Die schönsten Orte und besten Geheimtipps in London
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London: 9 schöne Orte und Geheimtipps, die du sehen musst

London bietet neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch noch Ecken, die weniger überlaufen sind. In diesem Artikel zeigen wir dir die ganz besonderen Geheimtipps Londons - du kannst gespannt sein.

Auch auf zwei ganz besondere Highlights darfst du gespannt sein – ich zeige dir nämlich die besten Rooftop Bars der Stadt und entführe dich mithilfe verschiedener Attraktionen auf die dunkle Seite Londons.

Auf unserem Blog findest du die schönsten Sehenswürdigkeiten in London , die du unbedingt gesehen haben musst. Außerdem zeigen wir dir darin die besten Unterkünfte, Restaurants und die wichtigsten Infos rund um die Themen Kultur, Anreise und Brexit.

Aktualisiert am 05.08.2022

Die Top-9-Geheimtipps im Überblick

Neben den 13 wichtigsten Attraktionen in London gibt es noch viele andere Orte, die absolut sehenswert sind. Zudem stelle ich dir hier die spannendsten Geheimtipps vor.

  1. Blackfriars Bridge
  2. Covent Garden Market
  3. Carnaby
  4. St James’s Park & Palace
  5. Westminster Cathedral
  6. Camden Market
  7. Regent’s Park
  8. Notting Hill
  9. Kew Gardens

Tipp: Um London und die vielen Sehenswürdigkeiten möglichst günstig zu erkunden, empfehlen wir dir den Go City Pass London (hier bestellen*).

1. Blackfriars Bridge

Den Anfang dieser Liste macht eine relativ unscheinbare Brücke über die Themse. Insgesamt gibt es davon übrigens 35. Das einzige, wodurch die Blackfriars Bridge vielleicht auffällt, ist ihr charakteristischer rot-weißer Anstrich.

Die Blackfriars Bridge mit der Londoner Skyline bei Nacht
Die Blackfriars Bridge mit der Skyline ist ein tolles Fotomotiv – Foto: Depositphotos by asiastock

Benannt wurde die Brücke in der Nähe der St Paul’s Cathedral nach einem Mönchsorden. Die Dominikaner wurden in England aufgrund ihrer schwarzen Roben nämlich auch als Blackfriars bezeichnet. Auch heute noch findest du in der Umgebung der Brücke versteckte Hinweise darauf, beispielsweise eine Mönchsfigur am Haus in der 174 Queen Victoria Street (Google Maps).

Der Bezug zur Religion spiegelt sich auch in der Architektur der Blackfriars Bridge wider und wird zum Beispiel an den Ausbuchtungen sichtbar, die wie eine Kanzel aussehen. Darunter sind verschiedene Tiere eingemeißelt: auf der einen Seite eher mit dem Fluss assoziierte Lebewesen und auf der anderen Seite zum Beispiel eine Möve, die ja eher mit dem Meer in Verbindung gebracht wird. So weiß man immer, in welcher Richtung sich die Nordsee befindet.

Viele fragen sich außerdem, welche Bedeutung die roten Säulen haben, die unmittelbar neben der Brücke aus dem Wasser ragen. Sie sind die Stützen einer ehemaligen Eisenbahnbrücke, die direkt neben der Blackfriars Bridge verlief. Die heutige Version, die noch immer als Zufahrt zur Blackfriars Station fungiert, befindet sich direkt dahinter.

Die Blackfriars Bridge mit den roten Säulen im Wasser
Die roten Säulen sind Stützen einer ehemaligen Eisenbahnbrücke – Foto: Depositphotos by asiastock

⭐ Shadowhunters-Fans aufgepasst: In Chroniken der Schattenjäger, wo die Vorgeschichte der bekannten Romanreihe Chroniken der Unterwelt – oder im Original The Mortal Instruments – erzählt wird, ist die Blackfriars Bridge der jährliche Treffpunkt und Hochzeitsort von Jem und Tessa. Die Autorin Cassandra Clare wurde auch tatsächlich auf dieser Brücke überhaupt erst zu der Geschichte inspiriert.

