Nepal – das musst du für deine Reise wissen

Alle Infos für deine erste Nepal-Reise

Was du über Nepal wissen musst

Dreieinhalb Wochen Nepal machen uns sicher nicht zu den Nepal-Experten schlechthin – aber gerade das macht unser neu gewonnenes Wissen auch so wertvoll. Wir waren im März das erste Mal in Nepal und hatten vorher keine Ahnung, was uns erwarten würde. Damit waren wir nicht alleine. Auf unserer Trekking-Tour zum Mount Everest Base Camp haben wir unzählige Fragen von Lesern bekommen, die wir hier gerne alle beantworten. Zunächst einmal müssen wir hier loswerden, dass Nepal ein wunderbares Land mit ganz wundervollen Menschen ist. Wenn du dich schon immer einmal gefragt hast, ob du nach Nepal reisen solltest: Unbedingt! In der Hauptstadt Kathmandu wirst du erst einmal einen Kulturschock bekommen. Man fühlt sich gleich 100 oder 200 Jahre zurückversetzt – nur dass eben Autos auf den staubigen Straßen fahren und die Nepali alle mit dem Handy oder Smartphone durch die Gegend rennen. Verlässt du den Moloch Kathmandu, stößt du auf eine Landschaft, die ihresgleichen sucht. Aber nun zu den Dingen, die du unbedingt über Nepal wissen musst. Unsere Infos in diesem Beitrag beziehen sich auf Kathmandu und die Khumbu-Region mit dem Sagarmatha-Nationalpark und dem Mount Everest. In anderen Landesteilen kann alles wieder ganz anders sein.

Wie sind die Leute so in Nepal?

Schon in Kathmandu bei der Einreise am Flughafen wurden wir mit einem Lächeln begrüßt. Das zog sich wie ein roter Faden durch unsere gesamte Reise. Wir haben nur nette Menschen getroffen, die sich gefreut haben, dass wir ihr Land besuchen.

Sind die Menschen in Nepal glücklicher als bei uns und wenn ja, warum?

Auf den ersten Blick scheint es so. Selbst Porter, die zum Teil mehr als 100 Kilo auf dem Rücken durch die Berge schleppen, haben immer ein Lächeln auf den Lippen. Auch Abends in den Lodges am Ofen hatten wir stets den Eindruck, dass die Menschen im Reinen mit sich sind. Schlechte Laune scheint in Nepal ein Fremdwort zu sein. Ganz ohne Konflikte geht es aber leider auch in Nepal nicht – von 1996 bis 2006 befand sich das Land in einem Bürgerkrieg. Davon haben wir auf unserer Reise aber nichts mitbekommen.

Nepali

Ein Sherpa – gekennzeichnet vom Leben und super freundlich

Muss man sich um die Sicherheit sorgen?

Wir hatten in keiner Sekunde ein mulmiges Gefühl und schon gar keine brenzlige Situation. In Kathmandu sind wir mit der Kamera auch abseits der Touristenpfade unterwegs gewesen. Ein Lächeln und man bekommt ein Lächeln zurück. Viele Nepali freuen sich sogar, wenn man nach einem Foto fragt. Allerdings ist es schon sehr auffällig, das viele Männer gaffen. Das Auswärtige Amt weist auch darauf hin, dass in den vergangenen Jahren mehrere ausländische Touristinnen Vergewaltigungen in Thamel, dem Touristen-Viertel Kathmandus, sowie in der Nachbarstadt Patan angezeigt haben. Das Auswärtige Amt empfiehlt Frauen, nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und stets mit Begleitung unterwegs zu sein.

Ist Nepal für jeden etwas und wie muss ich mich vorbereiten?

Definitiv. Die Hauptstadt Kathmandu ist schon ein Erlebnis. Es ist zwar völlig chaotisch und die Luft kann man fast mit dem Messer schneiden – die Eindrücke sind aber unvergesslich. Wer zum Trekking nach Nepal kommt, sollte eine gewisse Grundfitness mitbringen. Man muss nicht gleich Marathon-Läufer sein (das schadet aber auch nicht), um zum Everest Base Camp zu kommen. Wer aber seit Jahren nicht mehr gewandert ist, sollte vorab doch ein paar größere Touren in heimischen Gefilden machen. Dabei kommt es vorallem auf die Höhenmeter an. Wer schon nach 1.000 Höhenmetern schlapp macht, sollte doch noch ein wenig trainieren. In Nepal wird euch das zugutekommen.

