Die schönsten Wanderungen auf La Gomera
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Wandern auf La Gomera: 10 Wanderungen für Anfänger

La Gomera ist DIE Wander-Insel schlechthin. Outdoor-Aktivitäten werden hier wahrlich groß geschrieben. Unzählige Touren führen beispielsweise durch den Nationalpark Garajonay bis hin zum Wahrzeichen der Insel, dem Roque Agando.

Natürlich musst du auch den höchsten Punkt der Insel, den Alto de Garajonay, mit den Wanderschuhen erobern. Oder wie wäre es mit einer Wanderung zum größten Wasserfall der Kanaren? Um deinen Aktivurlaub kommst du auf La Gomera nicht herum. Hier stelle ich dir nun die schönsten Wanderungen auf La Gomera vor. Zudem stellen wir dir die GPS-Daten (im GPX-Format fürs GPS-Gerät oder fürs Smartphone) für alle Touren kostenlos zur Verfügung.

Zuvor kannst du dich in unserem Artikel zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf La Gomera noch ein wenig mehr über die Insel einlesen.

Aktualisiert am 08.05.2022

1. Mirador del Morro de Agando

Der Roque Agando ist das Wahrzeichen der wunderschönen Insel La Gomera. Ihn kannst du von einigen Aussichtspunkten an der kurvigen Straße GM-2 aus bereits sehen. Der riesige Felsen misst 1.251 Meter und ragt als steile Felsnadel empor.

Eine besonders schöne Wanderung führt dich zum einem Aussichtspunkt, dem Mirador del Morro de Agando. Von hier aus hast du einen ganz anderen Blick auf den mächtigen Agando. Startpunkt ist am Aparcamiente de Cruce de Pajaritos (Google Maps). Von hier aus bist du etwa eine knappe Stunde bis zum Aussichtspunkt unterwegs. Die Tour ist traumhaft schön.

Vor allem, wenn die für diesen Bereich der Insel typischen Wolkenwasserfälle über den Bergrücken hinüberschwappen, dann bist du mitten im Wolkenmeer. Nicht immer zeigt sich der Agando den Wanderern. Oft ist er auch in einem riesigen Wolkenmeer gefangen.

Tipp: Du kannst die Wanderung auf etwa zehn Minuten verkürzen, wenn du direkt an der GM-2 in der Nähe der Aussichtsplattform parkst (Google Maps). Dann entgehen dir aber einige spektakuläre Blicke über die Atlantikinsel.

  • Gehzeit: etwa 1:45 Stunden
  • Kilometer: 5,4 Kilometer
  • Höhenmeter: 170 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: leicht

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Wanderweg im Nebelwald auf La Palma
Die Wanderung führt lange durch den schönen Nebelwald
Blick vom Wanderweg auf den Roque Agando
Auf der leichten Tour eröffnen sich immer wieder schöne Blick auf den Roque Agando

2. Wanderung zum Alto de Garajonay

Der Alto de Garajonay ist der höchste Punkt der Insel. Auf stolzen 1.483 Metern blickst du von einer Plattform aus bei guter Sicht auf die umliegenden Kanarischen Inseln. Du schaust auf La Palma, Teneriffa, bis hin zu Gran Canaria und El Hierro. Der Blick ist wahrlich unvergleichlich.

Du startest am Aparcamiente de Cruce de Pajaritos (Google Maps). Von hier aus sind es nur ein Kilometer und 20 Minuten bis zum Gipfel. Oder du wanderst am Parkplatz an der GM-2 (Google Maps) los. Von hier sind es ebenfalls etwa 20 Minuten und ein Kilometer auf einem breiten Weg.

Die Wanderung steigt direkt an und es geht über wurzelige Wege hinauf. Blühende, duftende Sträucher begleiten dich. Am Ende siehst du schon die letzten Treppenstufen, die dich auf den Alto de Garajonay bringen. Oben wurde eine runde Mauer errichtet, die mit Schautafeln versehen ist. Der Ausblick ist atemberaubend.

