Roadtrip durch Deutschland in 1 Woche: Allgäu, Sächsische Schweiz, Harz, Mosel & mehr

Du planst einen Roadtrip durch Deutschland und hast nur eine Woche Zeit? Dann bist du hier richtig.

Egal ob du Deutschland mit dem Cabrio, dem Dachzelt oder dem Campervan erkunden möchtest: Ich verrate dir die ideale Route für deine Reise durch Deutschland – und das in nur sieben Tagen.

Meine Rundtour durch Deutschland führt in einige der schönsten Regionen des Landes, etwa in die Sächsische Schweiz, in den Harz, an die Mosel, in den Schwarzwald, an den Bodensee und ins Allgäu.

Karte für sieben Tage Roadtrip durch Deutschland

Ja, du kannst Deutschland tatsächlich in nur sieben Tagen entdecken. Deutschland ist aber größer, als viele denken. Du wirst also auch einige lange Fahrabschnitte auf diesem Roadtrip meistern müssen. Die Route bietet sich daher besonders im Sommer an, wenn es abends noch lange hell bleibt. Meine Route startet in München und endet in München. Da es sich hier um eine 7-tägige Rundtour handelt, kannst du aber natürlich an jedem beliebigen Ort der Runde starten.

Etappe 1: München → Dresden

Der Roadtrip beginnt in unserer Heimatstadt München. Für einen kurzen Stadtbummel solltest du dir auf alle Fälle den Marienplatz mit dem imposanten Neuen Rathaus (inklusive Turmaufstieg) und dem weltbekannten Glockenspiel, den Viktualienmarkt und die Frauenkirche vormerken. Den besten Blick auf Marienplatz, Rathaus und Frauenkirche hast du vom Turm des Alten Peter (offiziell Kirche St. Peter), alles gut fußläufig zu erreichen. Zum Abschluss geht’s ins Hofbräuhaus, das bekannteste Wirtshaus der Welt!

Von München nimmst du Kurs auf Dresden (450 km; 5 Stunden), eine der schönsten Städte Deutschlands. Auf der recht langen Fahrt lohnt ein kurzer Stopp an der imposanten Göltzschtalbrücke (ca. 20 Minuten Umweg), mit 98 Bögen die größte Ziegelstein-Brücke der Welt.

In der wunderschön restaurierten Dresdner Altstadt erwarten dich am frühen Abend Sehenswürdigkeiten wie die barocke Frauenkirche mit ihrer riesigen Kuppel und der Zwinger, der dem Schloss Versailles bei Paris nachempfunden wurde. Kunst-Fans kommen an einem Besuch des Historischen Grünen Gewölbes, für das du die zeitgebundene Eintrittskarte wegen der hohen Nachfrage lange im Voraus buchen solltest, nicht vorbei. In den prächtigen Renaissance- und Barocksälen sind rund 3.000 Exponate zu bewundern.

Fahrstrecke Etappe 1: ca. 450 km & 5 Stunden

Camping: Campingplatz Dresden-Mockritz (Website)

Hotel: Hyperion Hotel Dresden Am Schloss (Preise checken*)

Etappe 2: Dresden → Sächsische Schweiz → Spreewald

Nach einem zeitigen Frühstück gehts am Morgen von Dresden in Richtung Sächsische Schweiz. Von Dresden erreichst du den Parkplatz Bastei (Google Maps) in rund 45 Minuten. Vom Parkplatz sind es noch 10 bis 15 Minuten zu Fuß zur Ferdinandaussicht auf dem Ferdinandstein.

In der Sächsischen Schweiz gibt es unzählige schöne Wanderungen. Da die Zeit auf diesem Roadtrip knapp ist, empfehle ich folgende Rundwanderung: Parkplatz Bastei → Ferdinandaussicht → Basteibrücke → Felsenburg Neurathen (derzeit geschlossen) → Amselgrund → Schwedenlöcher → Pavillionaussicht → Parkplatz Bastei. Die Rundwanderung (4,6 Kilometer; 190 Höhenmeter; 2:30 Stunden) beschreiben wir ausführlich in unserem Deutschland-Reiseführer Foto-Eskapaden in Deutschland (DUMONT)*.