Werkstatt in KAthmandu

In Kathmandu scheint die Zeit stillzustehen

Trekking in Nepal

Wegen dieser grandiosen Landschaft kommen viele Wanderer nach Nepal

Sieht man noch Spuren von dem schlimmen Erdbeben 2015?

In Kathmandu sind viele touristische Highlights noch immer schwer beschädigt und befinden sich im Wiederaufbau. In der Khumbu-Region haben wir keine Schäden des Erdbebens gesehen. Klar gibt es mal ein Riss in einem Haus – aber ob das dann auf das Erdbeben zurückzuführen ist, wissen wir nicht.

Gebäude Kathmandu Schäden Erdbeben

In Kathmandu sieht man immer wieder Gebäude mit Schäden vom Erdbeben

Wer ins Everest-Gebiet will, braucht einen Flug nach Lukla – einem der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Überlebe ich das?

Ganz bestimmt, wobei der Flug wirklich haarsträubend ist. Die kleinen Maschinen werden vom Wind durchgerüttelt und oft fliegt man sehr nah an Felswänden und über Bergrücken hinweg. Allerdings sind die Piloten speziell ausgebildet und die Flüge findet nur bei guten Bedingungen statt. Landung und Start auf der kurzen Landebahn empfanden wir als nicht dramatisch. Wer absolut nicht fliegen will, kann von Kathamandu nach Jiri mit dem Bus fahren und dann etwa eine Woche nach Lukla laufen – wobei Bus fahren in Nepal sicher riskanter ist als der Lukla-Flug.

Flughafen Lukla

Ein Flugzeug auf der Start- und Landebahn vom Flughafen Lukla

Wie sind die Lodges?

Sehr einfach. Von außen sehen viele Lodges noch recht vernünftig aus. Im Grunde sind die Lodges aber einfache Bretterverschläge ohne Heizung oder anderen Komfort. In einigen Lodges zieht es auch gewaltig. In den Zimmern stehen zwei Betten mit einer einfachen Matratze. Von einem Lattenrost kann man nur träumen. Die Bettwäsche wird natürlich nicht wegen jedem Gast gewechselt – aber man schläft eh im Schlafsack. Die Toiletten sind eigentlich immer ziemlich übel. Es stinkt und es ist oft arg versifft. Fließend Wasser gibt es auch nicht überall. Aber spätestens nach zwei Tagen hat man sich auch daran gewöhnt. Duschen? Gibt es sogar hin und wieder. Stellt euch aber lieber darauf ein, mal zwei Wochen am Stück nicht zu duschen.

Lodge in Nepal

Ein typisches Zimmer einer Lodge – eng und kalt

Waschbecken Lodge

Dieses Waschbecken hat seine besten Tage längst hinter sich. Aber keine Sorge, es geht noch schlimmer

Toilette in Nepal-Lodge

Die Toiletten in den Lodges sind in der Regel ziemlich versifft. Eine halbwegs funktionierende Spülung ist selten. Oft heißt es dann Wasser schöpfen.

Füße waschen

Heiße Dusche? Das ist purer Luxus in Nepal. Zähne zusammenbeißen und bei null Grad die Füße waschen

Wie ist das mit Bargeld in Nepal? Kann ich einfach Geld am Automaten abheben?

Wir haben Bargeld in Euro aus Deutschland mitgebracht und in Kathmandu in der Wechselstube getauscht. Auch in Namche Bazaar haben wir noch einmal Geld getauscht. Am Ende unserer Reise in Kathmandu ist uns dann das Geld ausgegangen, also auch die Euros. Da blieb uns nichts anderes übrig, als es mit der Visa-Karte am Geldautomaten zu versuchen. Und das hat tatsächlich geklappt. Darauf verlassen, dass der Automat Geld ausspuckt, sollte man sich aber nicht. Wir mussten einige Automaten ausprobieren, bis wir einen gefunden hatten, der Geld hatte. Außerdem ist nicht ausgeschlossen, dass just in dem Moment, wo die Karte im Automaten steckt, in der Stadt der Strom ausfällt. Wenn möglich, sollte man die Geldautomaten also besser meiden. Im Notfall kommt man aber schon noch an Bargeld in Nepal. Es gab sogar einen Geldautomaten in Namche Bazaar. Aber ob der funktioniert hat, wissen wir nicht.

