Die Top-Sehenswürdigkeiten in Innsbruck
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Innsbruck Sehenswürdigkeiten: Diese 10 schönen Orte musst du sehen

Innsbruck ist bekannt für seinen Wintersport. Aber auch sonst wartet die Stadt mit wunderbaren Sehenswürdigkeiten auf. Die Hauptstadt Tirols besticht einerseits mit nostalgischen Bauwerken aus der Kaiserzeit, andererseits kommt die Stadt mit sehr moderner Architektur daher. Kein Wunder also, dass wir uns Österreichs fünftgrößte Stadt nach Wien, Graz, Linz und Salzburg mal genauer anschauen mussten.

Vom Goldenen Dachl, dem Dom zu St. Jakob, der Mariahilfstraße, dem Markplatz, der Hofkirche mit silberner Kapelle, der bekannten Einkaufsmeile Maria-Theresien-Straße sowie der bekannten Bergiselschanze mit dem Urichhaus und natürlich der Nordkettenseilbahn geben wir dir einen guten Überblick über die Highlights in Innsbruck.

Wir nehmen dich nun mit auf einen Stadtrundgang durch die bekannte Wintersport-Stadt und zeigen dir die schönsten Orte, besten Ausflugsziele, die Top-Sehenswürdigkeiten und haben natürlich auch Tipps, wo du gut essen gehen und in welchen Unterkünften du übernachten kannst.

Aktualisiert am 04.04.2022

1. Goldenes Dachl

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Innsbrucks ist das Goldene Dachl. Und den Namen trägt es zurecht, denn das kleine Dach (Dachl ist die Verniedlichung von Dach) ist wirklich gold verziert. Das Goldene Dachl gehört zum Neuen Hof. Der war im 15. Jahrhunder die Residenz von Herzog Friedrich IV.

Das Goldene Dachl wurde mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt. Der spätgotische Prunkerker wurde von Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegeben. Er lebte von 1459 bis 1519. Der Anlass war seine Hochzeit mit Bianca Maria Sforza von Mailand. Seit 2007 findest du in dem Gebäude auch das Museum Goldenes Dachl.

Goldene Dachl in Innsbruck ist eine Top-Sehenswürdigkeit
Das Wahrzeichen der Stadt Innsbruck: das Goldene Dachl ist eine Top-Sehenswürdigkeit

2. Bergiselschanze

Innsbruck ist für den Wintersport bekannt. Sicherlich kennst du die bekannte Skisprungschanze, die Bergiselschanze. Sie steht auf dem Bergisel. Von dort oben aus hast du einen tollen Blick auf die Stadt. Die bekannte Architektin Zaha Hadid hat das Design der Schanze entworfen. Entweder kannst du zu Fuß an der Seite über unzählige Stufen die Schanze hinauf laufen, oder aber du nimmst die Bahn, die dich bequem zur Schanze bringt.

Die riesige Bergiselschanze von unten
Die riesige Bergiselschanze von unten

Oben erwartet dich ein Aussichtsrestaurant im Turm und eine tolel Plattform. Hier kannst du dir richtig gut vorstellen wie hoch der Absprung der Athleten und Skispringer hier oben ist. Mit einem Schrägaufzug kommst du hinauf. Übrigens: das erste Skispringen fand 1927 hier schon statt. Allerdings auf einer Naturschanze.

Vom Parkplatz aus läufst du etwa 15 Minuten bis zum Eingang der Bergiselschanze. Direkt am Parkplatz befindet sich das Tirol Panorama mit dem Kaiserjägermuseum.

Der Eintritt in die Bergiselschanze kostet 10 Euro pro Person. Adresse: (Google Maps)

Wenn du Lust hast einen tollen Blick auf die Stadt zu genießen, kannst du einen schönen Panoramaweg zur Aussichtsplattform Drachenfels (Google Maps) laufen. Ein weiterer Tipp ist die Stillschlucht (Google Maps) direkt in der Nähe.

