Island Top-Sehenswürdigkeiten: Diese Orte musst du gesehen haben

Diese Orte auf Island musst du gesehen haben

Die schönsten Orte & Sehenswürdigkeiten auf Island

Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, der seine Besucher derart in den Bann zieht wie die raue Vulkaninsel im Atlantik. Gletscher, Bergmassive, Vulkane, raue Küsten und Strände wie in der Südsee – das alles ist Island. Ausgangspunkt für die meisten Island-Reisenden ist der Flughafen Leifur Eiríksson bei Keflavik (GPS: N 63 59.762, W 22 37.556  Google Maps) in der Nähe der  Hauptstadt Reykjavík. Die Ringstraße umrundet die Insel komplett und führt den Besucher von einem Highligt auf Island zum nächsten. Diese Top-Sehenswürdigkeiten sollte jeder Island-Besucher auf seiner Reise gesehen haben. Am Ende des Artikels verraten wir dir außerdem, wie du eine Menge Geld sparen kannst und wieso du unbedingt gegen den Uhrzeigersinn auf der Ringstraße fahren solltest.

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Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Berg Kirkjufell

Der Berg Kirkjufell (GPS: N 64 56.341, W 23 18.646 Google Maps) ist eines der bekanntesten Foto-Motive auf Island und ragt 463 Meter in den Himmel. Besonders beeindruckend ist der Kirkjufell am Morgen oder am Abend, wenn die untergehende Sonne den Himmel in den buntesten Farben erstrahlen lässt. Für Fotografen besonders attraktiv sind die Wasserfälle in der Nähe des Kirkjufell, die einen hervorragenden Vordergrund abliefern. Ein Weitwinkelobjektiv ist hier Pflicht. Am besten arbeitet man hier mindestens mit einer Brennweite von 10-12 mm an Kameras mit APS-C-Sensor und mit 14-18mm an Vollformat-Kameras. Besonders beeindruckend ist der Kirkjufell natürlich, wenn am Himmel Polarlichter tanzen.

Kirkjufell mit Wasserfall

Der Berg Kirkjufell mit dem Wasserfall im Vordergrund ist eine der schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Island

Polarlichter über dem Kirkjufell

Ein unvergessliches Island-Erlebnis: Polarlichter über dem Kirkjufell

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Island schönste Sehenswürdigkeiten: der Gletschersee Jökulsárlón

Der Gletschersee Jökulsárlón (GPS: N 64 02.904, W 16 10.760 Google Maps) im Süden Islands ist ein Hotspot für Fotografen. Resige Eisberge treiben in dem See, der sein Gesicht von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde, ändert. Durch die direkte Verbindung zum eisigen Atlantik werden immer wieder gigantische Eisbrocken in die raue See gerissen. Wer den Sonnenaufgang am Gletschersee Jökulsárlón verbringt, wird Zeuge eines unglaublichen Farbspektakels – vorausgesetzt, es hängen nicht dunkle Regenwolken über dem See.

Gletschersee Jokulsarlon

Den Gletschersee Jökulsárlón muss man gesehen haben. Besonders spektakulär ist die Kulisse am Morgen

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Skógafoss

Der riesige Skógafoss (GPS: N 63 31.756, W 19 30.791 Google Maps) stürzt 60 Meter in die Tiefe und gehört zu den absoluten “Must Sees” auf Island. Am Rande des Wasserfalls führt ein gut ausgebauter Wanderweg bis an den Rand des Skógafoss. Die Macht des Wassers ist überall zu spüren. Die Gischt peitscht ins Gesicht, das Getöse des Wassers betäubt die Ohren und die Erde bebt angesichts der Wassermengen, die den Skógafoss Sekunde für Sekunde nach unten rauschen. Tipp: Wer sehr spät am Abend oder ganz früh am Morgen an den Rand des Wasserfalls wandert, hat gute Chancen, den Skógafoss ganz für sich alleine zu haben. Zu diesen unmenschlichen Zeiten tummeln sich in der Regel keine Touristen mehr an dem leicht zugänglichen Wasserfall.

