Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Helsinki
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15 Top-Sehenswürdigkeiten in Helsinki: Das sind meine Highlights

Wenn es um die attraktivsten Reiseziele in Nordeuropa geht, denkt man unweigerlich an Stockholm oder Kopenhagen. Zweifellos tolle Destinationen mit einer Fülle von Attraktionen. Dass mit Helsinki die vielleicht schönste Stadt weitaus weniger Beachtung findet, ist durchaus ein Glücksfall. Warum das so ist, erfährst du im folgenden Artikel.

Aktualisiert am 30.05.2024
Autor Steffen Eidam

Auf einen Blick: Die Top-Sehenswürdigkeiten in Helsinki

Diese Attraktionen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Helsinki zu bieten hat. Wenn du gefallen an der wunderschönen Hauptstadt Finnlands findest, solltest du auch einen Blick auf die nordischen Nachbarn Kopenhagen, Stockholm und Riga werfen.  

1. Blickfang Dom

Der weiße Dom mit seiner mächtigen Kuppel erhebt sich über den Senatsplatz von Helsinki
Die Treppen unterhalb des Doms sind vor allem in den Abendstunden ein beliebter Treff in Helsinki

Der von Carl Ludwig Engel entworfene Kuppelbau ist das Wahrzeichen Helsinkis schlechthin. Seit 1852 thront die strahlend weiße Tuomiokirkko, so die finnische Bezeichnung, weithin sichtbar über dem angrenzenden Senatsplatz (Senaatintori). Bemerkenswerterweise sieht der zu Ehren des russischen Zaren Nikolaus I. erbaute Dom aufgrund seiner besonderen Bauweise aus allen Himmelsrichtung gleich aus.

Im Gegensatz zu seinem imposanten Äußeren präsentiert sich das protestantische Gotteshaus im Inneren ebenso schlicht wie elegant. Die vergleichsweise puristische Ausstattung wird geprägt von weißem Gestein und hölzernen Sitzreihen. Einzig die prächtige Orgel weicht von den klaren Geometrien und dem gleichmäßigen Erscheinungsbild dieser Sehenswürdigkeit ab.  

Übrigens: Jedes Jahr in der ersten Januarwoche findet das spektakuläre Lichterfestival „Lux Helsinki“ statt. In diesen Tagen erstrahlt der Dom in einem farbenprächtigen Lichtermeer und liefert exklusive Momentaufnahmen.

Mein Tipp: Der Dom zählt nicht nur zu den fotogensten Attraktionen von Helsinki, sondern mit jährlich rund 350.000 Besuchern auch zur beliebtesten. Für einen möglichst „reinen“ Schnappschuss solltest du dich daher am besten vor 09:30 Uhr an der Unioninkatu 29 einfinden. Der kostenlose Blick ins Innere wird dir während der Sommerzeit nur wochentags von 18:00-21:00 Uhr gewährt. Andernfalls werden 8 Euro Eintrittsgebühr fällig.  

Geöffnet: Winterzeit (01.09. bis 31.05.): Montag bis Samstag: 09:00-18:00 Uhr, Sonntag: 11:00-18:00 Uhr. Eintritt: 5 Euro (freiwillig). Sommerzeit (01. Juni bis 31. August): Montag bis Donnerstag: 09:00-17:00 Uhr, Sonntag: 11:00-18:00 Uhr. Eintritt: 8 Euro. Weitere Infos findest du hier (Website). 