Der Blick die Bergiselschanze hinunter
Der Blick die Bergiselschanze hinunter – das ist ganz schön steil, oder=

3. Mariahilfstraße

Eines der bekanntesten Fotomotive Innsbrucks ist die Häuserzeile am Fluss Inn in der Mariahilfstraße, auf der gegenüber liegenden Flussseite. Diese Sehenswürdigkeit lockt vor allem am Morgen und Abend Fotografen aus aller Welt an. Entweder positioniert man sich direkt gegenüber am Marktplatz mit Blick auf die Häuserzeile, oder das Motiv wird von der Innbrücke aufgenommen.

So oder so: der Anblick der bunten Häuser direkt am Inn ist wirklich schön. Rot wechselt sich ab mit grün, orange, hellblau, gelb und rosa. Ein wenig hat uns diese bunte Häuserkette an Bergen in Norwegen erinnert.

Eines der bekanntesten Fotomotive Innsbrucks: die bunten Häuser in der Mariahilfstraße
Eines der bekanntesten Fotomotive Innsbrucks: die bunten Häuser in der Mariahilfstraße
Die Häuserzeile mit den Bergen im Hintergrund
Die Häuserzeile mit den Bergen im Hintergrund

4. Dom zu St. Jakob

Der Dom zu St. Jakob ist unsere nächste wichtige Sehenswürdigkeit in Innsbruck. Er wird auch einfach nur der Innsbrucker Dom genannt. Die riesige Kathedrale wird erstmalig 1180 in einer Schrift erwähnt. 1494 malte Albrecht Dürer ein Aquarell. Das ist die älteste erhaltene Ansicht des Doms. Seit 1964 ist der gotische Bau auch Bischofskirche.

Wenn du die Kirche besuchst, solltest du dir das Grabmal von Maximilian III. Deutschmeister, die verzierte Kanzel, sowie die schönen Deckenfresken ansehen. Bei letzteren handelt es sich um Illussionsmalerei. Die Mariahilfglocke des Innsbrucker Doms gilt als zweitgrößte historische Kirchenglocke Tirols. Gegossen hat sie die oben erwähnte Firma Grassmayr Glockengiesser.

Adresse: Domplatz 6 (Google Maps)

Der Dom zu St. Jakob, auch Innsbrucker Dom genannt
Der Dom zu St. Jakob, auch Innsbrucker Dom genannt

5. Marktplatz und Markthalle

Direkt gegenüber der Mariahilfstraße mit ihren bunten Häusern, auf der anderen Flussseite liegt der Marktplatz mit der großen Markthalle. Hier ist im Sommer immer was los. Kein Wunder, so kannst du den Blick auf die Häuser und den Fluss Inn genießen, im Café oder Restaurant sitzen oder durch die Markthalle stromern.

Direkt am Marktplatz steht auch die Ottoburg. Ein uralter Wohnturm aus dem Jahr 1476. Da wurde er erstmalig urkundlich erwähnt. Der Turm im spätgotischen Stil war in Besitz des Fürsten Rudolf von Anhalt. Danach folgten bürgerliche Eigentümer und irgendwann war die Burg dann leer. Seit 1565 hieß das Gebäude dann öd Burg, also leere Burg. Daraus leitet sich dann der Name Ottoburg ab.

Den Namen Ottoburg hat der Wohnturm demnach nicht von Herzog Otto II. Der residierte in der Alten Stadtburg.

Die Ottoburg in Innsbruck mit ihren markanten Fensterläden
Die Ottoburg in Innsbruck mit ihren markanten Fensterläden

6.Hölblinghaus

Ein besonders schönes altes Haus in der Fußgängerzone Innsbrucks ist das Hölblinghaus (auch Helblinghaus geschrieben). Diese Sehenswürdigkeit in der Altstadt ist ein gotisches Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert. Die Fassade ist mit üppigem Stuck ausgestattet – typisch Barock. Den Namen trägt das Haus nach seinem Besitzer Sebastian Hölbling, dem das Haus 1800 bis 1827 gehörte.

