Die Top-Sehenswürdigkeiten auf Mallorca
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Mallorca Sehenswürdigkeiten: 10 schöne Orte, die du sehen musst [mit Karte]

Mallorca (ausgesprochen "Majorka") hat so viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten, die du vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hattest.

Egal ob Strandurlaub, Wandern, oder Sightseeing in Palma - wir zeigen dir die Top-Sehenswürdigkeiten und Highlights auf Mallorca, die du unbedingt gesehen haben musst.

Neben den absoluten Must-Sees der Insel geben wir dir auch noch den ein oder anderen Geheimtipp mit auf den Weg. Hier kommen unsere Reisetipps für Mallorca.

Aktualisiert am 10.05.2022
Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca
Mallorca verzaubert mit zahlreichen tollen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Die Besten stellen wir dir hier vor

Karte: Die Top-10-Sehenswürdigkeiten auf Mallorca im Überblick

Auf unserer Übersichtskarte findest du die Top-10-Highlights auf Mallorca im Überblick:

Wenn du mehr willst, schau dir einmal unser E-Book „Reisen mit Biggi und Flo: Mallorca“ an, in dem wir dir unsere persönlichen Top-60-Highlights auf der Mittelmeerinsel verraten.

1. Das Cap de Formentor

Das Cap de Formentor ist eine der bekanntesten und schönsten Sehenswürdigkeiten der Mittelmeerinsel. Ein Ort, den du unbedingt gesehen haben musst. Dieses spektakuläre Kliff ist einfach nur beeindruckend. Sowohl zum Sonnenauf- als auch zum Sonnenuntergang ist das Cap de Formentor ein absolutes Must-See. Am Morgen zum Sonnenaufgang wirst du die Aussichtsplätze fast für dich alleine haben.

Leuchtturm Cap Formentor
Der Blick auf den Leuchtturm Far de Formentor – eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Insel – am Morgen

Ab Mittag wird das Cap de Formentor zum Mekka für den Massentourismus. Auch am Abend will natürlich jeder Besucher sein perfektes Sonnenuntergangsbild machen. Zu Recht: denn diese Erinnerung wirst du nicht mehr vergessen. Und: zum Cap de Formentor sind bereits einige spannende Promis gekommen wie Grace Kelly, Audrey Hepburn, Lady Di oder John Wayne. Also warum nicht entsprechend für das Ausblicks-Foto posieren?

Einen perfekten Rundumblick bietet die Straße, die sich in engen Serpentinen den Berg hoch zieht.

Mein Tipp: Wenn dir von Serpentinenfahrten übel wird, nimm vor der Fahrt eine Reisetablette (die leider müde macht) oder ein Akupressur-Armband gegen Übelkeit und Schwindel – ich schwöre darauf (hier bestellen*). Ansonsten ist der Ausblick von der Straße ein unvergessliches Erlebnis, da man ein tolles Panorama genießen kann. Also unbedingt machen!

Wie schon erwähnt, kannst du morgens alle Aussichtsplattformen ohne Menschenandrang genießen. Am Mirador de Mas Pas kannst du am Kliff nach unten in schwindelnde Tiefen schauen und hast einen grandiosen Blick auf die Küste.

Am Ende der Straße weit oben steht der berühmte Leuchtturm Far de Formentor. Von hier hat man natürlich einen wirklich tollen Blick über die Insel. Seit 1860 thront der Turm dort oben und leitet die Schiffe auf dem Meer.

Zwischen Mitte Juni und Mitte September ist die Zufahrt für Pkw zum Cap de Formentor täglich von 10 bis 19 Uhr gesperrt. Wenn du in dieser Zeit zum nördlichsten Punkt der Halbinsel willst, musst du auf den Shuttle-Bus umsteigen. Kostenlos parken kannst du in Port de Pollença oder auf einem auf halber Strecke zum Kap gelegenen Waldparkplatz. Hier hält auch der Shuttle-Bus.

Geheimtipp: Wenn du noch ein wenig klettern möchtest, mach einen Abstecher zum alten Wachturm Talaia d’Albercutx. Hier kannst du die Eisenstiege an der Mauer hinaufkraxeln und vom Wachturm auf die Halbinsel und die Bucht von Pollença und Alcudia blicken. Aber Achtung: Die Straße hinauf zum Wachturm ist eng und am Ende der Straße gibt es nur wenig Platz zum Parken und Wenden.

