Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Marrakesch
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Marrakesch Sehenswürdigkeiten: 11 schöne Orte, die du sehen musst

Du wolltest schon immer mal in die Welt aus Tausendundeiner Nacht eintauchen und auf einem Basar um eine Wunderlampe feilschen wie Aladdin? Dann bist du in Marrakesch genau richtig. Denn diese Stadt inspirierte das bunte Treiben auf dem Markt in der fiktiven Stadt Agrabah, dem Zuhause Aladdins.

Aber das ist nur eine von vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, die die Stadt im Norden Marokkos zu bieten hat. Hier möchte ich dir deshalb meine absoluten Must-Sees in Marrakesch vorstellen. Dazu habe ich noch ein paar tolle Insider-Tipps und wichtige Hinweise für deine Reise nach Nordafrika.

Aktualisiert am 22.03.2022

Die Top-Sehenswürdigkeiten in Marrakesch im Überblick

Hier siehst du eine Listen mit den Top-11-Sehenswürdigkeiten in Marrakesch. Wir waren insgesamt vier Tage dort, was genau richtig war, um die meisten Attraktionen zu besuchen. Wenn du wirklich alles sehen willst und dazu vielleicht noch einen Tagesausflug eingeplant hast, solltest du lieber eine ganze Woche in Marrakesch verbringen.

  1. Medina
  2. Souks
  3. Djemaa el Fna
  4. Moscheen
  5. Paläste
  6. Bab Agnaou
  7. Saadier-Gräber
  8. Medersa Ben Youssef
  9. Jardin Majorelle
  10. Jardin Secret
  11. Menara-Garten

1. Medina

Das Wort Medina bedeutet im Arabischen einfach nur „Stadt“ und hat sich in nordafrikanischen Städten als Bezeichnung für die Altstadt etabliert. Seit 1985 gehört die Medina von Marrakesch sogar zum UNESCO-Welterbe.

Die roten Lehmhäuser, die typisch für die Altstadt sind, geben Marrakesch zudem den Beinamen „Rote Stadt“. Viele der Riads und Sehenswürdigkeiten befinden sich hier, und es ist ein absolut spannendes und empfehlenswertes Erlebnis, die labyrinthartigen Gassen der Medina zu erkunden.

Ein weiterer interessanter Stadtteil in marokkanischen Städten ist die Mellah. Das ist eine Art jüdisches „Ghetto“, das stets in der Nähe der Medina liegt. Die Mellah von Marrakesch gilt als eine der ersten und wurde bereits in der Mitte des 16. Jahrhunderts erwähnt.

rote Lehmhäuser der Stadt
Die roten Lehmhäuser und engen, verwinkelten Gassen sind typisch für die Medina
Ein Esel in der Straße von Marrakesch
Ein Esel in der Straße von Marrakesch
Abendsonne in den Straßen Marrakeschs
Die Abendsonne taucht die Stadt in ein romantisches Licht

2. Souks

Basar Souks in Marrakesch
In den Souks herrscht stets ein buntes Treiben, das sogar den Basar im Disneyfilm Aladdin inspiriert hat

Eine der Sehenswürdigkeiten, die sich in der Medina befinden, sind die sogenannten Souks oder Suqs. Dabei handelt es sich um das Markt- und Handwerksviertel einer Stadt, das im persisch-indischen und türkischen Sprachraum als Basar bekannt ist.

Mittlerweile sind die Souks komplett auf Touristen ausgelegt, die dort Gewürze, Lederwaren, Laternen, Teppiche und andere Souvenirs kaufen können. Das Handeln und Feilschen ist dabei von zentraler Bedeutung, aber lass dich nicht übers Ohr hauen! Außerdem wirst du von allen Seiten angesprochen werden, das sollte dich aber nicht aus der Ruhe bringen.

In seinem Buch „Die Stimmen von Marrakesch“ beschreibt Elias Canetti die Souks folgendermaßen: „Neben den Läden, wo nur verkauft wird, gibt es viele, vor denen man zusehen kann, wie die Gegenstände erzeugt werden“. Das ist ein sehr treffendes Zitat, das die Situation in bestimmten Souks schildert.

Die berühmtesten sind wohl die Gerbereien und Färbereien, die zwar sehr eindrucksvoll aber auch für ihren strengen Geruch bekannt sind. Vorsicht: Wenn dir eine „kostenlose“ Tour angeboten wird, ist diese oft nicht wirklich gratis.