Die Herzog-Friedrich-Straße ist dem Herzog von Österreich, Friedrich IV., gewidmet. Er wurde Friedl mit der leeren Tasche genannt und lebte 1382 bis 1439. Er verlegte die landesfürtliche Residenz nach Innsbruck.

Das Hölblinghaus mit seinem aufwändigen Stuck
Das Hölblinghaus von oben – siehst du den aufwändigen Stuck?

7. Stadtturm

Direkt in der Herzog-Friedrich-Straße, in der sich einige ältere Bauwerke befinden, steht auch der Stadtturm Innsbrucks. Natürlich konnten wir uns diese Sehenswürdigkeit mit ihrem grandiosen Ausblick auf die Stadt nicht entgehen lassen. Der Stadtturm ist der Turm des historischen Rathauses. Er ist 51 Meter hoch. Auf 31 Metern befindet sich die Aussichtsplattform.

Bis zur Aussichtsplattform des Stadtturms geht es 148 Stufen nach oben
Bis zur Aussichtsplattform des Stadtturms geht es 148 Stufen nach oben

Wenn du erst die 148 Stufen erklommen hast, blickst du vom Turm aus über die gesamte Stadt. Von dort oben siehst du die bunten Häuser der Mariahilfstraße. Direkt unterhalb hast du das Goldene Dachl direkt vor der Nase. Der alte Rathausturm wurde um 1442 bis 1450 erbaut und zählt zu den Wahrzeichen der Stadt. Übrigens nutzte die Stadt im Mittelalter den unteren Teil des Turms als Gefängnis.

Der Eintritt kostet 4,50 Euro pro Person. Die Karten bekommst du bei der Tourist Information. Adresse: Herzog-Friedrich-Straße 21 (Google Maps)

Der Innsbrucker Stadtturm ist ein Wahrzeichen der Stadt
Der Innsbrucker Stadtturm ist ein Wahrzeichen der Stadt
Blick auf die Innenstadt vom Stadtturm aus
Blick auf die Innenstadt vom Stadtturm aus

8. Museum Hofburg

Das Museum Hofburg ist ein einzigartiger Bau und eine der Top-Sehenswürdigkeiten Innsbrucks. Früher war der Komplex eine Burganlage aus dem Spätmittelalter. In der Frühen Neuzeit wurde die Burg zu einem Schloss ausgebaut. Kaiserin Maria Theresia ließ dann den Rokokostil einfließen. Heute kannst du die Hofburg teilweise besichtigen. Auf riesigen 5000 Quadratmetern findest du tolle Prunkräume, einen Hofgarten und 400 Räume.

Bis 1918 wurde die Burg von der Kaiserlichen Familie benutzt,. Sie war auch Sitz der Tiroler Landesfürsten. Heute gehört sie der Republik Österreich.

Der Eintritt pro Person kostet 9,50 Euro. Adresse: Rennweg 1/3 (Google Maps)

Die riesige Hofburg ist eine Top-Sehenswürdigkeit
Die riesige Hofburg von Außen

Direkt an der Hofburg steht auch der Leopoldbrunnen. Er steht hier eingerahmt vom Haus der Musik und vom Tiroler Landestheater. Auch in der Nähe ist das Tiroler Volkskunst Museum.

Um die Ecke ist auch das Haus von Marc Antonio Cesti. Er war 1652 Hofkapellmeister am Hof Erzherzogs Ferdinand Karls. Der Fürst schenkte ihm das Haus in der Pfarrgasse 5. Cesti wurde dann Vizekapellmeister am Hof Leopolds I. in Wien. Er komponierte unter anderem 15 Optern für Venedig, Innsbruck und Wien und galt als einer der größten Komponisten der damaligen Zeit. Für die Renovierung des Hauses 1984 erhielt Innsbruck das Europa Nostra Diplom.