2. Festungsinsel Suomenlinna 

Ein Wasserbus fährt von den alten Festungsanlagen der Insel Suomenlinna
Ausflugsboote bringen die Besucher im 20-Minuten-Takt auf die Festungsinsel Suomenlinna

Ein Helsinki-Trip ohne Bootsfahrt? Undenkbar! Etwa 330 größere und kleinere Inselchen warten in den Schären vor der Stadt auf ihre Entdeckung. Die beliebteste Tour führt auf Suomenlinna. Dort befindet sich die Sveaborg, die 1991 als einzigartiges Beispiel europäischer Festungsarchitektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Obwohl die Anlage jährlich etwa 900.000 Besucher anlockt, geht es auf Suomenlinna sehr entspannt zu. Das liegt daran, dass sich die Museen, Restaurants und historischen Anlagen auf mehrere miteinander verbundene Insel verteilen. Auf dem von den Schweden gegründeten Seestützpunkt wechseln sich idyllische Parks mit altem Gemäuer und kleinen Buchten ab – traumhafte Ausblicke auf das Meer und auf die umgebenden Schären gibt es obendrauf. Zur besseren Orientierung führen die Hinweisschilder der sogenannten „Blauen Route“ entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Auch wenn Suomenlinna im ersten Moment wie eine Museumsinsel wirkt, ist dieser Ort auch heute noch mit Leben gefüllt. Etwa 800 Menschen wohnen und arbeiten hier, außerdem gilt das Eiland als beliebter Veranstaltungsort.  

Du erreichst Suomenlinna ganzjährig auf dem Wasserweg. Die Überfahrt erfolgt entweder mit der Fähre oder mit dem Wasserbus (Mai bis September) und dauert 15-20 Minuten. Der Anleger befindet sich an der Ostseite des Marktplatzes (Kauppatori), gegenüber vom Präsidentenpalast. Fahrkarten (Hin- und Rückfahrt: 3,10 Euro) für die im 20-Minuten-Takt verkehrenden Boote können direkt am Pier und im Sommer auch am benachbarten Schalter am Marktplatz gelöst werden. Da die Fähre in das städtische Nahverkehrnetz eingebunden ist, gilt für die Überfahrt auch das Ticket der Helsinki Verkehrsbetriebe (HSL).

Weitere Infos findest du hier (Website).

3. Oodi – eine Ode an die Menschen

In der Bibliothek Oodi wechseln sich Bücherregal mit futuristischen Leseinseln ab
Das Oodi ist Bibliothek, Hightech-Center und Ruheoase zugleich

Die Bezeichnung „Zentralbibliothek“ ist für diesen eindrucksvollen Ort am Kansalaistori-Platz fast schon eine Beleidigung. Beim Oodi (zu Deutsch: Ode) handelt es sich vielmehr um einen Kulturraum, dessen Architektur kaum spektakulärer hätte konzipiert werden können. Schon das äußere Erscheinungsbild des lang gestreckten, geschwungenen Baukörpers weckt Erwartungen an ein beeindruckendes Innenleben – und diese werden nicht enttäuscht.

Der in drei Ebenen gegliederte Aufbau lädt Besucher dazu ein, die Initiative zu ergreifen. Hier kannst du nach Lust und Laune lesen, sehen, hören und staunen. Selbst Hochleistungsrechner und 3D-Drucker stehen an diesem inspirierenden Ort kostenlos zur Verfügung. Es gibt Meeting-Räume, ein Tonstudio und vieles mehr. Natürlich findest du hier auch zigtausende Bücher, ein Kino und echte Bäume. Mit Ausnahme der sehr günstigen Restaurants und Cafés ist hier fast alles kostenlos. Kein anderer Ort verkörpert den Geist Helsinkis so wie das Oodi

Weitere Infos findest du hier (Website).

4.  Gaumenfreuden in der Markthalle und am Marktplatz

Eine blonde Verkäuferin bereitet Feinkost an ihrem Stand in der Markthalle zu
In der historischen Markthalle findest du allerlei Feinkost vom Feinsten

Ein wesentlicher Bestandteil der nordischen Kultur ist deren Kulinarik. In Helsinki konzentriert sich der Handel mit frischen Lebensmitteln und lukullischen Genüssen auf das Areal rund um den Marktplatz (Kauppatori) gegenüber dem Rathaus. Verfehlen kannst du das bunte Treiben nicht. Allein die Gerüche weisen von Weitem den Weg, und auch optisch heben sich die im signalorange gestalteten Stände deutlich von der Umgebung am Hafen ab.