Wunderlampen Geschäft in Marrakesch
Auch die ein oder andere Wunderlampe kannst du hier entdecken – eine Miniversion eignet sich übrigens hervorragend als Mitbringsel
Die F#rber Souks in Marrakesch
Die Färber-Souks sind ein ganz besonderer Ort

3. Djemaa el Fna

Auch das nächste Ziel liegt inmitten der Medina unweit der Souks und ist der wohl bekannteste Platz in Marrakesch. Der zentrale Marktplatz Djemaa el Fna ist bereits tagsüber ein beliebter Ort für Händler, Gaukler und Schlangenbeschwörer, doch erst am Abend erwacht er so richtig zum Leben.

Der Marktplatz Djemaa el Fna
Am Abend wimmelt es auf dem Marktplatz Djemaa el Fna nur so von Menschen

Hier muss man allerdings ebenfalls Acht geben vor Betrügern und Taschendieben. Auch der Name des Platzes hat eine eher dunkle Geschichte: Er bedeutet in etwa Versammlung der Toten, was daher kommt, dass er früher als Hinrichtungsstätte diente und aufgespießte Köpfe hier zu Schau gestellt wurden.

Allerdings wurde der Djemaa el Fna als erster Platz in die 2001 gegründete UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen. Von der Terrasse eines der unzähligen Cafés am Rande des Platzes soll man übrigens einen tollen Blick über das ganze Geschehen haben.

Schlange in Marrakesch
Achtung beim Fotografieren: nachdem ich dieses Foto im Vorbeigehen gemacht hatte, liefen sofort mehrere Männer auf mich zu und wollten Geld

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4. Moscheen

Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Koutoubia-Moschee, die weithin sichtbar ist. Das liegt daran, dass kein Gebäude gebaut werden darf, das höher ist als die 77 Meter des Minaretts. Die Moschee liegt nur 200 Meter entfernt vom Djemaa el Fna, also ebenfalls in der Medina.

Sie wurde im Jahr 1158 eingeweiht. Ihren Namen, der übersetzt „Moschee des Buchhandels“ bedeutet, erhielt sie durch ihre Nähe zum Buchhändler-Souk. Leider dürfen nur Muslime das Gotteshaus betreten.

Adresse: Medina Jamaa El Fenna, 40000

Eintritt: frei

Die Koutoubia-Moschee
Die Koutoubia-Moschee im Licht der untergehenden Sonne – im Vordergrund sind die Ruinen einer älteren Moschee zu sehen

Etwa einen Kilometer entfernt liegt die Kasbah-Moschee, die nur ein wenig kleiner und genauso alt ist wie die Koutoubia-Moschee. Sie heißt eigentlich Moschee al-Mansur und erhält ihren Beinamen dadurch, dass sie im Kasbah-Viertel liegt.

Dort residierten früher Hofbeamte und höhere Militärs. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Moscheen in Marrakesch, die allerdings auch nicht für Touristen geöffnet sind.

Adresse: 23 Rue de La Kasbah

Eintritt: frei

Die Moschee al-Mansur
Auch die Moschee al-Mansur im Kasbah-Viertel ist äußerst beeindruckend

5. Paläste

Auf einer Fläche von 8000 m² erstreckt sich am südlichen Rand der Medina der Bahia-Palast (→ Website). Er wurde im späten 19. Jahrhundert vom Großwesir in Auftrag gegeben und später durch eine eigene Moschee, ein Hammam – so heißen die typisch arabischen Bäder – und einen riesigen Garten erweitert.

Bahia bedeutet „die Leuchtende“ oder „die Glanzvolle“, was den prächtigen Bau durchaus treffend beschreibt. Am Eingang stehen übrigens oft Einheimische, die eine Führung für einen kleinen Preis anbieten – dabei kann man wirklich interessante Informationen erfahren!

Der Bahia Palast in Marrakesch
Ein wunderschön gefliester Innenhof des Bahia-Palastes
Der Bahia Palast in Marrakesch
Auch das Innere des Bahia-Palastes beeindruckt

Einen halben Kilometer weiter, gerade außerhalb der Medina, befindet sich der el-Badi-Palast (→ Website). Er wurde bereits im 16. Jahrhundert erbaut und bedeutet übersetzt in etwa „der Unvergleichliche“.

