Seceda Rundwanderung
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Seceda (ab Col Raiser) Wanderung (2519 m) – leichte Bergtour

Der Gipfel der 2519 Meter hohen Seceda gehört zu den bekanntesten Fotomotiven in den Dolomiten. Dank der Seceda-Bergbahn musst du nicht einmal besonders fit sein, um diesen tollen Fotospot in Szene zu setzen.

Aber das ist doch langweilig, oder? Wir nehmen dich mit auf eine tolle Rundwanderung zum Secada-Gipfel. Aber keine Sorge: Auch diese Tour gehört zu den leichten Wanderungen im Grödnertal in den Dolomiten.

Aktualisiert am 17.03.2022

Start der Wanderung an der Col Raiser Bergbahn

Los geht’s am kostenpflichtigen Parkplatz der Col Raiser Bergbahn (GPS: N 46 33.882, E 11 44.166 → Google Maps). Von der Talstation bringt dich die Umlaufbahn in wenigen Minuten auf 2106 Meter Höhe. Damit befinden wir uns nur rund 400 Höhenmeter unterhalb des Seceda-Gipfels. Der Vorteil: Zum einen ist die Col Raiser Bergbahn deutlich günstiger als die Seceda-Bahn. Zum anderen wanderst du durch eine wirklich grandiose Berglandschaft. Dieses Feeling fehlt dir, wenn du mit der Bergbahn direkt zum Seceda-Gipfel hinauffährst.

Blick auf den Langkofel

Schon von der Bergstation Col Raiser hast du einen grandiosen Blick auf den Langkofel, der 3181 Meter in den ist Himmel ragt. Der erste kulinarische Stopp ist auf unserer Genusswanderung über die Col Raiser Alm ist an der Malga Odles Hütte möglich. Wir sind aber früh dran – auch das ein Tipp – und wandern weiter auf breiten Wegen in Richtung Seceda-Gipfel.

Wolkenbildung über dem Langkofel
Nach der Fahrt mit der Col Raiser Seilbahn starten wir die Wanderung mit diesem tollen Blick auf den Langkofel

Viele Wege führen zum Ziel

Es gibt mehrere Wege, die zum Seceda-Gipfel führen. Wir nehmen Weg Nummer 4A. Hier oben warten nämlich tolle Fotomotive auf uns mit Blick in Richtung Geislerspitzen. Besonders beeindruckend ist auch immer der Blick zum Langkofel. Die Wege sind allesamt einfach zu gehen, ziehen mitunter aber doch recht steil an. Ein wenig Wadenschmalz ist also definitiv nötig.

Hütte mit Blick auf den Langkofel
Der einfache Wanderweg führt uns durch diese atemberaubende Bergkulisse
Berggipfel auf der Wanderung
Über uns thronen imposante Berge
Eine verfallene Almhütte
Eine verfallene Almhütte
Blick auf den Schlern
In der Ferne sehen wir den Schlern, aufgenommen mit dem Teleobjektiv
Hütten auf der Col Raiser Alm
Zahlreiche Hütten auf der Col Raiser Alm
Blick auf den Langkofel
Immer wieder schweift unser Blick in Richtung Langkofel
Wanderweg mit Hütte
Auf einfachen Wegen wie diesem steigen wir auf
Biggi auf Wanderweg
Hier zieht der Weg noch einmal kräftig an

Der Seceda-Gipfel

Wir folgen dem unmarkierten Pfad in Richtung der Abbruchkante. Hier genießt du einen traumhaften Blick auf die Geislerspitzen. Der Seceda-Gipfel ist jetzt auch schon zum Greifen nah. Wir folgen dem Pfad an der Abbruchkante, der uns wieder auf den offiziellen Wanderweg führt.

Wenige Minuten und einige Höhenmeter später stehen wir an der Seceda-Bergstation. Der Gipfel mit dem Gipfelkreuz liegt quasi direkt daneben. Zu den Betriebszeiten der Bergbahn ist hier immer einiges los. Aber keine Sorge, der Blick auf die Geislerspitzen ist frei – da rennt dir niemand ins Bild.

Biggi auf einem ausgesetzten Felsvorsprung
Einer der coolsten Fotospots in der Seceda-Region. Schwindelfreiheit ist ein Muss!
Biggi vor den Geislerspitzen
Wer nicht ganz schwindelfrei ist: Keine Sorge, es gibt auch tolle Fotospots wie diesen
Blick auf die Geislerspitzen
Blick auf die Geislerspitzen
Wanderer am Seceda-Gipfel
Geschafft! Wir erreichen den Seceda-Gipfel. Hier ist zu den Betriebszeiten der Seceda-Bahn immer einiges los
Das Seceda-Gipfelkreuz
Das Seceda-Gipfelkreuz
Der Ausblick vom Seceda-Gipfel auf die Geislerspitzen
Der Ausblick vom Seceda-Gipfel auf die Geislerspitzen

Traumhafte Blicke

Wir genießen den Ausblick – auch in Richtung Raschötz – und steigen wieder ab. Unsere Tour führt uns weiter zur Pieralongia Hütte. Wir wandern auf schmalen, aber einfachen Bergpfaden. Nach etwa einer Stunde erreichen wir die urigen Almhütten. Hier wird noch alles selbstgemacht. Einen besseren Ort für eine Rast mit einer leckeren Brotzeit könnte es gar nicht geben.

