Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki
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Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki: Das sind meine 10 Top-Highlights

Noch immer steht Thessaloniki ein wenig im Schatten von Athen, doch Griechenlands zweitgrößte Stadt hat mittlerweile reichlich Selbstvertrauen getankt. Reich an Geschichte und Kultur, gleichzeitig aber auch jugendlich und temperamentvoll, setzt Thessaloniki heute kreative Trends. Die Metropole im Norden der Ägäis bietet viel mehr, als es der erste Eindruck vermuten lässt.

Aktualisiert am 08.07.2024
Autor Steffen Eidam

Auf einen Blick: Die Top-Sehenswürdigkeiten in Thessaloniki

Diese Stätten sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Thessaloniki zu bieten hat. Einige der spannendsten Attraktionen habe ich für euch zusammengefasst.

1. Weißer Turm

Der Weiße Turm von Thessaloniki ist von Grünanlagen eingebettet
Der Weiße Turm hat eine bewegte Vergangenheit und ist heute das bekannteste Wahrzeichen von Thessaloniki

Der Weiße Turm ist für Thessaloniki, kurz auch Saloniki, in etwa das gleiche wie der Eiffelturm für Paris. Seit dem Ausbau zu seiner jetzigen Form im 15. Jahrhundert prägt der 33 Meter hohe Lefkos Pyrgos, wie er auch genannt wird, die Silhouette der Stadt wie kein anderes Bauwerk. Ursprünglich als Verteidigungsanlage gedacht, wurde er zu Zeiten der osmanischen Besatzung vorrangig als Gefängnis und Folteranstalt genutzt, was ihm den Beinamen „Blutturm“ einbrachte. Nach der Befreiung im Jahr 1912 ließ man den Rundbau weiß kalken, worauf sein heutiger Name beruht.

Längst gilt der Weiße Turm als Thessalonikis schönstes Wahrzeichen. Er beherbergt ein Museum mit einer interessanten Ausstellung über die Geschichte der Stadt. Von der Aussichtsplattform genießt du einen herrlichen Rundumblick. Geöffnet ist das Monument im Sommer täglich (außer Dienstag) von 08:00 – 20:00 Uhr, der Eintritt beträgt 8 Euro. Preise und Öffnungszeiten reduzieren sich während der Winterperiode.

Mein Tipp: Verbinde den Besuch dieses beliebten Fotomotivs mit einem Spaziergang an der schönen Uferpromenade und den angrenzenden Plätzen. Hier trifft man sich bis spät in die Nacht zum Essen, Trinken und Plaudern. Wie wäre es mit einem Selfie vor der benachbarten Reiterstatue von Alexander dem Großen zum Sonnenuntergang? Oder doch lieber einen Schnappschuss von der Regenschirm-Skulptur – jenem Must-have für Influencer und jene, die es werden wollen.  

2. Szeneviertel Ladadika

In den engen Gassen von Ladadika reihen sich viele Tavernen und Bars aneinander
Tagsüber herrscht im historischen Ausgehviertel Ladadika die Ruhe vor dem Sturm

Das Ausgehviertel Ladadika ist „the place to be“, wenn du das Nachtleben von Thessaloniki erkunden möchtest. Wo ehemals Oliven im großen Stil umgesetzt wurden, ist seit Mitte der 90er-Jahre ein hippes Zentrum für Gastronomie, Gewerbe und Kunst entstanden. Hier, unweit vom Hafen, vermischt sich die Geschichte eines der ältesten Stadtteile mit dem modernen Geist Thessalonikis.

Besonders greifbar ist dieser Wandel in Ano Ladadika, dem oberhalb der Verkehrsachse Tsimiski liegenden Viertel. Hier findest du traditionelle Geschäfte aller Art – vom Kunsthandwerk bis hin zum Gewürzladen.

Mein Tipp: Besuche Ladadika am Abend, wenn hier das Leben zu pulsieren beginnt. In vielen Bars treten Live-Bands auf und gerade am Wochenende wird hier die Nacht zum Tag gemacht. Verpassen solltest du zudem keinesfalls den Besuch eines der vielen hochwertigen Meze-Lokale. Zu den besten zählt das „Mezen“ in der Rogkoti 3. 