Zwischen Mai und September mischen sich auch Souvenir- und Handwerksanbieter unter die Fieranten. Vor allem findest du hier aber frisches Obst und Gemüse sowie eine breite Auswahl an Streetfood. Obwohl es sich hierbei um einen (täglich stattfindenden) Markt handelt, wird hier deftig abkassiert. So liegt der Preis für ein kleines Stück Kuchen bei 4-5 Euro; für ein Mittagsgericht bei 15 Euro. Solltest du im Oktober vor Ort sein, dann wirst du Zeuge des alljährlichen stattfindenden baltischen Heringsmarkts – einem Highlight der besonderen Art.

Mindestens auf dem gleichen Niveau bewegen sich die Preise in der angrenzenden Markthalle (geöffnet von Montag bis Samstag von 08:00-18:00 Uhr). Das, außen wie innen, sehenswerte Gebäude aus dem Jahr 1888 stellt heute ein Komplettpaket der nordischen Küche bereit. Egal ob Gemüse, Käse, Fleisch, Fisch oder Backwaren: die hier gereichten Köstlichkeiten sind auf einem sehr hohen Level. Kleine Bistros und Essbereiche laden zum Verweilen ein.

Mein Tipp: Der Platz vor der Markthalle verwandelt sich zu besonderen Events in eine bestuhlte Public-Viewing-Zone. Du kannst bei einem Drink direkt am Wasser bei sportlichen Großveranstaltungen mitfiebern. Das ist vor allem dann spannend, wenn finnische Akteure am Start sind.

Weitere Infos findest du hier (Website).

5. Töölönlahti – Im Herzen von Helsinki

Gäste sitzen auf der Holzterrasse des Café Café Taideterassi oberhalb der Bucht von Töölö
Im Café Taideterassi genießt du einen grandiosen Blick auf die Bucht von Töölö

Wasser und Natur sind seit jeher unzertrennlich mit Helsinki verbunden. Doch wusstest du, dass Helsinki ein „Herz aus Meer“ hat? Als solches bezeichnen Einheimische die Bucht im Stadtteil Tölö (Töölönlahti). Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handelt sich hierbei um einen großen See mitten in der Stadt. Doch spätestens auf deinem knapp vier Kilometer langen Spaziergang rund um Töölönlahti, der dich auch an der Nationaloper (Website) vorbeiführt, wirst du erkennen, dass diese Naturoase durch eine langgestreckte Meerenge mit der Ostsee verbunden ist.

Vor allem im Sommer zeigt sich die Bucht in ihrer üppigen Pracht. Vom Rundweg aus kannst du die vereinzelten Boote und die alten Villen im Park beobachten. Du wirst beeindruckt sein von diesem vielfältigen Biotop, das mehr als 750 verschiedenen Tier- und Pflanzenarten Platz bietet.

6. Best of Rooftopping

Die Gäste im Sky Room schauen aus der verglasten Rooftopbar auf Helsinki herab
Der Sky Room im Clarion Hotel zählt zu den besten Rooftops der Stadt

Rooftopbars verbinden atemberaubende Ausblicke mit einem einzigartigen Ambiente und sind immer einen Besuch wert. In Helsinki erwartet dich eine sensationelle Auswahl an entsprechenden Locations. Die folgenden solltest du unbedingt besuchen:

7. Felsenkirche (Temppeliaukion kirkko)

Der Innenraum der Felsenkirche wird von Granit und 180 Fenster umrahmt
Die kontrastreiche Felsenkirche zählt zu den spektakulärsten Gotteshäusern überhaupt

Die 1969 eröffnete Kirche im Stadtteil Töölö zählt zu den absoluten Highlights der Stadt. Sie wurde direkt in den Felsen hineingesprengt und bietet dank der unvergleichlichen Architektur ein Erlebnis der Extraklasse. Umgeben von Wänden aus unbehauenem Granit beträgt der höchste Abstand vom Boden bis zur gewölbten Kuppelspitze etwa 13 Meter. Das extravagante Lichterlebnis im Temppeliaukion beruht auf den ständig wechselnden Kontrasten zwischen Kupferdecke, Gestein und dem Tageslicht, das durch 180 Fenster eindringt.

