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München: das musst du in Schwabing sehen – Tipps, Restaurants und Cafés

"In Schwabing gibts a Kneipen, die muss ganz was bsonders sein", singt die Spider Murphy Gang. In dem Lied geht es um die sogenannte Schickeria, die sich in Schwabing angesiedelt hat. Der Stadtteil galt früher als Bohème-Viertel der Prinzregentenzeit.

Heute ist der Bezirk der bevölkerungsstärkste Münchens. Die zentrale Straße ist die bekannte Leopoldstraße. Sie ist eine beliebte Einkaufsmeile. Zudem findest du dort viele Bars und Restaurants. Was dich alles in Schwabing erwartet, vom Siegestor, bis hin zum Elisabethmarkt sowie tollen Cafés und Restaurants, erfährst du in diesem Beitrag.

Aktualisiert am 13.03.2022

Der Name Schwabing

Schwabing heißt deshalb so, weil sich der Name von einem Schwaben ableitet. Sehr früh, nämlich bereits 782 wurde der Ort als „Svapinga eines Svapo“ erwähnt. Das heißt übersetzt etwa: Siedlung eines Schwaben.

Daran siehst du, dass der Stadtteil Schwabing wesentlich älter ist, als die Stadt und der Name München. München wurde nämlich erst 1158 urkundlich erwähnt.

Schwabing blieb zunächst eigenständig. Es war bekannt als vornehmer Wohnsitz höher gestellter Persönlichkeiten. Schlösser, schöne Gärten – das war Schwabing. Kein Wunder, dass sich dort dann angrenzend die Maxvorstadt mit Universität und Museenviertel etablierte.

Die Universität und Kunstakademie eröffnete 1840. Schwabing wurde zum Künstler- und Intellektuellenviertel. So wohnten dort die Schriftsteller Thomas Mann und Bertolt Brecht.

In den wilden 60ern und 70ern war Schwabing mehr als en vouge. Unter anderem auch deshalb weil die erste Großraumdisco Deutschlands hier aufmachte. 1967 öffnete das Blow Up seine Pforten. Jimi Hendrix hatte hier sogar seine ersten Live-Auftritte in Deutschland. Auch Pink Floyd traten hier auf.

Bis in die 90er war die bekannte Schickeria in München am Feiern. Heute ist es ruhiger und gediegener. Dennoch: der edle Ruf hängt auch heute noch Schwabing an.

Das Siegestor

Das Siegestor sollte einst genauso pompös gestaltet werden wie der Konstantinbogen in → Rom. So beauftrage Ludwig I. 1840 einen Architekten damit. Das beeindruckende Tor ist der Anfang der bekannten Leopoldstraße.

Dahinter verläuft die Ludwigsstraße, die Prachtstraße des Königs. Insgesamt ist das Tor 24 Meter lang, zwölf Meter breit und 21 Meter hoch. Oben steht die Figur der Bavaria, die einen Wagen vor sich hat, der von vier Löwen gezogen wird.

Das Siegestor bildet die Grenze von Schwabing zur Maxvorstadt.

Das Siegestor in München
Hinter dem Siegestor in München beginnt die bekannte Leopoldstraße – eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt

Leopoldstraße

Sie ist eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Münchens und sehr beliebt. Die Leopoldstraße ist sehr lang, gesäumt von Geschäften, Cafés, Bars und Restaurant. Wer in München ist, sollte hier abends auf jeden Fall einen Ausflug hin machen.

In der Leopoldstraße steht auch eine übergroße Figur. Sie heißt The Walking Man und wurde von dem Künstler Jonathan Borofsky entworfen. Wenn du die Leopoldstraße entlang läufst, kommst du an der Kunstakademie, am Leopoldpark, an der Münchner Freiheit (eine große U-Bahn-Haltestelle und Busbahnhof) sowie am Petuelpark vorbei.

Besonders schön ist der Nymphenburg-Biedersteiner Kanal. Der Kanal wurde Anfang des 18. Jahrhunderts angelegt. Er verläuft vom Englischen Garten in den Schwabinger See und dann weiter zum Stiefelbrunnen. Schließlich endet er im Olympiapark. Der Nymphenburg-Biedersteiner Kanal ist ein Beispiel barocker Landschaftsarchitektur in der bayerischen Hauptstadt.

Der passende Reiseführer zu München

Wenn du der bayerischen Hauptstadt einen Besuch abstattest, dann kann ich dir vorab folgende Reiseführer empfehlen:

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Schöne Jugendstilfassaden

Es lohnt sich immer ein Bummel durch das schöne Schwabing. Zumal du von der Leopoldstraßen sehr schnell in den Englischen Garten abbiegen kannst.

Vor allem die Jugendstilbauten sind atemberaubend. So findest du zum Beispiel die Villa der Lola Montez. Sie war eine Mätresse König Ludwigs I. Schlendere einfach die Straße entlang. Du wirst mächtige Bauten und palastartige Villen sehen.

Elisabethmarkt

Der Elisabethmarkt befindet sich mitten in Schwabing. Er gehört – wie der Viktualienmarkt – zu den ständigen Märkten in der Stadt. Hier findest du Stände mit regionalen Produkten, Obst und Gemüse, aber auch Blumen.

Seinen Namen verdankt der Markt der Österreichischen Kaiserin Sissi. Sie liegt übrigens in Wien begraben. In Schwabing besteht der Markt bereits seit 1903. Und seit den 1950er Jahren gibt es dort auch die typischen Buden, in denen die Verkäufer ihre Wahre anbieten.

Tipp: Direkt am Elisabethmarkt findest du den Wintergarten. In dem urigen, kleinen Biergarten ist immer was los. Bis 12 Uhr gibt es hier das typisch bayerische Weißwurst-Frühstück.

Restaurants und Cafés in Schwabing

Der Bapas-Chef mit Bier
Bapas-Chef Nikl ist in seinem Event. Sein Konzept: Das Bier ist die Hauptperson, das Essen wird zum Bier serviert
Essen im Bapas München ist ein Genuss
Bayerisches Essen im Tapas-Format. Die Idee ist großartig und perfekt, um sich durch die bayerische Küche zu probieren
Fotoshooting in der Bar 48 in der Leopoldstraße
Das Café und Bar 48 in der Leopoldstraße ist eine tolle Foto-Location

Ich hoffe, dass du jetzt auch Lust hast Schwabing zu erkunden. Welche weiteren Sehenswürdigkeiten München bietet, findest du in unserem Artikel zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Münchens.

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