Leiter Talaia d'Albercutx
Diese Leiter führt ins Innere des alten Wachturms Talaia d’Albercutx. Von dort kommst du auch aufs Dach
Talaia d'Albercutx
Vom Wachturm Talaia d’Albercutx hast du einen einmaligen Blick über Formentor und Mallorca

2. Die Fahrt mit der Nostalgie-Bahn nach Sóller und Port de Sóller

Auf Mallorca fährt sogar eine Eisenbahn. Wusstest du nicht? Und noch dazu ist es eine richtige Nostalgiebahn, die sich von Palma nach Sóller auf den Schienen vorankämpft. Eine Fahrt mit dem Roten Blitz („Rayo rojo“ – so heißt die Eisenbahn im Volksmund) darfst du nicht verpassen. Seit 1912 gibt es die Bahn und seit 1929 fährt sie elektrisch mit Siemens-Waggons – bis heute. Die Fahrt durch die mediterrane Natur Mallorcas ist wirklich eine Attraktion.

Roter Blitz auf Mallorca
Mit dem Roten Blitz geht es auf rumpeligen Gleisen in rund einer Stunde von Palma nach Sóller. Die Fahrt mit der Nostalgiebahn ist ein echtes Highlight auf Mallorca

Nur der Vollständigkeit halber: Es gibt auch eine moderne Eisenbahnlinie, die Palma mit Sa Pobla und mit Manacor verbindet. Die Fahrt mit dieser Bahn gehört aber natürlich nicht zu den Top-Highlights auf Mallorca :-)

Da die Ein- und Ausfahrt in Palma auf dem gleichen Gleis erfolgt, wird der vorderste Wagen immer abgekoppelt, um dann erneut an die Spitze des Zuges zu fahren und ihn wieder anzuführen. Diesmal in die andere Richtung. Ebenso flexibel können die Bänke in jede Richtung verstellt werden, es muss also niemand rückwärts fahren.

Die Fahrkarte (Kombi-Ticket) für die Fahrt mit dem Zug nach Sóller und von dort mit der Straßenbahn – dem Orangenexpress – nach Port de Sóller (und wieder zurück) kostet 32 Euro pro Person (Stand: März 2021). Der Orangenexpress von 1913 ist eine altertümliche Straßenbahn. Sie fährt dich direkt nach Port de Sóller über den Plaça de sa Constitució, dem Hauptplatz von Sóller.

Die Straßenbahn in Sóller
Verrückt oder? Die Straßenbahn fährt in Sóller direkt über den Hauptplatz zwischen den Cafés hindurch
Die Kirche Eglésia de Sant Bartomeu in Sóller
Die Kirche Eglésia de Sant Bartomeu gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Sóller

Das Bergdörfchen Sóller ist eine weitere Top-Sehenswürdigkeit auf der schönen Mittelmeerinsel. Du solltest mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Es macht einfach Spaß, durch die engen Gassen zu schlendern. Nimm dir auf alle Fälle auch die Zeit, einen Kaffee auf dem Hauptplatz Plaça de sa Constitució zu trinken und dem Treiben zuzuschauen. Lohenswert ist auch ein Besuch des Museums Can Prunera. Das Museum ist in einer Jugendstilvilla untergebracht und verzaubert mit einer tollen Einrichtung.

Sóller erreichst du natürlich auch mit dem Auto, wenn dir die Bahnfahrt zu lange dauert.

Ein Innenraum des Museums Can Prunera
Das Museum Can Prunera lohnt einen Besuch und ist ein echter Geheimtipp auf Mallorca

Vorbei geht es an der der spektakulären Pfarrkirche, wir rumpeln an Schaufenstern und Cafés entlang. Wir lassen die Stadt hinter uns und rütteln weiter durch das Tal des Goldes. Und warum die Straßenbahn Orangenexpress heißt: Das geht zurück auf die Araber, die hier die Orangenplantagen bestellten.

Port de Sóller ist übrigens nicht so spannend, wie es der Name vermuten lässt. Dafür gibt es viele schöne Cafés und Restaurants direkt am Meer.

Der Hafen von Port de Sóller
Der Hafen von Port de Sóller. An der Strandpromenade gibt es viele Cafés und Restaurants

Mein Tipp: Nimm einen der späteren Züge. Wir haben eine Bahn am Nachmittag genommen und hatten den Waggon fast für uns alleine. Es besteht übrigens auch die Möglichkeit, von Port de Sóller mit dem Schiff weiter nach Sa Calobra zu fahren (und dann mit dem Schiff wieder zurück nach Port de Sóller). Die gesamte Fahrt wird dann aber sehr lang und kostspielig. Hier findest du einen ausführlichen Erfahrungsbericht zur Zugfahrt von Palma nach Sóller.