3. Aristoteles Platz

Die geschwungenen, edlen Fassade der umliegenden Hotels verleihen dem Aristoteles Platz viel Eleganz
Der Aristoteles-Platz hebt sich optisch dank seiner eleganten Fassaden von der restlichen Innenstadt ab

Die Platia Aristotelous, so der Originalname, gilt als einer der beliebtesten und schönsten Plätze. Hier weht ein Hauch von Paris durch die makedonische Hauptstadt, zumindest was die majestätische Architektur der angrenzenden Gebäude betrifft. Ganz von ungefähr kommt das nicht, schließlich zeichnet der französische Architekt Ernest Hébrard für die planerische Gestaltung des Areals verantwortlich.

Der Ort ist heute das Herzstück der Uferpromenade und bildet in Nord-Süd-Richtung eine Achse mit dem Römischen Forum. Hier finden viele kulturelle Veranstaltungen statt, wie der bekannte Weihnachtsmarkt und das Dokumentarfilm Festival. Natürlich darf hier die Bronzestatue des namensgebenden griechischen Philosophen Aristoteles nicht fehlen.

4. Auf den Spuren der Römer

Auf dem großen Areal des Forum Romanums findet man historische Säulen und Tribünen
Einst wichtiger Begegnungsort der Römer ist das Forum Romanum heute ein Lieblingsort für historisch interessierte Besucher

Die strategische Bedeutung von Thessaloniki an einer wichtigen Handelsroute rief in der Antike viele Besatzer auf den Plan. Insbesondere die Römer haben sichtbare Spuren im Stadtbild hinterlassen.

Zu den bedeutendsten Relikten aus dieser Epoche zählt die Rotunde des Galerius. Das beeindruckende Rundgebäude wurde um 300 n. Chr. vom gleichnamigen römischen Kaiser erbaut und war vormals Teil einer Prunkstraße, die den Triumphbogen des Galerius mit der Palastanlage verband. Heute zeugen goldbehaftete, restaurierte Mosaike im Inneren vom einstigen Glanz.  Geöffnet täglich von 08:00 – 20:00 Uhr, Eintritt 6 Euro.

Nur einen Steinwurf entlang der Grünanlage in südlicher Richtung triffst du auf den Galeriusbogen. Das Monument am Agiou Georgiou Platz stammt aus dem 4. Jahrhundert und erinnert ebenfalls an den römischen Kaiser. Es ragt fast 25 Meter in die Höhe, besteht hauptsächlich aus Marmor und Granit und gefällt dank einer Reihe gut erhaltener Reliefs.

Ein weiteres historisches Highlight ist die römische Agora, das Forum Romanum. Es wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. erbaut und bildete über einen Zeitraum von rund 300 Jahren das wirtschaftliche, soziale und religiöse Zentrum der Stadt. Der frei zugängliche Platz im Herzen von Thessaloniki beherbergt die Überreste eines Odeons, das während der Sommermonate auch heute noch als Austragungsort für kulturelle Veranstaltungen dient. Von den Freisitzen des Lokals „s*efaga“ genießt du übrigens einen herrlichen Blick auf die antike Sehenswürdigkeit.

Bei dieser Gelegenheit solltest du einen Besuch im angrenzenden Archäologischen Museum (siehe Punkt 6) nicht verpassen. In der näheren Umgebung des Römischen Marktes lohnt sich zudem ein Blick auf das türkische Bad Bey Hamam, die Achiropitos Basilika und die Kirche Panagia Chalkeon.

5. Weltkulturerbe Hagios Demetrios

Das Innere der Kirche Hagios Demetrios ist mit prächtigen, goldenen Elementen gesäumt
Das Innere der Kirche Hagios Demetrios ist mit prächtigen, goldenen Elementen gesäumt

Zu den Top-Attraktionen von Thessaloniki zählt zweifellos die Hagios-Demetrios-Kirche, die dem christlichen Märtyrer und Schutzheiligen Demetrios gewidmet ist. Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert und ist ein herausragendes Beispiel byzantinischer Architektur. Interessanterweise wurde sie zeitweise auch als Moschee genutzt. Ein Blick ins Innere lohnt sich allein wegen der kunstvollen Ausgestaltung der Basilika, die seit 1988 als UNESCO-Welterbe eingetragen ist.

