Menschenleeres Venedig
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So erlebst du Venedig in der Corona-Krise: Warum du jetzt in die Lagunenstadt reisen musst

Venedig ist eine der schönsten Städte der Welt - dementsprechend überlaufen war die Stadt in der Vergangenheit. 13 Millionen Übernachtungen zählte Venedig im Jahr 2019. Die Covid-19-Krise veränderte das Gesicht der Stadt von einem Tag auf den anderen schlagartig.

Durch die engen Gassen der Altstadt kamen Einheimische und Touristen früher nur im Schritttempo voran. Spontan am Abend einen Platz in der Pizzeria bekommen? Ein Ding der Unmöglichkeit. Ungestört durch den Dogenpalast schlendern? Undenkbar. Der "Overtourism" hatte Venedig vor der Corona-Pandemie fest in der Hand.

Aktuell erlebt du Venedig so leer wie das letzte Mal vor Jahrzehnten. Damals spuckten noch keine großen Kreuzfahrtschiffe Tag für Tag Tausende Besucher aus und auch Flugtickets waren nicht zum Preis eines Abendessens zu bekommen.

Wir zeigen dir, wie Venedig ohne Menschenmassen aussieht und sagen dir, mit welchen Corona-Beschränkungen du rechnen musst. Und natürlich verraten wir dir auch, ob sich eine Reise zur Corona-Zeit nach Venedig lohnt.

Aktualisiert am 12.03.2022

Venedig (fast) menschenleer erleben

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Der Markusplatz in Venedig ist leer
Der Markusplatz ist wie ausgestorben. So haben wir ihn noch nie erlebt

Der Markusplatz ohne Menschenmassen erleben? Aktuell ist sogar das möglich. Der Markusplatz (Piazza San Marco) ist mit dem Dogenpalast (Palazzo Ducale), dem Markusdom (Basilica di San Marco), dem Markusturm (Campanile di San Marco) und dem berühmten Caffè Florian der touristische Hotspot schlechthin in Venedig.

Der Markusplatz am Mittag vom Markusturm aus gesehen
Der Markusplatz am Mittag vom Markusturm aus gesehen

Am Morgen triffst du auf dem Markusplatz außer ein paar gut gelauten Straßenkehrern und ein paar Fotografen (fast alles Deutsche) kaum einen Menschen. Gegen Mittag werden es dann schon etwas mehr Touristen auf dem Markusplatz – aber es ist kein Vergleich zur Zeit vor Corona. In den Cafés am Markusplatz sind 90 Prozent der Tische frei und auch auf dem Markusplatz bleibt viel Leere.

Der Markusturm ohne Menschen
Eigentlich bilden sich hier lange Schlangen, um den Turm, den Palast und die Basilica zu besichtigen
Frau mit rotem Kleid in Venedig
Blick in die Gassen um den Markusplatz. Normalerweise schiebst du dich hier durch
Der Säulengang zum Dogenpalast
Der Säulendurchgang des Dogenpalast. Hier warten normalerweise Schlangen an Menschen auf den Einlass
Blick auf die Basilica und den Dogenpalast
Ein wenig unheimlich sieht es ja schon aus, oder?
Blick auf die Basilica San Marco und den Dogenpalast am Markusplatz
Blick auf die Basilica San Marco und den Dogenpalast am Markusplatz
Menschenmassen auf dem Markusplatz in Venedig
Venedig vor der Corona-Krise: Das war der Alltag in der Lagunenstadt, als alles noch „normal“ war – kein Vergleich zu heute

Vor Corona lässt sich die Lage so schildern: du musstest dich auf dem Markusplatz durch die Massen schieben, konntest kein Foto ohne Menschen drauf bekommen und musstest sogar anstehen, um den meist überfluteten Markusplatz überqueren zu können. Eine Minute am Markusplatz und man war genervt. Zudem war durch riesige Schlangen vor der Basilica, dem Palast und dem Turm keine Möglichkeit gegeben irgendetwas der Highlights anzusehen.

Blick auf den leeren Markusplatz
Ein verwaister Markusplatz. Auch in den Cafés ist wenig los
Frau im roten Kleid alleine am Markusplatz
Ein Bild ohne Menschen am Markusplatz? Sonst undenkbar

Besuch des Dogenpalasts mit wenig Menschen

Spontan in den Dogenpalast? Vor Corona war das undenkbar. Wir standen am Nachmittag keine 20 Minuten an und waren schon im Dogenpalast, der so leer wohl seit Jahrzehnten nicht mehr war. Gedauert hat es deshalb ein wenig, weil jeder Gast mit einem Gerät die Temperatur gemessen bekommt.

