Bei uns findest du die perfekte Campingausrüstung fürs Auto mit dem Dachzelt
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Die perfekte Campingausrüstung: Unsere Tipps nach 10.000 Kilometern Dachzelt

Camping oder "Vanlife", wie es heute modern heißt, erlebt nicht erst seit der Corona-Krise einen enormen Boom. Frei und unabhängig reisen und da übernachten, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Genau das verbinden viele mit Camping.

Wir haben die Vorzüge des Campings schon lange für uns entdeckt. Wir waren bereits etliche Male mit dem Zelt oder dem Campervan unterwegs, etwa in den USA, in Schottland und in Island. Seit Herbst 2020 sind wir stolze Besitzer eines Dachzeltes (Modell "James Baroud Evasion"), mit dem wir inzwischen mehr als 10.000 Kilometer (hier findest du übrigens den perfekten Roadtrip durch Deutschland) abgespult haben.

Auch wir haben am Anfang unserer "Camper-Karriere" vor vielen Jahren einige Fehler gemacht. Inzwischen wissen wir aber sehr genau, worauf es beim Campen ankommt. Was muss beim Camping unbedingt mit an Bord, was kann getrost zuhause bleiben? Wir stellen dir hier eine Liste mit unserer Campingausrüstung fürs Auto mit Dachzelt vor.

Aktualisiert am 05.03.2022

Unsere Campingausrüstung fürs Auto mit Dachzelt

Eines vorweg: Wir stellen dir hier unsere Outdoor-Campingausrüstung für eine Reise mit dem Auto und dem Dachzelt vor. Bist du mit dem Zelt, dem Campervan (etwa einem VW „Bulli“) oder einem großen Wohnmobil unterwegs, sieht deine Ausrüstungsliste sicher ein wenig anders aus.

Aber auch hier ist unsere Campingliste sicher ein guter Anhaltspunkt. Und nun viel Spaß mit unsern Tipps, die sich speziell an Camping-Einsteiger richten.

Das Dachzelt
Hier sind wir mit dem VW Tiguan und dem Dachzelt James Baroud Evasion in Deutschland unterwegs
Biggi und Flo vor ihrem Wohnmobil
Als Fotografen und Content-Creator sind schon seit Jahren mit Zelt oder Campervan unterwegs – und das weltweit. Inzwischen wissen wir, was bei einer guten Campingausrüstung nicht fehlen sollte. Hier findest du übrigens einen tolle Route für einen Roadtrip durch den Südwesten der USA

IKEA-Boxen

Lange haben wir überlegt, wie wir unsere Klamotten am besten im doch recht kompakten Auto unterbekommen. Für normale Pkw und SUVs gibt es ja leider keine großen Campingboxen, wie du sie vielleicht aus größeren Fahrzeugen kennst.

Wir haben uns für vier Samla-Boxen mit 45 Litern Volumen (denk auch an die Deckel und Verschlussclips, die kosten extra) von Ikea entschieden und haben die Wahl nicht bereut. Die vier Plastikboxen passen bei umgeklappter Rückgang super ins Auto und lassen sich hervorragend stapeln (jeweils zwei Stück).

Eine Box kostet mit Deckel und Verschlussclips weniger als zehn Euro. Günstiger und besser kannst du deine Klamotten im Pkw nicht verstauen.

Ein VW Tiguan mit Dachzelt und Ikea-Boxen im Kofferraum
Die Ikea-Boxen „Samla“ sind die günstigste Möglichkeit, ein wenig Ordnung ins zum Camper umfunktionierte Auto zu bekommen. Etwas Chaos herrscht nach einigen Wochen auf Tour aber immer

Kopfkissen und Schlafsäcke

Fürs Dachzelt brauchst du natürlich Schlafsäcke und Kopfkissen. Wir empfehlen dir auch zusätzlich eine dünne Decke für kühlere Nächte. Im Sommer im Süden Europas reicht in der Regel ein dünner Sommerschlafsack.

In Mitteleuropa (außer im Hochsommer) oder im hohen Norden, etwa in Norwegen, Schweden oder Island, solltest du dicke Schlafsäcke (Komfortbereich mindestens 0 Grad) ins Dachzelt schmeißen.

Als Kopfkissen kommt bei uns das Blackroll Recovery Pillow zum Einsatz. Wir schlafen sehr gut damit. Sicher tut es aber auch ein günstigeres Kissen. Dank des Dachzelts ist – anders als im Zelt – keine Thermomatte oder ähnliches nötig. Der größte Luxus eines Dachzelts ist für uns die integrierte Matratze, auf der man hervorragend schläft.

