1. Die „Drei Zinnen“ sind die TOP-Sehenswürdigkeit

Die Drei Zinnen sind das Wahrzeichen der Sextener Dolomiten und UNESCO-Welterbe. Tre Cime di Lavaredo heißen sie auf italienisch. Die Cima Grande, also die Große Zinne, ist 2999 Meter hoch. Die Erstbesteigung der Großen Zinne erfolgte 1869. Seither ist sie ein begehrtes Gipfelziel für Kletterer.
Doch auch für Wanderer ist das einzigartige Naturschauspiel leicht zu erreichen. Die Wanderung um die Drei Zinnen ist ein Klassiker im schönen Südtirol und für die ganze Familie machbar. Start ist an der bekannten Auronzohütte. Von hier aus gelangst du dann zur Dreizinnenhütte.
Wenn du um die Drei Zinnen herumwanderst, kommst du zu den Drei Zinnen Seen, die in unseren Augen zu den schönsten Seen der Dolomiten zählen. Der Ausflug in das Weltnaturerbe lohnt sich also auf jeden Fall.
Hier findest du eine Auswahl der schönsten Wanderungen in den Dolomiten.

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2. Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee (Google Maps) ist der bekannteste und einer der schönsten Seen in den Dolomiten. Die New York Times wählte den Pragser Wildsee zu den „Must Sees“ weltweit.
Am Pragser Wildsee wurde aber auch die TV-Serie „Un passo dal cielo“ („Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel“) gedreht. Der Hauptdarsteller ist Terence Hill. Auch das verschaffte dem Pragser Wildsee eine enorme Bekanntheit.
Ja, der Pragser Wildsee ist überlaufen, aber gleichzeitig auch wunderschön. Ein Besuch des Sees in Südtirol muss auf deiner Liste stehen.
Wenn du einen ganz anderen Blick auf den Pragser Wildsee haben möchtest, dann kannst du auch auf den Berg steigen, den du vom See aus in voller Pracht siehst. Vom Gipfel des Seekofels aus hast du nochmal einen gigantischen Blick auf den See.
3. Seiser Alm

Die Seiser Alm ist die größte Hochalm in Europa und natürlich eine DER Top-Sehenswürdigkeiten in Südtirol. Die Seiser Alm, gelegen in einer atemberaubenden Bergkulisse, wird dir den Atem verschlagen.
Die Seiser Alm ist ein Paradies für alle, die gerne aussichtsreich wandern, dabei aber nicht allzu viele Höhenmeter zurücklegen wollen.
Den schönsten Blick über die Seiser Alm hast du von der Bergstation der Seilbahnen St.Ulrich – Seiser Alm. Wenn du aus der Seilbahn steigst, ragen in der Ferne Platt- und Langkofel in den Himmel.
Eine der schönsten Wanderungen auf der Seiser Alm führt von der Bergstation der Seilbahn St.Ulrich – Seiser Alm auf den Puflatsch, eine Erhebung am nordwestlichen Rand der Seiser Alm. Ist dir der finale Aufstieg zu schweißtreibend, nimmst du einfach die Seilbahn. Oben erwarten dich das Restaurant Puflatsch und die Tschötsch Alm mit atemberaubender Fernsicht über die Seiser Alm.
Sehr beliebt ist übrigens auch die Wanderung auf den Schlern, das Wahrzeichen Südtirols.
4. Karer See

Ein weiterer, wunderschöner Bergsee in Südtirol ist der Karer See (Google Maps). Er ist idyllisch gelegen, vor der riesigen Kulisse des Latemar (Felsengruppe in den Dolomiten). Seine in allen Regenbogenfarben schillernde Farbe hat dem türkisfarbenen, klaren Bergsee auch den Spitznamen Regenbogensee eingebracht.
Auf Grund seiner einzigartigen Farbe und einem schönen Spazierweg am Ufer, ist auch der Karer See tagsüber sehr begehrt. Wenn jedoch am Morgen die Sonne das Latemar anstrahlt und der See ganz windstill vor dir liegt, dann kannst du dieses Naturjuwel fast alleine erleben.
5. Grödner Joch