Biggi auf einem schmalen Wanderweg mit den Geislerspitzen im Hintergrund
Wir steigen wieder ab und nehmen Kurs auf die Pieralongia-Hütte
Blick mit Bergsee und Langkofel
Wir halten immer wieder an und genießen die Ausblick
Rast an der Pieralongia-Hütte
Unser Tipp: Mach unbedingt eine Rast an der Pieralongia-Hütte

Etwas Kletterei auf den Pieralongia

Direkt vor uns liegen einige imposante Felsen. Mit etwas Wagemut und Trittsicherheit lässt sich sogar der 2297 Meter hohe „Gipfel“ des Pieralongia erklimmen. Der Pfad hinauf ist aber nur sehr sporadisch zu erkennen und ein falscher Schritt ist hier der letzte. Rauf geht es noch relativ einfach – der Abstieg erfordert aber wirklich Konzentration. Von der Spitze des Felsens zum Boden sind es sicher 50 Höhenmeter oder mehr. Einen Fall würde man wohl kaum überleben.

Flo auf dem Pieralongia-Gipfel
Der … Pieralongia lässt sich sogar besteigen. Hier sitze ich am Gipfel und blicke in die Ferne
Blick auf den Pieralongia
Hier siehst du mich beim Abstieg vom Pieralongia. Der Weg ist kaum zu erkennen und extrem steil. Das ist zwar noch Gehgelände, aber ausrutschen darfst du nicht
Blick vom Pieralongia-Gipfel auf die Pieralongia-Hütte
Blick vom Pieralongia-Gipfel auf die Pieralongia-Hütte

Auf zur Regensburger Hütte

Nach diesem kleinen Abstecher laufen wir weiter in Richtung Talschluss. An einer Gabelung nehmen wir den Abzweig zur Regensburger Hütte auf 2040 Metern. Du könntest die Runde sogar noch ausweiten, aber am Himmel machen sich bedrohliche Wolken breit. Über einfache Wege steigen wir sanft zur Regensburger Hütte ab. Von der Terrasse der Hütte hast du ebenfalls eine grandiose Rundumsicht.

Biggi auf einem Stein in grandioser Bergkulisse
Wir genießen noch ein wenig die grandiose Bergkulisse
Blick auf die Regensburger Hütte
Hier sehen wir schon die Regensburger Hütte, die ebenfalls zu einer Pause einlädt

Der Rückweg

Zur Bergstation Col Raiser ist es nun noch etwa eine Stunde. Es gibt mehrere Wege. Wir entscheiden uns für den Weg mit der Nummer 1, der noch einmal ordentlich anzieht. Dafür haben wir einen tollen Ausblick. Den kurzen Abstecher zur UNESCO Welterbeterrasse sparen wir uns – diesen Blick haben wir immerhin seit Stunden genossen. Wenn du aber nur einen kurzen Ausflug in die Berge machen willst ohne große Mühen, nimmst du von der Bergstation Col Raiser den direkten Weg zur Welterbeterrasse.

Alpenblumen vor einem Berg
Blumen, wohin das Auge reicht
Wolken über dem Langkofel
Nach gut zehn Kilometern erreichen wir wieder die Col Raiser Seilbahn. Gerade rechtzeitig. Über dem Langkofel braut sich etwas zusammen

Tourdaten Seceda (mit Nutzung der Seilbahn Col Raiser) + Wanderkarte mit GPS-Daten

Das musst du über die Wanderung zur Seceda wissen

Trotz der Col Raiser Bergbahn sind auf der hier beschrieben Wanderung gut zehn Kilometer und 560 Höhenmeter zu überwinden. Für eine Bergtour ist das aber nicht besonders viel. Wenn du allerdings nie in den Bergen unterwegs bist, dürftest du auf der Tour schon ordentlich ins Schwitzen kommen.

Der Lohn der Mühe sind traumhafte Ausblicke und atemberaubende Fotomotive. Mach unbedingt Rast in der Pieralongia Hütte und genieße die Atmosphäre. Die hier vorgestellten Wege sind wirklich allesamt leicht zu gehen. Es gibt keine Hindernisse oder absturzgefährdete stellen. Wie gesagt, lediglich etwas Kondition solltest du für diese tolle Tour haben. Und natürlich gehört ein Wettercheck (achte auf gemeldete Gewitter) in den Dolomiten zum Standard.

Nützliche Links für die Wanderung zur Seceda

Wir hoffen, du hast auf deiner Wanderung zur Seceda in den Dolomiten viel Spaß und genießt die Brotzeit und den tollen Ausblick.

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