Wenn du nach der Runde hungrig bist, lohnt eine Pause im Panoramarestaurant Bastei.


Von der Sächsischen Schweiz führt dich der Roadtrip nach Brandenburg nach Lübbenau in den wunderschönen Spreewald (155 km; 1:45 Stunden). Je nach Lust, Laune und Uhrzeit hast du hier einige Optionen.

Im Spreewald gibt’s einiges zu entdecken. Egal, ob Aktiv-Urlaub oder Erholung: hier ist beides möglich. Das Biosphärenreservat bietet eine in Mitteleuropa einmalige Landschaft mit einem 1.575 Kilometer langen Netz aus natürlichen und künstlichen Wasserläufen, Feuchtwiesen, kleinen Äckern und naturnahen Niederungswäldern.

Einer der schönsten Orte im Spreewald ist Lehde. Vom Parkplatz sind es nur ein paar Minuten zu Fuß zum sehenswerten Freilandmuseum Lehde, das dich in eine längst vergangene Zeit entführt. Wenn du Glück hast, ist auch der Quarkkeulchen Imbiss geöffnet. Probier hier unbedingt die Quarkkeulchen oder das DDR-Softeis in der Muschelwaffel – das ist Ostalgie pur. In Lehde kannst du auch an einer Kahnfahrt durch den Spreewald teilnehmen. Uns hat das total gut gefallen. Und wenn du irgendwo einen Stand mit Spreewälder Gurken im Fass siehst: unbedingt probieren!

Alternativ kannst du den Tag auch in Lübbenau ausklingen lassen und ein wenig durch den Großen Kahnhafen von Lübbenau schlendern und einkehren. Zu empfehlen sind etwa das Traditionsgasthaus Zum Grünen Strand der Spree oder das SPREE.Erlebnisrestaurant.

Fahrstrecke Etappe 2: 190 km & 2:45 Stunden

Camping: Spreewald Caravan-und Wohnmobilpark Dammstrasse (Website)

Hotel: Spreewelten Hotel mit angeschlossenem Erlebnisbad (Preise checken*)

Etappe 3: Spreewald → Potsdam → Harz

Vom Spreewald führt dich deine Reise in die Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam (110 km; 1:15 Stunden). Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist Schloss Sanssouci, erbaut unter König Friedrich II. zwischen 1745 und 1747. Das imposante Schloss wird auch „Preußisches Versailles“ genannt. Du musst also nicht unbedingt nach Paris, um ein wenig königliches Flair zu erleben. Da die Anzahl der Eintrittskarten begrenzt ist, solltest du die Tickets frühzeitig online buchen.

Wenn dir nach dem Spreewald mehr nach Action ist, lohnt sich in Potsdam ein Besuch im Filmpark Babelsberg. Die allseits beliebten Shows finden in der Regel um 11:30 Uhr und 14:00 Uhr statt. Ansonsten kann ich dir einen gemütlichen Spaziergang durch das sogenannte Holländische Viertel ans Herz legen, erbaut im 18. Jahrhundert. In dem Viertel findest du 134 Ziegelstein-Häuser, von denen einige die markanten Giebel aufweisen, die an die typischen Grachtenhäuser in Amsterdam erinnern.