Der Dogenpalast am Nachmittag in Venedig von Innen
Der Dogenpalast am Nachmittag in Venedig von Innen
Die Goldene Treppe im Treppenhaus des Dogenpalasts
Die Goldene Treppe im Treppenhaus des Dogenpalasts – beeindruckend, oder?
Der riesige, pompöse Saal im Dogenpalast Venedigs
Der riesige, pompöse Saal im Dogenpalast Venedigs

Schon alleine der Eingang des Dogenpalasts ist sehr beeindruckend. Vor allem ohne Menschen ist es ein grandioses Erlebnis den Palast zu besichtigen. Der Palazzo Ducale war Sitz des Dogen und der Regierungs- und Justizorgane. Er ist an Prunk und Protz nicht mehr zu übertreffen. Du wirst staunen.

Der Dogenpalast im Inneren
Der Dogenpalast ist nicht nur beeindruckend, sondern auch wunderschön erhalten
Der Innenhof des Dogenpalasts mit der bekannten Treppe im Hintergrund
Der Innenhof des Dogenpalasts mit der bekannten Treppe im Hintergrund

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Alleine auf der Rialtobrücke

Sie ist die bekannteste und älteste Brücke Venedigs: Die Rialtobrücke. Mit einer Länge von 48 Metern führt sie über den Canal Grande. Vor Corona musstest du dich hier durch die Massen schieben und kamst nur wenig schnell vom Fleck. Ein Bild auf der Rialto-Brücke, ohne einen anderen Menschen mit Selfie-Stick im Hintergrund? Keine Chance.

Blick auf die Rialtobrücke ohne Menschen
Blick auf die Rialtobrücke ohne Menschen – unglaublich

Aktuell kannst du gemütlich ohne Menschen über die Rialto Brücke schlendern, dein Eis essen und dir alles genau ansehen.

Die berühmte Rialtobrücke Venedigs
Die berühmte Rialtobrücke Venedigs
Frau im roten Kleid auf der Rialtobrücke
Ein Foto alleine auf der Rialtobrücke? Aktuell ist das ganz einfach möglich. Unter der Woche den ganzen Tag

Burano, Troncello und Murano – Menschenleer

Meist flüchten sich viele Venedig-Besucher auf die kleinen umliegenden Inseln für einen Tagesausflug. Mit dem Boot geht es dann nach Murano, Torcello und in das bekannte, bunte Örtchen Burano.

Das malerische Örtchen Burano ist bekannt für seine bunten Häuser
Das malerische Örtchen Burano ist bekannt für seine bunten Häuser

Leider hat sich dank Instagram und Co auch Burano in den letzten Jahren immer mehr mit Menschen gefüllt und wurde teilweise ebenfalls überrannt. Jeder wollte vor den bunten Hauswänden ein Foto machen.

Die bunten Häuser Buranos am Kanal
Sieht das nicht malerisch aus? Und wie du erkennst, war nicht viel los
Auch die Boote im Kanal in der Stadt Burano sind bunt
Auch die Boote im Kanal in der Stadt Burano sind bunt

Nach Corona ist es auf den kleinen Inseln wieder total ruhig. Wir waren fast alleine unterwegs und konnten das Flair der verschiedenen Inseln auf uns wirken lassen. So verlassen wirst du Burano nie mehr wieder sehen.

Burano mit Blick aufs Meer
Burano mit Blick aufs Meer
Malerischer Blick auf das leere Burano
Malerischer Blick auf das leere Burano

Die aktuelle Corona-Lage in Venedig

Das Corona-Virus traf Italien mit voller Wucht. Um das Virus einzudämmen, wurden harsche Ausgangsbeschränkungen ausgesprochen – auch in Venedig. Seit dem 2. Juni 2020 sind die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben, seit dem 3. Juni dürfen wieder Touristen aus der EU und aus dem Schengen-Raum nach Italien und nach Venedig reisen.