Lichterketten und ähnliches sehen auf Bildern zwar toll aus. Der Realität beim Dachzelten entspricht das aber nicht. Wir haben es ausprobiert. Für solche Spielereien fehlen uns dann aber doch die Zeit und die Muse. Echte Influencer sehen das aber sicher anders 😂.

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Biggi mit der Lichterkette im Dachzelt
Nicht lachen, aber wir haben es natürlich auch ausprobiert: die Lichterkette im Dachzelt. Der praktische Nutzen ist leider null. Dafür ist das Blackroll Recovery Pillow beim Reisen zu empfehlen

Powerbank für große Elektrogeräte

Hast du dich schon einmal gefragt, wie du auf längeren Reisen mit dem Pkw und dem Dachzelt Geräte wie die Drohne, die Kamera oder das Laptop auflädst? Mit der 12-Volt-Steckdose im Auto ist das kaum möglich. Wir haben uns für die 889 Gramm schwere Goal Zero Sherpa 100AC entschieden. Die Powerbank verfügt über eine Akkukapazität von 25600 mAh (94,7 Wh) und sogar über eine Wireless Charging Qi Station.

Gut zu wissen: Auf Flugreisen darf die Powerbank mit diesen Leistungsdaten sogar mit ins Handgepäck und muss nicht zuhause bleiben. Damit steht auch einer aufregenden Camperreise in Übersee nichts im Wege.

Mit der Goal Zero Sherpa laden wir unsere Smartphones, die Akkus für unsere Drohne und die Kamera. Selbst das Laptop lässt sich mit der Powerbank laden. Neben vier USB-Anschlüssen (Typ A und C) gibt es eine normale Steckdose mit 100 Watt.

Die Powerbank selbst lädst du per USB-C-Anschluss an der Steckdose oder im Auto während der Fahrt über das 12-Volt-Autoladegerät. Das Autoladegerät ist als Zubehör (ca. 50 Euro) zu bekommen und sehr zu empfehlen. Optional gibt es sogar Solarzellen, mit denen du die leistungsstarke Powerbank auf Reisen laden kannst.

Um unsere Smartphones unterwegs etwa beim Wandern zu laden, haben wir außerdem immer eine kleine Powerbank von Anker im Wanderrucksack dabei.

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Campinglampe

Eine starke Campinglampe darf in der Campingausrüstung auch nicht fehlen. Wir nutzen die LE LED Campinglampe. Der Hersteller kommt wohl aus China. Die knapp 20.000 überwiegend positiven Amazon-Bewertungen haben uns aber dazu veranlasst, das Modell einmal zu testen. Bisher sind wir sehr zufrieden.

Die Lampe hat mehrere Modi und ist wirklich hell. Betrieben wird die Lampe mit Batterien (Monozellen Typ D) und nicht mit einem fest verbauten Akku. Das ist sicher auch nicht sehr umweltfreundlich. Dafür ist die Lampe immer einsatzbereit, auch wenn der Strom mal knapp sein sollte. Und auch die Probleme mit schwindender Akkuleistung im Alter (was unweigerlich zum Austausch der Lampe führen würde) haben wir nicht. Übrigens nutzen wir auch nach über 10.000 Kilometern mit dem Dachzelt noch den ersten Satz Batterien.

Eine Stirnlampe sollte ebenfalls mit an Bord sein beim Campen mit dem Dachzelt.

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Campingkocher

Bist du mit Auto und Dachzelt unterwegs, fehlt dir im Gegensatz zu einem echten Campingmobil natürlich die Küche bzw. Kochstelle im Fahrzeug. Es muss also ein mobiler Campingkocher her. Anders als beim Trekking müssen wir hier aber auch nicht aufs Gewicht achten.

Wir haben uns daher für einen zweiflammigen Kocher von Primus entschieden. Ganz genau handelt es sich um das Modell Tupike Stove. Ein bisschen Luxus beim Camping muss ja auch sein. Der stabile Kocher mit Windschutz bringt Wasser schnell zum Kochen und verfügt über eine Piezozündung. Wir finden das super komfortabel und können dir den Campingkocher wärmstens empfehlen.

Günstige Taschen für den Primus-Kocher (die Original-Tasche ist halb so teuer wie der Grill) findest du etwa von der Marke BO-CAMP bei Ebay.