Von Potsdam geht’s am frühen Nachmittag weiter in Richtung Osten. Der Harz ist eines der bekanntesten deutschen Mittelgebirge – und eines der eindrucksvollsten. Natürlich kannst du leicht eine ganze Woche im Harz verbringen. Zu sehen gibt’s einiges, etwa den Brocken mit der bekannten Brockenbahn, die Klusberge oder den Oderteich. Da die Zeit knapp ist, empfehle ich zunächst einen Stopp am Hexentanzplatz Thale (200 km; 2:30 Stunden). Vom Parkplatz sind es nur ein paar Minuten Fußweg zu den Aussichtspunkten hoch über dem Bodetal. Du wirst vom „Grand Canyon des Harzes“ begeistert sein! Der Blick in die Tiefe ist spektakulär.

Am Abend kannst du durch Quedlinburg schlendern. Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und rund 2.000 Fachwerkhäusern ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Lass dich einfach durch die Stadt treiben. Zu entdecken gibt es an jeder Ecke etwas. Besonders sehenswert ist das Rathaus mit der Roland-Figur. Auch die riesige Stiftskirche St. Servatii, die über der Stadt wie eine Festung thront, ist einen Besuch wert. Direkt daneben befindet sich das Renaissance-Schloss Quedlinburg mit Sälen aus dem 18. Jahrhundert. Äußerst beeindruckend. Tipp: Wenn du Käsekuchen liebst, solltest du im Vincent, dem Käsekuchenkönig, vorbeischauen.

Fahrstrecke Etappe 3: 330 km & 4 Stunden

Camping: Lehof Caravan & Camping (Website)

Hotel: Hotel Adelheid garni (Preise checken*)


Dumont Foto-Eskapaden Deutschland

Unser erstes Buch: Foto-Eskapaden in Deutschland

Nach 16 Jahren Reiseblog ist es soweit: Im Juni 2026 erscheint unser erstes Buch bei DuMont – Foto-Eskapaden in Deutschland. 30 fotografische Abenteuer quer durch die Republik, mit GPS-Tracks, Karten und 10 spannenden Foto-Challenges. Kurz gesagt: der perfekte Begleiter für alle, die Deutschland mit offenen Augen und Kamera in der Hand neu entdecken wollen.


Etappe 4: Harz → Externsteine → Freudenberg → Koblenz

Von Quedlinburg geht’s auf Etappe 4 zeitig am Morgen los in Richtung Westen zu den Externsteinen (200 km; 3 Stunden) – bizarre Sandsteinriesen im Teutoburger Wald. Die 13 Felsen ragen zum Teil mehr als 40 Meter in den Himmel und bergen bis heute Geheimnisse wie die Höhenkammer, die möglicherweise astronomischen Zwecken diente. Beim ersten Anblick dieses Naturwunders wirst du dich unweigerlich fragen: „Bin ich wirklich noch in Deutschland?“

Besonders lohnenswert sind die Aussichtsplattformen, die du über in den Fels geschlagene Stufen erreichst. Achte auch auf das
Felsrelief, das in die Zeit zwischen 1130 und 1160 datiert wird. Im Infozentrum der Externsteine erfährst du viel Wissenswertes zu diesem in Deutschland einmaligen Ort. Im Felsenwirt Restaurant mit dem schönen Biergarten bietet sich eine Rast an, bevor du wieder ins Auto steigst.

Dir steht jetzt eine lange Fahrt nach Koblenz bevor. Ich empfehle die Route über die A45 mit einer kurzen Pause in Freudenberg (205 km; 2:30 Stunden). Das kleine Örtchen im Siegerland ist Fachwerkhaus-Idylle pur. Die Stadtteile Oberholzklau und Niederholzklau wurden erstmals im 11. und 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der historische Stadtkern ist heute als „Alter Flecken“ bekannt. Hier steht ein weiß getünchtes Fachwerkhaus neben dem anderen. Den schönsten Blick auf die märchenhafte Fachwerk-Kulisse hast du vom Fußweg hinauf zum Kurpark.