Tipp: Legendäre Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palace und die Millenium Bridge entdeckst du am besten auf einer geführten Fahrradtour (hier buchen*). Super spaßig ist auch die Speedboot-Tour im Herzen der Stadt (hier buchen*).

Adresse: Blackfriars Road (Google Maps)
U-Bahn-Station: Blackfriars (Circle und District Line), Southwark (Jubilee Line), St. Paul’s (Central Line)

2. Covent Garden Market

Gegenüber der St Paul’s Church – nicht zu verwechseln mit der St Paul’s Cathedral – befindet sich im Herzen Londons der Covent Garden Market. Bereits 1835 gab es einen Bauernmarkt an dieser Stelle. Nach einigen Renovierungen wurde das heutige Gebäude 1999 fertiggestellt und ist seitdem eine beliebter Treffpunkt in London.

In der Markthalle gibt es alles von Lebensmitteln über Schmuck, Schreibwaren und Kleidung bis hin zu zahlreichen Cafés und Restaurants. Darin befindet sich auch der Apple Market, der entgegen dem Namen kein Obst, sondern Kunsthandwerk anbietet. Neben dem Covent Garden Market findest du außerdem den Jubilee Market, mit Antiquitäten und Second-Hand-Artikeln. Alles in allem wirst du die Gegend des Covent Garden Market sicher nicht mit leeren Händen verlassen.

Denn auch vor der Halle herrscht ein reges Treiben. Nicht nur Straßenkünstler zeigen hier ihr Können. Auch der ursprüngliche Bauernmarkt findet von April bis Dezember jeden Samstag von 8 bis 13 Uhr draußen statt. Zwischen Februar und April zieht der Markt nach drinnen um und beginnt erst um 9 Uhr. Von Mai bis Oktober gibt es einen speziellen Abendmarkt am Donnerstag von 16 bis 17 Uhr.

⭐ Der Marktplatz war übrigens auch Schauplatz des Stücks Pygmalion von George Bernard Shaw, das die Grundlage des Musicals My Fair Lady darstellt. Die Hauptfigur Eliza Doolittle verkauft dort ihre Blumen.

Der Covent Garden Market in London
Der Covent Garden Market ist ein beliebter Treffpunkt – Foto: Depositphotos by stocco.claudio.libero.it

3. Carnaby

Carnaby ist ein Viertel innerhalb des Stadtteils Soho, der zwischen Oxford Street und Piccadilly Circus liegt und für seine multikulturelle Atmosphäre und viele Schwulenbars bekannt ist. Das Viertel Chinatown befindet sich ebenfalls in Soho. In Carnaby selbst gibt es in 14 Straßen zahlreiche Boutiquen, Geschäfte, Restaurants, Bars und Cafés.

Besonders bekannt ist die Carnaby Street. Die Fußgängerzone ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Londons. Ihre Popularität begann in den 60er-Jahren, weshalb du dort noch heute Mode der 1960er findest, auch wenn die Straße insgesamt deutlich an Vintage-Flair verloren hat.

⭐ Im Norden der Carnaby Street, an der Kreuzung mit der Great Marlborough Street, befindet sich übrigens der Pub Shakespeare’s Head, der 1735 von entfernten Verwandten des Dichters eröffnet wurde.

Zu weiteren Highlights in Carnaby gehört zum Beispiel das Kingly Court, wo es in einem offenen Innenhof auf drei Etagen das beste Essen aus aller Welt gibt. Einer der Zugänge liegt direkt in der Carnaby Street. Auch das Newburgh Quarter rund um die Carnaby Street, in dem es neben urigen Pubs und süßen Cafés eher kreative Produkte und Second-Hand-Läden gibt, darfst du dir nicht entgehen lassen, wenn du in der Gegend bist.

Adresse: Carnaby Street (Google Maps)
U-Bahn-Station: Oxford Circus (Bakerloo, Central und Victoria Line), Piccadilly Circus (Bakerloo und Piccadilly Line)

Die Carnaby Street in London
Ein Besuch der Carnaby Street sollte auf keinem London-Städtetrip fehlen

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4. St James’s Park & Palace

Wie versprochen stelle ich dir hier nach dem Hyde Park und den Kensington Gardens noch drei weitere der acht Königlichen Parks vor. Wenn du mehr zu den ersten beiden erfahren möchtest, kannst du im Artikel über die unvergesslichsten Sehenswürdigkeiten in London nachlesen.

