt zu sehen

Karte mit alle Wien-Sehenswürdigkeiten

Auf unserer interaktiven Karte findest du alle Wien-Sehenswürdigkeiten auf einen Blick:

Video: Alle Wien-Highlights

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Vienna City Card und Vienna Pass

Egal zu welcher Jahreszeit: Ein Städtetrip nach Wien lohnt sich immer. Es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten zu entdecken und wer einmal genug vom Stadtbummel hat, setzt sich in eines der vielen Cafés und genießt eine heiße Schokolade und ein Stück Sacher-Torte. Die Parks, Museen und Paläste sind wirklich beeindruckend.

Ganz besonders gilt das natürlich für das Schloss Schönbrunn, an dem wirklich kein Besucher vorbeikommt. Oder schlendere einfach ein wenig durch die Gegend und lasse die Stadt auf dich wirken. Zu entdecken gibt es wirklich überall etwas.

Ganz billig ist eine Reise in die Donau-Metropole allerdings nicht. Mit der Vienna City Card kannst du aber viel Geld sparen. Mit der Karte kannst du Busse und Bahnen nutzen und erhältst zahlreiche Vergünstigungen in den Museen, bei Ausstellungen, in Theatern oder bei Konzerten, beim Einkaufen, in Cafés, Restaurants oder beim Heurigen, den Weinstuben der Stadt. Hier kannst du die Vienna City Card bestellen*.

Es gibt auch noch den Vienna Pass. Der ist zwar teurer, beinhaltet aber den freien Eintritt in zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Schönbrunn, das Riesenrad, das Belvedere oder die Hofburg. Zudem nutzt du die Hop-On/Hop-Off-Busse kostenlos. Hier kannst du den Vienna Pass bestellen*.

Wien-Tipps auf anderen Reiseblogs

Noch mehr Wien-Tipps für eine unvergessliche Städtereise in die Donau-Metropole findest du auf diesen Reiseblogs:

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8 Kommentare

  • - Dorothee Schartz

    Hallo Florian,
    Mir fehlt ein Hinweis auf das wunderbare System der Leihfahrräder mit denen man fast komplett umsonst in Wien unterwegs sein kann – oder hat sich daran in den letzten Jahren etwas geändert. Außer einmalig einen Euro für die Anmeldung in das System kostete die erste halbe Stunde bei unserem Besuch 2015 keinen Cent. In dieser Zeit konnte man immer etwas Sehenswertes erreichen. Man gibt sein Fahrrad an der nächstbesten Station ab, bummelt eine Runde und kann 20 Minuten später wieder wieder 30 Minuten lang kostenlos radeln. Bei längerer Benutzung wird das Ganze kostenpflichtig, aber in sehr moderatem Rahmen. Es gibt viele gut ausgebaute Radwege – wir haben in Wien kein anderes Fortbewegungsmittel benutzt!
    Doro

    • - Florian

      Hi Doro,

      danke für den Hinweis. Wir haben Wien zu Fuß und per Tram erkundet, aber das Rad ist natürlich eine tolle Alternative. Die Preise für Leihräder kenne ich nicht, aber das könnte schon passen. Ein ähnliches System gibt es ja auch in anderen Städten.

      Viele Grüße
      Florian

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