Ein absolutes Highlight in Südtirol ist das Grödner Joch (Google Maps). Der Gebirgspass in den Dolomiten ist 2121 Meter hoch. Er verbindet Gröden mit dem Gadertal. Ein erster Fahrtweg entstand im Ersten Weltkrieg. 1915 brauchte man eine Straße für den Frontnachschub und die Versorgung der Truppen. Erst seit 1960 gibt es eine asphaltierte Straße.
Und diese Passstraße mit dem Ausblick aufs Grödner Joch ist heute DER Fotospot in dieser Gegend. Gerade Radfahrer kommen hier im Zuge der Sellarunde vorbei. Dabei fahren sie über das Sellajoch, das Pordoijoch und den Campolongopass auch über das Grödner Joch. Die Vierpässefahrt (Sella Ronda) ist sehr beliebt. Im Sommer (August) wird die Straße einen Tag (Sellaronda Bike Day) für Autos gesperrt und die Radfahrer können ungestört fahren.
6. Archäologisches Museum Bozen mit Ötzi

In Südtirol befindet sich der bekannteste Mensch der Welt: der Ötzi. Kein Wunder also, dass er auf unserer Liste der schönsten Sehenswürdigkeiten Südtirols nicht fehlen darf. Sein Leichnam befindet sich im Archäologischen Museum Bozen. Dort kannst du ihm ganz nah kommen.
In einem Kühlungsraum im 1. Stock des Museums liegt der bekannte Fund des Mannes aus dem Eis von 1991. Er ist die älteste Mumie der Welt, mit geschätzt 5000 Jahren. Doch nicht nur die Mumie an sich ist einen Besuch des Museums wert. Dort erfährst du alles über den Ötzi. Uns hat das Museum sehr gut gefallen, weil es interessante Inhalt über den Ötzi und seine Lebensweise liefert.
7. Seceda

Die Seceda ist ein 2519 Meter hoher Berg in Südtirol und der Blick auf die Geislerspitzen ist eines der bekanntesten Fotomotive. Und das Beste: Dank der Seceda-Bergbahn kann jeder ohne viel Aufwand dieses Naturwunder erleben.
Außerdem ist die Seceda Alm ein Eldorado für alle Wanderer. Du findest hier zahlreiche Wanderwege, die dich relativ gemütlich durch die imposante Bergwelt der Dolomiten führen.
Hier findest du einen Tourenvorschlag für die Secada.
8. Reschensee

Hast du vom Schloss Tirol aus schon ins Etschtal hineingeblickt, so zeige ich dir jetzt einen See, der im höchstgelegenen Abschnitt des Etschtals weilt. Der Reschensee (Google Maps) ist im Vinschgau angesiedelt. Er ist das Oberbecken für das Speicherkraftwerk Glurns.
Das Markante am Reschensee ist der Kirchturm, der sich noch in dem Stausee befindet. Ein Überbleibsel des Dorfes, das für den Stausee geflutet wurde. Der Lago di Resia entstand 1950. Alle Gebäude, außer der denkmalgeschützte Kirchturm von Graun wurden abgetragen und das Gebiet geflutet. Noch heute schaut der Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert aus dem Wasser. Atlantis der Berge wird der Reschensee auch genannt.
9. Schloss Tirol

Das Schloss Tirol (Google Maps) zählt ebenfalls zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Südtirol. Es war übrigens auch ein beliebter Ort, an den die Österreichische Kaiserin Sissi sehr gerne hinreiste. Sie hat damals sogar die Bewohner verblüfft, weil sie zu Fuß vom Schloss Tirol aus wieder hinunter lief in Richtung Meran.
Das Schloss Tirol liegt oberhalb des Dorf Tirols. Es ist ein Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte. Vom Dorf Tirol aus folgst du der Beschilderung zum Schloss und bist insgesamt 25 Minuten unterwegs.
Die kleine Spaziergang zum Schloss ist mit tollen Ausblicken verbunden. Du tauchst regelrecht in das typische Südtirol ein. Hier läufst du an einem kleinen Biergarten im Weinhang vorbei, da passierst du Obstbäume am Hang. Dazu blickst du hinunter ins Etschtal und auf die Brunnenburg.
10. Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind eine absolute Sehenswürdigkeit. Wir können dir nur empfehlen diese wunderschöne Anlage anzusehen. Wir haben dort 3,5 Stunden verbracht. Die einzigartige Mischung aus italienischen Blumenarten, die du nur dort gebündelt betrachten kannst, einer tollen Parkanlage sowie dem Schloss Trauttmansdorff selbst ist ein wahres Highlight in Südtirol.
Du läufst auf angelegten Pfaden vorbei an Seerosenteichen, einem kleinen Streichelzoo sowie zu einer großen Aussichtsplattform. Auch der Garten der Verliebten war sehr schön.
Im Schloss Trauttmansdorff erfährst du alles über die Österreichische Kaiserin Sissi, die sich hier oft mit ihren Töchtern aufhielt. Darüber hinaus befindet sich im Schloss eine sehr interessante Ausstellung über die Geschichte des Tourismus in Südtirol. Sehenswert!
11. Kurpromenade in Meran

