Die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Rom
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Rom Sehenswürdigkeiten: 13 schöne Orte, die du sehen musst

Die Ewige Stadt im Herzen Italiens – Rom glänzt mit einer jahrtausendelangen Geschichte, die die komplette Metropole am Tiber quasi zu einem riesigen Museum werden lässt. Allein die Bezeichnung „Ewige Stadt“ stammt bereits aus dem ersten Jahrhundert vor Christus!

Natürlich spielen da auch die Gladiatoren und das Kolosseum eine Rolle, aber das ist noch lange nicht alles. In diesem Artikel möchte ich dir daher alle wichtigen Orte und Attraktionen in Rom, aber auch einige zusätzliche Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps verraten. Selbstverständlich sind auch einige Essens- und Anreiseempfehlungen mit von der Partie. In diesem Sinne – benvenuti a Roma!

Aktualisiert am 24.08.2022

Die Top-13-Attraktionen im Überblick

Hier siehst du eine Liste mit den 13 wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rom. Ein langes Wochenende reicht aus, um sie alle zu sehen. Wenn du sie jedoch genauer besichtigen oder einige zusätzliche Insider-Tipps entdecken möchtest, solltest du etwas mehr Zeit einplanen. Hier findest du eine tolle Beispielroute für Rom in drei Tagen.

  1. Villa Borghese mit Galleria Borghese
  2. Piazza del Popolo
  3. Spanische Treppe
  4. Trevi-Brunnen
  5. Pantheon
  6. Piazza Navona
  7. Engelsburg
  8. Vatikanische Museen & Petersdom
  9. Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II
  10. Trajanssäule
  11. Forum Romanum
  12. Kolosseum
  13. Giardino degli Aranci

Tipp: Um Rom und die vielen tollen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden, empfehlen wir dir den Go City Pass Rom (hier bestellen*).

1. Villa Borghese mit Galleria Borghese

Wir starten direkt mit einem der besten Spots in Rom zum Sonnenuntergang. Es handelt sich um die Villa Borghese, eine große Parkanlage nördlich der Innenstadt. Der Name der Sehenswürdigkeit geht auf ein altes römisches Adelsgeschlecht zurück. Früher beherbergte die Villa Borghese unter anderem Weinberge, Gärten, Ställe und einen Tiergarten, ebenso wie große Kunstsammlungen.

Blick über Rom
Diese tolle Aussicht über Rom hast du vom etwas unbekannteren Aussichtspunkt

Eine bekannte Attraktion im Park ist noch heute das Casino – das heißt nicht etwa Spielhalle, sondern Schloss. In dieser ehemaligen Sommerresidenz der Borgheses ist die Galleria Borghese untergebracht, die ein Kunstmuseum mit zahlreichen wertvollen Werken beherbergt.

Außerdem befinden sich auf dem etwa 5 km² großen Gelände der Villa Borghese zum Beispiel ein bekannter kleiner See mit dem Asklepiostempel und ein Zoo. Auch verschiedene Aussichtspunkte gehören zum Ensemble. Der wohl bekannteste ist die Terrazza del Pincio (Google Maps). Von dort aus hast du zwar einen hervorragenden Blick über die Stadt und die Piazza del Popolo (mehr dazu gleich), allerdings tummeln sich hier vor allem zum Sonnenuntergang aber sehr viele Menschen.

Hier siehst du die Piazza del Popolo mit dem Obelisken und den Zwillingskirchen auf der linken Seite Außerdem befinden sich auf dem etwa 5 km² großen Gelände der Villa Borghese zum Beispiel ein bekannter kleiner See mit dem Asklepiostempel und ein Zoo. Auch verschiedene Aussichtspunkte gehören zum Ensemble. Der wohl bekannteste ist die Terrazza del Pincio (Google Maps). Von dort aus hast du zwar einen hervorragenden Blick über die Stadt und die Piazza del Popolo (mehr dazu gleich), allerdings tummeln sich hier vor allem zum Sonnenuntergang aber sehr viele Menschen.

⭐ Sehr viel entspannter geht es etwas weiter südöstlich an der Kreuzung Viale del Belvedere und Viale di Villa Medici (Google Maps) zu. Ich würde sogar behaupten, dass die Aussicht von hier noch besser ist!

