Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten
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Lofoten Sehenswürdigkeiten: 10 schöne Orte, die du sehen musst [mit Karte]

Die Lofoten, eine Inselgruppe in Norwegen rund 100 bis 300 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegen, beeindrucken jeden Besucher mit ihrer atemberaubenden Landschaft.

Schroffe Berge, türkisblaues Meer, karibische Strände und das Polarlicht – das alles kannst du auf den Lofoten entdecken. Wir waren übrigens das erste Mal im Februar 2015 auf den Lofoten und erinnern uns noch heute jeden Tag gerne an diese unvergessliche Reise zurück.

Wir stellen dir hier die zehn schönsten Sehenswürdigkeiten und Fotospots vor, die du auf deiner Lofoten-Reise unbedingt sehen musst.

Aktualisiert am 04.04.2022

Unsere Top-Sehenswürdigkeiten im Überblick

Hier findest du alle relevanten Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten auf einen Blick:

Sonnenaufgang in Reine auf den Lofoten
Die Lofoten sind bekannt für ihre atemberaubenden Sonnenaufgänge
  1. Reine
  2. Hamnøy
  3. Die Küste von Vareid
  4. Unstad Beach
  5. Hoven
  6. Die Küste bei Lødingen
  7. Flakstad Beach
  8. Rørvik White Sands Beach
  9. Haukland Beach
  10. Hafen von Hovsund

Karte: Alle Lofoten-Sehenswürdigkeiten

Auf unserer interaktiven Karte siehst du alle Top-Highlights auf den Lofoten im Überblick:

1. Reine – die bekannteste Sehenswürdigkeit der Lofoten

Das Fischerdorf Reine (Google Maps) am westlichen Zipfel der Lofoten gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten und ist zugleich einer der bekanntesten Fotospots. Der Ort liegt idyllisch am Meer, während im Hintergrund riesige Berge in den Himmel ragen. Am Morgen werden der Ort und die Berge von der aufgehenden Sonne in magisches Licht getaucht.

Auch ein Spaziergang durch Reine lohnt sich. Der kleine Fischerhafen ist genauso idyllisch wie der Rest des Ortes. Alleine wirst du in Reine wohl nur selten sein. Der Ort ziert zahlreiche Postkarten und jeder Lofoten-Reisende will zumindest einmal Reine sehen. Gerade in den Sommermonaten ist die Parkplatzsuche leider ein echtes Ärgernis, da der Ort dann aus allen Nähen platzt.

Tipp: Vom 442 Meter hohen Hausberg Reinebringen hast du eine traumhafte Aussicht. Der Weg auf den Reinebringen ist stellenweise aber sehr steil und forderte bereits einige Todesopfer. Gerade im Winter ist die Wanderung nur erfahrenen Bergtourengehern vorbehalten. Seit 2019 gibt es aber eine sogenannte Sherpa-Treppe, die zum Gipfel führt und den Auf- und Abstieg etwas sicherer macht. Vom Reinebringen liegen dir Reine und die angrenzenden Meeresbuchten zu Füßen, umrahmt von Bergen und dem Meer.

Der kleine Ort Reine auf den Lofoten im Morgenlicht
Das kleine Örtchen Reine ist wohl der mit Abstand bekannteste Fotospot auf den Lofoten und eine der Top-Sehenswürdigkeiten auf der Inselgruppe

2. Hamnøy

Direkt vor den Toren des kleinen Fischerörtchens Reine liegt Hamnøy (auch Hamnøya; Google Maps). Von der Straßenbrücke der E10 hast du einen fantastischen Blick auf den Ort, der auch Ziel zahlreicher Fotografen ist und zu den bekanntesten Highlights auf den Lofoten gehört. Die besten Fotos gelingen dir hier am Morgen oder am Abend, wenn die Sonne den Himmel rot färbt. Aber auch zur sogenannten Blauen Stunde entstehen tolle Bilder.

Tipp: Hier verraten wir dir die besten Tipps für einmalige Landschaftsfotos.

Der Blick auf den Ort Hamnøy auf den Lofoten
Von der Straßenbrücke der E10 hast du einen fantastischen Blick auf Hamnøy

3. Die Küste von Vareid

Vom Dörfchen Vareid (Google Maps) genießt du einen atemberaubenden Blick auf den gegenüberliegenden Strand von Flakstad und den 540 Meter hohen Hausberg Flakstadtinden, der im Sommer auch ein tolles Wanderziel darstellt.