3. Die Kathedrale von Palma de Mallorca

Eine weitere Top-Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale von Palma de Mallorca, im Volksmund „La Seu“ genannt. „La Seu“ bedeutet übrigens „der Bischofssitz“.

Die Bischofskirche ist eine imposante Erscheinung – direkt am Meer gelegen und riesig. Je nachdem, von wo aus man die Kirche betrachtet, zeigt sie immer ein anderes Gesicht. Beeindruckend bleibt dieses beliebte Sightseeing-Ziel so oder so.

Kathedrale von Palma
Die Kathedrale von Palma ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

Die riesigen bunten Rosettenfenster tauchen das Innere der mächtigen Kirche in wunderschönes Licht. Die eine große Blume befindet sich über dem Altar, flankiert von zwei etwas kleineren. Die andere große Rosette befindet sich genau gegenüber. 1370 wurde das größte der Fenster gebaut und 1599 verglast. Der Durchmesser beträgt stolze 12,55 Meter. Vermutlich ist es die größte gotische Rosette der Welt.

Der Blick hinauf bei Lichteinfall ist gigantisch – das muss man gesehen haben. Über dem Altar ist ein Kronleuchter angebracht, der vom Künstler Gaudi gestaltet wurde. Er besteht aus Pappe, Papier und Brokatstoff. Darunter sind kleine Lampen befestigt. Er hängt direkt über dem Altarstisch und ist nicht zu übersehen. In den Seitenkapellen befinden sich sakrale Ausstellungsgegenstände wie altertümlichen Kerzenständer. Ebenfalls sehr sehenswert. Die Kathedrale ist den Eintrittspreis absolut wert.

Die Kathedrale in Palma
Auch von außen ist die Kathedrale La Seu überaus imposant

Mallorcas Hauptstadt Palma hat aber natürlich noch viel mehr zu bieten als die imposante Kathedrale, etwa den imposanten Königspalast La Almudaina. Du solltest mindestens einen vollen Tag einplanen, um Palma und die vielen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Zwei Tage sind besser. Es macht einfach riesig Spaß, durch die historische Innenstadt zu schlendern.

Wir verraten dir natürlich auch, was du in Palma de Mallorca noch sehen solltest:

  1. Castell de Bellver
  2. Poble Espanyol de Mallorca
  3. Plaça de Cort
  4. Mercat de l’Olivar
  5. Königspalast La Almudaina
  6. Forn d’es Teatre
  7. Can Rei – Gaudí-Haus
  8. Die Mühlen am Hafen
  9. Banys Arabs

Hoteltipp: Das 5-Sterne-Hotel Sant Francesc Hotel Singular (hier Preise checken*) residiert in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert und ist eine der Top-Adressen in der Inselhauptstadt. Das Highlight ist der große Pool auf dem Dach mit grandioser Aussicht. Hier gelingen garantiert Fotos, die jeden vor Neid erblassen lassen.

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4. Die Drachenhöhle „Coves del Drac“

Der Name Coves del Drac (kastilisch Cuevas del Drach) bedeutet übersetzt Drachenhöhlen. Die Coves del Drac in Porto Cristo (Google Maps) hat ein besonders beeindruckendes Highlight: den größten unterirdischen See Europas, den Lago Martel. Er  ist 177 Meter lang, 40 Meter breit und neun Meter tief. Zudem liegt er 39 Meter unter der Erde.

Tropfsteine in der Drachenhöhle
Die Tropfsteine in der Drachenhöhle begeistern. Für uns ist die Drachenhöhle die schönste Höhle auf der Insel und eine der absoluten Top-Sehenswürdigkeiten

Auf diesem See findet auch eine Show statt. Das komplette Höhlensystem der Coves del Drac ist 1700 Meter lang. Insgesamt liegen in der Höhle sechs unterirdische Seen.

In der Drachenhöhle empfehlen wir, möglichst früh vor Ort zu sein und die erste Führung um 10 Uhr zu buchen. Die Karten kann man vorab online kaufen. Warum? Weil der Besucheransturm auf die Sehenswürdigkeit einfach immens ist. Als wir da waren, wurden etwa 400-500 Personen eingelassen – am Morgen und zur Nebensaison.