Als die Herrschaft der Saadier jedoch von den Alawiden beendet wurde, verwendeten diese sämtliche Materialien der el-Badi-Palastes für den Bau eines neuen Palastes in Meknès. Heute stehen daher nur noch die alten Lehmmauern, die die Pracht von früher erahnen lassen.

Leider nicht besichtigt werden kann hingegen der königliche Palast. Er ist einer von mehreren Palästen des marokkanischen Königs Mohammed VI. und befindet sich in der Nähe des el-Badi-Palastes.

6. Bab Agnaou

Auch die nächsten beiden Sehenswürdigkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zum el-Badi-Palast. Bab Agnaou ist das wohl wichtigste und älteste erhaltene Stadttor Marrakeschs und ein bedeutsames Beispiel der maurischen Architektur. Es wurde im 12. Jahrhundert erbaut und dient als Verbindung zwischen Medina und Kasbah.

Zum Namen gibt es verschiedene Theorien. „Bab“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet Tor. Man geht davon aus, dass „Agnaou“ aus einer Berbersprache stammt und Menschen bezeichnet, die diese Sprache nicht sprechen.

Meist ist damit die schwarze Bevölkerung von Subsahara-Afrika gemeint, weshalb das Tor auch „schwarzes Tor“ oder „Tor der Schwarzen“ genannt wird.

Das Stadttor Bab Aganou
Das dekorative Stadttor Bab Aganou war Teil der alten Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert

7. Saadier-Gräber

Die bekannten Saadier-Gräber liegen ebenfalls in der Nähe, direkt angrenzend an die Moschee al-Mansur im Kasbah-Viertel außerhalb der Medina. Sie dienten der Saadier-Dynastie, die von 1549 bis 1664 über das heutige Marokko herrschte, als wichtigste Grabstätte. Wie die Medina gehören die Saadier-Gräber heute zum UNESCO-Welterbe.

Die Saadier Gräber in Marrakesch
Die Saadier-Gräber sind eine der beliebtesten Touristenattraktionen in Marrakesch

Die Anlage besteht aus einem Innenhof und zwei Mausoleen, in denen sich die Gräber von verschiedenen Sultanen und deren Angehörigen und Gefolge befinden. Besonders interessant sind hier die Anordnung und Ausrichtung der Gräber: Je näher eine Person dem Sultan stand, desto näher bei ihm liegen sie begraben.

Zudem zeigen die meisten Gräber Richtung Mekka, allerdings sind auch treue nicht-muslimische Diener der Sultane dort beerdigt – deren Gräber zeigen nicht nach Osten. Übrigens war die Grabstätte lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 1917 durch Luftaufnahmen zufällig wiederentdeckt!

Saadier Gräber in Marrakesch
Blick ins kleine Mausoleum

8. Medersa Ben Youssef

Die Medersa Ben Youssef ist eine ehemalige Koranschule inmitten der Medina. Die Schule wurde bereits um das Jahr 1340 gegründet und auch bis 1960 als solche genutzt.

Seitdem ist die Medersa Ben Youssef als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Achtung: bis mindestens 2020 ist die Koranschule wegen Renovierungsarbeiten geschlossen!

Die Medersa Ben Youssef
Die Medersa Ben Youssef ist einer der wenigen religiösen Bauten, die von Nichtmuslimen besichtigt werden dürfen
Koranschule Medersa Ben Youssef
Die extrem filigranen Holzdetails setzen sich im Inneren der ehemaligen Koranschule fort

9. Jardin Majorelle

In Marrakesch gibt es zwar keinen Strand, aber viele grüne Oasen. Eine davon ist der Jardin Majorelle (Website). Da er außerhalb der Medina im Nordwesten der Stadt liegt, haben wir es leider nicht mehr zu dieser Top-Sehenswürdigkeit geschafft. Der botanische Garten ist ganze 4000 m² groß und nach dem französischen Maler Jacques Majorelle benannt, der ihn erschaffen hat.

1980 wurde der Garten vom französischen Modedesigner Yves Saint Laurent gekauft, der dort Inspiration für seine Kollektionen fand. Das charakteristische blaue Haus, in dem Jaques Majorelle sein Atelier hatte, ist heute ein überaus beliebtes Fotoobjekt. Auch der Garten im Allgemeinen soll übrigens immer äußert überfüllt sein.