Meran ist eine außergewöhnliche Stadt. Jahrzehntelang war sie bereits eine alte Kurstadt. Dieses Flair hat sie auch heute noch erhalten. Die Kurpromenade Merans liegt direkt am Fluss Passer. Hier kannst du wunderschöne Spaziergänge machen, von Brücke zu Brücke laufen, dir den tollen Blumenschmuck der Stadt ansehen.
Du kommst vorbei am Kurhaus Merans sowie an der Wandelhalle. Hier ließen sich früher bekannte Adelige und Literaten behandeln. Oder aber sie genossen ebenfalls das Flair, wie etwa Christian Morgenstern. Auch die Österreichische Kaiserin Sissi hielt sich lange in Meran auf.
Welche Sehenswürdigkeiten Merans du noch anschauen kannst und warum die Stadt auf jeden Fall einen Besuch wert ist, erfährst du in unserem Artikel.
12. Laubengasse in Bozen

Bozen hat neben dem Archäologischen Museum und dem Ötzi noch viel mehr zu bieten. Bolzano, wie die Hauptstadt Südtirols auf italienisch heißt, hat ein ganz eigenes, besonderes Flair. Nicht nur ist das Klima sehr mild, überall hast du einen grandiosen Blick auf die umliegende Bergwelt, die Dolomiten.
Die Laubengasse ist DIE zentrale Gasse in Bozen und zählt damit zu den Hauptattraktionen der Sehenswürdigkeiten Südtirols. Die Laubengasse ist noch aus dem mittelalterlichen Bozen erhalten. Die komplette Straße ist mit wunderschönen Lauben, also Gewölbengängen, durchzogen.
Welche weiteren Sehenswürdigkeiten Bozens du besichtigen kannst, erfährst du über unseren Artikel.
13. Erdpyramiden

