Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Oslo
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Oslo Sehenswürdigkeiten: 15 schöne Orte, die du sehen musst

Oslo verzaubert mit vielen schönen Attraktionen. Oft ist die Stadt aber nur ein Zwischenstopp, etwa auf der Reise auf die Lofoten. Dabei lohnt es sich, Oslo - auch wenn nur auf einem Kurztip - einmal im Detail anzuschauen und das kreative Flair der Nordmetropole aufzusaugen.

Wir nehmen dich jetzt mit auf einen Stadtrundgang zu den schönsten 15 Sehenswürdigkeiten in Oslo. Viel Spaß mit unseren Reisetipps 😊.

Aktualisiert am 22.03.2022

Meine Top-5-Sehenswürdigkeiten in Oslo

  1. Das Neue Opernhaus
  2. Die Festung Akershus
  3. Das Parlament
  4. Das königliche Schloss
  5. Der Vigeland-Skulpturenpark

1. Das Neue Opernhaus

Unser erstes Sightseeing-Ziel ist das Neue Opernhaus in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Der eigentliche Opernsaal ist umgeben von einer Glaskonstruktion, die einen Blick ins Innere des Gebäudes ermöglicht.

Neues Opernhaus Oslo
Das Neue Opernhaus liegt quasi direkt am Hauptbahnhof

Die Oper, die einem treibenden Eisberg nachempfunden ist und 2008 eröffnet wurde, liegt direkt am Wasser. Wäre es Mitte Februar nicht so frisch, könnte man in der Sonne am Ufer eine ganze Weile bei dieser Sehenswürdigkeit verweilen.

Das Neue Opernhaus
Das Neue Opernhaus vom anderen Ufer aus gesehen

Unser Hotel-Tipp: Das Amerikalinjen (hier Preise checken*) ist ein wunderschönes Boutique-Hotel. Es trägt übrigens den Namen eines Kreuzfahrtschiffes aus dem 19. Jahrhundert.

2. Die Festung Akershus

Unser Kurztrip durch Oslo, für den wir nur ein paar Stunden haben, führt uns weiter zur Festung Akershus im Herzen Oslos. Die Festung liegt am Ufer des Oslofjords und prägt die Silhouette der Stadt ganz wesentlich. Highlights sind die alten Kanonen und Panzer, die ein tolles Fotomotiv abgeben. Um die Festung Akershus zu besichtigen, fehlt uns leider die Zeit. Das ist echt schade, denn die Festung gehört wirklich zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Oslo.

Wenn möglich, nimm dir wirklich die Zeit, die Festung anzuschauen. Wann genau die Festung erbaut wurde, ist übrigens nur grob bekannt – vermutlich im Zeitraum zwischen 1287 und 1300. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Festung neun Mal belagert.

Im Zweiten Weltkrieg geriet die Festung unter deutsche Kontrolle. Die Festung Akershus wird heute noch immer vom Militär genutzt, dient aber auch als Museum und Freizeitanlage. Außerdem beherbergt die Festung das königliche Mausoleum, in dem die norwegischen Könige der Neuzeit bestattet sind.

Festung Akershus
Alte Kanonen und Panzer an der Festung Akershus

3. Das Parlament

Auch das Parlamentsgebäude (Stortinget) zählt zu den Top-Highlights in Oslo, die man einfach gesehen haben muss. Das Gebäude wurde 1866 errichtet und ist Sitz der Norwegischen Nationalversammlung. Es gibt sogar kostenlose Führungen durch das Parlament. Schon von außen ist das Gebäude sehr imposant. Es zählt nicht umsonst zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Parlamentsgebäude in Oslo
Unser Kurztipp durch Oslo führt uns auch am Parlamentsgebäude vorbei

Empfehlenswerter Oslo-Reiseführer

Wenn du einen City-Trip nach Oslo planst, lohnt es sich vorher in Reiseführern zu stöbern. Hier zeigen wir dir die besten Reiseführer für deinen Städte Ausflug.