Weitere spannende Museen in Marrakesch sind das direkt neben dem Jardin Majorelle befindliche Yves-Saint-Laurent-Museum, das Maison de la Photographie, das Dar-Si-Said-Museum mit kunsthandwerklichen Erzeugnissen der Berberkultur und das Musée de Marrakech neben der Medersa Ben Youssef.

10. Jardin Secret

Der Jardin Secret (Website) ist eine relativ neue Attraktion, die erst 2008 renoviert und eröffnet wurde. Die Ursprünge des wunderschön angelegten Gartens gehen allerdings ebenfalls auf die Saadier-Dynastie zurück. Das gesamte Areal ist unterteilt in zwei Gärten: den exotischen mit Pflanzen aus aller Welt und den islamischen mit tollen Springbrunnen.

Wasser spielt im Jardin Secret sowieso eine große Rolle – geometrische Wasserläufe ziehen sich durch den gesamten Garten und überall gibt es Brunnen und Wasserbecken zu entdecken. Der Jardin Secret ist zudem umrundet von prächtigen Gebäuden mit herausragender Architektur, zu denen auch ein Turm zählt, den man besteigen kann. Von dort bietet sich ein grandioser Blick über die Stadt.

11. Menara-Garten

Der Menara Garten mit Wasserbecken
Das zentrale Wasserbecken mit Pavillon im Menara-Garten mit Blick auf das Atlas-Gebirge

Etwa drei Kilometer außerhalb der Innenstadt befindet sich der Menara-Garten. Wir haben die Strecke zu Fuß zurückgelegt – als wir das den Einheimischen im Riad erzählten, schauten die uns allerdings etwas seltsam an. Wir fanden, der Weg war sehr gut machbar.

Der Jardin de la Ménara ist ein etwa 100 Hektar großer, öffentlicher Stadtpark mit einem großen Wasserbecken, Pavillon und Olivenplantagen. Gerade am Wochenende ist er ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen, was den Besuch zu einem sehr authentischen Erlebnis macht.

Nach dem Vorbild des Menara-Gartens wurden zahlreiche Agdal-Gärten in Marokko angelegt. Das sind Gärten, die wie der Jardin de la Ménara um ein zentrales Wasserbecken herum angelegt sind. Das Wort „Agdal“ stammt übrigens aus der Sprache der Berber und bezeichnet eine ummauerte Aue.

Die Agdal-Gärten von Marrakesch sind fast 900 Jahre alt und befinden sich direkt neben dem königlichen Palast. Seit 1985 gehören der Menara-Garten und die Agdal-Gärten gemeinsam mit der Medina zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Tolle Aktivitäten und Ausflüge in und um Marrakesch

Nach der Stadtbesichtigung solltest du auch die Umgebung Marrakeschs besuchen. Diese Aktivitäten und Ausflüge werden dir sehr viel Spaß machen und dich noch ein wenig mehr in die besondere Welt eintauchen lassen.

Kamelreiten in Marrakesch
Wir waren Kamelreiten in der Palmeraie – dabei haben wir allerdings viel über die Haltung und Behandlung der Tiere mitbekommen und würden beim nächsten Mal lieber eine Quad-Tour machen

Essen & Trinken in Marrakesch

Marokko zeichnet sich durch eine riesige kulinarische Vielfalt aus. Eines der bekanntesten Gerichte, das du unbedingt probieren solltest, ist die Tajine. Dieses Wort bezeichnet sowohl den traditionellen Eintopf, als auch den spitz zulaufenden Tontopf, in dem er zubereitet wird. Dazu gibt es oft Couscous. Sowohl die vegetarischen Optionen mit Gemüse, als auch die Varianten mit Fleisch – ganz hervorragend ist zum Beispiel die Lemon Chicken Tagine – sind äußerst lecker.

Zitronenhühnchen in Marrakesch
Sowohl der Couscous als auch das Zitronenhähnchen wurden in unserem Riad in der traditionellen Tajine zubereitet

Außerdem haben wir auf dem Weg zum Menara-Garten bei einem Straßenverkäufer für gerade mal einen Euro sogenannte Merguez gegessen, von denen wir total begeistert waren. Das sind gewürzte Bratwürste, die mit Zwiebeln in einem Fladenbrot serviert werden.