In Südtirol gibt es ein abgefahrenes Natur-Highlight zu bestaunen: Erdpyramiden. Die sind überall verstreut. Besonders die Rittner Erdpyramiden gelten als die höchsten und formschönsten Erdpyramiden Europas. Die Formationen befinden sich etwa im Finsterbachgraben auf dem Weg von Lengmoos nach Maria Saal, aber auch im Katzenbachgraben unterhalb von Oberbozen. Darüberhinaus kannst du diese Art von Erdpyramiden auch im Gasterergraben in Unterinn entdecken. Auch auf dem Weg zum Schloss Tirol in der Nähe von Meran haben wir die Erdformationen entdeckt.
Die Erdpyramiden dürften bereits 25.000 Jahre alt sein. Sie haben meist die Form eines Kegels mit einem Stein oder Felsbrocken auf dem „Kopf“ als Hut. Der späteiszeitliche Moränenlehm wird bei Regen weich und rutscht ab. Mit der Zeit und auf Grund weiterer Verwaschungen durch das Wetter entwickelten sich dann diese Erdpyramiden.
14. Kalterer See
Der Kalterer See ist einer der größten Seen Südtirols. Darüber hinaus zählt er zu den wärmsten Badeseen der Alpen. Das klingt super, oder? Denn normalerweise sind Bergseen richtig kalt. Nicht so der Kalterer See. Er kann sich auf bis zu 28 Grad erwärmen.
Weil der See so groß ist, kannst du dort auch Ruder- oder Tretboot fahren. Windsurfen, Stand-up-Paddling sowie Segeln ist populär. Natürlich gibt es auch zu diesem Bergsee eine Sage. Demnach war dort, wo heute der See ist, ursprünglich eine Stadt. Allerdings wohnten hier keine freundlichen Menschen.
Als Christus mit seinen Jüngern durch das Land kam, machte er Rast bei einem alten Mann, der außerhalb wohnte. Dieser konnte ihm jedoch nur Wasser anbieten, weil er arm war. Petrus, einer der Jünger, ging daraufhin in die Stadt, um die Menschen um Essbares zu bitten. Jedoch wollte keiner der Stadtbewohner das Brot teilen.
Nun soll Christus das Wasser verschüttet haben, das immer mehr wurde und schließlich die Stadt mit den hartherzigen Menschen überschwemmte. In dem See, der dadurch entstand konnte der nette Mann nun fischen. Er erlangte Wohlstand.
15. Kloster Marienberg
Ebenfalls im Vingschgau befindet sich die bekannte Abtei Kloster Marienberg (Google Maps). Es ist die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas, auf 1350 Metern. 1160 wurde dort am Hang, an dem heute auch das Kloster steht, eine Krypta errichtet. Danach folgte die Klosterkapelle 1180. Das Kloster war Jahrtausende lang von Bränden, Brandschatzungen durch Bauernaufstände, von Machtspielen der jeweiligen Regierenden und vielem mehr in Mitleidenschaft gezogen.
Unter Kaiser Franz I. von Österreich wurde 1816 die Wiedererrichtung des Stiftes Marienberg angegangen. War es davor schon eine angesehene Schule gewesen, wurde dann erneut eine Bildungseinrichtung aus dem Kloster. Deren Betrieb wurde dann jedoch 1985 eingestellt. Heute kannst du das Kloster besuchen. Es befindet sich auch ein Museum auf dem Gelände.
16. Mendelbahn und Rittnerbahn
Wenn du in Südtirol bist, solltest du diese beiden Top-Sehenswürdigkeiten auf keinen Fall verpassen: die Mendelbahn und die Rittnerbahn. Die Mendelbahn ist eine der steilsten Standseilbahnen Europas. Du startest in St. Anton bei Kaltern auf 510 Metern. In 12 Minuten geht es 64 Prozent Steigung nach oben. Zusätzlich überbrückt die Bahn 854 Höhenmeter. Oben vom Mendelpass auf 1.364 Metern genießt du einen grandiosen Ausblick auf das Etschtal und das Südtiroler Unterland.
1903 war die Bahn die erste elektrisch betriebene Seilbahn Österreichs, dazu die steilste Standseilbahn Europas und die längste Seilbahn der Welt. Abgefahren, oder? Prominente Besucher waren unter anderem die bekannte Österreichische Kaiserin Sissi, Mahatma Gandhi und Karl May.
Die Rittnerbahn ist eine alte Schmalspurbahn. Sie fährt von Oberbozen nach Klobenstein auf dem Rittner Hochplateau. 1966 beförderte die Bahn sogar direkt vom Waltherplatz in Bozen die Fahrgäste auf den Ritten. Sie fährt seit 1907. Heute musst du mit einer modernen Bahn von Bozen nach Oberbozen fahren und dort in die alte Bahn umsteigen. In der Adventszeit wird sie zur Rittner Christbahnl und hält in Oberbozen und Klobenstein am Weihnachtsmarkt.
17. Dom auf dem Lande
Stolze 85 Meter hoch ist der Turm des Dom auf dem Lande (Google Maps). So liebevoll wird der große Sakralbau für die Pfarrkirche Pauli Bekehrung (St. Pauls) in Eppan genannt. Sie ist eine der größten Dorfkirchen Südtirols. Der Bau dieser riesigen Kirche dauerte 250 Jahre. Im Turm befinden sich neun Glocken. Die größte Glocke wiegt stolze fünf Tonnen und ist damit die zweitgrößte Glocke Südtirols.
Weil der Bau der Kirche so lange dauerte, bestimmen verschiedene Epochenstile die Kirche. Unterbau und Mittelteil entstanden im Stil der deutschen Spätgotik. Die Zwiebelkuppel ist aus der Zeit des italienischen Barock.
18. Bletterbachschlucht