Jetzt folgen der St James’s Park und der angrenzende Green Park, die in die Gärten des Buckingham Palace übergehen. Dort treffen sie auch direkt auf den Hyde Park, der wiederum an die Kensington Gardens anschließt – vier der acht Königlichen Parks liegen also unmittelbar beieinander.

Das Herzstück des St. James’s Park ist der St James’s Palace, der bis 1837 die offizielle Londoner Residenz der britischen Monarchen war – in diesem Jahr erfolgte der Wechsel in den fast unmittelbar angrenzenden Buckingham Palace. Leider ist der Palast nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und kann deshalb nur von außen bewundert werden.

⭐ Der St James’s Palace ist übrigens auch Teil der berühmten Wachablösung. Hier versammelt sich um 11:30 Uhr ein Teil der Guards, die abgelöst werden, und marschieren gemeinsam zum Buckingham Palace, wo sie sich um 12 Uhr mit den „neuen“ Wachen treffen. Mehr zur Zeremonie findest du im Artikel über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in London im Abschnitt über den Buckingham Palace.

Tipp: Auf einem geführten Rundgang zur Wachablösung am Buckingham Palace erfährst du viel Wissenswertes über die Stadt (hier buchen*).

Blick aus dem St James’s Park auf den Buckingham Palace
Blick aus dem St James’s Park auf den Buckingham Palace Foto: Depositphotos by slay19

5. Westminster Cathedral

In der Nähe des südwestlichen Endes des St James’s Parks liegt die Westminster Cathedral, nicht zu verwechseln mit der Westminster Abbey. Diese befindet sich etwa einen Kilometer weiter nordöstlich – mehr dazu erfährst du bei den Top-13-Sehenswürdigkeiten in London.

Die Westminster Cathedral ist die katholische Hauptkirche für England und Wales. Sie wurde erst 1903 eröffnet, da nach der Abspaltung der anglikanischen Kirche im 16. Jahrhundert lange keine römisch-katholischen Kirchen geduldet wurden.

Die Domkirche wurde im neobyzantinischen Stil errichtet und hat eine äußerst ungewöhnliche und beeindruckende Fassade. Sie zeichnet sich aus durch das aufwändig gestaltete Portal, den Wechsel von rotem Backstein und weißem Portlandstein, die hohe Kuppel und den freistehenden Glockenturm, der eher typisch für italienische Bauten ist.

Im Glockenturm gibt es in 64 Metern Höhe auch eine Aussichtsplattform. Dafür fällt eine kleine Gebühr an, dafür ist der Eintritt in die Kathedrale selbst aber kostenlos.

Die Westminster Cathedral in London
Die Westminster Cathedral ist bei weitem nicht so bekannt wie etwa die Westminster Abbey – Foto: Depositphotos by kazyavka

6. Camden Market

Camden Town, oder einfach nur Camden, ist ein Bezirk im Norden der Stadt. Bekannt ist dieser Teil Londons vor allem für den Camden Market, der aus sechs verschiedenen Bereichen besteht.

Gelber Elefant in Camden an einer Hausfassade
Camden ist bekannt für seine bunten Hausfassaden

Der wohl bekannteste Teil ist der Camden Lock Market, auf dem du Vintage-Mode aber auch tolles Street Food bekommst. Wie der Name schon andeutet, befindet sich der Camden Stables Market in alten viktorianischen Pferdeställen. Heute findest du in der Halle neben Essensständen vor allem Antiquitäten, Schmuck und Kleidung.

Bunte Hausfassaden in Camden
Es macht einfach Spaß, durch diesen Teil Londons zu schlendern

Der Electric Ballroom war früher mal ein angesagter Club – während du hier tagsüber Klamotten und Musikprodukte kaufen kannst, kannst du am Freitag und Samstag ab 22:30 Uhr noch immer feiern gehen. Allgemein ist Camden bekannt für seine Musikszene. Zum Beispiel lebte Amy Winehouse sogar hier und auch die Band Oasis hat ihre Wurzeln in der Gegend.