  • Gehzeit: 45 Minuten
  • Kilometer: 2,0 Kilometer
  • Höhenmeter: 100 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: leicht

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Wanderweg im Nebelwald
Durch den schönen Nebelwald geht es hinauf zum Alto de Garajonay
Der Blick vom Alto de Garajonay über die Landschaft von La Gomera
Bei Sonnenschein hast du vom höchsten Punkt der Insel eine super Fernsicht

3. Barranco de Santiago

Die Barranco de Santiago ist eine traumhaft schöne Wanderung durch eine atemberaubende Schlucht. Du startest im Ort Imada an der Kirche (Google Maps) und wanderst bergab. Vorbei geht es an traumhaften Ausblicken, alten Levadas (Wasserleitungen aus Stein) in grüner Landschaft. Riesige Kakteen wachsen am Wegesrand. Du gelangst an einen Canyon im Canyon. Eigentlich überall wirst du begeistert anhalten und Fotos machen wollen.

Ein Meer aus buntem Vulkangestein führt dich auf teilweise engen Wegen durch die Landschaft.

Biggi blickt in den Barranco de Santiago
Ein Canyon im Canyon – beeindruckend
Ein Stück des Wanderweges führt in der Steilwand entlang
Ein Stück des Wanderweges durch die Schlucht führt in der Steilwand entlang
Biggi auf dem Wanderweg durch den Barranco de Santiago
Aber keine Sorge, der Weg ist bestens gesichert

Am Ort Guarimiar biegst du ab und steigst hinauf nach Targa. Jetzt geht es die Höhenmeter, die wir bisher hinab gestiegen sind, wieder nach oben. In Serpentinen wandern wir bergauf. Die Landschaft verändert sich, wird karger. Wichtig: An einem Teilstück des Weges gab es einen kleinen Erdrutsch. Hier musst du über Steine am Hang klettern (Stand März 2021). Wenn du nicht schwindelfrei bist, würden wir dir diesen Teil der Wanderung nicht empfehlen. Dann bleibt dir nur der Rückweg durch die Schlucht.

Oben angekommen, genießt du nochmal einen grandiosen Ausblick auf die Schlucht, durch die du gerade gewandert bist. Jetzt geht es noch ein wenig weiter nach oben, um dann zum offiziellen Startschild der Schlucht zu gelangen. Der Ort heißt Targa. Jetzt führt uns der Weg weniger charmant ein wenig an der Straße entlang. Bis wir schließlich die langen Serpentinen an der Straße zurück in unseren Ausgangsort laufen müssen.

Der Aufstieg aus dem Barranco de Santiago
Der Aufstieg aus dem Barranco de Santiago: Der Weg ist ausreichend breit, aber Geländer gibt es hier keine mehr

Der Rückweg ist leider nicht sehr schön, weil du oft direkt an der Straße wanderst. Auch landschaftlich ist der Rückweg nicht mehr besonders spannend. Eine Busverbindung gibt es aber leider nicht.

Alternative: Wenn du möchtest, kannst du die Schlucht auch komplett durchlaufen und gelangst so am Playa de Santiago am Meer an. Das sind insgesamt rund zehn Kilometer. Vom Strand aus kannst du mit dem Taxi oder mit dem Bus (zumindest ein Stück) wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren.

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  • Gehzeit: 3 Stunden reine Gehzeit
  • Kilometer: 10,2 Kilometer
  • Höhenmeter: 640 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: anspruchsvoll

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Wanderführer für La Gomera

Eine tolle Zusammenfassung mit ausführlichen Routen-Beschreibungen liefert wie immer der Rother Wanderführer. Den können wir dir sehr empfehlen.

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4. El Chorro

Der El Chorro (oder auch Chorros del Cedro) ist der höchste Wasserfall der Insel und gleichzeitig der höchste Wasserfall der Kanaren. Besonders schön an dieser Wanderung ist der Weg durch den traumhaften Lorbeerwald. Uralte Bäume, die von Moos überzogen sind, bilden ein Dickicht, das manchmal in Nebelschwaden gehüllt ist. Die Landschaft ist wahrlich ein Traum.

Wenn du planst, nach El Cedro hinunter zu fahren – es führt lediglich eine enge Straße hinab in den Ort – dann raten wir dir auf jeden Fall unbedingt ein Teilstück durch den Wald zu laufen, weil er so schön ist.

Vom Ort El Cedro (Google Maps) aus, du kommst hier an Picknick-Bänken vorbei, wanderst du an einem kleinen Bauernhof entlang. Enten quaken, Truthäne plustern sich auf, Hunde bellen. Weiter geht es an einem Campingplatz, bald gelangst du an einen tollen Ausblick.