Das fünfschiffige Bauwerk befindet sich in der Agiou-Dimitriou-Straße, nahe der altehrwürdigen Agora. Sie wurde auf den Überresten eines antiken römischen Bades errichtet. Besonders sehenswert sind die Krypta, die Kapelle des Heiligen Efthymios sowie die zahllosen Mosaike.

6. Sehenswerte Museen

Im Außenbereich des Archäologischen Museums stehen antike Bildhauereien
Im Außenbereich des Archäologischen Museums lassen sich antike Bildhauereien bewundern

Thessaloniki zählt zu den ältesten Siedlungen in Europa und blickt auf eine bewegte Historie zurück. Viele Relikte aus der Vergangenheit, aber auch der Moderne, lassen sich heute in den Museen der Stadt bestaunen. Hier sind meine Empfehlungen, die allesamt einen barrierefreien Zugang ermöglichen:  

Archäologisches Museum: Wer die griechische Kultur und die Geschichte der Menschen näher kennenlernen möchte, sollte auf jeden Fall hier Halt machen. Das Museum beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung von Artefakten aus Tausenden von Jahren. Von prähistorischen Schätzen bis hin zu römischen Skulpturen und hellenistischem Schmuck findest du hier sorgfältig kuratierte Exponate. Audioguides und Touchscreens bringen dir die Geschichte multimedial näher.

Einen Steinwurf entfernt liegt das Museum der Byzantinischen Kultur, dessen Besuch sich ebenso lohnt wie beim benachbarten Museum des Makedonischen Kampfes. Letzteres lässt tief in die griechische Geschichte des späten 19. Jahrhunderts und frühen 20. Jahrhunderts blicken.

In Reichweite, genauer im Hauptquartier des 3. Armee Korps, befindet sich das Kriegsmuseum. Hier wird die komplette hellenische Kriegsgeschichte veranschaulicht. Im Außenbereich kannst du zudem militärisches Gerät wie Panzer und Flugzeuge besichtigen.

Einem ganz anderen Thema widmet sich das Zentrum der zeitgenössischen Kunst, welches in das Staatsmuseum für zeitgenössische Kunst integriert ist. Ersteres versteht sich vor allem als Wissens- und Begegnungsplattform, während im übergeordneten Museum die umfassende Sammlung von Georgios Kostakis im Mittelpunkt steht.

Für Liebhaber der Fotografie lohnt sich der Besuch des Fotomuseums.  Es bietet ein großes Archiv von Werken lokaler und ausländischer Lichtbildner und dokumentiert die Geschichte des Landes. Die Ausstellung umfasst mehr als 100.000 Objekte.

Im Filmmuseum, dem ersten seiner Art in Griechenland, kommen Cineasten auf ihre Kosten. Das Museum beherbergt neben Postern, Kameras und Ausrüstungen auch einen kleinen Kinosaal, in dem Ausschnitte aus den besten griechischen Filmen gezeigt werden.

Ein kurzweiliges Erlebnis bietet das Museum der Illusionen. Die liebevoll eingerichtete Ausstellung hält allerlei witzige Ideen und Dinge zum Ausprobieren parat. Gerade bei schlechtem Wetter ein Spaß für die ganze Familie.

7. Historische Akropolis

Der Trigonenturm und die wuchtigen Mauern thronen hoch über Thessaloniki
Der Trigonenturm zählt zu den besterhaltenen Bauwerken des alten Kastros

Die spektakulärste Aussicht in Thessaloniki genießt du von der Burg (Kastro), genauer vom Trigonenturm am östlichen Rand der byzantinischen Mauern. Diese stammen aus dem späten 4. Jahrhundert v. Chr. und dienten dem Schutz der Akropolis (historische Oberstadt). Innerhalb des Schutzwalls am höchsten Punkt stand einst das Eptapyrgion, eine Festung aus byzantinischer und osmanischer Zeit. Bis 1989 wurde ein Teil des Bauwerks mit der Zitadelle noch als Strafanstalt genutzt, heute ist darin ein Gefängnis-Museum untergebracht.  