Wusstest du, dass es sehr viele Höhlen auf Mallorca gibt? Wir haben für dich den ultimativen Höhlen-Test auf Mallorca gemacht und waren in den Höhlen Coves d’Artà, Coves de Campanet, Coves de Génova und in der Coves dels Hams.

Wasser in der Drachenhöhle
Die Drachenhöhle ist definitiv ein Top-Highlight auf Mallorca

5. Das Dörfchen Valldemossa

Eines der schönsten Dörfer auf Mallorca ist Valldemossa. Gelegen in der Region Serra de Tramuntana ist Valldemossa mit den vielen Türmchen ein echtes Postkartenmotiv und ein beliebtes Ausflugsziel. Du suchst die schönsten Orte auf Mallorca? Dann musst du ganz sicher nach Valldemossa. Es macht unheimlich viel Spaß, durch die engen Gassen mit den vielen Cafés zu schlendern. Das Dorf zählt für uns zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Insel, denn hier gibt es unglaublich viele schöne Orte und Fotospots zu entdecken.

Impressionen aus Valldemossa
Das kleine Bergdörfchen Valldemossa ist ein Highlight auf Mallorca

Ein absolutes Highlight in Valldemossa ist die Kartause, also das Kloster des Kartäuserordens. Der Rundgang durch das alte Kloster, das heute als Museum genutzt wird, gehört zum Muss auf jeder Mallorca-Reise. Lass dir diese tolle Sehenswürdigkeit auf keinen Fall entgehen.

Im Winter 1838/39 verbrachten der polnische Komponist Frédéric Chopin und seine Lebensgefährtin, die französische Schriftstellerin George Sand, zwei Monate in der Kartause. Sand schrieb über jenen Winter das Buch „Ein Winter auf Mallorca“. Die „Zellen“ der beiden kannst du heute natürlich ebenfalls besuchen. Geheimtipp: Es gibt auch ein kleines privates Chopin-Museum. Das kostet zwar extra Eintritt, lohnt sich aber. Unter anderem sind eine Strähne des Komponisten zu sehen und zahlreiche Musikinstrumente.

Alte Apothekergefäße in der Kartause Valldemossa
Die alte Apotheke in der Kartause ist wirklich sehr sehenswert

Sehr sehenswert sind auch die alte Apotheke des Kartäuserklosters mit Apothekergefäßen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und die Bibliothek.

Die alte Bibliothek in der Kartause Valldemossa
Auch die Bibliothek ist schön anzusehen
Impressionen aus dem Chopin-Museum
Das private Chopin-Museum in der Kartause kostet extra Eintritt – der lohnt sich aber

6. Die Bucht von Alcúdia

Klar, auf Mallorca gibt es viele schöne Orte und Strände. Die Bucht von Alcudia mit dem Platja d’Alcúdia und dem Platja de Muro ist aber etwas ganz Besonderes. Hier findest du einen schier endlos langen weißen Sandstrand. Das absolute Highlight sind die drei super langen Stege, die aufs Meer führen. Diese sind ein traumhaftes Fotomotiv und es macht einfach Spaß, soweit aufs Meer hinaus zu laufen.

Playa de Muro
Die Platja de Muro in der Bucht von Alcudia mit dem über 100 Meter langen Holzsteg ist ein Top-Fotospot auf Mallorca und einer der schönsten Strände der Insel

Du kannst dort nicht nur das perfekte Instagram-Bild schießen, sondern auch die Seele baumeln lassen, während du die Füße in den warmen Sand steckst. Wer den leeren Steg für sich alleine haben möchte, muss aber sehr früh aufstehen. Ein traumhafter Sonnenaufgang, die Stimmung und das Gefühl sind das eindeutig wert.

Tagsüber kann man hier perfekt baden und ansonsten bietet Alcudia natürlich auch noch schöne Sehenswürdigkeiten, tolle Cafés und Restaurants.

7. Das Kloster Lluc

Das Kloster Lluc, auch Santuari de Santa Maria de Lluc, ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Mallorca. Hier wird eine Heilige verehrt – die Schwarze Madonna (Mare de Déu de Lluc – sa Morenita).