Für Fotografen ist der Küstenabschnitt rund um Vareid ein wahres Eldorado. Im Hintergrund ragt der riesige Flakstadtinden in den Himmel und im Vordergrund finden sich markante Felsen, wohin das Auge reicht.

Zum Sonnenuntergang fotografierst du direkt in Richtung der Sonne. Sind dann auch noch Wolken am Himmel, gelingen dir garantiert einmalige Landschaftsbilder. Klar, dass dieser Ort für uns zu den schönsten auf den Lofoten gehört.

Der Blick von der Küste von Vareid auf den Flakstadtinden
Der Blick von Vareid auf den Flakstadtinden. Diesen Ort musst du einfach sehen

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4. Unstad Beach

Der Strand von Unstad (Google Maps) gehört ebenfalls zu den Top-Highlights und zu den schönsten Stränden der Lofoten. Große Felsbrocken am Strand liefern einen hervorragenden Vordergrund für fantastische Landschaftsbilder.

Wenn du ein paar Schritte am Strand wanderst, hast du plötzlich feinsten Sand unter den Füßen. Um das Wasser wie in diesem Bild weichzuzeichnen und die Wolken am Himmel verwischen zu lassen, sind Grau- und Grauverlaufsfilter unerlässlich.

Eine Langzeitbelichtung am Unstad Beach
Der Unstad Beach gehört auf jeder Lofoten Reise zu den „Must-Sees“

5. Hoven

Der 368 Meter hohe Berg Hoven (Google Maps) auf der Lofoten-Insel Gimsøya ist ein tolles Fotomotiv für jeden Fotografen. In den Wintermonaten bilden sich in der umliegenden Ebene mit Glück riesige Eisflächen, aus denen große Steine hervorstechen.

Keine Sorge, es handelt sich meist nur um große Pfützen – das Eis aber ist spiegelglatt. Spikes an den Schuhen sind Pflicht. Wenn du magst, kannst du im Sommer auf den Gipfel des Hoven wandern und eine tolle Aussicht genießen.

Der Blick auf den Berg Hoven auf den Lofoten
Der Hoven ist in den Wintermonaten von großen Eisflächen umgeben

6. Die Küste bei Lødingen

Die Küste bei Lødingen ist bei vielen Fotografen recht unbekannt. Dabei gibt es hier unendlich viele Fotomotive zu entdecken. Wie überall auf den Lofoten ist das Wasser glasklar. Am Strand findest du zahlreiche tolle Vordergründe für atemberaubende Landschaftsfotos. Noch dazu ist das Aareal wirklich riesig. Zu entdecken gibt es an jeder Ecke etwas.

Der Strand von Lødingen
Der Strand von Lødingen hat kaum jemand auf dem Plan – ein Fehler

7. Flakstad Beach

Die Strände des Örtchens Flakstad (Google Maps) gehören für uns zu den schönsten auf den Lofoten. Die schier endlos erscheinenden weißen Sandstrände sind umgeben von hohen Bergen und ziehen jeden Besucher in ihren Bann.

In den Wintermonaten wirst du insbesondere am Skagsanden Beach (direkt an der E10) viele Fotografen treffen, die auf der Jagd nach Polarlichtern sind.

Tipp: Um Polarlichter zu fotografieren, ist es wichtig, die Blende weit zu öffnen und den ISO-Wert zu erhöhen. Hier findest du unseren umfassenden Guide zur Polarlicht-Fotografie.

Der Flakstad Beach gehört zu den Top- Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten
Die Strände rund um Flakstad gehören zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten

8. Rørvik White Sands Beach

Südsee oder Norwegen? Den Rørvik White Sands Beach (Google Maps) könntest du auch irgendwo am Äquator finden. Feiner weißer Sand, große Felsen und türkisblaues Wasser, wohin das Auge reicht.

Nur die schneebedeckten Berge im Winter verraten, dass du dich auf den Lofoten befindest. Der Strand selbst ist recht klein und unscheinbar. Wenn du dich aber ein wenig umschaust, wirst du unzählige Fotomotive finden.