Was für einen Schlafsack benötigt man?

Ein Sommerschlafsack reicht definitiv nicht aus. Empfohlen wird ein Schlafsack mit einer Komforttemperatur von mindestens minus zehn Grad. Nachts wird es in den Zimmern empfindflich kalt. Oft so kalt, dass das Wasser einfriert.

Schlafsack

Minus zehn Grad Komforttemperatur sollte der Schlafsack mindestens haben

Kann man das Leitungswasser trinken?

Auf keinen Fall! Selbst zum Zähneputzen sollte man immer abgekochtes Wasser oder Wasser aus der Flasche nutzen. Andernfalls sind Durchfallerkrankungen vorprogrammiert.

Gibt es Landwirtschaft und was wird angebaut?

Es gibt Landwirtschaft in Nepal. Die Felder werden aber sehr einfach bestellt. Man sieht oft am Wegesrand Bauern, die die Felder wie bei uns vor 200 Jahren mit einfachsten Mitteln bestellen. Traktoren oder größere landwirtschaftliche Geräte gibt es nicht. Was sehr gut in der Khumbu-Region wächst, sind Kartoffeln.

Bäuerin auf dem Feld

Landwirtschaft ist in Nepal noch echte Knochenarbeit

Wo isst man und was gibt es zu Essen?

In Kathmandu gibt es quasi an jeder Ecke etwas zu Essen. Das sind aber keine Imbisse, wie man sie aus Deutschland kennt, sondern oft kleine Stände. Über die Hygiene sollte man sich besser keine Gedanken machen, wir hatten aber einiges proiert und nie Probleme. Wem das zuviel ist, der kann natürlich im Hotel essen. Das ist aber gleich fünf Mal teurer. In der Khumbu-Region haben wir in unseren Lodges Frühstück, Mittag- und Abendessen bekommen. Toast, Eierspeisen, Kartoffeln, Reis und Nudeln werden euch auf eurer Reise begleiten. Butter und Honig sind rar und die Marmelade schmeckt füchterlich. Lecker sind Momos – das sind gefüllte Teigtaschen, gekocht oder frittiert. Nichts falsch machen kann man mit Dal Bhat. Das ist Reis mit Linsen und einem Gemüsecurry. Und es gibt immer einen Nachschlag, bis man auch wirklich satt ist. Gänzlich verzichten sollte man in ganz Nepal auf Fleisch!

Dal Bhat

Dal Bhat kann man eigentlich überall bedenkenlos essen

Ist das Essen indisch angehaucht oder ganz anders?

Einen indischen Touch kann man nicht abstreiten. Das Essen ist gut gewürzt und oft sehr scharf. Auch Curry kommt in der nepalesischen Küche natürlich zum Einsatz.

Wieviele Leute sind in der Khumbu-Region unterwegs? Sind die Wanderwege voll?

Auf den Hauptwegen ist wirklich einiges los. Neben Yaks, Pferden, Mulis und Portern drängen hunderte oder tausende Trekker über die Wege. Wir haben es oft erlebt, dass wir für zwei Stunden enormen Verkehr auf den Wegen hatten und es dann auch wieder völlig einsam wurde. Abseits der Hauptwege ist man oft lange alleine unterwegs.

Was für Tiere gibt es in Nepal?

Auffällig sind natürlich die Yaks, die zum Warentransport in Höhen von über 3.000 Metern genutzt werden. Beim Blick in den Himmel entdeckt man mit etwas Glück Adler und Geier. Tiger, Bären und Pandas leben ebenfals in Nepal – als normaler Trekker wird man diese Tiere aber kaum zu Augen bekommen. Mit etwas Glück sieht man aber einen blauen Himalaya-Glanzfasan (Lophophorus impejanus), auch Königs-Glanzfasan, den Nationalvogel Nepals.

Yaks Everest Base Camp

Yaks im Everest Base Camp

Was macht man, wenn man nicht gerade wandert?

Tee trinken und die Landschaft genießen. Abends sitzt man in den Lodges um den Ofen und spielt Karten oder trinkt ein sündhaft teures Bier. Ansonsten sind Freizeitaktivitäten eher rar gesät. Mit einem Kartenspiel, Kopfhörern fürs Smartphone oder einem Buch kann man sich die Zeit aber auch vertreiben. Aber ohnehin gehen in den Lodges die Lichter in der Regel um neun Uhr aus. Viel Zeit bleibt daher meistens nicht.