Am frühen Abend erreichst du Koblenz (95 km; 1:30 Stunden). Im Sommer ist noch genug Zeit, um die wichtigsten Highlights der Stadt zu erkunden. Ganz weit oben steht das „Deutsche Eck“, wo Vater Rhein und Mutter Mosel zusammenfließen und seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Bereits im Jahre 1216 bekam der Mündungsbereich vom dort angesiedelten Deutschen Orden den Namen Deutsches Eck. Heute ist das Deutsche Eck ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rheins thront die Festung Ehrenbreitstein – die zweitgrößte erhaltene Festung Europas.

Und beim Bummel durch die Koblenzer Fußgängerzone stößt du an einer Kreuzung (hier treffen Marktstraße, Altenstraße, Löhrstraße und am Plan aufeinander) auf vier besonders schöne Häuser – die Vier Türme. Die historischen Gebäude wurden Anfang des 17. Jahrhundert erbaut und begeistern durch ihre kunstvoll verzierten Erkertürme.

Fahrstrecke Etappe 4: 500 km & 7 Stunden

Camping: Knaus Campingpark Koblenz/Rhein-Mosel (Website)

Hotel: Sander Hotel (Preise checken*)

Etappe 5: Koblenz → Burg Eltz → Moseltal → Trier → Saarschleife

Koblenz ist der perfekte Ausgangspunkt, um das märchenhafte Moseltal zu erkunden. Die Strecke führt vorbei an Burg Thurant zur Burg Eltz (30 km, 45 Minuten), eine der schönsten Burgen Deutschlands. Die Burg aus dem 12. Jahrhundert wurde nie gewaltsam erobert. Daher ist hier fast noch alles im Original erhalten. Auf einer Führung erfährst du alles über die Geschichte der Burg, steigst auf den Turm für einen grandiosen Ausblick und erkundest die Schatzkammer sowie den Rittersaal. Schon der Zugang über die lange, steinerne Brücke macht die Burg zu einem grandiosen Fotomotiv.

Nach dem Abstecher zur Burg Eltz geht’s wieder ins Moseltal. Du folgst entweder der B 416 am Westufer oder der B 49 am Ostufer (beide mit anderen Perspektiven und beide schön) bis nach Cochem (30 km; 30 Minuten) mit der imposanten Reichsburg Cochem, die hier über die Mosel wacht. Wenn du magst, kannst du die Burg im Rahmen einer öffentlichen Burgführung erkunden. Du kannst aber auch einfach nur zur Burg spazieren und eine kurze Rast in der Burgschanke mit einem tollen Blick über Cochem und die Mosel einlegen.

Von Cochem folgst du dem Moseltal nach Süden – bloß nicht auf die Autobahn abfahren! Dich erwartet eine der schönsten Fahrstrecken des gesamten Roadtrips. Auf der Strecke liegen unter anderem Burg Metternich, die Moselschleife Bremm, Traben-Trarbach, Bernkastel-Kues, Burg Landshut und schließlich Trier (140 km; 2:30 Stunden). Für einen ausgiebigen Stadtbummel ist sicherlich zu wenig Zeit, aber die wichtigsten Highlights der Römerstadt solltest du dir nicht entgehen lassen.

Sehenswürdigkeit Nummer 1 und das Wahrzeichen der Stadt ist die Porta Nigra, erbaut im Jahr 170 nach Christus. Das römische Stadttor ist seit 1986 Teil des UNESCO-Welterbes und das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands. Du kannst mehrere Etagen des riesigen Tors zu den Öffnungszeiten auf eigene Faust erkunden. Von der Porta Nigra ist es auch nicht mehr weit zum Hauptmarkt mit seinen schönen mittelalterlichen Häusern.

Von Trier führt dich die letzte Tagesetappe schließlich durch den schönen Ort Saarburg weiter zur Saarschleife (40 km; 45 Minuten). Vom großen Parkplatz Cloef-Atrium/Baumwipfelpfad erreichst du in wenigen Minuten Fußweg den Aussichtspunkt Cloef mit dem besten Blick auf dieses Naturwunder. Besonders schöne Bilder gelingen dir zum Sonnenuntergang oder am Morgen, wenn die Sonne im Osten aufgeht.