Die Kuppel der Basilika im Kloster Lluc
„Ave Maria“ ist in der Kuppel der Basilika geschrieben

Das Kloster Luc ist wirklich eine Attraktion und ein Muss auf deiner Sightseeing-Liste. Eine Million Besucher kommen hier im Jahr her, um das Kloster anzusehen und sich von der Spiritualität des Ortes inspirieren zu lassen. Pilger lassen sich den heiligen Ort nicht entgehen. Übrigens führt ein Wanderweg zu einem kleinen Gipfel mit Kreuz oberhalb des Klosters. Der aussichtsreiche Spaziergang ist sehr lohnenswert.

Der Blick auf das Kloster Lluc
Nach einer kurze Wanderung erreichst du ein Gipfelchen mit einem tollen Blick auf das Kloster

Neben dem Kloster mit der schwarzen Madonna findest du hier auch den Botanischen Garten Lluc (Jardí botànic de Lluc).

Das Kloster Lluc liegt am Fernwanderweg GR 221. Hier kommen also auch viele Wanderer vorbei.

Übrigens befindet sich mit dem Sa Font Coberta direkt am Kloster Lluc einer der wenigen offiziellen Campingplätze auf Mallorca. Ganz in der Nähe befindet sich, an der Ma-10, gelegen zudem der Campingplatz Es Pixarells. Beide Plätze sind nur für Zelte zugelassen.

8. Die Serra de Tramuntana mit dem Puig de Massanella

Die Serra de Tramuntana ist ein wunderschöner Gebirgszug auf Mallorca. Er liegt im Nordwesten und bietet sich für grandiose Wanderungen an. Auf Grund seiner Lage und seiner Flora und Fauna zählt das Tramuntana zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Mallorca.

Biggi auf dem Gipfel der Massanella
Vom Gipfel der Massanella genießt du einen traumhaften Fernblick über Mallorca

Der höchste Gipfel des Tramuntana Gebirges und der ganzen Insel ist der Puig Major mit 1.445 Metern. Leider kannst du den Gipfel nicht ohne Weiteres besteigen. Der Puig Major ist nämlich militärisches Sperrgebiet. Nur nach vorheriger Anmeldung darfst du den höchsten Gipfel Mallorcas besteigen.

Der zweithöchste Gipfel (und höchste Wandergipfel) der Mittelmeerinsel, der Puig de Massanella (1365 Meter), ist indes gut zu erreichen. Die Wanderung auf den Puig de Massanella lohnt sich sehr. Desweiteren hast du einen grandiosen Blick auf den Puig Major vom Gipfel des Puig de Tossals Verds. Die Natur in der Gegend ist absolut sehenswert.

Insgesamt gibt es auf Mallorca übrigens zehn Berge mit einer Höhe von mehr als 1000 Metern.

Wunderschöne Örtchen, die in der Nähe des Gebirgszuges liegen, sind Valdemossa, Deyá, Sóller, Biniaraix und Port de Pollença – auch hier lohnt ein Abstecher.

9. Die Schlucht des Torrent de Pareis mit Sa Calobra

Die Wanderung durch die Schlucht des Torrent de Pareis ist das letzte „große“ Outdoor-Abenteuer auf Mallorca und damit eine der Top-Attraktionen für richtige Abenteurer. Nur sehr ausdauernde und erfahrene Wanderer durchwandern die Schlucht mit ihren bis zu 300 Meter hohen Felswänden von unten nach oben – und wieder zurück.

Impressionen aus der Schlucht des Torrent des Pareis
Die anspruchsvolle Wanderung durch die Schlucht des Torrent de Pareis ist für alle Outdoor-Fans ein Muss auf Mallorca

Die meisten Abenteuerlustigen starten oberhalb der Schlucht beim Restaurant Escorca an der Ma-10 und wandern hinab zum Meer nach Sa Calobra. Hier hast du entweder ein zweites Auto geparkt oder du trampst zurück zum Startpunkt, was in der Regel gut funktioniert, wenn du nicht zu spät ankommst. Ein öffentlicher Bus fährt das Örtchen Sa Calobra leider nicht an.

Für den Abstieg durch die Schlucht des Torrent de Pareis solltest du etwa fünf bis sechs Stunden einplanen. Du bist hier nicht auf einem gemütlichen Wanderweg unterwegs, sondern musst dich hier zum Teil durch enge Spalten quetschen und klettern und überhaupt den richtigen Weg finden. Feste Wanderschuhe und genügend Proviant sind Pflicht.

Bei Nässe oder Regen sowie in den Wintermonaten – hier steht die Schlucht ohnehin teilweise unter Wasser – solltest du die Wanderung auf keinen Fall angehen. Traust du dir dieses kleine Bergabenteuer nicht zu, engagierst du am besten einen ortlichen Wanderführer, der dich sicher durch die Schlucht führt und sich auch um den Rücktransport kümmert.