Merguez im Brot ist eine Spezialität
Die Merguez im Brot haben es uns angetan

Eine weitere Besonderheit, die du bedenken solltest, ist der Alkoholkonsum. Da die meisten Muslime keinen Alkohol trinken, spielt er auch in Marokko und Marrakesch kaum eine Rolle. Natürlich gibt es besonders für Touristen das ein oder andere Angebot, aber wir finden, dass man ruhig mal eine Woche ohne Alkohol Urlaub machen kann.

Vor allem gibt es hervorragende Alternativen, wie den alkoholfreien Berber-Mojito oder den traumhaft leckeren Minztee, den man wirklich überall serviert bekommt.

Marokkanischer Minztee
Der marokkanische Minztee blickt auf eine lange Tradition zurück und wird überall serviert

Eine unserer absoluten Lieblingsentdeckungen war das Henna Art Café. Dort gibt es leckeres Essen auf einer tollen Dachterrasse, wo man sich bereits ein Motiv für ein Henna-Tattoo aussuchen kann. Im Anschluss geht man nach unten, wo die Tattoos mit geübter Präzision aufgemalt werden. Außerdem liegt das Café super zentral beim Djemaa el Fna.

Adresse: 35 Derb Sqaya Riad Zitoun El Kdim

Öffnungszeiten: jeden Tag von 11 bis 20:30 Uhr

Mojito in Marrakesch
Der Berber-Mojito im Henna Art Café enthält zwar keinen Alkohol, ist aber trotzdem super lecker
Hennamotive in Marrakesch
Im Anschluss kannst du dir ein Henna Tattoo machen lassen
Henna Tattoos in Marrakesch
So sehen kunstvolle Henna Tattoos aus

Auch vom Café kif kif (Website) waren wir begeistert. Das Essen und die Smoothies waren toll, ebenso wie die Aussicht auf die Koutoubia-Moschee von der Dachterrasse aus. Um sich vor der Sonne zu schützen gibt es auf solchen Terrassen übrigens fast immer Hüte, die mit dem Namen des Cafés bestickt sind.

Adresse: 28 Rue Koutoubia

Öffnungszeiten: jeden Tag von 10 bis 0:30 Uhr

Aussicht vom Café kif kif
Die Aussicht vom Café kif kif ist wirklich genial

Etwas schicker ist das Nomad (Website), das sich hervorragend zum Abendessen eignet. Auch hier gibt es eine wundervolle Dachterrasse mit Blick über Marrakesch. Am besten einen Tisch reservieren (lassen) – wir haben einfach unseren Vermieter gefragt, der freundlicherweise für uns angerufen hat. Man kann allerdings auch online reservieren!

Adresse: 1 Derb Aarjane

Öffnungszeiten: jeden Tag von 12 bis 23 Uhr

Das bekannte Trendrestaurant Nomad
Auf der Dachterrasse des Trendrestaurants Nomad kann man meist sogar nachts noch draußen sitzen

Und zum Schluss noch einer unserer Favoriten: das Café des Épices (Website). Auch hier überzeugt die große Auswahl von Frühstück bis Abendessen und die grandiose Terrasse mit einer super Sicht bis zum Atlasgebirge. Café des Épices bedeutet Café der Gewürze, was darauf zurückzuführen ist, dass es inmitten der Souks beim Gewürzmarkt liegt.

Adresse: 75 Derb Rahba Lakdima

Öffnungszeiten: jeden Tag von 9 bis 23 Uhr

Blick vom Café des Épices
Der beeindruckende Blick vom Café des Épices

Marokko Kulturtipps

Dass in Marokko kaum Alkohol getrunken wird, wissen wir ja bereits. Du solltest aber noch ein paar andere Sachen in diesem Land beachten:

Anreise mit dem Flugzeug

Wenn du in Marrakesch Urlaub machen willst, wirst du dort vermutlich mit dem Flugzeug ankommen. Der internationale Flughafen Marrakesch-Menara liegt nicht allzu weit entfernt vom Stadtzentrum. Ein direkter Flug ist von Stuttgart, Düsseldorf und Berlin möglich.

Das Flughafengebäude ist zwar nicht besonders groß, aber äußerst eindrucksvoll gestaltet. Die Buslinie 19 fährt alle 30 Minuten ins Zentrum, eine Fahrt kostet umgerechnet nicht einmal 3 Euro.