2. Piazza del Popolo

Unmittelbar unterhalb der Terrazza del Pincio liegt die Piazza del Popolo. Der bekannte „Platz des Volkes“ war bereits in der Antike der zentrale nördliche Eingang zur Stadt. Heute ist er im neoklassizistischen Stil gestaltet und beherbergt gleich mehrere beliebte Sehenswürdigkeiten.

Es befinden sich dort unter anderem der Obelisco Flaminio – der zweitälteste und zweitgrößte ägyptische Obelisk in Rom–, die Porta del Popolo und die Kirche Santa Maria del Popolo mit angrenzendem Augustinerkloster. Am südlichen Ende des Platzes stehen die berühmten Zwillingskirchen Santa Maria in Montesanto und Santa Maria dei Miracoli aus dem 17. Jahrhundert.

Die Piazza del Popolo
Hier siehst du die Piazza del Popolo mit dem Obelisken und den Zwillingskirchen auf der linken Seite

Von der Piazza zweigen die drei Hauptstraßen Via del Corso, Via del Babuino und Via di Ripetta ab. Diese Kreuzung wird daher oft als Tridente oder Dreizack bezeichnet.

3. Spanische Treppe

Folgst du der Via del Babuino von der Piazza del Popolo, erreichst du nach etwa 5 bis 10 Minuten die Piazza di Spagna mit der Colonna dell’Immacolata, der Säule der Unbefleckten. Die Gegend rund um den Platz ist ein bekanntes Modeviertel.

Die Colonna dell’Immacolata am Abend
Die Colonna dell’Immacolata am Abend

Da der Vatikanstaat zu klein ist, um alle Botschaften und Vertretungen zu beherbergen, gibt es in Rom alle Botschaften doppelt – einmal für Italien, einmal für den Vatikan. Die Spanische Botschaft des Vatikans ist im Palazzo di Spagna untergebracht, der sich neben der Colonna dell’Immacolata befindet. Daher kommt der Name der Piazza di Spagna.

Davon abgeleitet ist auch der deutsche Name der bekannten Spanischen Treppe, die sich ebenfalls dort befindet. Mit einer Breite von mehr als 40 Metern und insgesamt 136 Stufen ist die Treppe eine beliebte Tourismusattraktion. Sitzen darfst du dort seit 2019 allerdings nicht mehr.

Die Spanische Treppe führt vom barocken Brunnen Fontana della Barcaccia auf der Piazza die Spagna zur Kirche Santissima Trinità dei Monti und dem Obelisco Sallustiano. Diese Ansicht ist eins der beliebtesten Fotomotive in Rom.

⭐ Tipp: Tagsüber und am Abend ist extrem viel los an der Spanischen Treppe. Für ein Bild ohne Menschenmassen lohnt es sich definitiv, früh aufzustehen. Gegen 7 oder 8 Uhr morgens ist das relativ gut möglich. Auch der Blick vom Kopf der Treppe ist im morgendlichen Licht besonders toll.

Die Spanische Treppe am Abend
Am Abend sieht es an der Spanischen Treppe so aus…
Die Spanische Treppe am Morgen
…und so am Morgen
Der Blick von der Spanischen Treppe in Rom
Der Blick von oben ist ebenfalls nicht zu unterschätzen

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4. Trevi-Brunnen

Weiter geht’s zur nächsten Top-Sehenswürdigkeit in Rom. Der Trevi-Brunnen heißt auf Italienisch Fontana di Trevi, was vermutlich auf die drei Quellen – also „tre vie“ – zurückgeht, aus denen das Wasser in den Brunnen sprudelt. Es kommt aus den Sabiner Bergen, die etwa 26 Kilometer von Rom entfernt sind. Der Brunnen ist übrigens der einzige Aquädukt, der seit der Antike ununterbrochen in Betrieb ist.

Wem das noch nicht beeindruckend genug ist, der sollte einen Blick auf die Dimensionen des Trevi-Brunnens werfen. Er schließt nämlich direkt an eine Hauswand des Palazzo Poli an und ist sagenhafte 26 Meter hoch und 50 Meter breit. Du wirst aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

Auf dem Rand des Brunnens zu sitzen ist hier ebenfalls verboten. Es sind tatsächlich fast rund um die Uhr Polizisten anwesend, die sofort Gebrauch von ihrer Trillerpfeife machen, wenn du dich nicht daran hältst. Und auch hier sind immer unfassbar viele Menschen anzutreffen, weshalb du wieder früh dran sein solltest. Dann hast du höchstens Gesellschaft von ein paar Travel- und Fashionbloggern. Allerdings ist der Brunnen auch am Abend absolut sehenswert, da er dann schön beleuchtet ist.