9. Hofkirche

In der Nähe der Hofburg befindet sich die Hofkirche. Die Hofkirche enthält das bedeutendste Denkmal Tirols: das (leere) Grabmal Kaiser Maximilians I. Es ist eines der großartigsten Kaisergräber in ganz Europa und damit eine weitere Top-Sehenswürdigkeit in Innsbruck. Der Monarch wurde allerdings in der Burg von Wiener Neustadt beigesetzt.

Es steht in der Mitte der Hofkirche: das Grabmal Kaiser Maximilians I.
Es steht in der Mitte der Hofkirche: das Grabmal Kaiser Maximilians I.

Für diese europäische Hofkunst ließ der Kaiser bekannte Künstler wie Albrecht Dürer, Peter Vischer und mehr beschäftigen. Die Grabfiguren in der Hofkirche sind atemberaubend und ein Kunstwerk für sich. So etwas haben wir zuvor noch nicht gesehen. Die Kirche wird auch Franziskanerkirche oder Schwarzmander-Kirche genannt. Letzterer Name geht auf die 28 überlebensgroßen schwarzen Bronzefiguren wichtiger Personen zurück, die in der Kirche angeordnet sind. Von Kaisern, Herzogen und Kaiserinnen ist alles dabei.

Die Kirche wurde 1553 bis 1563 erbaut. Das Gebäude ist mit dem Tiroler Volkskunstmuseum verbunden und zählt zu den Tiroler Landesmuseen. Auch die Silberne Kapelle in der Hofkirche ist bekannt und sehenswert. Sie entstandt ab 1577.

Der Eintritt kostet 8 Euro pro Person. Adresse: Universitätsstraße 2 (Google Maps)

Figuren in der Hofkirche
Die Figuren flankieren das Grab. Jede Figur ist aufwändig gestaltet
Figur in der Hofkirche mit aufwändiger Rüstung
Allein wie aufwändig die Rüstung des Monarchen gestaltet ist…
Der Durchgang in den Kirchenhof der Hofkirche
Der Durchgang in den Kirchenhof der Hofkirche

10. Spitalskirche zum Heiligen Geist

Die Spitalskirche zum Heiligen Geist wird bereits 1320 urkundlich erwähnt. Sie gab es bereits zur Gründung des städtischen Heilig-Geist-Spitals. Damals schon gehörte zum Bau eine Kapelle im Stadtspital. Nach einem Umbau 1700 erhielt sie ihre barocke Form.

Seit 1320 befindet sich auch ein Friedhof an der Kirche. Von 1509 bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der Spitalsfriedhof der städtische Friedhof.

Adresse: Maria-Theresien-Straße 2 (Google Maps)

Die Spitalskirche in der Maria-Theresia-Straße
Die Spitalskirche in der Maria-Theresien-Straße
An der Fassade der Spitalskirche befindet sich ein riesiges Gemälde
An der Fassade der Spitalskirche befindet sich ein riesiges Gemälde

11. Maria-Theresien-Straße

Es ist die belebteste Straße Innsbrucks: die Maria-Theresien-Straße. Jeder Tourist, aber auch jeder Innsbrucker bummelt gerne durch die breite Prachtstraße. Hier reihen sich Geschäfte, Cafés und Restaurants aneinander. Den Namen trägt sie zu ehren von Maria Theresia, der Königin von Böhmen und Ungarn, Erzherzogin von Österreich. Sie regierte zusammen mit Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen das Habsburgerreich. Die Straße geht auf die Stadterweiterung des 13. Jahrhunderts zurück und ist eine alte Sehenswürdigkeit.

In der Mitte der bekannten Einkaufsmeile steht die Annasäule. Die wurde errichtet, weil die Innsbrucker froh über den Abzug der Bayerischen Truppen 1706 waren. Früher standen an der Annasäule zwei Brunnen, der Josefsbrunnen sowie der Joachimsbrunnen.