Lohnenswert ist auch der Baumwipfelpfad Saarschleife, der weit über den Aussichtspunkt Cloef hinausragt. Wenn der Baumwipfelpfad am Abend schon geschlossen ist, hast du noch eine Chance am nächsten Morgen.

Fahrstrecke Etappe 5: 240 km & 4:15 Stunden

Camping: LandGut Girtenmühle (Website; leider in einiger Entfernung)

Hotel: Buchnas Landhotel Saarschleife (Preise checken*)

Etappe 6: Saarschleife → Teufelstisch → Triberg → Konstanz

Am Morgen brichst du auf in Richtung Hinterweidenthal (130 km; 1:30 Stunden). Hier erwartet dich eines der spektakulärsten Naturwunder im Naturpark Pfälzerwald: der Teufelstisch. Vom Parkplatz brauchst du nur etwa 20 Minuten hinauf zu der imposanten Sandsteinformation, die man eher in den USA erwartet, aber sicher nicht in Deutschland. Der Teufelstisch ist ein 14 Meter hoher Pilzfelsen. Im Pfälzerwald gibt es übrigens mehr als 20 solcher Felsen. Der Teufelstisch ist aber der mit Abstand größte.

Auf einem Roadtrip durch Deutschland darf ein Abstecher in den Schwarzwald nicht fehlen. Von Hinterweidenthal nimmst du also Kurs auf das Örtchen Triberg (210 km; 3:30 Stunden). Statt immer der A5 zu folgen, fährst du in Baden-Baden von der Autobahn ab und nimmst die B500, die dich kurvenreich durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands führt. Die B500 ist auch als Schwarzwaldhochstraße bekannt und eine der bekanntesten Panoramastraßen des Landes.

Triberg verzaubert mit wunderschönen Fachwerkhäusern in der historischen Altstadt. Neben dem Schwarzwaldmuseum ist Triberg bekannt für die vielen Geschäfte, in denen die typischen Schwarzwälder Kuckucksuhren verkauft werden. Besonders beeindruckend ist das Haus der 1000 Uhren. Ein weiteres Highlight sind die Triberger Wasserfälle.

Mit 163 Metern Fallhöhe über sieben Stufen gehören die Triberger Wasserfälle zu den höchsten Wasserfällen in Deutschland. Ein gut ausgebauter Wanderweg führt an den Wasserfällen entlang. Auf dem Weg nach oben (und nach unten) hast du immer wieder tolle Blicke auf dieses Naturspektakel. Du kannst die Triberger Wasserfälle nicht nur in den Sommermonaten, sondern das ganze Jahr über besichtigen. Im Winter erwartet dich eine Winterwunderwelt aus Schnee und Eis.

Nach diesem Abstecher in den Schwarzwald wird’s mediterran. Von Triberg fährst nach Südosten. Das letzte Ziel der heutigen Etappe ist Konstanz am Bodensee (105 km; 1:30 Stunden). Du kannst den Abend an der Hafenpromenade mit Blick auf die Imperia – eine sich drehende Statue einer üppigen Kurtisane mit tiefem Dekolleté und das Wahrzeichen der Stadt – ausklingen lassen.

Fahrstrecke Etappe 6: 440 km & 6 Stunden

Camping: Campingplatz Bruderhofer (Website)

Hotel: Romantik Hotel Barbarossa (Preise checken*)

Etappe 7: Konstanz → Lindau → Füssen → München

Der letzte Tag deines Roadtrips schließt die Runde. Auf der langen Etappe erwarten dich noch viele Highlights. Wer mag, erkundet den Bodensee zunächst mit einem der vielen Ausflugsboote, die in Konstanz ablegen.