Skógafoss

Während der Skógafoss am Tag von Besuchern überrannt wird, ist man in der Nacht ganz alleine an diesem magischen Ort

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: Wale im eisigen Atlantik

Wer nach Island reist, sollte in Húsavík (GPS: N 66 02.760, W 17 20.662 Google Maps) Stopp machen und an einer “Whale Watching“-Tour teilnehmen. Im Hafen des kleinen Städtchens im Norden Islands gibt es mehrere Anbieter von Wal-Touren. Die Chance, einen der imposanten Meeressäuger zu sehen, ist groß. Die Anbieter werben mit Sichtungsraten von über 90 Prozent. Man sollte allerdings nicht darauf hoffen, dass die riesigen Meeressäuger dicht am eigenen Boot vorbeischwimmen. Darum sollte man unbedigt ein Teleobjektiv einpacken.

Walflosse im Meer

Mit etwas Glück bekommt man auf Island Wale zu Gesicht

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Gullfoss

Der Gullfoss (GPS: N 64 19.492, W 20 07.943 Google Maps) besteht aus zwei Wasserfällen mit 20 und elf Metern Höhe. Das Wasser rauscht mit ohrenbetäubenden Lärm in die Tiefe. Der Gullfoss gehört zum sogenannten „Golden Circle“ und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Island. Vom Parkplatz aus führt ein gut ausgebauter Weg bis direkt an den Wasserfall. Regenklamotten und ein Regenschutz für die Kamera* gehören unbedingt in den Rucksack.

Gullfos

Der riesige Gullfoss gehört zum Pflichtprogramm auf jeder Island-Reise

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Basaltfelsen Hvítserkur

Der imposante Basaltfelsen Hvítserkur (GPS: N 65 36.384, W 20 38.138 Google Maps) ist Nistplatz zahlreicher Vogelarten. Der Legende nach ist der 15 Meter hohe Hvítserkur ein Troll, der von der Sonne versteinert wurde. Der Fels ist eine echte Berühmtheit auf Island. 1990 war der Hvítserkur auf einer isländischen Briefmarke abgebildet. Wer vom Parkplatz zum Strand wandert, sollte unbedingte feste Schuhe und keine Flip-Flops anziehen. Der Abstieg über feinen Schotter ist nicht zu unterschätzen!

Island Hvítserkur

Der Hvítserkur gehört zu den Top-Highlights auf Island

Sonnenaufgang am Hvítserkur

Die Sonne scheint durch den Felsdurchbruch. Genau darauf hatte ich gewartet

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Goðafoss

Der Goðafoss (GPS: N 65 41.056, W 17 32.923 Google Maps) liegt direkt an der Ringstraße – entsprechend voll ist es hier auch. Mit seinen zwölf Metern Fallhöhe ist der Goðafoss ein eher kleiner Wasserfall auf der Vulkaninsel. Trotzdem wird jeder Besucher, der den Godafoss zum ersten Mal besucht, vor Ehrfurcht erstarren. Immerhin ist der Wasserfall 158 Meter breit. Um den ganzen Wasserfall auf das Foto zu bekommen, sollte man unbedingt ein  Weitwinkelobjektiv einpacken.

Goðafoss

Der Goðafoss liegt direkt an der Ringstraße und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der Wasserfall ist zwar nur zwölf Meter hoch, aber stolze 158 Meter breit

Goðafoss im Morgenlicht

Der Goðafoss im schönsten Morgenlicht

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: die Küste von Vik

Die Küste bei Vik (GPS: N 63 24.040, W 19 02.065 Google Maps) ist ein weiteres Highlight auf Island, das kein Besucher verpassen sollte. Der schier endlose Lavastrand, steile Klippen und riesige Lavafelsen im Meer machen diesen Ort so besonders. Direkt am Strand ist allerdings Vorsicht geboten! Besucher müssen zu jeder Zeit, also auch bei ruhigem Wetter, mit unerwartet(!) großen Wellen rechnen, die wie aus dem Nichts an den Strand schmettern und einen im schlimmsten Fall in die raue See reißen. Es hat in diesem Zusammenhang bereits tragische Todesfälle gegeben.

Küste bei Vik auf Island

Die Küste bei Vik ist unglaublich schön – aber auch gefährlich

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Dynjandi Foss

Der Dynjandi Foss (GPS: N 65 44.214, W 23 12.563 Google Maps), was soviel bedeutet wie „der Rauschende“, liegt auf den Westfjorden und stürzt 100 Meter in die Tiefe. An seinem Fuß ist der Wasserfall 60 Meter breit. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt bis direkt an den Wasserfall. Zum Fotografieren bietet es sich sich an, eine der zahlreichen kleineren Wasserfälle als Vordergrund zu nehmen. Aber auch ohne kleinen Wasserfall im Vordergrund ist der Dynjandi Foss ein klasse Fotomotiv.