Die bekannte Maria-Theresien-Straße mit der Annasäule
Die bekannte Maria-Theresien-Straße mit der Annasäule. Hier ist immer was los
Die belebte Innsbrucker Altstadt
Die belebte Innsbrucker Altstadt

Am Ende der langen Prunk-Straße findest du den Burggraben und Marktgraben. Hier stehen zwei große Tore. Das eine ist die Triumphpforte, die zur Hochzeit von Erzherzog Leopold mit seiner Prinzessin Maria Ludovica von Spanien 1765 errichtet wurde. Der Stadtgraben wurde damals zugeschüttet. Das andere Tor ist das Befreiungsdenkmal am Eduard-Wallnöfer-Platz. Es steht direkt vor dem Neuen Landhaus.

Die Triumpfpforte am Ende der großen Straße
Die Triumpfpforte am Ende der großen Straße
Der Platz vor dem Befreiungsdenkmal ist auch bei Skatern beliebt
Der Platz vor dem Befreiungsdenkmal ist auch bei Skatern beliebt

12. Nordkettenbahn Hungerburgbahn

Direkt hinter der Hofburg, nur wenige Meter weiter liegt die Talstation der Innsbrucker Nordkettenbahn. Über die Nordkettenseilbahn gelangst du direkt von der Stadt auf 2.256 Meter. Im Winter befindet sich hier das begehrte Skigebiet. Im Sommer ist die Gegend beliebt für Wanderungen und Bergsteiger. Die moderne Architektur der Stationen der Hungerburgbahn – wie sie auch genannt wird – stammt aus der Hand der Architektin Zaha Hadid.

Die Hungerburgbahn ersetzt die alte Bahn von 1906. Sie verläuft nördlich des Inns über eine Trasse mit der Hungerburg. Diese liegt am Berghang, an der die Nordkettenbahn vorbei geht. Die Seilbahn ist das Wahrzeichen der Stadt und damit eine wichtige Sehenswürdigkeit.

Die Fahrt zur Top of Innsbruck kostet 40 Euro pro Person. Das Kombiticket von Bahnfahrt und Alpenzoo kostet 45 Euro. Der Tagesskipass kostet ebenfalls 40 Euro pro Person. Die Besichtigung des architektonischen Meisterwerks der Bahn kostet 10,40 Euro pro Person.

Adresse: Rennweg 3 (Google Maps)

13. Schloss Ambras

Südöstlich von Innsbruck wartet noch eine weitere, besonderer Sehenswürdigkeit auf dich. Das Schloss Ambras liegt auf einer Anhöhe, auf 635 Metern. Besonders bemerkenswert ist der riesige Schlosspark, der um das Schloss angeordnet ist. Sehenswert sind das Ambraser Unterschloss, der Spanische Saal und kulturhistorische Denkmäler.

Schlossgäste können im Inneren das Kunstmuseum Schloss Ambras Innsbruck besichtigen. Es ist Teil des Kunsthistorischen Museums Wien.

Das Schloss ist eine der am besten besuchten Attraktionen Österreichs. Damit zählt es zu den wichtigsten Highlights in Österreich.

Die Burg war im 12. Jahrhundert das Anwesen der Andechser. Danach wählten es die Habsburger als Jagdschloss. 1880 wurde darin ein Museum eröffnet. 1948 wurde es nach den Weltkriegen wiedereröffnet. Übrigens zeigte die erste silberne Euro-Gedenkmünze in Österreich das Schloss Ambras als Motiv.

Erwachsene zahlen von Dezember bis März 8 Euro Eintritt, von März bis Oktober 16 Euro Eintritt. Die öffentlichen Führungen kosten 3 Euro. Adresse: Schloßstraße 20 (Google Maps)

Tipp: mit der Innsbruck Card kannst du die Bahnen und Sehenswürdigkeiten so oft besuchen wie du magst. Diese gilt entweder 24 Stunden, 48 Stunden oder 72 Stunden. Hierbei sind auch die Swarovski Kristallwelten und die Münze Hall inkludiert.