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4. Das königliche Schloss

Die nächste Sehenswürdigkeit, die ich dir vorstelle, ist das königliche Schloss. Ursprünglich war es eine mittelalterliche Burg mit königlichem Wohngebäude. Zwischen 1637 bis 1648 wurde die Burg zum Renaissance-Schloss umgebaut. Die Wachablösung findet täglich um 13:30 Uhr statt.

Von Ende Juni bis Mitte August werden auch Führungen angeboten. Die Tour dauert etwa eine Stunde. Die Tickets sind in den Postämtern der Stadt zu bekommen.

Das königliche Schloss
Das königliche Schloss darf auf keiner Tour durch Oslo fehlen

5. Der Vigeland-Skulpturenpark

Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit ist der bekannte Vigeland-Skulpturenpark. In dem Park stehen 212 Stein- und Bronzeskulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland, die in den Jahren von 1907 bis 1942 erschaffen wurden.

Vigeland-Skulpturenpark
211 Skulpturen stehen im Vigeland-Skulpturenpark

Wir schlendern durch den Park und entdecken immer wieder spannende Details. Highlight ist der „Monolitten“, eine 17 Meter hohe Säule aus 121 Granitfiguren, umgeben von 36 Figurengruppen.

Skulptur im Vigeland-Skulpturenpark
Es gibt viele spannende Details zu entdecken
Der Monolitten im Vigeland-Skulpturenpark in Oslo
Der „Monolitten“ im Vigeland-Skulpturenpark

6. Die Fußgängerzone

Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher durch die Fußgängerzone. Neben modernen Gebäuden stehen hier noch viele alte Häuser, die einen tollen Flair versprühen. Uns hat Oslo auf Anhieb gefallen.

Fussgängerzone
Wir schlendern durch die Fussgängerzone

Den Abend lassen wir bei Pizza, Cocktail und guter Musik in einer angesagten Bar am Hauptbahnhof ausklingen. Vor allem der Sonnenuntergang nach unserem Stadtbummel hat uns sehr begeistert.

Sonnenuntergang
Der Sonnenuntergang – aufgenommen mit dem Handy – war traumhaft

7. Fram Polarschiffmuseum

Das Fram (Frammuseet auf norwegisch) Polarschiffmuseum (Google Maps) ist ein absoluter Superlativ in der norwegischen Hauptstadt. Bei Fram handelt es sich um ein Schiff. Es ist das stärkste Schiff der Welt, das zudem aus Holz gebaut wurde.

Es wurde bei Polarexpeditionen eingesetzt. Die Entdecker Fridtjof Nansen, Otto Sverdrup und Roald Amundsen waren damit unterwegs. Das riesige Schiff wurde 1892 gebaut. Heute kannst du es inklusive Einrichtung besichtigen.

Das Museum heißt deshalb Polarschiffmuseum, weil sich hier alles um die Polar-Geschichte dreht. Dazu gibt es wechselnde Ausstellungen.

Das Museum ist sowohl für Familien, als auch Menschen, die sich für Polar-Expeditionen interessieren, geeignet. Insgesamt solltest du mindestens 2 Stunden Zeit bei deinem Besuch dafür einplanen.

Mit dem Bus Linie Nr. 30 erreichst du das Museum aus der Innenstadt. Der Eintritt kostet etwa 11 Euro (120 NOK). Es gibt ein
Kombiticket für das Fram Polarschiffmuseum, Kon-Tiki-Museum (Kon-Tiki-Museet) und das Norwegische Seefahrtsmuseum (Norsk Maritimt Museum). Die drei Museen liegen nah beieinander.

8. TusenFryd Vergnügungspark

Der TusenFryd Vergnügungspark (Google Maps) ist der größte in ganz Norwegen. Wenn du auf Karussells, Achterbahnen, oder auch den BadeFryd-Wasserpark stehst, dann bringt dir dieser Vergnügungspark viel Freude für die ganze Familie.