Die protestantische Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste und Konzerte genutzt. Trotz der enormen Anzahl von fast einer Million Besucher im Jahr halten sich die Wartezeiten an der Kasse in Grenzen. Eine Reservierung halte ich nicht für nötig.

Geöffnet: Montag bis Freitag: 10:00-17:00 Uhr, Samstag: 10:00-11:45 Uhr, 12:45-13:15 Uhr, 14:15-17:00 Uhr, Sonntag: 12:00-13:15 Uhr, 14:15-17:00 Uhr. Eintritt: 8 Euro.
Weitere Infos findest du hier (Website).

8. Uspenski Kathedrale 

Die mächtige Kuppel der aus Backstein erbauten Uspenski Kathedrale gelten als Wahrzeichen Helsinkis
Die mächtige Kuppeln der aus Backstein erbauten Uspenski Kathedrale gelten als Wahrzeichen Helsinkis

Unweit vom Dom erhebt sich die 1868 fertiggestellte Uspenski Kathedrale über den Stadtteil Katajanokka. Das prägnante Gotteshaus gilt als größte orthodoxe Kirche Westeuropas. Mit seiner Außenhaut aus rotem Backstein und den 13 goldenen Kuppeln erinnert es augenscheinlich an die sowjetische Vergangenheit Helsinkis.

Ursprünglich war die Kirche für die russischen Besatzer gedacht, heute zählt sie mit rund einer Million Besuchern zu den Hauptattraktionen der Stadt. Im Inneren präsentiert sich die „Maria-Entschlafens-Kathedrale“, so die Übersetzung, gewohnt prunkvoll.

Mein Tipp: Mache es den Einheimischen gleich und genieße die Abendsonne auf dem begrünten Hang direkt unterhalb der Kathedrale. Nirgendwo anders in der Stadt scheint die Sonne so lang wie hier. An der darunterliegenden Kanavaranta-Promenade kannst du dir im Handumdrehen einen Drink besorgen.

9. Top-Museen

Die Skulptur mit dem übergroßen knallgrünen Jungen ziert den Hof des Museums Amos Rex
Kunst und Design, wie hier am Museum Amos Rex, begleiten dich auf jedem Schritt in Helsinki

Helsinki ist ein wahres Paradies für Liebhaber von Museen. Das Angebot an hochwertigen Ausstellungen ist breitgefächert und umfasst über 80 Standorte. Hier findest du eine kleine, aber feine Auswahl:  

10. Esplanade Puisto

Im Zentrum der Esplanade steht die Statue des finnischen Nationaldichters Johan Ludvig Runeberg
Die Taube auf dem Kopf des finnischen Nationaldichters Johan Ludvig Runeberg auf der Esplanade ist obligatorisch

Die „Espa“, wie sie unter Einheimischen genannt wird, ist nicht nur der berühmteste Park Finnlands, sondern dient auch als grüne Lunge der Hauptstadt. Sie erstreckt sich zwischen der Havis Amanda im Westen und dem schwedischen Theater im Osten.

Dort, wo früher die Abwasserkloake der Stadt für schlechte Luft sorgte, trifft man sich heute zum Chillen, Genießen und für Live-Konzerte. Im liebevoll gestalten Grünstreifen inmitten der langgestreckten Allee warten nicht nur viele Freisitze und Restaurants auf ihre Eroberung.

Du solltest auch einen Blick auf die vielen Skulpturen werfen, deren berühmteste du in der Mitte des Parks findest: die Statue des finnischen Nationaldichters Johan Ludvig Runeberg (der fast immer eine Taube auf dem Kopf sitzen hat).

