Reisetipps für deinen Urlaub in Irland

Tipps für deinen Urlaub in Irland

Irland ist immer eine Reise wert

Sanft und rau, exzentrisch aber herzlich, mystisch und dabei ganz auf dem Boden der Tatsachen. Irland ist voll spannender Gegensätze. Wer seine Ferien auf der grünen Insel verbringt, erlebt unvergessliche Tage. So vielgestaltig wie Land und Leute, sind auch die Möglichkeiten, die Irland seinen Urlaubsgästen bietet. Egal ob Kurzurlaub oder ausgedehnte Rundreise: Irland lohnt sich! Unsere aktuellsten Irland-Reisetipps findest du übrigens am Ende der Seite.

Beste Voraussetzungen für einen Strandurlaub

Irland ist berühmt für seine atemberaubenden Strände und Klippen. Auf ausgedehnten Klippenwanderwegen lässt sich der Atlantik in all seiner wilden Schönheit genießen. Doch auch in puncto Wassersport hat die Insel jede Menge zu bieten. Von seiner Strandlage profitiert beispielsweise das Dunmore Adventure Center in Waterford. Das Freizeitcenter wartet mit tollen Angeboten für Familien und Kinder auf. Es gibt eine Kletterhalle und einen Aquapark. Kajakfahren, Windsurfing oder Segeln sind nur einige der angebotenen Sportarten.

Aktivurlaub

Wer seine Ferien aktiv gestalten möchte, hat dazu in Irland ausreichend Möglichkeiten. Wanderer zieht es auf den Ulster Way, mit 750 Kilometern Irlands längster Fernwanderweg. Die im Westen gelegene Region Connemara ist bekannt für herrliche Radtouren. Der urwüchsigen Landschaft verdankt auch das Connemara-Pony seinen Namen. Denn auch für einen Urlaub zu Pferde eignet sich Irland. Es gibt zahlreiche Höfe, die Reitwanderungen anbieten, teilweise bestehen auch Übernachtungsmöglichkeit.

8 Top-Sehenswürdigkeiten in Irland

Dublin

Die Hauptstadt der Republik Irland: neben London eine der spannendsten Metropolen der Britischen Inseln. Unverzichtbare Highlights sind das Trinity College mit der alten Bibliothek (Long Room) sowie die St. Patrick’s Cathedral und die Christ Church Cathedral.

Cliffs of Moher

Ein atemberaubender Anblick: Im Norden der Grafschaft Clare fallen die berühmten Sandsteinklippen über 200 Meter fast senkrecht ins Meer ab. Das Naturwunder ist die Heimat zahlloser Seevögel.

Donegal

Die Region im Norden Irlands besticht durch ihre abgelegene Lage und Einsamkeit. Wer sich in den Ferien nach Ruhe und Einkehr sehnt, ist hier goldrichtig. Insider schätzen besonders die herrliche Küstenlinie mit ihren urigen Hafenstädtchen.

Cork

Irlands drittgrößte Stadt mit fast schon südländischem Flair. Farbenfrohe Häuserfassaden sowie ein quirliges Leben machen den Reiz der Hafenstadt aus. Auch Sakralbauten wie die Saint Fin Barre’s Cathedral oder Saint Anne’s Church sind einen Besuch wert.

Lough Erne

Der Upper Lough Erne bildet zusammen mit dem Lower Lough Erne diese faszinierende Seenlandschaft, die mit über 160 Inseln gespickt ist. Ein Paradies für Bootsurlauber, das auch den Spitznamen „Irischer Amazonas“ trägt.

Kylemore Abbey

Die älteste Benediktinerinnenabtei Irlands erhielt ihr heutiges Aussehen im Jahr 1860. Ein reicher Kaufmann aus Liverpool ließ sich hier ein viktorianisches Märchenschloss errichten. Das „irische Neuschwanstein“ ist ein beliebtes Fotomotiv.

Derry (Londonderry)

Nordirlands zweitgrößte Stadt mit einer der besterhaltenen Stadtmauern der Britischen Inseln. Sehenswert sind daneben die vier historischen Stadttore aus dem 17. Jahrhundert, außerdem die im neugotischen Stil errichtete Guildhall sowie St. Columb’s Cathedral.

Ring of Kerry

Lange Strände, tief eingeschnittene Buchten und wilde Küsten säumen die bekannte Küstenstraße auf der Iveragh-Halbinsel. Highlights entlang der Strecke sind das malerische Dorf Sneem oder die historischen Befestigungsanlagen Leacanabuaile Fort und Staigue Fort.

So kommst du nach Irland

Mit dem Flugzeug nach Irland

Ideal für einen Kurzurlaub ist die Anreise per Flugzeug. Shannon und Dublin verfügen über die zentralen Flughäfen Irlands für den internationalen Luftverkehr. Ryanair fliegt darüber hinaus noch die Flughäfen Cork, Knock und Kerry an. Verbindungen der Lufthansa bestehen von Frankfurt, München und Köln aus. Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus fliegt ab Düsseldorf, Hamburg, Zürich und Amsterdam. Aer Lingus und die kleinere Gesellschaft Aer Arann Islands sind auch zuständig für den inländischen Flugverkehr, etwa nach den Aran-Inseln. Ein Abstecher zu den drei Inseln vor der irischen Westküste lässt sich perfekt mit einer Rundreise kombinieren.

Die Anreise per Bahn

Auch mit dem Zug lässt sich Irland ansteuern: Der Eurostar verbindet etwa Berlin oder Köln durch den Kanaltunnel mit London. Auf der Britischen Insel selbst werden weitere Umstiege fällig, eine Fährpassage inbegriffen.