Du kannst aber auch mit dem Taxi in die Stadt fahren. Die Taxis kosten ein wenig mehr als der Bus. Aber es ist erschwinglich. 15 Minuten brauchst du mit dem Auto bis zum zentralen Platz Djemaa el Fna. Die sogenannten Petit Taxis mit einer beigen Farbe, befördern nur drei Personen. Die Grand Taxis nehmen auch Gruppen mit. Ab 21 Uhr im Sommer und 20:30 Uhr im Winter gilt ein Preisaufschlag von 50 Prozent.

Der Flughafen in Marrakesch
Das Hauptgebäude des Flughafens Marrakesch-Menara ist ein beeindruckender Mix aus moderner und traditioneller marokkanischer Architektur

Wo in Marrakesch übernachten – die besten Tipps

In Marrakesch haben wir eine ganz besondere Art der Unterkunft kennengelernt, die typisch für die Stadt ist – das Riad. Der Name kommt von riyāḍ, dem arabischen Wort für Garten. Es handelt sich dabei um ein Haus mit einem offenen Innenhof bzw. inneren Garten, dessen Bauweise von römischen Atriumhäusern übernommen wurde.

Im Atrium eines Riads
Im Atrium des Riad Dar Tayib bekamen wir unser super leckeres marokkanisches Frühstück und Abendessen serviert. Ein bepflanzter, nach oben offener Innenhof ist ein typisches Merkmal dieses Gebäudetyps

Wir sind im wundervollen Riad Dar Tayib (hier Preise checken*) untergekommen und waren begeistert von den liebevoll eingerichteten Zimmern, den Orangenbäumen im schönen Innenhof und der grandiosen Dachterrasse. Die gleichen Besitzer kümmern sich auch um das Riad Birdy, das sogar einen kleinen Pool besitzt.

Dachterrasse in Marrakesch
Auch eine Dachterrasse ist Teil der meisten Riads

Das Riad Be Marrakech (hier Preise checken*) ist ein wunderschönes 4-Sterne-Haus mit einer definitiv Instagram-würdigen Einrichtung. Das Riad Palais Sebban (hier Preise checken*) mit 5 Sternen macht seinem Namen alle Ehre und wirkt wie ein echter Palast.

Alle diese Riads und noch viele mehr liegen in der Medina, der Altstadt Marrakeschs. Du kannst das Zentrum also immer in 5 bis 25 Minuten zu Fuß erreichen.

Wenn du trotzdem lieber in einem klassischen Hotel übernachten möchtest, solltest du dir das zentrale Luxushotel Les Jardins De La Koutoubia (hier Preise checken*) oder das 2Ciels Boutique Hôtel (hier Preise checken*) ansehen.

Blick auf das Atlasgebirge in Marrakesch
Blick über die Stadt und aufs Atlasgebirge von der Dachterrasse des Riad Dar Tayib bei Sonnenaufgang

Allgemeine Tipps und Hinweise

Zahlen und Fakten über Marrakesch

Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Tipps und tollen Sehenswürdigkeiten richtig Lust auf Marrakesch machen konnte. Diese Reise war wirklich außergewöhnlich. Warst du auch schon mal in Marrakesch?

Spannende Marokko-Artikel auf anderen Reiseblogs

Noch mehr spannende Artikel über Marrakesch und Marokko findest du auf folgenden Reiseblogs:

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2 Kommentare

  • - Mandy

    Hey Pauline,
    vielen Dank für Deinen wundervollen Beitrag über die beeindruckende Stadt Marrakesch. Dein Bericht macht Lust auf einen Besuch. Für den Herbst 2019 kommt Marrakesch bei unserer Reiseplanung dadurch in die engere Wahl.
    Mich interessiert noch: Wie konntest Du Männer nach dem Schlangen-Foto abschütteln? Diskutieren? Bezahlen? Oder einfach weiterlaufen?
    Liebe Grüße
    Mandy

    • - Pauline

      Hi Mandy,

      vielen Dank! Und gute Frage mit dem Schlangen-Foto – ich bin damals einfach schnell weitergegangen, weil ich mit der Situation ein bisschen überfordert war. Im Notfall würde ich aber lieber ein paar Dirham geben, wenn sie sich wirklich nicht abschütteln lassen.
      Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß, falls es im Herbst dann nach Marrakesch geht!

      Liebe Grüße
      Pauline

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