Mein Tipp: Sichere dir einen Platz auf der Terrasse des legendären Café Kappeli. Von hier kannst du auch trefflich den Klängen auf der gegenüberliegenden Sommerbühne lauschen.  

11. Kleinod Kaivopuisto 

Hinter grünen Bäumen ist das blaue Meer der Schärengärten zu erkennen
Von der Anhöhe im Kaivopuisto-Park genießt du diese traumhafte Aussicht auf die Schären

Im knapp 500 Einwohner zählenden Ortsteil Kaivopuisto scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Das „Diplomatenviertel“ ganz im Süden der Halbinsel Helsinki begeistert mit historischen Villen, die insbesondere von Botschaftern der nahen Auslandsvertretungen bewohnt werden. Sein besonderes Flair spiegelt sich im gleichnamigen Park wider, der sich auch als perfekte Kulisse für Kriminalfilme etabliert hat.

Auf dessen höchsten Punkt genießt du eine wunderbare Aussicht auf die Schärengärten. Der kleine gelbe Turm auf dieser Anhöhe beherbergt eine winzige Sternwarte und dient sowohl als fotogenes Bildmotiv wie auch als weithin sichtbarer Orientierungspunkt auf deinem Spaziergang durch die herrliche Anlage. Die sanften Hügel sind bei entsprechender Schneelage übrigens ein beliebter Rodeltreff. Im Sommer wiederum, findest du hier einen perfekten Ort für ein Picknick im Grünen. Die beschauliche Ruhe wird hier nur einmal im Jahr unterbrochen, wenn am 1. Mai Zehntausende Helsinikier zum Vappu-Fest in den Park strömen.

Mein Tipp: Beginne deine Entdeckungstour an der Tramstation Kaivopuisto und bewege dich in südlicher Richtung zum Meer hin. Vorbei an prächtigen Villen und dem berühmten Nachtclub Kaivohuone mit seiner weitläufigen Außenterrasse steuerst du die kleine Sternwarte auf den Hügel an. Von hier aus genießt du einen bildschönen Panoramablick. Nur 300 Meter in halblinker Richtung wartet das Café Ursula (siehe Punkt 14) auf dich.  

12. Olympiastadion & Turm

Das generalsanierte Olympiastadion mit Turm ist von Rasenplätzen umgeben
Ein Besuch des Olympiastadions und des Turms lohnt sich bei gutem Wetter

Olympiastadien vermitteln generell eine geschichtsträchtige Aura. Das gilt auch für die größte Veranstaltungsstätte Finnlands (36.200 Plätze), die nach einer vierjährigen Generalsanierung seit 2020 im neuen Glanz erstrahlt. Neben bedeutenden Sportevents finden in der Arena regelmäßig Konzerte von internationalen Stars der Musikszene statt. 

Wer sich den architektonisch beeindruckenden Bau näher ansehen möchte, kann sich einer 60-minütigen Führung (20 Euro) anschließen. Diese nimmt täglich im Besucherzentrum ihren Anfang. Im Ticket enthalten ist auch der Besuch des Museums, des Bistros sowie des Stadionturms. Hier geht es zur Online-Buchung (Website).

Mein Tipp: Als Alternative zur Stadionführung bietet sich der exklusive Besuch der Aussichtsplattform des Turms an. Der weithin sichtbare Bau ist mit 71,71 Meter genauso hoch, wie die Siegweite von Matti Järvinen bei seinem Speerwurf-Olympiasieg im Jahr 1932. Aus dieser luftigen Höhe genießt du einen herrlichen Blick auf die Stadtlandschaft.

Geöffnet: Dienstag bis Freitag: 08:00-21:00 Uhr, Samstag: 10:00-17:00 Uhr, Sonntag: 12:00-17:00 Uhr. Eintritt: 7,50 Euro. Weitere Infos findest du hier (Website).