Der Rørvik White Sands Beach
Der Rørvik White Sands Beach ist auf den ersten Blick recht unscheinbar, bietet Fotografen aber tolle Fotomotive

9. Haukland Beach

Der Haukland Beach (Google Maps) ist einer dieser endlos weißen Südseestrände., die du überall auf den Lofoten findest. Der feine weiße Sand und die beeindruckenden Berge rundherum sind charachteristisch. Am Strand selbst finden Fotografen tolle Felsformationen, die einen hervorragenden Vordergrund abliefern.

Der Haukland Beach auf den Lofoten
Der Haukland Beach gehört ebenfalls zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf den Lofoten

10. Hafen von Hovsund

Der Hafen von Hovsund (Google Maps) wird durch eine lange Pier geschützt. Wenn du ans Ende des Steinwalls im Meer läufst, findest du ein altes Walskelett und diesen schönen Leuchtturm.

Wie immer gilt: Die besten Bilder entstehen rund um den Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Mehr dazu liest du in unseren Tipps für atemberaubende Landschaftsfotos.

Der Hafen von Hovsund mit kleinem Leuchtturm
Der Hafen von Hovsund gibt ein tolles Fotomotiv ab

Zahlen und Fakten über die Lofoten

Anreise auf die Lofoten

Das Reisefieber hat dich gepackt und du willst die hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten mit eigenen Augen entdecken? Die Anreise auf die Lofoten ist recht umständlich. Hier verraten wir dir, wie du am besten auf die Lofoten kommst.

Wo du auf den Lofoten übernachten kannst

Die Lofoten sind dünn besiedelt und größere Hotels gibt es eigentlich nicht. Eine gute Möglichkeit, die Lofoten zu erkunden und Land und Leute besser kennenzulernen, sind Privatunterkünfte. Wir haben das auch so gemacht.

Auf unserer ersten Lofoten-Reise hatten wir zwei Unterkünfte über Airbnb* gebucht. Das können wir sehr empfehlen. Die Wohnungen waren wirklich süß und die Vermieter super nett.

In unserer ersten Unterkunft, einer kleinen Fischerhütte, hat uns der Fischer sogar frischen Fisch zum Braten vorbeigebracht. Wer in den wärmeren Monaten auf die Lofoten reist, kann auch überlegen, zu campen. Auf den Lofoten gibt es jede Menge Campingplätze.

Wie im Rest Norwegens darf man auf den Lofoten auch wild campieren. Einige Regeln gilt es aber zu beachten. Felder oder Weideflächen für Tiere sind tabu. Ebenso ist ein Mindestabstand von 150 Metern zu allen Gebäuden einzuhalten. Wegen der hohen Touristenzahlen ist das Campen im Sommer auch an einigen Parkplätzen entlang der E10 nicht gerne gesehen.

Und natürlich gilt: Hinterlass nichts anderes als Fußspuren. Das Ökosystem der Lofoten ist extrem fragil und Abfall – insbesondere Plastikmüll, Batterien oder Kippen – hat absolut nichts in der Natur zu suchen. Bitte halte dich daran!

Günstige Mietwagen finden

Norwegen ist kein billiges Pflaster. Das gilt auch für die Lofoten. Mietautos sind da keine Ausnahme. Wenn du das Risiko eingehst und einen Versicherungsschutz mit Selbstbeteiligung wählst, zahlst du für einen Kleinwagen in der Hauptsaison pro Woche um die 300 Euro. Wenn du alle Risiken abdecken möchtest, musst du mit mindestens 600 Euro pro Woche rechnen.

Achte in jedem Fall darauf, dass du keine Kilometerbeschränkung hast. Willst du die Lofoten erkunden, wirst du einige Kilometer abspulen. Wenn du höhere Ansprüche hast und mit einem Mittelklassewagen reisen möchtest, legst du schnell 800 Euro für eine Woche auf den Tisch. Sehr gute Angebote findest du auf dem Vergleichsportal Billiger-Mietwagen.de*, das wir auch sehr oft für unsere Reisen nutzen.

Die Preisbeispiele beziehen sich auf eine Anmietung am Flughafen Harstad/Narvik. Von Harstad musst du zwar noch eine Weile mit dem Auto fahren, bis du im Herzen der Inselgruppe bist. Dafür sind die Mietautos hier deutlich billiger als am Flughafen Leknes. In Leknes werden in der Hauptsaison vierstellige Summen für eine Woche mit dem Mietwagen fällig. Wenn du mit dem Bus fährst und kein Mietauto benötigst, ist Leknes für dich ein idealer Ausgangsort.

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