Jetzt steigst du Treppen hinab, bis du den Wasserfall schon rauschen hörst. Der erste Aussichtspunkt kann die Schönheit des riesigen Wasserfalles gar nicht enthüllen. Du musst auf jeden Fall weit hinunter absteigen, bis du den Chorros del Cedro in seiner vollen Pracht siehst.

Wir raten dir noch bis zum Stausee hinunter zu wandern (hier gibt es einen kleinen Rastplatz mit einem weiteren Wasserfall) und dann wieder auf der anderen Seite der Schlicht ein Stück hinaufzusteigen. Hier bietet sich dir ein sagenhafter Ausblick in Richtung Hermigua mit Blick auf die Felsnadeln Roques Pedro y Pedra in der Ferne.

Alternativ kannst du natürlich auch in Hermigua starten, durch die Schlucht Barranco del Cedro zum Wasserfall und wieder zurück wandern.

  • Gehzeit: 1:30 Stunden (bis zum Stausee und zurück)
  • Kilometer: 3,3 Kilometer
  • Höhenmeter: 270 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: mittel

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Der Wasserfall El Chorro auf La Palma
Der Wasserfall El Chorro ist der höchste der Kanaren und eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Insel. Diesen Blick hast du von der ersten Aussichtsplattform
Ein kleiner Wasserfall im Urwald von La Gomera
Nach dem Abstieg am Wasserfall wartet ein kleiner Rastplatz auf dich. Hier gibt es noch einmal einen versteckten Wasserfall, der auch ein tolles Fotomotiv abliefert

5. Von Agulo zum Aussichtspunkt Mirador de Abrante

Besonders schön ist die Wanderung vom Örtchen Agulo aus. Agulo gilt vielen als schönstes Dorf der Insel und wir können nur zustimmen. Kein Wunder, denn die Kirche Iglesia de San Marcos Evangelista mit ihrem Kugeldach oder die kleinen Häuschen mit Blumen, bieten ein wahres Postkartenmotiv.

Von dem Ort aus kannst du auf einem schönen Wanderweg Camino de los Pasos in der imposanten Felswand hinauf bis zum Aussichtspunkt Mirador de Abrante wandern. Oben erwartet dich dann eine Aussichtsplattform an einem Restaurant. Hier eröffnet sich dir ein grandioser Blick auf Agulo.

Oben kommst du in eine abgefahrene, rote Lavalandschaft. Zurück nach Agulo geht’s auf der anderen Seite über den GR132.

  • Gehzeit: 1:30 Stunden bis zum Aussichtspunkt, insgesamt 3:00 Stunden
  • Kilometer: 6,6 Kilometer
  • Höhenmeter: 500 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: mittel

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Der Blick von unten auf den Aussichtspunkt Mirador de Abrante
Oben am Kliff erkennst du schon den Aussichtspunkt Mirador de Abrante
Der Aussichtspunkt Mirador de Abrante auf La Gomera
Der Aussichtspunkt Mirador de Abrante darf in unserer Liste der Top-Sehenswürdigkeiten auf La Gomera nicht fehlen. Im Tal blickst du auf das schöne Örtchen Agulo

6. Wanderung Roque-Agando-Benchijigua-Runde

Wir sind ehrlich: wir wollten es wissen. Als wir vor dem mächtigen Roque Agando standen, wollten wir näher ran und vor allem einen ganz anderen, viel spektakuläreren Blick auf den Fels riskieren. Vom Fuße des Berges bis ganz nach oben.

Also wanderten wir am Parkplatz Roque de Agando (Google Maps) los, den Weg hinunter, näher an den Roque Agando heran. Je weiter wir abstiegen, desto mehr Kieferbäume erwarteten uns. Blumen blühten, und links neben uns wurde der Berg immer größer. Die Sicht empfanden wir als sehr spektakulär.

Rechter Hand ergossen sich immer wieder ein paar kleinere Wasserfälle von den Felswänden. Der Weg führt direkt hinunter nach Benchijigua. Hier finden sich restaurierte Fincas, die heute Ferienhäuser sind. Auch die kleine Kapelle Ermita de San Juan solltest du besuchen. Unterhalb des Örtchens liegt ein kleiner Staudamm.

Die Wanderung führt dich nun an Ruinen vorbei und steigt wieder steil nach oben an. Du gelangst zu den Ruinen von Azadoe. Das Schild weist dir den Weg nach Imada. Den Ort umgehst du aber, das verkürzt die Wanderung enorm. Über Pfade gelangst du schließlich zum Mirador de Tajaque. Hier wanderst du nun zum bekannten Mirador de Agando.