Die Bletterbachschlucht ist so mächtig, dass sie der Grand Canyon Südtirols genannt wird. Das ist schon eine Auszeichnung für die Top-Sehenswürdigkeit. Die Schlucht liegt am Fuß des Weißhorns. Hier stürzt der Bletterbach in die Schlucht hinunter. Insgesamt ist die Schlucht 400 Meter tief und 8 Kilometer lang. Sie entstand vor 15.000 Jahren in der Eiszeit.
Ganz können die Daten nicht mit dem Grand Canyon in den USA mithalten. Der ist 450 Kilometer lang und 1800 Meter tief. Dennoch ist die Bletterbachschlucht ein mächtiges Naturschauspiel. 50.000 Menschen besuchen die gigantische Schlucht im Jahr. Gleichzeitig ist sie auch UNESCO-Welterbe.
19. Schloss Sigmundskron – Messner Mountain Museum

Schloss Sigmundskron – oder Castel Firmiano – thront hoch über Bozen. Heute ist in der riesigen Burg- und Festungsanlage das Messner Mountain Museum untergebracht. Es ist das vierte Bergmuseum des Extrembergsteigers Reinhold Messner. Die spätmittelalterliche Festungsanlage ist absolut sehenswert. Auch das Museum lohnt einen Besuch.
Die Burganlage findet ihre erste Erwähnung um 945. In den fünf Meter dicken Mauern fand 1957 die größte Protestkundgebung Südtirols statt. 30.000 Menschen forderten eine eigenständige Autonomie.
20. Stilfser Joch

Passo dello Stelvio heißt das Stilfser Joch auf italienisch. Es ist der höchste Gebirgspass in Italien, mit 2757 Metern. Zudem ist das Stilfser Joch nach dem Col de l’Iseran der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen. Direkt durch das Stilfsjer Joch führt die Grenze von Südtirol und der Lombardei.
Seit 1935 ist das gesamte Gebiet um das Stilfser Joch ein Nationalpark. Das Symbol des Parks ist ein Steinadler. Die Passstraße wurde 1820 bis 1825 vom österreichischen Kaiserreich erbaut. Sie diente unter anderem dazu die Lombardei mit den Reichsteilen Österreichs zu verbeinden. Auf der Südtiroler Seite ist sie 27,5 Kilometer lang und hat 48 Kehren.
21. Timmelsjoch

Ein weiterer, sehr spannender Pass ist das Timmelsjoch (Google Maps). Nicht nur ist das Joch Teil der Europäischen Wasserscheide, es ist auch der einzige befahrbare Übergang des Alpenhauptkamms. Das Timmelsjoch stellt die Verbindung von Ötztal und Passeier her. Zudem trennt es die Ötztaler Alpen von den Stubaier Alpen.
Seit 1920 verläuft über das Timmelsjoch offiziell die Grenze von Österreich und Italien. Damit ist der Pass auch Österreichs höchstgelegener Straßengrenzübergang. Das Timmelsjoch liegt auf 2474 Metern.
Von Südtiroler Seite her grenzt hier der Naturpark Texelgruppe an. Seit 1320 verlief über das Timmelsjoch bereits ein Handelsweg.
2010 wurde am Timmelsjoch ein Museum eröffnet. Von Mitte Juni bis Mitte Oktober von 7 bis 20 Uhr ist die Passstraße befahrbar.
22. Zwölferturm Sterzing

Eine Stadt, die du auf jeden Fall in Südtirol besuchen solltest ist Sterzing. Sie ist vor allem bekannt durch ihren riesigen Stadtturm, den Zwölferturm. Den Namen hat der 46 Meter hohe Turm daher, dass er um 12 Uhr die Glocken läutet.
Der Turm wurde im 15. Jahrhundert über dem Stadtdurchgang gebaut. Damit diente er als oberes Stadttor Sterzings. Damals erlangte die Fuggerstadt durch das nahegelegene Silberbergwerk an Wohlstand. Früher hatte der Turm einen gotischen Spitzhelm. Der brannte jedoch 1867 ab und es wurde ein Treppengiebel aus Stein angebracht. Früher war der Turm Sitz der Feuerwache. Kein Wunder, denn sie hatte einen perfekten Blick vom Turm aus über die ganze Stadt.
An Weihnachten muss es besonders schön sein in Sterzing. Dann stehen um den Turm herum die Buden des Weihnachtsmarktes. Zu dieser Zeit ist es auch möglich auf den Turm zu steigen und den Blick über die Stadt zu genießen.
Neben dem Zwölferturm hat Sterzing noch Kirchen, Museen und das Rathaus mit dem Mithrasstein zu bieten. Wenn du vor Ort bist musst du auch den Römischen Meilenstein begutachten.
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