GultigkeitsdauerErwachseneKinder
24 Stunden49 Euro24,50 Euro
48 Stunden55 Euro27,50 Euro
72 Stunden66 Euro33 Euro

Innsbruck – gemütlich und immer eine Baustelle

Als wir in Innsbruck waren, war gefühlt die halbe Stadt eine Baustelle. Wir haben uns von Lesern sagen lassen, dass Innsbruck eine Dauerbaustelle ist. Also wundere dich nicht, wenn du in die Stadt kommst und irgendwo der Schlagbohrer hallt.

Das schöne an Innsbruck sind die uralten Häuser, die mit Stuck verzierten Fassaden und das besondere Flair. Kaum in Innsbruck angekommen, hast du das Gefühl zu entschleunigen. Ein Spaziergang durch die Straßen, Gassen und vorbei an den Häusern lässt den Blick unweigerlich gen Himmel, der hoffentlich blau strahlt, wandern. Denn schließlich musst du die Fassaden von unten bis zum Dachgiebel ausgiebig begutachten. Jede Malerei erzählt ihre eigene Geschichte.

In kleinen Läden kannst du uralte Kuhglocken kaufen oder dich nach weiteren, urigen Mitbringseln umschauen. Und achte unbedingt auf die uralten Haus- und Ladenschilder.

Kuhglocken in einem Souvenirgeschäft in Innsbruck
Kuhglocken in einem Souvenirgeschäft in Innsbruck

Was mich übrigens sehr beeindruckt hat: Wenn man nach Innsbruck in die Stadt fährt, kommt man an uralten Geschäften und Traditionsberufen vorbei. Etwa am Grassmayr – Glockengiesser seit 1599 – steht auf der Hausfassade. Oder auch ein absoluter Traditionsberuf, der Wachszieher und Lebzelter, ist in der Innenstadt noch vertreten. Mehr zu dieser Tradition erfährst du in unserem Artikel über die Biberle Marzipanlebkuchen vom jüngsten Lebzelter im Kufsteinerland.

Alter Traditionsberuf Glockengiesser in Innsbruck
Der Glockengießer hat die Glocke des Innsbrucker Doms gegossen
Ebenfalls ein toller Traditionsberuf: Kerzenzieher und Lebzelter
Ebenfalls ein toller Traditionsberuf: Wachszieher und Lebzelter

Wanderungen in der Gegend von Innsbruck

Wo in Innsbruck gut essen?

Das beste Eis gibt es in der Eisdiele Thomaselli
Das beste Eis gibt es in der Eisdiele Thomaselli

Wo in Innsbruck übernachten? – Unsere Hotel-Tipps

Sehr gute Bewertungen hat das Hotel Zach (hier Preise checken*). Die Lage ist perfekt – direkt in der Innenstadt – und es wurde 2016 renoviert. Das Hotel Innsbruck (hier Preise checken*) liegt ebenfalls sehr zentral am Inn, in der Nähe des Goldenen Dachls.

Wenn du Panoramablick auf die Tiroler Alpen genießen möchtest, dann solltest du ins AC Hotel by Marriott Innsbruck (hier Preise checken*) gehen. Das erste Designhotel der Stadt ist das The Penz Hotel (hier Preise checken*). Besonders beliebt ist die Sky Bar des Hotels.

Das STAGE 12 Hotel by Penz (hier Preise checken*) ist ein beliebtes Stadthotel und hat einen Wellnessbereich sowie ein Fitnesscenter dabei.

Parken in Innsbruck

Wir haben mit dem Auto direkt in der Innenstadt in der Altstadtgarage Innsbruck geparkt. Eine Stunde kostest 2,80 Euro. Jede weitere begonnene halbe Stunde kostet 1,40 Euro.

Ich hoffe mein Rundgang durch die bezaubernde Stadt Innsbruck gefällt dir. Vor allem die Vielfalt aus historischen Häusern und modernen Bauwerken hat mich sehr beeindruckt. Lass dir Zeit, wenn du die Stadt erkundest und schau dir genau die Häuserzeilen an. Überall wirst du tolle Fotomotive entdecken.

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