Wenn du Glück hast und das Wetter passt, dann blickst du von hier auf den Roque Agando, hinein in den Nationalpark Parque Nacional de Garajonay, direkt auf die bekannten Los Roques. Neben der GM-2 geht es auf Pfaden entlang. Bald gelangst du wieder zum Ausgangspunkt der Wanderung.

  • Gehzeit: 5:30 Stunden
  • Kilometer: 12,3 Kilometer
  • Höhenmeter: 750 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: mittel

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Blick auf den Roque de Agando
Der Weg führt hinab zum Fuß des imposanten Wahrzeichens
Kiefern verdecken den Roque de Agando
Der zum Teil etwas verwachsene Wanderweg führt durch einen schönen Kiefernwald
Blick über die Landschaft
Vor uns tut sich dieser Fernblick auf. Ob hier wohl noch Saurier leben?

7. Chorros de Epina

Eine kurze, aber schöne Wanderung ist die Tour zu den Chorros de Epina (die sieben Quellen). Hierbei handelt es sich um eine Quelle, die heilende Wirkung haben soll. Angeblich soll derjenige, der aus den sieben Brunnen trinkt, vor Ablauf des Jahre heiraten. Frauen sollen demnach aus den geraden Röhren, Männer aus den ungeraden trinken.

Früher holten hier Bedienstete das heilende Wasser. Als Beweis, dass sie wirklich bei der Quelle waren, mussten sie ein Blatt einer Pflanze, von der Ardisie, mitbringen. Das und noch viele Geschichten mehr erzählen die Schautafeln.

Die Wanderung dauert nur wenige Minuten. Du startest am Parkplatz an der GM-1 gegenüber des Restaurante Los Chorros de Epina (Google Maps). Der Ort lädt mit Bänken zum Verweilen ein.

Die sieben Quellen Chorros de Epina
Schon nach rund zehn Minuten erreichst du die Chorros de Epina
  • Gehzeit: 20 Minuten
  • Kilometer: 0,7 Kilometer
  • Höhenmeter: gering
  • Schwierigkeit: leicht

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8. Vallehermoso und Mirador Montana de Alcala

Die Wanderung von Vallehermoso führt dich hinauf zum Mirador Montana de Alcala, dann zum Playa de Vallehermoso mit der bekannten Ruine am Strand.

Von Vallehermoso aus wanderst du los durch den schönen Ort. Nach etwa sechs Kilometern erreichst du die Kapelle des Coromoto. Die kleine weiße Kirche steht auf einer Plattform. Von hier aus hast du einen tollen Ausblick.

Blick auf den Roque Cano und auf das Dorf Vallehermoso
Die Wanderung startet in Vallehermoso. Das Wahrzeichen ist der imposante Roque Cano

Das Highlight auf der Tour sind abgefahrene Felsformationen, die du nach etwa 500 Metern erreichst. Auf buntem Vulkanboden haben sich Hütchen-ähnliche Formen gebildet. Der Ort heißt Cumbre de Chigueré.

Bei Kilometer acht erreichst du den Mirador Montana de Alcala. Vor dir öffnet sich der Blick hinab auf die Küste und die umliegende Landschaft. Es sieht atemberaubend aus. Auf deinem weiteren Weg gelangst du in greifbare Nähe zum Roque Cano. Der Berg ragt vor dir in der grandiosen Landschaft auf. Der Rundweg führt dich wieder nach Vallehermoso.

Wenn du noch ein wenig mehr Ausdauer hast, solltest du auf jeden Fall noch einen Abstecher hinunter zur Playa de Vallehermoso machen. Dort findest du noch eine sehr gut erhaltene Ruine einer alten Verladestation.

Das Castillo del Mar an der Playa de Vallehermoso
An der Playa de Vallehermoso findest du eine schöne kleine Bucht. Du kannst auch zum alten Castillo del Mar laufen. Der Weg ist wegen Steinschlaggefahr aber offiziell gesperrt
  • Gehzeit: 4:45 Stunden
  • Kilometer: 13,1 Kilometer
  • Höhenmeter: 710 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: anspruchsvoll

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9. Mirador de El Bailadero – Las Lajas Runde

Dem Roque Agando ganz nah und von einer spektakulären Aussicht aus. Diese Tour zum Mirador de El Bailandero startet am Parkplatz Mirador de Los Roques (Google Maps). Hier erhebt sich direkt vor dir der Roque Agando mit 1.251 Metern in die Höhe.