Abends in der Lodge

Ein fröhlicher Abend in einer Lodge

Ich habe Höhenangst und will zum Everest Base Camp – ist das ein Problem?

Der Weg zum Everest Base Camp ist recht gut ausgebaut. Viele rote Wege in den Alpen sind schwerer als die Hauptwege zum Everest Base Camp. Ausgesetzte Stellen kann man an einer Hand abzählen. Allerdings gibt es immer wieder Hängebrücken, die wirklich sehr hoch sind und auch ordentlich schwanken. Das könnte mit Höhenangst eine echte Herausforderung werden.

Edmund-Hillary-Bridge

Die Edmund-Hillary-Bridge auf dem Weg nach Namche Bazaar

Wann ist die beste Reisezeit für die Khumbu-Region?

Im März ist das Wetter recht stabil und die Fernsicht ist fast so gut wie im Oktober. In den höheren Lagen kann es allerdings sehr kalt werden. Im März und April beginnt auch der Frühling mit der Rhododendronblüte. Im Oktober, kurz nach dem Monsun, hat man eine wunderbare Vegetation. Allerdings ist das auch die Hauptreisezeit und die Pfade und Lodges sind noch voller als sonst.

Wie ist das Wetter im März im Everest-Gebiet?

Wir hatten auf unserer Reise wirklich jeden Tag Sonne. Die Nächte werden kalt. Die Temperaturen fallen weit in den Minusbereich. Wenn aber die Sonne aufgeht, wird es richtig warm. Selbst auf 5000 Metern kann man tagsüber mit kurzer Hose laufen. Vorausgesetzt, der Wind hält sich in Grenzen und die Sonne scheint. Wenn aber am Nachmittag der Nebel alles einhüllt, fällt die Temperatur deutlich ab. Mit kurzer Hose ist dann Schluss – dafür muss dann die dicke Daunenjacke angezogen werden. Und es kann natürlich auch immer regnen oder schneien.

Wie versorgt ihr euch für eure Wanderungen?

Bis zum Mount Everest Base Camp gibt es viele kleine Dörfer und noch mehr Lodges. Auch kommt man immer wieder an kleinen Kiosken vorbei. Die Preise sind nicht billig, aber man kommt gut über die Runden. Um Verpflegung muss man sich also wirklich keine Sorgen machen. In den höheren Lagen ab rund 4000 Metern aber um seinen Geldbeutel.

Geschäft in Namche Bazaar

In Namche Bazaar gibt es alles, was das Herz begehrt

Gibt es Strom für die Akkus?

Wir hatten die große Sorge, keinen Strom für unsere Kamera-Akkus zu bekommen. Diese Sorge ist total unbegründet. In den Lodges an der kleinen Rezeption gibt es in der Regel Steckdosen. Den Strom liefern meist Solarzellen. Das Laden der Akkus ist auch allerdings nicht kostenlos. Wer viele Geräte laden muss, fährt mit einer Powerbank günstiger. Je höher man kommt, desto teurer wird das freilich. Umgerechnet zehn Euro für eine Ladung einer Powerbank sind keine Seltenheit. Das Smartphone lädt man oft für rund drei Euro auf.

Akkus

Eine große Powerbank kann mehrere Akkus gleichzeitig laden

Welche Batterien eignen sich am besten für die Kälte?

Am besten arbeitet man mit Lithium-Batterien. Die sind sehr leicht und halten auch in der Kälte gut durch. Natürlich sind Lithium-Batterien teurer als herkömmliche Batterien, aber das Aufpreis lohnt sich. Und bitte nehmt eure leeren Batterien wieder mit nach Deutschland, wo sie entsorgt werden können. In Nepal landen die irgendwo in der Natur oder werden verbrannt – das muss nicht sein!

Welche Sonnenbrille empfehlt ihr?

Definitiv eine Brille der Kategorie vier fürs Hochgebirge. Über 4000 Metern knallt die Sonne wirklich extrem. Ein guter Schutz für die Augen ist unabdingbar. Ich war mit der Julbo Vermont Classic* unterwegs und liebe diese Brille. Das Retro-Design ist der Hammer und die Brille ist extrem praktikabel und der seitliche Lederschutz gegen Wind, staub und Sonne ist einfach genial. Ich finde sie sogar noch deutlich besser zu tragen als meine Oakley. Wer nicht ganz so tief ins Portemonnaie greifen will, kann sich aber auch jede andere Bergbrille der Kategorie vier besorgen. Zum Teil gibt es Modelle für unter 30 Euro.