Der Primus-Campingkocher Tupike Stove
Der Primus Tupike Stove gehört mit seiner Ausstattung zu den Top-Modellen unter den Campingkochern. Sehr zu empfehlen ist der Pasta-Topf Ballarini Gli

Campingtopf & Pfanne

Was ist beim Camping schnell und einfach zubereitet, wenn man keine vollwertige Camper-Küche wie im Wohnmobil hat? Nudeln mit Tomatensauce (zu unseren einfachen Kochrezepten für den Camper). Speziell hierfür haben wir den Ballarini Gli Pastatopf mit Lift-Look-Griff gekauft – und wir sind begeistert. Das Wasser fließt durch die Löcher im Deckel ab und die Spezial-Griffe sorgen dafür, dass der Topfinhalt nicht im Abfluss landet.

Zudem haben wir eine Pfanne von Ballarini dabei. Der Clou ist der Griff (Click+Cook), der sich mit einem Klick flach anlegen lässt. Wir haben übrigens das Modell mit 24 Zentimetern Durchmesser, das hervorragend neben dem Topf auf den Campingkocher passt.

Natürlich solltest du auf deiner Campingreise mit dem Dachzelt an Schüsseln, an Besteck (Löffel, Gabel, Messer) und an Kochgeschirr denken. Ein Geschirrtuch zum Abtrocknen und Küchenpapier (am besten umweltschonendes Recycling-Papier) sollten ebenfalls im Auto sein.

Denk zudem an ein paar Grundzutaten einer guten Küche wie Salz und Pfeffer.

Campingstühle und Tisch

Anders als im Campervan hast du als Dachzelt-Camper von Haus aus keine wirklich komfortable Sitzmöglichkeit. Um am Abend trotzdem gemütlich zu sitzen, haben wir uns ultraleichte Campingstühle (Model „Chair Zero“ zusätzlich mit dem Stuhlbeinaufsatz „Vibram Ball Feet“ für sandige Böden) und einen Campingtisch (Modell „Table One„) von Helinox angeschafft.

Helinox ist nicht ganz billig. Dafür bekommst du Hightech. Die Campingstühle und der Tisch sind ultrakompakt, super leicht und stabil. Der Auf- und Abbau geht flott von der Hand. Wir finden es einfach angenehm, mit leichten und kompakten Campingmöbeln zu reisen. Stühle und Tisch könnte man problemlos auch beim Wandern oder auf einer Radtour im Rucksack mitnehmen. Das ist dann ein klein bisschen Luxus auf einer langen Dachzeltreise, bei der sich das Leben fast nur Outdoor abspielt.

Campingstühle und Campingtisch von Helinox auf einer Wiese am Abend
Die ultrakompakten Campingstühle „Chair Zero“ und der Campingtisch „Table One“ von Helinox gehören zu unserer Grundausrüstung beim Campen mit dem Dachzelt
Unser Auto mit Dachzelt aus der Luft
So ganz alleine in der Natur macht Campen mit dem Dachzelt Spaß. Wir durften hier im Sauerland im Rahmen unserer Arbeit mit einer Sondergenehmigung stehen. Normalerweise geht das nicht

Waschbox

Bist du länger als ein paar Tage unterwegs, musst du sicher auch mal Wäsche waschen. Entweder stoppst du an einem Waschsalon (gibt es oft auch auf dem Campingplatz) oder du legst selbst Hand an. Dafür bietet sich eine Faltschüssel an. Wir sind mit der knallgelben Faltschüssel von „Friendly Swede“ (das Ding kommt trotz des Namens aus China, hier gibt’s das Teil bei Amazon*) mit 16 Litern Volumen unterwegs und können die Box empfehlen.

Denk an eine Trockenleine – ein einfaches Seil reicht – zum Trocknen deiner Klamotten.

Das Waschwasser entsorgst du am besten im Waschbecken oder im Gulli. Bitte nutze nur rein natürliches Waschmittel. Wir können die flüssige Naturseife von Dr. Bronners empfehlen. Bitte schütte das Waschwasser niemals in Gewässer (See, Bach, Fluss) und auch nicht in der Nähe von Gewässern weg (halte mindestens 100 Meter Abstand). Idealerweise wäscht du nur Klamotten aus reiner Baumwolle oder (Merino)-Wolle. Kunstfasern sondern Mikroplastik ab und sollten soweit wie möglich verbannt werden.

Mobile Dusche – der pure Luxus

Bist du nur ein paar Tage campen, musst du dir ums Duschen keine Gedanken machen. Frische Klamotten und ein gutes Deo (es gibt mittlerweile sehr gute rein natürliche Deos – wir schwören auf „We love the Planet„) reichen vollkommen. Bist du mehrere Wochen mit dem Dachzelt unterwegs, freust du dich sicher auch mal auf eine Dusche.