Blick auf den Roque Agando mit der Straße
Die Wanderung startet am Mirador de Los Roques. Von hier hast du einen tollen Blick auf den Roque Agando

Von dem tollen Aussichtspunkt aus wanderst du zum Mirador de El Bailadero, den du nach 2,7 Kilometern erreichst. Bunte, traubengroße Blumen erwarten dich an diesem Aussichtspunkt. Es riecht unglaublich süß.

Unsere Runde führt uns mit einem tollen Blick auf den Roque Agando nun ins Tal. Du erreichst La Laja im Barranco Las Lajas. Der Blick auf das Bergdorf ist wunderschön. Nun wanderst du weiter durch die Palmenhänge Degollada de Peraza. Ab hier befinden wir uns auch schon auf dem Rückweg in Richtung Parkplatz.

Auf dem Weg zurück sehen wir bei guter Wetterlage den El Teide von Teneriffa in die Höhe ragen. Nach 8,6 Kilometern gelangst du zu deinem Ausgangspunkt zurück.

  • Gehzeit: 4:00 Stunden
  • Kilometer: 8,6 Kilometer
  • Höhenmeter: 650 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: mittel

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10. Parque Nationales Garajonay – Las Creces Runde

Diese schöne Wanderung erfreut sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn sie führt durch den wunderschönen Lorbeerwald und taucht nochmal ein in das Innerste der Insel, den Parque Nationales Garajonay.

Du startest im Ort Las Hayas (Google Maps). Hier befindet sich auch eine Bushaltestelle. Bald erreichst du den mystischen Lorbeerwald. Wenn die Wolken hier sehr dicht hängen, dann macht der Nebelwald seinem Namen Ehre. Und dann fühlst du dich wie in einem Märchen. Es tropft von den Bäumen, Farne biegen sich im Wind und das Moos leuchtet schillernd grün.

Nach 2,5 Kilometern erreichst du Las Creces. Hier stehen Picknickbänke und laden zum Verweilen ein. Du wanderst weiter durch den schönen Lorbeerwald und kommst nach etwas mehr als vier Kilometern zum Risquillo de Corgo.

Der Weg führt dich weiter durch den El Cedro, den Lorbeerwald. Schließlich endet die Wanderung wieder am Ausgangspunkt.

  • Gehzeit: 2:45 Stunden
  • Kilometer: 8,9 Kilometer
  • Höhenmeter: 230 Höhenmeter
  • Schwierigkeit: mittel

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Bäume im Nebelwald auf La Gomera
Eine Wanderung durch den Nebelwald ist ein Muss auf La Gomera
Bäume im Nebelwald auf La Gomera
Uns hat der Nebelwald jedenfalls sehr gefallen

La Gomera ist eine Wanderinsel par excellence. Vor allem der 1000 Jahre alte Lorbeerwald erfreut sich großer Beliebtheit. Daher solltest du dir auf keinen Fall die traumhaften Wanderwege hier entgehen lassen.

Je nachdem wieviel Zeit dir auf der Insel bleibt, musst du die Klassiker wie den Mirador Del Morro de Agando, den Alto de Garajonay und den Chorros del Cedro auf jeden Fall machen.

Wenn dir mehr Zeit bleibt, solltest du tiefer in die Schönheit der Natur auf La Gomera eintauchen. Es wird dir gefallen. Wander-Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

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2 Kommentare

  • - Birgit Westermann

    Hallo Biggi und Flo, Gomera ist wirklich eine wunderschöne Insel und mehr als eine Reise wert. Für uns geht’s bestimmt auch noch mal dorthin, denn die 2 Wochen, die wir auf der Insel verbracht haben, reichten nicht aus, um alles zu entdecken, das hat mir euer Bericht noch einmal verdeutlicht. Und klar, man wandert auch nicht die ganze Zeit herum und liegt auch mal ein paar Tage an einem schönen schwarzen Strand…
    Schöne Fotos habt ihr auch gemacht, wie immer!
    Vielen Dank für die tollen Anregungen!

    • - Florian

      Hallo Birgit,

      La Gomera ist wirklich traumhaft schön und es gibt echt eine Menge zu entdecken. Zum Wandern ist die Insel ein Paradies.

      Viele Grüße
      Florian

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