Sonnenbrillen

Sonnenbrillen der stärksten Kategorie 4 sind unerlässlich in Nepal

Brauche ich eine Daunenjacke?

Darüber streiten die Gelehrten. Wir sind aber der Meinung: definitiv. Vor allem, wenn du einmal nachts raus willst, um etwa die Milchstraße zu bewundern, leistet eine dicke Daunenjacke gute Dienste. Tagsüber braucht man die Daune in der Regel nicht. Man sollte aber immer eine im Rucksack haben. Eine gute Daunenjacke wiegt fast nichts, nimmt kaum Platz weg und wärmt im Notfall sehr gut.

Daunenjacke

Ohne eine gute Daunenjacke sollte man nicht nach Nepal

Ich war selbst schon auf 4000 Metern Höhe. Ist das echt so ein Unterschied auf 5000 Metern?

Definitiv. Auf 4000 Metern lief es bei uns allen noch ganz gut. Der Luftdruck auf 5000 Metern ist noch einmal deutlich geringer und das Atmen fällt wirklich schwer. Auch das Schlafen auf über 5000 Metern ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Viele aus unserer Gruppe hatten hier extreme Probleme.

Ich halte mich für extrem fit – kann ich das Thema Höhenkrankheit ausklammern?

Die Höhenkrankheit ist das größte und leider auch ein lebensgefährliche Risiko bei einem Nepal-Trip. Ob du betroffen sein wirst, lässt sich vorab nicht sagen. Egal ob fit oder unfit, dick oder dünn, es kann jeden treffen. Auch wenn du schon zehn Mal in Nepal warst – beim elften Mal kann es dich treffen. Einzig eine Infektion vor der Reise erhöht das Risiko, an der Höhenkrankheit zu erkranken, wohl sicher. Alle anderen Faktoren stehen in den Sternen. Übrigens sind auch Nepali vor der Höhenkrankheit nicht sicher. Im Notfall hilft nur ein schneller Abstieg. Hilft alles nichts, müsst ihr mit dem Helikopter ausgeflogen werden.

Wie schaffen es die Leute ohne Sauerstoffmaske auf den Mount Everest?

Das ist eine Frage, die wir selbst nicht beantworten können. Schon bei über 5000 Metern Höhe brennen die Beine bei jedem Schritt wie Feuer und die Lunge ächzt nach Sauerstoff. Wie man auf knapp 9000 Metern noch atmen soll, ist uns selbst ein großes Rätsel, das wir sicher nie lösen werden.

Was kostet so eine Nepal-Reise mit dem Mount Everest Base Camp als Ziel?

Pro Person sollte man rund 2500 Euro einplanen. Mehr Infos zum Reisepreis gibt es hier.

Wieviel Zeit muss man einplanen, um zum Everest Base Camp zu kommen?

Wir waren – inklusive Anreise und Abreise und Reservetage für den Lukla-Flug – dreieinhalb Wochen unterwegs. Die Lukla-Flugzeuge fliegen nur bei gutem Wetter – daher muss man hier einige Reservetage einplanen, die man im besten Fall in Kathmandu abbummeln kann. Um zum Everest Base Camp zu kommen, sollte man knapp zwei Wochen einplanen. Das hat vor allem mit der Höhe auf über 5000 Metern zu tun. Um den Trek zu meistern, muss man sich akklimatisieren – und das geht nicht von heute auf morgen.

 

 

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2 replies
  1. Linda Walter
    Linda Walter says:

    Hey ihr Lieben! Ich habe ja schon einige Fotos auf Instagram verfolgt und bin sooooo begeistert davon, was ihr erlebt habt. Respekt. Das war ja Spannung pur von Tag zu Tag. Eure Zusammenfassung ist ja wirklich genial und super ausführlich. Damit fände ich mich jetzt super informiert, falls ich ebenfalls nach Nepak fahren würde. Und eure Bilder und Berichte machen wirklich Lust auf mehr! Weiter so! Ganz ganz toll! Danke für eure Tipps!

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