Der Trevi-Brunnen am Abend
Der Trevi-Brunnen ist am Abend toll angestrahlt
Der Trevi-Brunnen
Tagsüber wirkt diese Sehenswürdigkeit mindestens genauso beeindruckend

⭐ Es ist übrigens Tradition, mit dem Rücken zum Brunnen eine Münze mit der linken Hand über die rechte Schulter hineinzuwerfen. Es macht dabei einen Unterschied, ob du eine, zwei oder drei Münzen wirfst – in dieser Reihenfolge heißt das du kehrst nach Rom zurück, verliebst dich in eine(n) Römer(in) oder heiratest diese Person sogar.

5. Pantheon

Nur fünf Minuten vom Trevi-Brunnen entfernt befindet sich eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Rom. Das Pantheon wurde bereits im ersten Jahrhundert nach Christus fertiggestellt und zählt damit zu den am besten erhaltenen Gebäuden der römischen Antike. Während es früher den vielen verschiedenen Göttern des Pantheismus gewidmet war, wurde es später zur römisch-katholischen Kirche umgeweiht.

Das Pantheon ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Roms
Das Pantheon ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Roms

Der Zugang zum kreisrunden Kuppelbau erfolgt über eine Art Eingangshalle mit tempelartiger Fassade. Das Besondere am Pantheon: die Kuppel ist nach oben offen. Das sorgt für einzigartige Lichteffekte, wenn die Sonne durch das kreisrunde Loch in der Mitte des spektakulären Gebäudes scheint.

Das Pantheon von Innen
Das spektakuläre Pantheon von Innen
Die Kuppel des Pantheons
Die Kuppel ist nach oben offen – das heißt wenn es regnet, regnet es hinein. Bei Sonnenschein kannst du allerdings spannende Lichteffekte beobachten

Auf der Piazza della Rotonda vor dem Pantheon befindet sich mit nicht einmal 7 Metern Höhe der Obelisco Macuteo. Der kleinste Obelisk in Rom, der Obelisco della Minerva, steht mit knapp fünfeinhalb Metern Höhe allerdings unmittelbar hinter dem Pantheon.

Das Panteon befindet sich auf der Piazza della Rotonda (Google Maps) und ist Montag bis Samstag von 8:30 bis 19:15 Uhr, Sonntag von 9 bis 17:45 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Ein Obelisk vor dem Pantheon
Vor dem Pantheon befindet sich einer der kleinsten Obelisken in Rom

6. Piazza Navona

Gleich um die Ecke liegt einer der schönsten Plätze Roms. Die Piazza Navona gab es bereits in der Antike. Dort wurde sie als Stadion für die aus Griechenland stammenden athletischen Wettkämpfe genutzt, die Agon genannt wurden – deshalb auch die ovale Form des Platzes. Aus der Bezeichnung wurde später „in Agone“, dann „n’ Agone“ und schließlich Navona.

Den ursprünglichen Namen findest du noch heute in der Barockkirche Sant’Agnese in Agone, die sich an der Westseite des Platzes befindet. Außerdem gibt es auch hier einen Obelisken, und zwar inmitten eines barocken Marmorbrunnens.

Der Vierströmebrunnen und die Kirche Sant’Agnese in Agone auf der Piazza Navona
Der Vierströmebrunnen und die Kirche Sant’Agnese in Agone auf der Piazza Navona

Der prachtvolle Vierströmebrunnen zeigt vier Männerfiguren, die jeweils einen von vier Flüssen symbolisieren: Donau, Ganges, Nil und Río de la Plata. Sie stehen wiederum jeweils für die vier im 17. Jahrhundert bekannten Kontinente.

Daneben gibt es noch zwei ältere, aber kleinere Brunnen auf der Piazza Navona: den Neptunbrunnen im Norden und die Fontana del Moro im Süden. Außerdem säumen weitere Kirchen und Paläste, aber auch Touristencafés und Souvenirläden den schönen Platz im Herzen Roms.