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder gönnst du dir eine Auszeit in einer Pension/ Hotel oder du buchst dich auf einem Campingplatz ein. Die Duschen auf Campingplätzen sind in der Regel modern und super sauber. Denk an Badelatschen und an ein Handtuch.

Bist du in wärmeren Gefilden unterwegs, kannst du sogar eine mobile Dusche nutzen. Wir haben uns für die Brunner Reisedusche entschieden. Die Dusche wird einfach an den Zigarettenanzünder gesteckt und zieht das Wasser aus der gefüllten Waschbox.

Das macht aber nur Spaß, wenn es draußen richtig warm ist und die Sonne scheint. Duschgels und Shampoos solltest du in der Natur übrigens auf keinen Fall nutzen. Bist du weit weg von Gewässern, kannst du ein wenig Dr. Bronners Naturseife zum Duschen verwenden.

*Werbelink / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Das Deo von We Love the Planet
Immer mit auf Reisen dabei: das Deo von „We Love the Planet“

Mobile Toilette, WC-Säcke, Schaufel

Mit dem Dachzelt oder mit dem kompakten Campervan hast du einen großen Nachteil: dir fehlt die Toilette. Wir nutzen öffentliche WCs in Städten und an Rastplätzen. Auch auf dem Campingplatz hast du keine Probleme mit dem großen Geschäft. Aber was, wenn weit und breit keine Toilette zu finden ist?

Für diesen Fall gehören WC-Beutel in die Campingausrüstung. Es gibt sogar mobile Toiletten, die gut mit dem WC-Beutel funktionieren (etwa die tragbare Bivvy Loo Campingtoilette). Die Beutel werden fest verknotet im Müll entsorgt. Für den Sichtschutz kann ein Duschzelt (auch WC-Zelt) sorgen. Aber ehrlich gesagt ist so ein Duschzelt viel zu viel Aufwand.

Eine Alternative ist eine kleine Schaufel zum vergraben deiner Hinterlassenschaften. Klopapier (insbesondere feuchtes WC-Papier) hat natürlich nichts in der Natur zu suchen.

Was du sonst noch beim Campen brauchst

Neben deinen normalen Klamotten für den Alltag (Jacke, Shirts, Hosen, Unterhosen, Socken, Schlafanzug) solltest du an eine Regenjacke und eine Regenhose denken. Auch einen Regenschirm haben wir bei unseren Dachzeltreisen durch Mitteleuropa bisher immer gebraucht.

Unseren Müll sammeln wir in Kompostbeuteln aus Papier aus der Drogerie. Ist der Beutel voll, wandert er in die Mülltonne. Übrigens entsorgen wir so auch unsere benutze Zahnpasta, die aus Umweltschutzgründen ebenfalls nichts in der Natur zu suchen hat (den Schaum einfach in ein Tuch Küchenrolle spucken).

Zur Standard-Campingausrüstung gehört neben deiner Kulturtasche (Zahnbürste, Zahnpasta, Deo, Rasierer, Sonnencreme etc.) und Handtuch unbedingt ein gutes Insektenschutzmittel. Sitzt du am Abend mal länger im Freien, kann es ohne Insektenschutz ganz schön unangenehm werden, wenn dich die Mücken auffressen. Wirst du doch von einem Insekt gestochen, hilft der Bite Away (gibt’s hier bei Amazon*). Wir schwören auf den Stick, der mittels Hitze die Gifte (Proteine) der Insekten zerstört.

Denk unbedingt an Kabel und Ladegeräte für all deine Elektronik. Für den Notfall ist auch immer ein USB-Ladegerät für den 12-Volt-Anschluss im Auto (Zigarettenanzünder) sinnvoll.

Biggi vor dem Zelt in Schottland
Regenschirm und Regenjacke gehören gerade im Hohen Norden zur Standard-Campingausrüstung. Campen ist nämlich nicht immer so spaßig, wie es Instagram suggeriert. Die Feuerstelle stammt übrigens nicht von uns und ehrlich gesagt gehört die da auch nicht hin

Unsere Top-10-Ausrüstungsgegenstände beim Dachzelt-Camping

  1. kompakte Campingboxen
  2. Schlafsack
  3. Kopfkissen
  4. Große Powerbank für Smartphone, DSLM, Drohne etc.
  5. Campinglampe
  6. Campingkocher
  7. Topf, Pfanne & Besteck
  8. Camping-Tisch
  9. Camping-Stühle
  10. mobile Toilette/ WC-Beutel

Ist Vanlife das perfekte Abenteuer?