13. Sibelius-Denkmal & Park

Das Sibelius-Denkmal setzt sich aus 600 Metallrohren zusammen
Denkmal und Büste von Jean Sibelius bilden ein Ensemble im gleichnamigen Park

Jean Sibelius gilt als einer der bedeutendsten Komponisten Finnlands. Ihm wurde ein beliebter Park im Stadtteil Töölö gewidmet, in dessen Zentrum seine Statue steht. Das von der Künstlerin Eile Hiltunen in den 60er Jahren geschaffene Werk soll in Form von fast 600 wellenförmig angeordneten Stahlrohren seine Musik verkörpern. Gleich daneben prangt auf einem Felsen die Büste von Sibelius. 

Mein Tipp: Verbinde deinen Besuch mit einem Abstecher zum bekannten Café Regatta. Du findest es unterhalb des Parks direkt an der Promenade.

14. Tolle Cafés und Restaurants

Menschen sitzen auf der Terrasse einer Bar im Hafen von Helsinki
Bar und Restaurant am Allas Sea Pool zählen zu den besten Locations am Hafen

15. Heimspiel von HJK Helsinki

Ein Fußballspiel von HJK Helsinki wird bei sonnigem Wetter in der Bolt-Arena ausgetragen
Ein Besuch beim finnischen Rekordmeister in der Bolt-Arena verspricht Spannung

Nicht nur für Fußballfans lohnt sich ein Besuch der Bolt-Arena in unmittelbarer Nähe des Olympiastadions. Bei den Heimspielen des finnischen Rekordmeisters HJK geht es immer sehr stimmungsvoll zu – ganz anders als man es von den sonst eher zurückhaltenden Nordmännern erwarten könnte. Die Ticketpreise für ein Ligaspiel liegen in der Spannweite von 15-45 Euro und können problemlos direkt am Stadion an der Urheilukatu 1 gekauft werden.

Nützliche Tipps für deinen Aufenthalt

Viele Besucher sitzen in den Bars vor den Backsteingebäuden am neuen Hafen
Die Promenade am neuen Hafen ist nur einer von vielen tollen Treffpunkten in Helsinki. Eine gute Planung verhilft dir zu einem traumhaften Aufenthalt

Helsinki ist unglaublich schön, aber leider auch sehr teuer. Um die Reisekasse etwas zu entlasten, ist Umsicht bei der Planung angesagt. Das beginnt bei der Auswahl deines Fluges, bei der du die Seite von Skyscanner (Website) zu Hilfe ziehen kannst. Einen Blick wert sind insbesondere die Verbindungen der Gesellschaft Air Baltic, die regelmäßig günstige Flüge aus Deutschland in den hohen Norden anbietet. Übrigens: Wer nicht unbedingt in einem Hotel übernachten muss, dem lege ich die mitunter günstigen Apartments von Airbnb (Website) nahe. 

Während deines Aufenthaltes solltest du außerdem ein Auge auf die unzähligen Angebote und Rabattaktionen (sichtbar auf Werbetafeln) werfen, etwa für Restaurants oder Attraktionen. Für einen längeren Aufenthalt empfehle ich außerdem den Kauf eines Mehrtages-Tickets des Verkehrsverbunds HSL. Das Tram- und Busnetz kann fast schon als vorbildlich bezeichnet werden. Um die schönsten Sehenswürdigkeiten in und um Helsinki zu erleben, reicht ein Standardbillet für die Zone AB, welches du entweder online (Website), am Automaten oder in den omnipräsenten R-Kiosken erwerben kannst. Von überteuerten Stadtführungen oder Hop-on-Hop-off-Bussen rate ich genauso ab wie von der Helsinki City-Card.

Mein Fazit

Die Mixtur aus nordischem Lifestyle, maritimen Ambiente und spektakulärem Design machen Helsinki zu einer der schönsten Städte in Europa. Hier zeigt sich eindrucksvoll, dass Finnland viel mehr ist als Sauna, Wald und Rentier. Helsinki und seine Schärenlandschaft begeistern mit einer unglaublichen Schönheit, gelebter Tradition und viel Lebensfreude – weit weg von Hektik und Massentourismus. 95 von 100 Punkte!

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