Der Neptunbrunnen
Der kleinere Neptunbrunnen befindet sich ebenfalls auf der Piazza Navona

7. Engelsburg

Wenn du von der Piazza Navona in die Via dei Coronari (Google Maps) einbiegst, kannst du eine lange, wunderschöne und typisch italienische Gasse entlangschlendern. Hier findest du auch einen tollen Bar-Geheimtipp, den ich dir im Artikel über Essen und Trinken in Rom verrate. Am Ende der Gasse angekommen einfach rechts abbiegen und schon stehst du vor der nächsten Sehenswürdigkeit.

Enge Gasse in Rom
Der Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit führt durch solche malerischen Gassen

Ursprünglich als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut, befindet sich in der Engelsburg heute ein Museum mit toller Aussichtsplattform. Zwischenzeitlich diente das Castel Sant’Angelo unter anderem als päpstlicher Zufluchtsort und Gefängnis. Der Name stammt übrigens davon, dass der Erzengel Michael angeblich über der Burg erschien und das Ende der Pest verkündete. Deshalb schmückt seine bronzene Figur noch heute die Spitze des Gebäudes.

⭐ Illuminati-Fans dürfte die Engelsburg ebenfalls bekannt vorkommen: Im Roman von Dan Brown war sie einst der Treffpunkt der Geheimgesellschaft.

Um zum Castel Sant’Angelo zu gelangen, musst du erst einmal den Tiber überqueren. Auch die sogenannte Engelsbrücke, die direkt zur Burg führt, ist mit zehn barocken Engelsfiguren geschmückt. So bietet sich besonders am Abend, wenn alles beleuchtet ist, ein magischer Anblick.

Blick auf die Engelsbrücke und das Castel Sant’Angelo mit dem Erzengel Michael
Blick auf die Engelsbrücke und das Castel Sant’Angelo mit dem Erzengel Michael auf der Spitze

8. Vatikanische Museen & Petersdom

Von der Engelsbrücke wirst du ihn schon sehen – den Petersdom. Diese weltberühmte Sehenswürdigkeit ist definitiv ein Must-See in Rom. Beziehungsweise natürlich in der Vatikanstadt. Mit einer Fläche von nur 44 Hektar ist das der kleinste Staat der Welt und Regierungssitz des Papstes.

Der Petersplatz mit dem Petersdom ist die zentrale Sehenswürdigkeit des Vatikans. Der Dom ist die größte der päpstlichen Basiliken und eine der größten und bedeutendsten Kirchen der Welt. Der symmetrische, von Kolonnaden umsäumte Petersplatz mit dem Vatikanischen Obelisk in der Mitte ist außerdem der Veranstaltungsort der Generalaudienz des Papstes, die – bei gutem Wetter – jeden Mittwoch dort abgehalten wird.

Der Petersdom auf dem Petersplatz
Der berühmte Petersdom auf dem Petersplatz

Auch die Vatikanischen Museen erfreuen sich großer Beliebtheit. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war – natürlich sind die Räumlichkeiten sehr beeindruckend, aber die Menschenmassen machen das Erlebnis leider ein wenig zunichte. Vor allem die Sixtinische Kapelle ist eher etwas „unterwältigend“ und das bekannte Gemälde, das die Erschaffung Adams zeigt, fällt dann doch sehr klein aus.

Im Inneren der Vatikanischen Museen
Die Vatikanischen Museen sind durchaus beeindruckend, aber auch überlaufen
Eine Wendeltreppe
Diese Wendeltreppe markiert den Ausgang der Vatikanischen Museen
Eine Wendeltreppe
Eine tolle Fotogelegenheit beim Verlassen der Sehenswürdigkeit

⭐ Wenn du die Vatikanischen Museen trotzdem gerne besuchen möchtest, solltest du die Tickets unbedingt online kaufen. Es gibt zwar Schalter vor Ort, aber dort dauert es viel länger. Mit einem Online-Ticket kannst du außerdem die erste Schlange vor dem Gebäude direkt überspringen – angeblich wartet man hier ohne Ticket teilweise bis zu drei Stunden.

9. Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II

Das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II ist weitaus besser bekannt unter dem Namen Schreibmaschine, was auf seine Bauweise zurückzuführen ist. Das kolossale Gebäude aus weißem Marmor wurde ab 1885 als Denkmal für den ersten König des neugegründeten Königreichs Italien, Viktor Emanuel II, gebaut.