Jetzt weißt du, was du beim Camping unbedingt dabei haben solltest. Zum Schluss möchten wir aber auch einige kritische Worte über den Trend Vanlife, zu dem ja auch wir selbst gehören, verlieren. Auch wenn es Tausende „Vanlifer“ auf Instagram und Co suggerieren: Die grenzenlose Freiheit hast du mit deinem eigenen Campervan oder Dachzelt nicht (mehr). In großen Teilen Westeuropas etwa ist wildes campen verboten. Oft wurde oder wird es toleriert, wenn man nur im Auto übernachtet, man sich korrekt verhält (keine Markise ausfahren, keine Tische aufstellen, keine laute Musik etc.) und natürlich keinen Müll hinterlässt.

Durch den Camper-Boom der vergangenen Jahre werden aber immer mehr Verbotsschilder und Hindernisse für größere Wohnmobile aufgestellt. Es werden mehr Kontrollen durchgeführt und Strafen ausgesprochen für „wildes“ campieren. Im Zweifel bleibt dann nur noch der enge und meist ausgebuchte Campingplatz. Die grenzenlose Freiheit, wie sie bei Instagram propagiert wird, wird also immer seltener – zumindest bei uns in Westeuropa und zunehmend auch in Nordeuropa.

Eine tolle Alternative zum Campingplatz sind Privatplätze (etwa Landvergnügen), die du mit deinem Camper buchen kannst.

Du kannst deinen Teil dazu beitragen, dass es auch in Zukunft noch möglich ist, auch in Westeuropa ein wenig Freiheit mit dem Campervan zu erleben. Beachte Campingverbote (insbesondere in Naturschutzgebieten und in Nationalparks), respektiere die Natur, mach kein offenes Feuer, entsorge deinen Müll und hinterlasse auch sonst keine Hinterlassenschaften auf Parkplätzen oder in der Landschaft. So ist uns allen geholfen. Vielen lieben Dank!

Biggi vor einem Campervan am Campingtisch
Echtes Camping mit Markise, Tisch und Stühlen wird außerhalb von Campingplätzen – zumindest in Westeuropa – nicht gerne gesehen
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2 Kommentare

  • - Daniel Henniger

    Hallo Biggi, hallo Flo,

    Ich kann eurer Liste nur zustimmen. Die wichtigsten Sachen sind drauf. Was mir aber noch fehlt ist ein kleines Werkzeugset falls doch mal was kaputt geht (Kabelbinder, Tape, Seile, Plane, etc.)

    Wir Campen mit einem Campwerk Adventure 165 auf einem Berlingo XL mit 4 Personen (Frau, Tochter (4), Sohn (1,5), Hund (6kg) und ich). Für das Gepäck nutzen wir Euroboxen (40x60x33). 3 Davon sind für Kleidung, 1 für Schuhe, 1 für Lebensmittel, eine für Technik und in einer befindet sich die Küche (Kocher, Teller, Gas, Besteck, Tassen, etc.). Für längere Aufenthalte (>3Tage) haben wir noch ein Aufenthaltszelt (Quechua Apernaz Base M; 2,5×2,5m). Eine Kühlbox muss natürlich auch mit und fürs Wasser benutzen wir seit neuestem eine Campingdusche von Afishtour (Packsack mit Schläuchen) welche per Luftdruck betrieben wird (über Fußpumpe) und 20l Volumen hat.

    PS.: kennt ihr die Dachzeltnomaden? Auf jeden Fall ne Google-Suche wert!

    Grüße Daniel

    • - Florian

      Hallo Daniel,

      klar kennen wir die Dachzeltnomaden, also die Seite bzw. die Community .-)

      Das Werkzeugset ist ein guter Tipp. Wir selbst haben immer ein paar Sachen im Wanderrucksack dabei wie Kabelbinder. Das ist dann natürlich auch beim Dachzelt-Camping dabei. Kann man im Dachzelt aber sicher ergänzen. Wir haben sowas zum Glück noch nie gebraucht, aber sicher ist sicher.

      Eine Kühlbox haben wir nicht,weil wir die persönlich einfach nicht brauchen. Wir sind aber auch nichts sehr anspruchsvoll und halten es auch mal länger ohne Kühlung aus. Auch auf ein größeres Außenzelt verzichten wir, da wir eh nie lange an einem Ort stehen. Ist aber auf alle Fälle eine Option.

      Viele Grüße
      Florian

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