Der Inverness Street Market bietet am Abend ebenfalls viele Ausgehmöglichkeiten, tagsüber bekommst du hier wie früher Lebensmittel und Essen, aber auch Kleidung und Souvenirs. Der Buck Street Market ist ein eher weniger besuchter Teil des Marktes – dort findest du vor allem Mode und Schmuck.

Allte Roller in einem Laden als Sitze
Hier geht’s alternativ zu

Der letzte Teil ist der kleine Camden Canal Market, der sich am schönen Regent’s Canal befindet. Dieser schlängelt sich wiederum durch den ganzen Bezirk und sorgt für ein einzigartiges Flair. Du kannst vom Camden Market sogar eine Bootsfahrt zum sogenannten „Little Venice“ unternehmen. Halte vor Ort einfach nach den Schildern Ausschau.

Boote auf dem Regent's Canal in Camden
Eine der Top-Highlights in Camdeon ist der Regent’s Canal

Die meisten Stände sind auf dem Camden Market übrigens täglich geöffnet. Und du kannst meist nur mit Bargeld bezahlen. Außerdem solltest du relativ früh kommen, da der Camden Market überaus beliebt ist und sich sehr schnell füllt.

Absolut lohenswert ist eine geführte Tour mit einem Local durch Camden (hier buchen).

Adresse: Camden Lock Place (Google Maps)
U-Bahn-Station: Camden Town (Northern Line)
Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr geöffnet, individuelle Öffnungszeiten je nach Stand

7. Regent’s Park

Der Regent’s Canal zieht sich auch durch den nördlichen Rand des Regent’s Parks. Das ist der letzte der Königlichen Parks, den dich dir vorstellen möchte, und er liegt ebenfalls in Camden. Der Regent’s Park beinhaltet zahlreiche Grünflächen und Freizeitangebote, unter anderem Sportanlagen, einen Rosengarten und einen See mit Ruderbooten.

Auch der Londoner Zoo befindet sich hier. Auf der Website des Zoos kannst du die Attraktionen und Öffnungszeiten nachschauen und Tickets buchen.

⭐ Im Norden des Parks schließt sich der Primrose Hill an, ein Hügel, der auch dem umliegenden Nobelviertel seinen Namen gibt. Von dort aus hast du einen tollen Blick auf die Londoner Skyline!

Adresse: Chester Road (Google Maps)
U-Bahn-Station: Regent’s Park (Bakerloo Line), Great Portland Street (Hammersmith & City, Circle und Metropolitan Line), Baker Street (Hammersmith & City, Circle, Jubilee, Metropolitan und Bakerloo Line), St John’s Wood (Jubilee Line), Camden Town (Northern Line)
Öffnungszeiten: täglich von 5 bis mindestens 16:30 Uhr. Die Schließungszeit variiert je nach Monat.

See im Regent’s Park
Im Regent’s Park kannst du die Seele baumeln lassen

8. Notting Hill

Der Stadtteil Notting Hill liegt hingegen eher im Westen Londons. Vielleicht kennst du das Viertel vom gleichnamigen Film aus dem Jahr 1999 mit Julia Roberts und Hugh Grant in den Hauptrollen. Dabei geht es um einen kleinen Buchladen in Notting Hill.

Tatsächlich sind die im Film dargestellten Szenen ziemlich realistisch – auch im „echten“ Notting Hill reihen sich farbenfrohe viktorianische Stadthäuser mit wunderschönen Gärten aneinander. Auch der gezeigte Second-Hand- und Antiquitätenmarkt, der sich bei Londonern und Touristen gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut, findet tatsächlich jeden Samstag von 9 bis 19 Uhr statt.

Das Ganze spielt sich in der berühmten Portobello Road ab. Unter der Woche werden auf dem fast einen Kilometer langen Markt übrigens Lebensmittel verkauft.

Am besten lässt sich Notting Hill auf einer geführten Tour erkunden (hier buchen*).

Bunte Häuser in der Portobello Road in Notting Hill
In der Portobello Road gibt’s wieder Fotomotive ohne Ende
Lebensmittelstand in Notting Hill
Hier findet garantiert jeder etwas Leckeres zu essen

Jedes Jahr findet am letzten Augustwochenende außerdem der Notting Hill Carnival statt. Dann verwandelt sich das Viertel dank der vielen karibischen Einwanderer und der bis zu zwei Millionen Besucher und Teilnehmer in ein buntes Fest.