Das Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele II
Die „Schreibmaschine“ ist ein weiteres Highlight in Rom

Er ist es auch, den du auf einem Pferd vor der Schreibmaschine bestaunen kannst. Die Reiterstatue ist sage und schreibe 12 Meter hoch – allein im Bauch des Pferdes kann beispielsweise ein erwachsener Mann problemlos aufrecht stehen! Wie bei vielen nationalen Denkmälern befindet sich hier zudem ein Grabmal des unbekannten Soldaten und der „Altar des Vaterlandes“ mit einer ewigen Flamme, die Tag und Nacht von zwei Soldaten bewacht wird.

Das Reiterstandbild von König Viktor Emanuel II
Das kolossale Reiterstandbild von König Viktor Emanuel II

Das Gebäude selbst beherbergt unter anderem das Museo del Risorgimento, das an die italienische Staatsgründungsbewegung im 19. Jahrhundert erinnert. Außerdem kannst du von der Aussichtsplattform Terrazza delle Quadrighe einen Rundumblick aus 80 Metern Höhe genießen. Aktuelle Preise und Öffnungszeiten findest du → auf dem Blog Rom-Museum.

10. Trajanssäule

Ebenso wie die Schreibmaschine liegt auch die nächste Sehenswürdigkeit an der Piazza Venezia. Die Trajanssäule wurde bereits im Jahr 113 an dieser Stelle errichtet und ist damit heute das eindrucksvolle Highlight des relativ gut erhaltenen Trajansforums.

Die Reste des Trajansforums mit der Trajanssäule
Die Reste des Trajansforums mit der Trajanssäule

Das Besondere an der Ehrensäule sind die zahlreichen, extrem detaillierten Verzierungen. Insgesamt schmücken nämlich etwa 2500 menschliche Figuren von etwa 60–75 Zentimeter Höhe die Trajanssäule. Auf den Darstellungen kann man zum Beispiel viel über die Kleidung und Waffen im 2. Jahrhundert erfahren.

Die Trajanssäule im Detail
Die Trajanssäule im Detail

Im hohlen Inneren der Säule führt eine Wendeltreppe zur Aussichtsplattform, von der man in der Antike einen tollen Blick über Rom hatte. Oben befand sich ursprünglich eine vergoldete Statue des Kaisers Trajan, die aber im 16. Jahrhundert vom Papst durch eine Statue des Apostels Petrus ersetzt wurde, welche du noch heute dort siehst.

⭐ Die Mark-Aurel-Säule in der Innenstadt (Google Maps) wurde übrigens nach dem Vorbild der Trajanssäule errichtet – etwa 80 Jahre später als diese.

11. Forum Romanum

Das Trajansforum ist nur eine Erweiterung des berühmten Forum Romanum. Das kann man in etwa mit „Römischer Marktplatz“ übersetzen, was es recht treffend beschreibt. Das Forum Romanum war nämlich bereits ab dem 6. Jahrhundert vor Christus der Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens der Stadt.

Heute befindet sich dort eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten des antiken Roms. Verbunden damit kannst du außerdem den Palatin besichtigen, einen der sieben Hügel, auf denen das antike Rom erbaut war. Dort liegt heute ein weitläufiger archäologischer Park, in dem es viel zu entdecken gibt.

Der archäologische Park auf dem Palatin
Der archäologische Park auf dem Palatin ist eine Top-Sehenswürdigkeit

⭐ Die typische Aussicht auf das Forum Romanum gibt es übrigens kostenlos von diesem Punkt aus.

Allerdings lohnt es sich durchaus, für den Eintritt zum Forum Romanum und zum Palatin anzustehen und dafür etwas mehr Zeit einzuplanen. Der Park ist wirklich groß, wodurch sich die Menschenmassen gut verteilen. Es gibt zudem wirklich enorm viele spannende Dinge zu sehen. Den besten Blick hast du meiner Meinung nach von der Aussichtsterrasse auf dem Palatin (Google Maps). Du musst zwar einige Stufen erklimmen, doch der Ausblick entschädigt definitiv dafür!

Blick auf das Forum Romanum von außerhalb
Blick auf das Forum Romanum von außerhalb – rechts siehst du hoch oben die Aussichtsterrasse auf dem Palatin
Das Forum Romanum
Die Terrasse liegt zwar auf dem Gelände des Forum Romanum, für das du Eintritt bezahlen musst – dafür hast du aber diese hervorragende Aussicht

⭐ Der Eintritt zum Forum Romanum und zum Palatin beinhaltet auch gleichzeitig den Eintritt zum Kolosseum und umgekehrt. Ich würde empfehlen, die Tickets entweder beim Kolosseum (Achtung: lange Warteschlangen) oder online zu kaufen!