Die Achterbahn SpeedMonster beispielsweise beschleunigt in zwei Sekunden von 0 auf 90. Der Park ist von Mai bis Oktober geöffnet. Der Wasserpark nur in den Sommermonaten.

Nicht umsonst lautet der Name dieser Top-Aktivität in Oslo übersetzt in etwa Tausend Freuden Vergnügungspark. Hier finden auch Familien viel Abwechslung in Norwegen.

9. Holmenkollen Skimuseum & Sprungschanze

Das Holmenkollen Skimuseum & Sprungschanze ist das älteste Skimuseum der Welt und damit eine wichtige Sehenswürdigkeit. Hier erlebst du die 4000 jährige Geschichte des Skisports in Norwegen.

Die riesige Skisprungschanze ist weithin sichtbar. Von dem Schanzenturm aus hast du einen tollen Ausblick auf Oslo. Wenn du das Erlebnis eines Skisprungs nachempfinden möchtest, gibt es sogar einen Flugsimulator.

Darüber hinaus gibt es einen Frisbee-Golfplatz, einen Flying-Fok und du kannst dich von dem Tower sogar abseilen.

Der Eintritt kostet für Erwachsene etwa 14 Euro (150 NOK). Adresse: Kongeveien 5 (Google Maps)

Die bekannte Skisprung-Schanze Holmenkollen in Oslo
Die bekannte Skisprung-Schanze Holmenkollen in Oslo

10. Geheimtipp: Viertel Oslobukta

Der neue Hotspot für Hipster ist das Viertel Oslobukta – die Oslobucht. Der Name ist neu und jetzt schon die Top-Attraktion. Hierbei handelt es sich um den Distrikt um Bjørvika, vom Neuen Opernhaus bis zum Stadtteil Sørenga.

Früher hieß das Viertel Opsloe bugten, also Oslo Bucht (Oslo bay). Heute ist es ein kulturelles Mix aus Museen, Restaurants und Bars. Dieses Viertel ist eine wunderschöne Sehenswürdigkeit in Oslo.

Oslo Hafen
Blick auf den Hafen von der Oper aus

Das Ende des neuen Hipsterdistricts bildet Sørenga. Hier findest du Oslo’s Strand. Eine aufgeschüttete Insel erstreckt sich von Bispevika bis zum Oslofjord. Der Sørenga Pier verläuft am Hafenbecken mit Blick auf den Fjord. Auch das Fjordschwimmbad ist hier angesiedelt.

Der Pier zieht sich bis Munch Brygge. Hier steht das neue Munch Museum. Eine abgefahrene Brücke bringt dich in den Stadtteil über den Fjord. Darüber hinaus gibt es hier unzählige Restaurants. Vor allem die neuen Bispevika-Neubauten solltest du dir genauer anschauen. Die Häuser sind an der Fassade mit kleinen Platten ausgestattet und sollten auf deiner Liste der Sehenswürdigkeiten nicht fehlen.

Ein weiterer Teil ist das Viertel um den Hauptbahnhof. Hier stehen die sogenannten Barcodes: weiße und schwarze Häuser, die sich abwechseln. Daher auch der Name, weil sie einem Barcode ähneln. Hier hast du auch ein wenig New York-Feeling.

11. Ekkeland Park

Vor allem am Wochenende ist super viel los im Ekkeland Skulpturen Park (Google Maps). Der Park wurde mit vielen Figuren angelegt. Vor etwa 100 Jahren diente er zur Erholung für die Arbeiter der Osloer Südvorstadt.

Von hier oben hast du bei Nacht auch einen tollen Ausblick auf die Stadt und ihre beleuchteten Häuser. Uns haben die Skulpturenparks in Oslo sehr gut gefallen.