Egal ob es dich für den Karneval, den Portobello Road Market oder einfach nur für einen Spaziergang nach Notting Hill verschlagen hat – du wirst sicherlich begeistert von diesem lebendigen Stadtteil sein.

Adresse: Portobello Road (Google Maps)
U-Bahn-Station: Notting Hill Gate (Central, Circle und District Line), Holland Park (Central Line), Ladbroke Grove (Circle und Hammersmith & City Line)

9. Kew Gardens

Ziemlich weit im Südwesten und etwa 13 Kilometer vom Londoner Stadtzentrum entfernt befinden sich die Kew Gardens (Online-Ticket*). Diese botanischen Gärten gehören zu den ältesten der Welt und seit 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Neben den weltbekannten viktorianischen Gewächshäusern finden sich in Kew Gardens auch großflächige Parkanlagen mit sehr alten Rhododendrongewächsen. Außerdem kannst du hier einige Pflanzenarten bestaunen, die in Europa oder auf der nördlichen Halbkugel gar nicht heimisch sind. Nur im Sommer zugänglich ist das Seerosenhaus, das aber wunderschön sein muss.

Zum weitläufigen Gelände gehört auch ein See und das Queen Charlotte’s Cottage, ein kleines Landhäuschen, das an bestimmten Tagen besichtigt werden kann. Früher befanden sich dort auch drei königliche Paläste, von denen heute noch einer, der Kew Palace, steht. In den Kew Gardens gibt es außerdem einige chinesische Elemente wie zum Beispiel eine Pagode und ein Tor sowie Bambusgärten.

Nicht nur für Pflanzenliebhaber ist diese grüne Oase ein bezaubernder Ort und ein absolutes Highlight in London.

Gewächshaus in den Kew Gardens
Die Gewächshäuser in den Kew Gardens sind weltbekannt

Die besten Rooftop Bars der Stadt

In London gibt es eine Menge Rooftop Bars mit tollen Blicken über die Skyline der Stadt.

Eine davon befindet sich auf dem Dach des Hotels DoubleTree by Hilton und heißt Savage Garden. Dort findest du leckeres Essen, tolle (aber teure) Cocktails und einen Rundumblick auf London.

Adresse: 7 Pepys Street (Google Maps)
U-Bahn-Station: Tower Hill (Circle und District Line)

Eine ganz besondere Adresse ist der Rooftop Film Club.  Dort kannst du im Sommer an drei verschiedenen Standorten unter freiem Himmel mit der Skyline im Blick Filmklassiker anschauen.

Im 52. Stock von The Shard, Londons höchstem Gebäude, befindet sich eine exklusive Bar namens GŎNG. Zugegebenermaßen liegt sie nicht unter freiem Himmel, aber die Aussicht ist einfach nicht zu toppen. Für einen Cocktail zahlst du hier im Schnitt 20 Pfund, pro Person musst du allerdings mindestens 30 Pfund ausgeben – außerdem darfst du nicht länger als 2 Stunden an einem Fensterplatz sitzen. Wenn dir all das nichts ausmacht, ist die Bar ein ganz besonderes Erlebnis.

Adresse: 31 St Thomas Street (Google Maps)
U-Bahn-Station
: London Bridge (Jubilee und Northern Line), Borough (Northern Line)

Zum Schluss habe ich noch den Hendricks Botanical Garden entdeckt. Er gehört zu Mr. Fogg’s Residence in Mayfair, einer von mehreren Bars in London, die dich ins viktorianische Zeitalter transportieren. Sie sehen alle atemberaubend aus und sind mit Sicherheit einen Besuch wert!

Adresse: 15 Bruton Lane (Google Maps)
U-Bahn-Station
: Green Park (Jubilee, Piccadilly und Victoria Line)

Die dunkle Seite Londons

Die London Bridge Experience ist im Prinzip die „kleine Schwester“ vom berühmten London Dungeon. In diesem Gruselkabinett mit echten Schauspielern findest du interaktive Attraktionen zur blutigen Geschichte Englands der vergangenen tausend Jahre. Dabei sind neben einer Ausstellung über die Große Pest von London zum Beispiel auch Jack the Ripper und Sweeney Todd.