Dynjandi Foss

Der Dynjandi Foss in seiner vollen Pracht

Dynjandi Foss mit Person davor

Ein Mensch ist winzig im Vergleich zu dem riesigen Wasserfall

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: die Papageientaucher am Kap Bjargtangar

Das Kap Bjargtangar (GPS: N 65 30.150, W 24 31.747 Google Maps) ist der westlichste Punkt Islands und gilt als der zweitwestlichste Punkt Europas. Das Kap Bjargtangar ist ein wahres Eldorado zur Vogelbeobachtung. In den mehrere hundert Meter steil abfallenden Klippen brüten im Sommer Hundertausende Papageientaucher, Möwen, Lummen und Tordalken. Der Höhepunkt sind natürlich die Papageientaucher, auch Puffins genannt. Puffins sind hervorragende Schwimmer und tauchen bis zu 60 Meter tief. Wer ernsthaft an Tierfotografie interessiert ist, lässt den Rummel am Parkplatz hinter sich, folgt für 15 bis 20 Minuten dem Wanderweg und geht mit dem Teleobjektiv auf Puffin-Jagd.

Papageientaucher auf Island

Papageientaucher – auch Puffins – können am besten am Kap Bjargtangar beobachtet werden. Tierfotografen kommen her voll auf ihre Kosten

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Vatnajökull-Nationalpark (Svartifoss)

Der Vatnajökull-Nationalpark im Süden Islands ist mit 4800 Quadratkilometern wirklich riesig und ein Eldorado für Wanderer und Abenteurer. Auch wer es etwas ruhiger angehen lassen will, kommt im Vatnajökull-Nationalpark auf seine Kosten. Der Skaftafell-Nationalpark wurde 2008 in den Vatnajökull-Nationalpark eingegliedert und ist natürlich nach wie vor ein beliebtes Ausflugsziel. Eine auch bei Familien sehr beliebte Wanderung ist die Tour zum Svartifoss.

Svartifoss

Zum Svartifoss führt ein breiter Wanderweg. Nach einer knappen Stunde durch die üppige Vegetation stehen wir am Fuße des zwölf Meter hohen Wasserfalls

Island schönste Sehenswürdigkeiten: der Snæfellsjökull-Nationalpark

Der Snæfellsjökull-Nationalpark ist ein absolutes Highlight auf Island. Hier gibt es unglaublich viel zu sehen und die Landschaft ist einfach unbeschreiblich schön. Ein Top-Spot im Snæfellsjökull-Nationalpark ist etwa der schwarze Sandstrand Djúpalónssandur. Am Strand verteilt liegen uralte, verrostete Teile eines 1948 gekenterten Fischtrawlers, der britischen Epine. Vom Rand des 109 Meter hohen Kraters Saxholl hast du einen tollen Blick auf die Umgebung. Die Wanderung dauert keine zehn Minuten und führt für jeden machbar. Der Skarðsvík Beach verzaubert dich mit weißen Sandbuchten. Wer keine Gletscher-Ambitionen hat, kann den Snæfellsjökull-Nationalpark sehr gut mit dem Auto erkunden.

Felsen am Djupalonssandur

Am Djúpalónssandur befinden sich skurile Felsen im Meer

Snaefellsjokull-Nationalpark

Die Landschaft im Snaefellsjokull-Nationalpark ist atemberaubend

Islands schönste Sehenswürdigkeitne: der Þingvellir-Nationalpark

Der Þingvellir (Thingvellir) Nationalpark gehört zur bekannten “Golden Circle”-Route. Besonders sehenswert ist der Öxarafoss, der nur ein paar Minuten vom Parkplatz entfernt liegt. Dank einer Rampe können sogar Rollstuhlfahrer ohne Probleme dieses Naturwunder bestaunen.