Mein Tipp: Starte deine Tour bereits am Morgen an der Akropolis. Von hier aus führt dich dein Weg stetig bergab durch viele kleine Gassen in Richtung Zentrum. Plane einen Stopp bei den beeindruckenden Klöstern Vlatades (Siehe Punkt 8) und Latomos ein, die nur wenige Gehminuten entfernt liegen.

Gerade im Sommer, wenn sich die Hitze in der Stadt staut, sparst du mit einer cleveren Routenplanung viel Energie. Für die Anfahrt zur Akropolis bietet sich die Buslinie 50 an. Das Ticket für die sogenannte „Cultural Route“ (siehe Punkt „Nützliches“) kostet lediglich 1,80 Euro.

8. Das stille Vlatades-Kloster

Das historische Vlatades-Kloster mit seiner Sandstein-Fassade ist eingebettet von Zypressen
Unweit des Kastros gelegen beherbergt das Vlatates-Areal ein Kloster, ein Institut sowie herrliche Gärten mit traumhafter Aussicht

In der heutigen oberen Stadt liegt ein ganz besonderer Ort: das Vlatades-Kloster. Es wurde Mitte des 14. Jahrhunderts gegründet und zählt wie auch die Hagia Sophia und die Hagios Demetrios seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Ein herrliches Kleinod und Ort der Stille fernab der hektischen Innenstadt, von dem du einen tollen Panoramablick genießt. Wichtiger noch: Das einzig erhaltene byzantinische Kloster in Thessaloniki birgt heilige Ikonen von höchstem historischen Wert. Hier befindet sich auch das hochrangige Institut für Patristische Studien, welches sich der Kirchengeschichte der ersten sechs Jahrhunderte widmet.

Mein Tipp: Nimm dir eine kurze Auszeit im idyllischen Klosterhof mit seinen Zypressen. Der Kiosk vor Ort hält allerei Leckereien und Getränke bereit. Bevor du die Anlage verlässt, solltest du dir unbedingt die schönen Gärten und Pfauen-Gehege ansehen.  

9. Kuppelkirche Hagia Sophia

Die Kuppelkirche Agia Sophia vereint byzantinische sowie osmanische Baustile
Die Kuppelkirche Agia Sophia vereint byzantinische und osmanische Baustile

Die Hagia Sophia, auch bekannt als Kirche der Heiligen Weisheit, ist ein bedeutendes religiöses und architektonisches Wahrzeichen. Sie wurde bereits im 7. Jahrhundert erbaut, gilt als Vorläufer der Kreuzkuppelkirchen und verkörpert eine wunderbare Kombination aus byzantinischen und osmanischen Baustilen. Dabei ist ihr Inneres mit aufwendigen Wandmalereien und einem fantastischen, goldenen Kuppelmosaik geschmückt.

Im Laufe der Jahre diente das Gotteshaus verschiedenen Zwecken. Während der osmanischen Zeit wurde sie als Moschee genutzt, später wieder als griechisch-orthodoxe Kirche. Die Hagia Sophia steht unweit des Galeriusbogens und zählt seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Freier Zutritt täglich von 07:00 – 21:00 Uhr.

10. Meine Gastro-Empfehlungen

Gäste werden in einem weitläufigen Strandrestaurant am Tisch bedient
Das schicke Bohème ist eine von vielen schönen Lokalitäten in Thessaloniki

Thessaloniki verfügt über eine schier unendliche Auswahl an Lokalen, Cafés, Bars und Clubs. Allein die rund 100.000 Studierenden wollen gut versorgt werden. Hier sind einige besondere Gastro-Highlights:

Nützliches für deine Reise

An der Uferpromenade von Thessaloniki reihen sich schmucklose Betongebäude aneinander
Ein Besuch der Uferpromenade gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Thessaloniki-Trips

Thessaloniki ist ein städtischer Ballungsraum, der sich nicht nur auf die Kernstadt (rund 330.000 Einwohner) beschränken lässt, sondern längst mit den umliegenden Gemeinden zu einer Metropolregion verschmolzen ist. In und um Thessaloniki leben mittlerweile mehr als eine Million Menschen. Ein Fakt, den du bei deinem Besuch nicht außer Acht lassen solltest.