In der Clink Street in der Nähe der London Bridge befindet sich eine weitere berüchtigte Sehenswürdigkeit. Das Clink Prison, das sich dort von 1151 bis 1780 befand, ist eines der ältesten Gefängnisse Englands. Heute befindet sich ein kleines Museum darin, in der du einen Einblick in das ehemalige Clink Prison erhältst.

Der Eingang zum Clink Prison Museum in London
Der Eingang zum Clink Prison Museum in London – Foto: Depositphotos by cowardlion

Sweeney Todd, der fiktive Barbier und Serienmörder aus dem 19. Jahrhundert, dürfte vielen aus dem gleichnamigen Film mit Johnny Depp ein Begriff sein. Der Geschichte nach, die zahlreichen Serien, Filmen und Theaterproduktionen als Grundlage diente, hatte Sweeney Todd einen Salon im Obergeschoss einer Bäckerei in der Fleet Street, wo er seine Kunden umbrachte. Mrs. Lovett, Inhaberin der Bäckerei, verarbeitete diese schließlich zu Pasteten.

Neben der bereits erwähnten Attraktion im London Dungeon kannst du heute auch die Fleet Street besuchen. Allerdings wirst du hier leider, da die Geschichte frei erfunden ist, keine Hinweise auf den mörderischen Barbier finden. An der Stelle seines angeblichen Barbershops in der 186 Fleet Street befinden sich heute eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert und daneben die Räumlichkeiten der Zeitung „Dundee Courier“.

Adresse: 186 Fleet Street (Google Maps)
U-Bahn-Station: Temple oder Blackfriars (Circle und District Line), Chancery Lane oder St. Paul’s (Central Line)

Eine der berüchtigtsten Gestalten, die allerdings durchaus real war und 1888 in London ihr Unwesen trieb, ist Jack The Ripper. Der Serienmörder soll mindestens fünf Prostituierte getötet haben und wurde nie gefasst. Durch zahlreiche Theorien und Spekulationen ist die Figur äußert populär geworden. Wenn auch dich die spannende Geschichte interessiert, kannst du zum Beispiel an einem Jack-The-Ripper-Rundgang* teilnehmen oder ein Ticket für das Jack The Ripper Museum* buchen.

Wenn du mal eine Pause vom Laufen brauchst und dich gruseln willst, empfehle ich dir die Ghost Bus Tour mit dem London Necrobus. Du erlebst in 75 Minuten eine Comedy-Horror-Show, die das Erlebnis zur schaurigsten Busfahrt deines Lebens werden lässt.

⭐ Mehr spannende Gruselgeschichten und Orte, an denen es angeblich spukt, findest du übrigens auf dieser Website.

London für Harry Potter Fans

An Geistern und Magie mangelt es bei Harry Potter natürlich auch nicht. Wenn du London auf den Spuren des Zauberers entdecken oder an der Warner Bros. Studio Tour teilnehmen willst, findest du alle wichtigen Infos im Artikel über London für Harry Potter Fans. Außerdem kannst du dich einer geführten Tour* anschließen.  

Ich hoffe, dass dir meine Geheimtipps für London gefallen haben und dir bei der Planung für dein Wochenende in London oder deinen Urlaub sehr gut weiter helfen.

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2 Kommentare

  • - Dieter

    Leider sind keine wirklichen Geheimtipps dabei. Diese Orte sucht man schon beim ersten Besuch Londons auf. Wenn man die Sehenswürdigkeiten mal abgeklappert hat, findet man richtig Neues und Spannendes vor allem in den Aussenbezirken, den Zonen 3-6. Ausserdem ist ALLES viel günstiger ausserhalb der Kernzone. Das fängt schon beim Bier und Sandwich an… LG

    • - Florian

      Hallo Dieter,

      London ist ja riesig und hier haben wir quasi die Sehenswürdigkeiten in zweiter Reihe, neben dem Artikel über die absoluten Top-Tipps.

      Viele Grüße
      Florian

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