Öxarárfoss

Der Öxarárfoss gehört zu den Top-Highlights auf der sogenannten “Golden Circle”-Route

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Bruarfoss

Um zum Bruarfoss zu gelangen, muss man etwa eine Stunde wandern. Der oft stark verschlammte Wanderweg führt zum Teil am Fluss entlang, zu großen Stücken aber auch durch Gebüsch und über einen Fahrweg. Ein Genuss ist diese Wanderung nicht. Dafür ist der Bruarfoss absolut atemberaubend. Eine Brücke führt über den Fluss – der Blick auf die Felsspalte, durch die das klare Wasser rauscht, ist unbeschreiblich schön. Einen Abstecher Wert ist auch der nahe gelegene Midfoss, der ebenfalls vom Fluss Brúará gespeist wird.

Bruarfoss

Der Bruarfoss ist nicht der größte, aber einer der schönsten Wasserfälle auf Island

Midfoss

Der nahe gelegene Midfoss wird nur selten besucht

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: das Geysir-Geothermalgebiet im Haukadalur-Tal

Ein weiteres Highlight auf Island ist das Geysir-Geothermalgebiet im Haukadalur-Tal. Überall brodelt und blubbert es. Vor dem Geysir Strokkur warten die Menschen darauf, dass er ausbricht. Das ist etwa alle zehn Minuten der Fall und ein echtes Erlebnis. Man kann in dem Gebiet auch wandern etwa auf einen nahegelegenen Hügel mit einem tollen Ausblick.

Heiße Quelle im Geothermalgebiet Haukadalur

Eine heiße Quelle im Geothermalgebiet Haukadalur

Strokkur Ausbruch

Der Strokkur im Heißwassertal Haukadalur. Der Geysir schießt alle paar Minuten eine riesige Wasserfontäne in den Himmel. Im direkten Umfeld befinden sich noch viele heiße Quellen und überall stinkt es fürchterlich nach faulen Eiern

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: Hveradalir

Während die Attraktionen am Golden Circle zur Hauptsaison hoffnungslos überlaufen sind, findet man im Hochland noch echte Einsamkeit. Das liegt auch daran, dass es hier so gut wie keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt und man ein Allradfahrzeug benötigt, um die F-Pisten im Hochland zu befahren. Das ist extrem teuer. Eines der schönsten Gebiete auf Island ist das Vulkangebiet Hveradalir. Man kann mit dem Auto der Hochlandstraße F347 (ein Abzweig der F35) folgen und in der Nähe parken. Man kann aber auch vom Kerlingarfjöll Mountain Resort aus etwa eine gute Stunde wandern. Der Weg führt durch eine Marslandschaft. Ein unvergessliches Erlebnis.

Vulkangebiet Hveradalir

Die Farben und Formen im Gebiet Hveradalir sind ein klasse Fotomotiv

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: der Glymur

Der Glymur (GPS: N 64 23.107, W 21 17.600 – Google Maps) ist Islands höchster Wasserfall. Die Wanderung zum Glymur ist allerdings relativ anspruchsvoll. auf der gut sechs Kilometer langen Wanderung sind 500 Höhenmeter zu überwinden. Teilweise geht es relativ steil nach oben, viele Stellen sind mit einem Seil gesichert. Aber keine Sorge, das Seil ist wirklich nur angebracht worden, weil sich offenbar viele völlig unerfahrene Wanderer auf die Tour begeben – wirkliche Gefahr droht hier nicht.

Glymur

Der Glymur stürzt 198 Meter in die Tiefe

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: die Hraunfossar-Wasserfälle

Die Hraunfossar-Wasserfälle liegen an der Straße und zählen zu den Top-Ausflugszielen für Tagestouristen auf Island. Ein gut ausgebauter Weg führt an den Wasserfällen entlang. Etwas weiter hinten liegt außerdem der Barnafoss – ein schöner Wasserfall, der aber nicht so spektakulär ist wie die großen Wasserfälle auf Island.

hraunfossar

Der Hraunfossar gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Westen Islands

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: die Hochlandstraße Kaldadalsvegur

Früher war die rund 40 Kilometer lange Kaldadalsvegur noch als F-Hochlandstraße deklariert. Inzwischen kann die Straße bei passenden Bedingungen auch mit normalen Pkw ohne Allrad befahren werden. Die Schotterpiste führt durch eine atemberaubende Landschaft. In der Ferne erblickt man riesige Gletscher. Dann fährt man wieder durch Gebiete, in denen weit und breit nichts ist.