Anreise:
Der Makedonia Airport Thessaloniki (Kürzel SKG) dient vor allem als Zwischenstopp für Inselurlauber aus ganz Europa. Rund zweieinhalb Stunden beträgt die Flugzeit aus Deutschland. Eine gute Übersicht liefern die Suchportale von Skyscanner und Momondo.

Kaum relevant ist hingegen die Anreise mit dem Schiff. Es gibt nach wie vor nur wenige Fährrouten nach Thessaloniki. Daran dürfte sich angesichts der verhärteten Fronten zwischen Regierung und Reedereien so schnell nichts ändern.

Nahverkehr:
Der öffentliche Nahverkehr in der makedonischen Hauptstadt ist ausbaufähig – gelinde ausgedrückt. Auf die längst fällige Eröffnung der Metro, die seit 2006(!) im Bau ist, wartet man auch im Jahr 2024 vergebens. Somit hängt weiterhin alles am Busnetz, was die Sache nicht einfacher macht.

Obwohl täglich mehr als 600 Busse verkehren, sind die meisten davon überfüllt. Als Alternative bietet sich das Taxi an. Doch angesichts des zähen Verkehrsflusses kommt auch hier schnell eine beträchtliche Summe zusammen. Es bleibt daher jedem selbst überlassen, ob er die 30 Euro für ein (blaues) Taxi vom Flughafen in die Innenstadt bezahlt oder sich für 1,80 Euro eine knappe Stunde in den Bus der Linie 01X (bzw. 01N in der Nacht) quetscht. Nähere Infos zu den Linien findest du beim Unternehmen OASTH (Website).

Eine rühmliche Ausnahme macht die Linie 50 auf ihrer „Cultural Route“ (Website). Ausgehend von der Haltestelle in der Nähe des Weißen Turms verbindet sie 16 Punkte im Stadtgebiet. Unterwegs vermittelt dir ein Guide viel Wissenswertes über die kulturellen Highlights. Du kannst beliebig ein- und aussteigen, was eine Nutzung der teuren Hop-on-Hop-off-Busse hinfällig werden lässt. Das Ticket (1,80 Euro) kann im Bus gelöst werden.

Märkte:
Thessaloniki ist schon historisch betrachtet ein riesiger Marktplatz. In der Metropole existieren auch heute noch etwa 50 Bauernmärkte. Zu den größten zählt der allsamstägliche Xirokrini-Bauernmarkt an der Leoforos Kallitheas. Absolut sehenswert ist der Bezesteni in einer von Kuppeln überspannten osmanischen Halle am alten Rathaus, was auch für die bekannten Traditionsmärkte Kapani und Modiano gilt. Beachte: Fast alle Märkte schließen bereits um 13:00 Uhr.

Übernachtung:
In Thessaloniki herrscht kein Bettenmangel. Eine große Auswahl an Unterkünften findest du unter den gängigen Portalen booking.com und Airbnb.  

Reisezeit: Die beste Zeit für einen Besuch in der makedonischen Hauptstadt sind die gemäßigten Monate im Frühjahr und im Herbst. Im Sommer staut sich die Hitze in den Straßenschluchten, was deinen Aufenthalt zu einer schweißtreibenden Angelegenheit macht.

Mein Fazit

Thessaloniki kann zwar nicht mit Superlativen aufwarten und ist auch keine Schönheit. Und dennoch strotzt die Stadt nur so vor Überraschungen. Sie ist ein faszinierender Mix aus Tradition und Moderne, voller jugendlichem Elan und Lebensfreude. Wer die nordgriechische Metropole erst einmal kennenlernt, wird sich ihrem spröden Charme kaum entziehen können.

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