Die Wanderung ist in der Regel von von April bis Oktober (und zehn bis 15 Tage nach starken Regenfällen) möglich.

Strand von Sa Calobra
Nach dem schweißtreibenden Abstieg durch die Schlucht erreichst du das Meer. Hier wartet ein kleiner Strand auf dich

10. Das Castell de Bellver in Palma

Das Castell de Bellver, die Burg von Bellver, in Palma de Mallorca zählt ebenfalls zu den schönsten Orten Mallorcas. Aufgrund ihrer runden Bauweise ist die Burg einzigartig in Spanien und damit definitiv ein Must-See.

Der Innenhof des Castell de Bellver
Das Castell de Bellver ist einmalig in Spanien und damit natürlich ebenfalls eine der Top-Sehenswürdigkeiten

Riesig und massiv hebt sich das Castell sich empor. Umringt ist es von einem Graben, die Burg hat vier Türme sowie eine Brücke. Die Lage war strategisch wertvoll, weil man von oben aus kilometerweit das Land überblicken kann.

Für dich bedeutet das: du hast von der Burg aus einen grandiosen Ausblick auf Palma de Mallorca, den du einfach gesehen haben musst. Für uns einer der besten Sightseeing-Tipps auf Mallorca.

Der Blick vom Castell de Bellver auf Palma
Der Blick vom Castell de Bellver auf Palma – ist das nicht schön?

Ballermann und Co

Wer noch nie auf Mallorca war, denkt unweigerlich an die Saufgelage am berüchtigten „Ballermann“ an der Platja de s’Arenal ganz in der Nähe der Inselhauptstadt Palma. Auch das ist Mallorca – aber nur ein seeeeeehr kleiner Teil. Wer Urlaub am Ballermann macht, will meist nur lange ausschlafen, am Strand in der Sonne liegen und Abends mit viel Alkohol feiern.

Mit dem echten Mallorca hat ein Urlaub am Ballermann aber nichts zu tun. Lass dich davon also nicht abschrecken und meide die Gegend rund um den Ballermann :-) Tipp: Die britischen Sauftouristen zieht es übrigens meist nach Magaluf.

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Alle Sehenswürdigkeiten auf Mallorca
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Wie lange sollte man auf Mallorca Urlaub machen?

Um Mallorca zu erkunden, solltest du mindestens sieben Tage einplanen, zwei oder gar drei Wochen sind natürlich besser. Es gibt neben den bekannten Top-Sehenswürdigkeiten viele tolle Geheimtipps, die es zu erkunden gibt. Zudem willst du ja bestimmt auch den einen oder anderen Strandtag einlegen. Schöne Strände und Buchten gibt es auf Mallorca nämlich wie Sand am Meer.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Urlaub auf Mallorca?

Wenn du nur auf Strand aus bist, sind die heißen Sommermonate Juli und August am besten. Wobei es vielen Urlaubern dann auch schon wieder zu heiß auf Mallorca ist. Wenn du lieber in der Natur unterwegs bist, ist die Nebensaison perfekt für dich. So erlebst du die Insel viel ursprünglicher. Eine gute Reisezeit sind auch die Wintermonate Januar und Februar, wenn die Mandelbäume auf Mallorca blühen

So oder so: Du solltest auf alle Fälle ein Auto mieten, um Mallorca zu erkunden, damit du unsere tollen Spots auch alle ansehen kannst.

Es Pontas in der Dämmerung
Es Pontas auf Mallorca in der Dämmerung – die Insel ist immer eine Reise wert
Sonnenuntergang im Gebirge auf Mallorca
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Fotografen aufgepasst: Hier findest du die schönsten Fotospots auf Mallorca. Und sollte es auf Mallorca regnen: hier findest du die besten Mallorca-Tipps für schlechtes Wetter.

Zahlen und Fakten über Mallorca

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4 Kommentare

  • - Lars T.

    Hallo Biggi und Flo,

    Mallorca ist wirklich eine tolle Insel, ich war bestimmt schon ein Dutzend mal dort (bin es aktuell auch) und komme immer wieder gerne. Sehr schöne Tipps habt ihr hier. Ich bin gespannt, was noch kommt – ihr wart ja wieder dort, habe ich auf Instagram gesehen.

    Beste Grüße aus Palma
    Lars

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