Bach im Kaldidalur-Tal

Dieser Bach fließt durch ein Feld aus erstarrter Lava

Kaldadalsvegur

Die Kaldadalsvegur zieht sich durch diese atemberaubende Landschaft

Islands schönste Sehenswürdigkeiten: Reykjavík

Einen halben Tag solltest du einplanen, um die Hauptstadt Reykjavík zu erkunden. Sehenswert sind etwa die Hallgrímskirkja ( Website), die Haupteinkaufsstraße Laugavegur, das Konzerthaus Harpa und die bekannte Skulptur “Sun Voyager”. Hier findest du alle  Sehenswürdigkeiten in Reykjavík.

Harpa im Inneren

Das Harpa gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Reykjavík

Reise-Tipp Island

Island ist immer eine Reise wert! Im Sommer wird es niemals dunkel und die Wintermonate sind geprägt von Dunkelheit. Dafür erstrahlt die Landschaft mit etwas Glück im Polarlicht. Wenn du das erste Mal auf Island bist, solltest du zunächst die Ringstraße in Angriff nehmen. Zwei Wochen sind das Minumum, um die Reise halbwegs zu genießen. Wenn du mit dem Zelt unterwegs bist, solltest du gegen den Uhrzeigersinn fahren. Der Hintergrund: Im Süden der Insel ist es in der Regel trockener als im Norden. Wenn du gegen den Uhrzeigersinn reist, sparst du dir die nassen Regentage für das Ende der Reise auf und deine Klamotten bleiben länger trocken. Wenn du die Küste und die imposanten Wasserfälle bereits kennst, wirst du im Hochland der Insel immer wieder neue Highlights finden. Um ins Hochland zu gelangen, ist allerdings zwingend ein (leider sehr teures) Fahrzeug mit Vierradantrieb notwendig.

Das kannst du noch auf Island erleben

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Zahlen und Fakten über Island

  • Island (isländisch Ísland von ís „Eis“ und land „Land“) ist mit 103.000 Quadratkilometern flächenmäßig der zweitgrößte Inselstaat Europas nach Großbritannien
  • Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Welt
  • Auf der Insel befinden sich etwa 31 aktive Vulkane
  • Mit 340.000 Einwohnern ist Island das am dünnsten besiedelten Land Europas
  • Island besitzt keine eigene Armee, ist aber Mitglied der NATO
  • Im Schnitt regnet es in der Hauptstadt Reykjavík an 150 Tagen im Jahr
  • Der regenreichste Monat in der Hauptstadt ist der Oktober mit 14,5 Regentagen
  • Relativ trocken ist es in Reykjavík im Mai mit 9,8 Regentagen
  • Die Tagestemperaturen schwanken im Winter zwischen 0 und 3°C
  • Im Sommer erreicht das Thermometer tagsüber 12 bis 15°C – im Hochland ist es aber deutlich kälter
  • Rund elf Prozent der Landfläche sind vergletschert
  • Der größte Gletscher ist der Vatnajökull. Der Vatnajökull ist auch der Gletscher mit Europas größtem Eisvolumen. Das Eis ist bis zu einem Kilometer dick
  • Islands höchster Berg ist der Hvannadalshnúkur mit 2110 Metern
  • Die 1974 fertiggestellte Ringstraße Nr. 1 ist Islands längste Straße und ist 1336 Kilometer lang
  • Landestypische Spezialitäten sind etwa schwarz geräucherter Schafskopf, fermentierter Hai oder in Molke eingelegte Hammelhoden

Anreise Island

Eine Island-Reise startet in der Regel am Flughafen Leifur Eiríksson bei Keflavik (GPS: N 63 59.762, W 22 37.556  Google Maps) in der Nähe der Hauptstadt Reykjavík. Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat übrigens ein ganz besonderes Angebot: Auf dem Flug von Europa nach Kanada oder in die USA – oder umgekehrt – kann man einen kostenlosen Zwischenstopp von bis zu sieben Tagen auf Island einlegen. Wenn du Island mit dem eigenen Auto erkunden willst, kommt für dich nur die Autofähre in Frage. Die Smyril Line legt mit der Fähre in Hirtshals in Dänemark ab. Auf der Reise kannst du sogar einen Zwischenstopp auf den Färöer Inseln einlegen. Du solltest aber hochseetauglich sein. Das Schiff ist mindestens zwei Tage unterwegs. Und auch der Preis ist nicht ohne. In der Hauptsaison bezahlst du als Alleinreisender mit einem normalen PKW in der günstigsten 6er-Kabine deutlich mehr als 1000 Euro, zu zweit musst du noch einmal mit mindestens 500 Euro Aufpreis rechnen.