12. Kolosseum

Fast zum Schluss kommen wir nun zum wohl bekanntesten Wahrzeichen der italienischen Hauptstadt. Das Kolosseum ist das größte Amphitheater der Welt und war mit seiner Architektur und Technik seiner Zeit weit voraus. Immerhin wurde es schon um 80 n. Chr. gebaut. Noch heute werden moderne Arenen und Stadien nach dem Vorbild des Kolosseums gestaltet.

Wenn du mehr zu dieser außergewöhnlichen Sehenswürdigkeit erfahren möchtest, solltest du unbedingt einen Blick auf Anitas Artikel über das Kolosseum werfen!

Das Kolosseum ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Rom
Das Kolosseum ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Roms
Das Kolosseum von Innen
Auch von Innen beeindruckt das Kolosseum

Der Eintritt zum Kolosseum beinhaltet auch den Eintritt zum Forum Romanum und zum Palatin und umgekehrt. Ich empfehle, die Tickets hier online zu kaufen*. An den Kassen beim Kolosseum gibt es immer lange Warteschlangen!

13. Giardino degli Aranci

Wir schließen diese Liste genauso ab, wie wir sie begonnen haben – mit einem der besten Sonnenuntergangsspots in Rom. Der Savello-Park, bekannt als Giardino degli Aranci oder auf Deutsch Orangengarten, befindet sich auf dem Aventin. Das ist der südlichste der sieben Hügel.

Es geht zwar ein gutes Stück bergauf, doch der Blick von der Aussichtsterrasse lohnt sich! Natürlich ist auch dieser Spot längst kein Geheimtipp mehr, und du wirst dir das Panorama von Rom bei Sonnenuntergang mit vielen Menschen teilen müssen.

Der Blick vom Giardino degli Aranci bei Sonnenuntergang
Der Blick vom Giardino degli Aranci bei Sonnenuntergang ist atemberaubend

⭐ Ebenfalls kein richtiger Insider-Tipp mehr ist das Schlüsselloch (Google Maps). Es befindet sich nur ein Stück weiter auf dem Aventin und sieht auf den ersten Blick sehr unspektakulär aus. Wenn du hindurch schaust, hast du aber einen sehr schönen, von Hecken gesäumten Blick auf den Petersdom. Allerdings musst du unter Umständen bis zu einer Stunde anstehen – und ganz ehrlich: um etwa fünf Sekunden durch ein Loch zu schauen, lohnt sich das nicht wirklich. Zumal es wirklich schwierig ist, durch die kleine Öffnung ein gutes Bild zu machen.

Eine lange Warteschöange
Das war die Schlange am Schlüsselloch – wir standen 40 Minuten an
Blick durch das Schlüsselloch auf den Petersdom
Und das ist unser Versuch, ein Bild bei Dunkelheit zu machen. Der Erfolg hielt sich in Grenzen

Zusätzliche Sehenswürdigkeiten

Natürlich gibt es in der Ewigen Stadt neben diesen Top-Sehenswürdigkeiten noch unendlich viel mehr zu entdecken. In unmittelbarer Nähe zum Orangengarten befinden sich direkt mehrere Highlights.

Der Circus Maximus (Google Maps) war die größte Arena im antiken Rom, in der vor allem Wagenrennen veranstaltet wurden. Heute kannst du anhand einer Grünfläche und einiger Ausgrabungen der Tribünen nur noch erahnen, wie spektakulär das gewesen sein muss. Das malerische alte Viertel Trastevere (Google Maps) liegt ebenfalls in der Nähe.

Auch die Bocca de la Verità (Google Maps) ist nicht weit entfernt. Um den „Mund der Wahrheit“ ranken sich zahlreiche Legenden – wenn man seine Hand in den Mund des steinernen Gesichts legt, soll sich dieser angeblich schließen wenn man lügt. Heutzutage stehen deshalb meist lange Schlangen vor der beliebten Attraktion.