Fährverbindungen von Großbritannien und Frankreich

Den Urlaub mit einer Fährpassage durch die Irische See zu beginnen, hat seinen besonderen Reiz. Eine der kürzesten Strecken verbindet das walisische Holyhead mit Dublin. Die gut dreistündige Passage wird mehrmals am Tag von den Reedereien Stena Line und Irish Ferries angeboten. Wer von Frankreich übersetzen möchte, kann in Cherbourg oder Roscoff die Fähre besteigen und Rosslare, Dublin oder Cork anfahren.

Der inländische Bahnverkehr

Ein Hinweis, ohne den kein Reiseführer für Irland auskommt: Das Schienennetz im Landesinneren ist nicht sehr dicht. Wer seine Ferien mit der Bahn gestalten möchte, sollte planvoll vorgehen. Als Startpunkt für eine Rundreise mit dem Zug eignen sich die beiden Dubliner Bahnhöfe Connolly oder Heuston. Von hier sind die größeren Städte gut zu erreichen. Der Nordwesten des Landes ist bahntechnisch allerdings so gut wie nicht erschlossen.

Irland auf einer Busrundreise kennenlernen

Im Gegensatz zum Schienennetz ist das Busnetz Irlands ausreichend dicht. Städtische Busdienste gibt es in den Großstädten wie Belfast, Cork, Dublin, Galway oder Limerick: beste Voraussetzungen für eine Busrundreise. Zudem locken spezielle Sondertarife und Netzkarten für Touristen und Urlauber.

Mietwagenrundreise: unabhängig das Land erkunden

In Irland gibt es ein dichtes Netz von Leihwagen-Firmen. Gute Voraussetzungen für eine Mietwagenrundreise! Im gesamten Vereinigten Königreich herrscht Linksverkehr. Vorfahrt hat, wer von rechts kommt.

Urlaub zur besten Jahreszeit

Irland bietet sich ganzjährig für Ferien an. Palmen in den Gärten entlang der Küste zeugen von den recht milden Wintern. Angenehm warm fallen die Sommer aus. Die wärmsten Monate sind Mai, Juni und Juli mit durchschnittlichen Temperaturen von 25 Grad Celsius.

Übernachtung und Aufenthalt auf deiner Irland-Reise

Hotel, Ferienhaus oder Ferienwohnung? Das Domizil im Urlaub richtet sich nach Anspruch und Personenanzahl. Wer ein Hotel bevorzugt, hat die Wahl von zweckmäßigen Häusern bis hin zu luxuriösen Schlosshotels. Ferienhaus und Ferienwohnung lohnen sich für Aufenthalte ab einer Woche. Um nicht vor geschlossenen Türen zu stehen, ist in den Sommermonaten eine Reservierung nötig. Wer eine familiäre Atmosphäre bevorzugt, verzichtet auf Ferienwohnung oder Ferienhaus und wählt stattdessen Bed & Breakfast. Auf die Art hält Irland Erlebnisse für den Feriengast bereit, wie sie kein Hotel anbieten kann. Mit etwas Glück entpuppt sich der B&B-Gastgeber zugleich als kompetenter Reiseführer.

Irische Fest- und Feiertage

Von zentraler Bedeutung ist der 17. März, an dem die Iren ihren Nationalheiligen ehren: St. Patrick’s Day. Grün ist die bestimmende Farbe an diesem Tag, der weltweit in ausgelassener Stimmung gefeiert wird. Seit 1994 gibt es den May Day, er fällt auf den ersten Montag im Mai und hat seinen Ursprung im keltischen Fest Beltane. In den Grafschaften Clare, Limerick sowie in Teilen Dublins wird das damit verbundene Brauchtum lebendig gehalten. Ebenfalls aus heidnischer Zeit stammt Halloween. Das Fest am 31. Oktober läutet das Ende des Sommers ein. Seinen Ursprung hat Halloween auf der grünen Insel, obwohl es in den USA die größte Popularität genießt. Doch auch in Irland gehören gruselige Kostüme und Partys zur typischen Halloween-Ausstattung (zum → Halloween in Derry).

Spezialitäten der irischen Küche

Nationalgericht ist das Irish Stew, ein schmackhafter Eintopf. Die Zutaten bestehen aus Hammelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Hammelfleisch bildet auch die Basis für den Irischen Fleischsalat. Dazu kommen noch Tomaten, Gewürzgurken und Schinken. Angemacht mit einer Marinade aus Öl, Zitronensaft und Minzgelee, wird diese irische Spezialität warm serviert.

Whiskey-Spezialitäten

Im Gegensatz zum schottischen Whisky schreibt sich die irische Variante mit einem e vor dem y. Wo der Branntwein nicht pur genossen wird, hat er seinen Niederschlag in der Küche Irlands gefunden. Eine Mischung zwischen Getränk und Mahlzeit stellt der Irish Coffee dar. Kaffee wird dabei mit Zucker angerührt und schließlich mit Whiskey und gehaltvoller Sahne („Double Cream“) veredelt. Auch der Irish Carry Cake versüßt jeden Urlaub. Dabei handelt es sich um einen Apfelkuchen, zubereitet nach irischer Art. Obligatorisch ist auch hier ein Esslöffel Whiskey im Teig. In eine ähnlich hochprozentige Kerbe schlägt der Irish Tipsy Cake, der sich am besten als „Schwipskuchen“ übersetzen lässt.