Wo du auf Island übernachten kannst

Die günstigste Möglichkeit, auf Island zu übernachten, ist das Zelt. Es gibt auf der gesamten Insel Campingplätze, die nicht viel kosten. An den Hotspots sind die Campingplätze oft gut ausgestattet mit Duschen und warmen Wasser. Abseits der bekannten Wege gibt es viele einfache Campingplätze, die in der Regel über wenig oder keinen Komfort verfügen, dafür zum Teil aber sogar kostenlos genutzt werden können. Wildes Campen ist erlaubt, wenn du dich an ein paar Regeln hälst. Als erstes solltest du immer auf Schilder achten, die das Campen möglicherweise untersagen. Ansonsten darfst du in bewohnten Gebieten auf unbebautem Land ein kleines Zelt für eine Nacht aufschlagen, wenn es in der Nähe keinen Campingplatz gibt. In unbewohnten Gebieten darf man sein Zelt für eine Nacht auf statatlichen oder privatem unbebautem Gelände aufschlagen. In Nationalparks und einigen anderen speziell ausgewiesenen Gebieten ist wildes Campen indes verboten.Welche genau das sind, → steht hier. Hotels bieten natürlich mehr Komfort, sind auf Island aber sehr teuer.

Günstige Mietwagen auf Island

Island ist und bleibt teuer. Das gilt auch für Mietautos. Wer das Risiko eingeht und einen Versicherungsschutz mit Selbstbeteiligung wählt, zahlt für einen Kleinwagen in der Hauptsaison pro Woche um die 300 Euro. Wer alle Risiken abdecken möchte, muss mit mindestens 600 Euro pro Woche rechnen. Achtet immer darauf, dass ihr keine Kilometerbeschränkung habt. Wer die Insel auf der Ringstraße umrundet, wird einige Kilometer abspulen. Wer größere Ansprüche hat und mit einem Mittelklassewagen reisen möchte, legt schnell 800 Euro für eine Woche auf den Tisch. Sehr gute Angebote findet man auf dem Vergleichsportal → Billiger-Mietwagen.de*, das wir auch sehr oft für unsere Reisen nutzen.

Du suchst noch mehr Top-Sehenswürdigkeiten? Dann schau doch mal hier: Amsterdam | Arizona | Bamberg | Barcelona | Bodensee | Bremen | Colmar | Dänemark | Frankfurt (Main) | Gardasee | Glasgow | Island | Jammerbucht | Korsika | Kreta | Lindau | Lofoten | Málaga | Mallorca | Oslo | Paris | Prag | Ringkøbing-Skjern | Salzburg | Seychellen | Shanghai | Sizilien | Skagen | USA Südwesten | Utah | Venedig | Verona | Wien  
 

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6 replies
  1. Christel Thoenes says:

    Danke für die wunderschönen Fotos. Im August 2010 war ich das erste Mal dort. In 2017 werde ich 75 und dann fliege ich da nochmal hin. Das habe ich mir ganz fest vorgenommen.

    Reply
  2. Uli says:

    Hallo Flo,
    ich komme auf sieben von zehn! Das ist doch eine ganz gute Quote :-)
    Was mir nochbesonders gefallen hat, sind das Gebiet rund um den Mývatn, mit Námafjall, dem blauen See und dem Hverfjall. Und die heißen Quellen Den Seljalandsfoss finde ich immer noch sensationell. Und natürlich diese weiten, menschenleeren Landschaften in Ostisland.
    Den Kirkjufell haben wir leider nur im Dauerregen gesehen. Sehr schade!
    Viele Grüße
    Uli

    Reply
    • Florian Westermann says:

      Hi Uli,

      ja, das ist schon eine super Quote :-) Wobei uns natürlich auch noch gaaanz viel fehlt auf Island, aber in zwei Wochen ist einfach nicht mehr zu schaffen. Das Land ist ja nicht ganz klein .-)

      Menschenleer ist immer schön, auf Island muss man da aber echt schon recht weit reisen für – halt nach Ostisland .-)

      Viele Grüße
      Flo

      Reply

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