Von Konstanz führt die Route auf der B31 am Nordufer des Bodensees entlang. In der Ferne siehst du die Alpen. Du kommst durch so schöne Orte wie Meersburg und Friedrichshafen. In Friedrichshafen lohnt sich ein Besuch des Zeppelin Museums. Ein schöner Stopp auf der Strecke ist auch Lindau (100 km; 1:45 Stunden; mit der Fähre kürzer), schon wieder im bayerischen Teil des Bodensees gelegen. Neben der Altstadt ist besonders der Lindauer Hafen sehenswert. Auf der einen Seite der Hafeneinfahrt steht der Bayerische Löwe, auf der anderen Seite der Neue Leuchtturm – ein spektakuläres Fotomotiv mit den Bergen im Hintergrund.

Von Lindau folgst du zunächst der B12 oder der B32, die dich ins wunderschöne Allgäu führt. Das nächste Ziel ist Füssen (100 km; 1:30 Stunden) mit den bekannten Königsschlössern Hohenschwangau und Neuschwanstein. Willst du eines der Schlösser von Innen besichtigen, solltest du das Ticket lange im Voraus kaufen. Reicht dir der Blick von außen, wanderst du vom Parkplatz zur 1845 erbauten Marienbrücke, von der aus du einen spektakulären Blick auf Schloss Neuschwanstein hast. Wenn du hinter der Marienbrücke noch etwa 20 Minuten durch den Wald aufsteigst, hast du mehr Ruhe und einen noch schöneren Blick auf Schloss Neuschwanstein, den Alpsee und die Alpen.

Von Füssen führt dich die letzte Etappe des Tages zurück nach München (130 km; 1:45 Stunden). Wenn du jetzt noch Lust auf einen Schlenker durch imposante Kulisse willst, folgst du nicht der Google-Wegbeschreibung, sondern fährst zunächst zum Plansee in Tirol und weiter durchs Ammergebirge nach Oberau, wo du bald auf die A95 nach München stößt. Diese Variante ist landschaftlich viel schöner, die Fahrzeit verlängert sich aber auf 2:30 Stunden (ohne Stopps, die du garantiert einlegen wirst).

Fahrstrecke Etappe 7: 280 km & 4:15 Stunden

Fazit: 7 Tage Roadtrip durch Deutschland

Unglaublich, was man in einer Woche in Deutschland auf einem Roadtrip alles sehen kann, oder? München, Dresden, die Sächsische Schweiz, den Spreewald, Potsdam, den Harz, die Externsteine, Koblenz, das Moseltal, den Pfälzerwald, den Schwarzwald, den Bodensee und die Allgäuer Alpen. Auf der hier vorgestellten Route kommen etwa 2.430 Kilometer zusammen. Im Schnitt machst du am Tag rund 350 Kilometer. Die tägliche Fahrzeit beträgt meist vier bis fünf Stunden.

Natürlich hat Deutschland noch viel mehr zu bieten. Aber in sieben Tagen kann man einfach nicht alles sehen. Den Norden des Landes habe ich auf der hier vorgestellten Route ganz weggelassen. Das wäre für die kurze Zeit einfach zu viel. Aber wenn du noch zwei oder drei Tage dranhängst, kannst du auch viele Highlights in Norddeutschland erkunden. Inspirationen dafür findest du in unserem Artikel zu den Top-100-Sehenswürdigkeiten in Deutschland.

Deutschland-Reiseführer für einen Roadtrip

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Biggi Bauer ist Reisejournalistin, Buchautorin (u. a. Dumont), Video-Creatorin, Social-Media-Expertin und Mitgründerin des Foto- und Reiseblogs Phototravellers.de.

Nach Stationen beim Radio, Fernsehen und in großen Verlagshäusern teilt sie ihr Wissen hier auf dem Blog in über 300 Artikeln zu den Themen Reisen, Wandern und Outdoor.

Hier findest du alle Artikel von Biggi Bauer.
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