Ein weiterer schöner Ort, den du dir nicht entgehen lassen solltest, ist das sogenannte Campo de‘ Fiori (Google Maps) in der Nähe der Piazza Navona. Außer am Sonntag findet hier täglich ein Markt mit Blumen und Lebensmitteln statt und auch am Abend ist der Platz dank der umliegenden Bars ein beliebter Treffpunkt.

Zwei Dinge gibt es zur Genüge in Rom: Museen und Kirchen. Wenn du die bekannte Statue der Kapitolinischen Wölfin mit Romulus und Remus sehen willst, bist du in den Kapitolinischen Museen richtig. Weitere tolle Museumstipps findest du bei Rom-Museum. Eine der schönsten Kirchen in Rom, die immer wieder empfohlen wird, ist neben dem Petersdom die Basilica di Santa Maria Maggiore (Google Maps).

Die zwei letzten Sehenswürdigkeiten befinden sich etwas außerhalb, sind aber dennoch definitiv einen Besuch wert. In Rom gibt es mehr als 60 Katakomben. Die bekanntesten sind die Katakomben des Heiligen Kallistus. Sie befinden sich in der Nähe der alten Via Appia (Google Maps), die bereits 312 v. Chr. Angelegt wurde und als Hauptverkehrsstraße diente. Heute bieten sich zum Beispiel Fahrradtouren* entlang der alten Strecke an.

Essen und Trinken

Auch an Restaurants, Bars und Cafés mangelt es sicherlich nicht in Rom. An fast jeder Ecke wirst du hier ein tolles Lokal finden. Sei dabei nur vorsichtig, nicht in die typischen Touristenfallen zu tappen.

Zur Inspiration habe ich in diesem kleinen Artikel über die 7 Geheimtipps zum Essen und Trinken in Rom schonmal ein paar tolle Adressen, die ich absolut empfehlen kann.

Wo in Rom übernachten – die besten Tipps

Außer einer luxuriösen Ausstattung und exzellenter Lage in unmittelbarer Nähe zur Piazza Navona verfügt das 5-Sterne Bio Hotel Raphael – Relais & Châteaux (hier Preise checken*) über eine eigene Rooftop Bar mit atemberaubenden Blicken über Rom.

All das hat allerdings auch das 3-Sterne Hotel Smeraldo (hier Preise checken*) zu bieten. Das Hotel Paolo II (hier Preise checken*) hat ebenfalls 3 Sterne und liegt direkt neben dem Vatikan. Gäste loben trotzdem vor allem die ruhige Lage dieser erstklassigen Unterkunft.

Wer lieber eine ganze Ferienwohnung für sich haben möchte, sollte bei den nächsten drei Tipps besonders gut aufpassen. Das Core de Roma Apartment (hier Preise checken*) mit 60 m² liegt ebenfalls nahe der Piazza Navona, während sich die etwas größere und im Landhausstil eingerichtete Casa Cimini (hier Preise checken*) weiter südlich in Richtung des Orangengartens befindet.

Auf der anderen Seite des Flusses findest du im malerischen Trastevere-Viertel die Ferienwohnung Unforgettable Trastevere (hier Preise checken*). Sie ist wunderschön und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet und verfügt sogar über einen üppig bewachsenen Balkon.

Anreise in Rom

Wenn du mit dem Flugzeug anreist, wirst du je nach Fluggesellschaft an einem der beiden Flughäfen Roms ankommen. Der größere liegt fast direkt am Meer und heißt Fiumicino, während sich der kleinere Flughafen Ciampino südöstlich der Stadt befindet.

Blick aus dem Flugzeug auf Rom
Der Flughafen Fiumicino liegt direkt am Meer

Von Fiumicino kannst du mit dem Zug in die Innenstadt von Rom fahren. Das geht schneller, ist aber auch teurer als der Bus. Shuttlebusse fahren hingegen von beiden Flughäfen, in der Regel alle halbe Stunde. Du bist dann zwar länger unterwegs, zahlst aber auch deutlich weniger. Beim Taxi musst du meist mit einem Festpreis zwischen 30 und 40 Euro rechnen.

Der Zug kann eine gute Alternative zum Fliegen sein. Der ÖBB Nightjet fährt zum Beispiel täglich am Abend in München los und kommt dann morgens in Rom an. Einerseits ist das eine super bequeme und klimafreundliche Art zu reisen und andererseits hast du so auch noch den ganzen Tag für Sightseeing zur Verfügung.

Zahlen und Fakten

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