12. Streetart in Toyen

Vor allem die Streetart der Stadt ist herausragend. Schau dir unbedingt den Stadtteil Toyen an. Hier findest du riesige Häuserwände mit wahrer Kunst verziert. Sei es eine riesige lila Katze, die dich anlächelt oder gar ein riesiger Edward Munch.

Übrigens hat der Stadtteil auch eine eigene Cola, die Toyen Cola. Auch das Munch Museum befindet sich in diesem Stadtteil. Es zählt ebenfalls zu den Top-Sehenswürdigkeiten Oslos.

13. Neuer Hafen

Die nächste Sehenswürdigkeit in Oslo gefällt mir sehr gut. Der Neue Hafen ist die perfekte Flaniermeile. Hier an der Promenade kannst du zudem einen tollen Sonnenuntergang erleben. Früher war der Oslo Hafen von Industrie geprägt. Heute kannst du eine lange Strecke an der Promenade entlang laufen.

Es wurden sogar 14 orangefarbene, alte Container aufgestellt, die einzelne Stationen im Hafen andeuten. Über die schwimmende Brücke gelangst du zum Opernhaus. Die Tour endet auf der künstlich angelegten Insel Sukkerbiten, dem Zuckerwürfel. Unser Tipp: Nehme einen Drink an Deck der MS Bjørvika. Das Schiff wurde zu einer Bar umgebaut.

Am Hafen in Oslo
Am Hafen in Oslo

14. Fluss Akerselva

Der Fluss Akerselva ringelt sich durch ganz Oslo. Er entspringt dem See Maridalsvannet. Das ist übrigens Oslos größter See. Wenn du möchtest, kannst du ab hier rund 8 Kilometer am Fluss entlangwandern.

Im 19. Jahrhundert war der Fluss die Versorgung für die komplette Industrie. Von Sägemühlen, Textilfabriken sowie mechanischen Werkstätten. Heute ist der Fluss ein wichtiges Naherholungsgebiet der Stadt.

Es lohnt sich an Oslos grüner Lunge spazieren zu gehen. Oder leihe dir ein Kayak aus und erkunde den Fluss aus einer ganz neuen Perspektive.

Im Osten der Stadt, hinter den historischen Industriegebäuden, findest du den Stadtteil Grünerløkka. Cafés, Restaurants, Bars und Kneipen reihen sich aneinander. Designerläden, Vintage- und Secondhandläden machen das Flair des Viertels aus.

15. Ausflugstipp: Vettakollen

Einen besonders schönen Ausblick auf die Umgebung um die Stadt hast du vom Vettakollen (Google Maps) aus. Der Vettakollen ist ein kleiner Hügel zwischen der Skisprungschanze Holmenkollen und dem See Sognsvann.

Der Spot ist sehr beliebt, weil du zu Fuß nur wenige Minuten von der U-Bahnstation aus hinlaufen kannst. Es handelt sich hierbei um eine der leichtesten Wanderungen in den Wäldern um Oslo. Der Ausblick zählt zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Anreise mit dem Schnellzug vom Flughafen

Für die 50 Kilometer lange Strecke vom Flughafen in Gardermoen bringt uns der Schnellzug in 19 Minuten in die Innenstadt. Unser Hotel liegt quasi direkt am Hauptbahnhof. Wir checken nur kurz ein und machen uns auf den Weg, Oslo zu erkunden.

Flughafen-Schnellzug Oslo
Der Schnellzug verbindet den Flughafen Gardermoen mit der Osloer Innenstadt

Wichtige Museen in Oslo

Die Museen der Stadt sind ebenfalls sehenswert. Besonders bei schlechtem Wetter ist ein Museumsbesuch doch das beste, was man in Oslo machen kann.

Wir hoffen, dir mit der Übersicht unserer Top-Sehenswürdigkeiten ein wenig bei Reiseplanung geholfen zu haben 😊.

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