Wir waren überrascht, wie relativ normal das Leben in Venedig wieder ist. In Museen wie dem Dogen-Palast herrscht Maskenpflicht und am Eingang stehen Spender mit Desinfektionsmittel. Zudem wird die Temperatur gemessen (meist mit kleinen pistolenartigen Thermometern vor dem Gesicht). Bei erhöhter Temperatur (37,5 Grad) werden der Zutritt verweigert und teilweise sogar die Gesundheitsbehörden informiert.

Morgens an der Promenade in Venedig
Morgens an der Promenade -nur wir und die Kamera. Es war ein wunderschöner Moment

Auch die Wasserbusse (Vaporetti) darf nur nutzen, wer die Boote mit Maske betritt. Das Personal achtet streng darauf, dass Besucher und Fahrgäste ihre Masken nicht absetzen (was aber doch recht viele in einem unbeobachteten Moment immer wieder machen).

In Hotels wird kein Frühstücksbüffett angeboten. Wir mussten etwa ankreuzen, was wir frühstücken wollen und wurden am Platz vom Personal versorgt. Zudem musst du in den Hotels eine Maske tragen.

Restaurants und Geschäfte müssen ebenfalls mit Maske betreten werden – was bei mehr als 30 Grad wirklich eine Qual ist. Das ist wohl auch der Grund, weshalb man in Venedig auf der Straße – anders als in Deutschland – quasi niemanden mit Maske sieht.

Sonnenaufgang in Venedig
Sonnenaufgang in Venedig – herrlich

Was uns auch sofort aufgefallen ist: In Italien lautet die Abstandsregel: 1 Meter – und selbst daran hält sich kaum jemand. In den engen Gassen Venedigs wäre es ohnehin nicht möglich, Abstand zu halten. Gut, dass es aktuell so leer ist. Am Abend waren wir hier ganz alleine unterwegs.

In Bars, Cafés und Restaurants sitzen die Menschen wie eh und je eng beieinander. Der Abstand der Tische ist jedoch gewahrt. Und da viele Plätze leer bleiben, kannst du dich auch abseits von anderen Menschen platzieren. Aktuell ist es entspannt. Wenn natürlich wieder mehr Menschen nach Venedig reisen, dürfte sich das schnell ändern.

Die Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig
Die Biblioteca Nazionale Marciana in Venedig

Solltest du jetzt nach Venedig reisen?

Für Italien gibt es aktuell (Stand Juli 2020) keine Reisewarnung – einer Reise nach Venedig steht also nichts im Wege. Die Hotelpreise sind noch überraschend niedrig. Ein gutes 4-Sterne-Hotel direkt in der Altstadt inklusive Frühstück bekommst du für unter 100 Euro pro Nacht.

Die Italiener nehmen die Corona-Regel oft nicht ganz so ernst wie viele Deutsche. Ein Restrisiko (wie immer im Leben) besteht immer – ebenso wie in Deutschland. Fest steht aber: So leer wie aktuell wirst du Venedig wohl nie wieder erleben. Für uns war diese Reise ins fast menschenleere Venedig ein unvergessliches Erlebnis.

Die Schattenseiten des Overtourism

So schön Venedig auch ist – für die Bevölkerung der Lagunenstadt sind die Touristen-Massen aus aller Welt ein Problem. In der historischen Altsadt (Centro Storico) leben nur noch rund 50.000 Menschen – und es werden immer weniger.

Im Jahr 1990 lebten noch 78.000 Menschen in der Altstadt. Viele Häuser werden zu Ferienwohnungen oder Hotels umgebaut und die Immobilienpreise steigen. Für die alt eingesessenen ist es ein Graus, sich Tag für Tag mit Zigtausenden Touristen (die sich leider oft total daneben benehmen) herumzuärgern.

Die Promenade, als mir mittags ankamen in Venedig
Die Promenade, als mir mittags ankamen in Venedig

Venedig atmet auf – der Kunde ist wieder König

Was uns auf jeden Fall aufgefallen ist: Man merkt sofort, dass die Italiener und Venezianer aufatmen können. Dadurch, dass zunächst gar nichts los war in der Stadt und langsam wieder Touristen kommen, können sich die Restaurantsbesitzer auf die Menschen konzentrieren.

Eine Straßenszene in Venedig
Eine Straßenszene in Venedig

Der Kunde kann wieder König sein. Wenn du magst, kannst du das eine oder andere Schwätzchen halten. Die Stimmung ist entspannt. Die Café- und Restaurantbesitzer freuen sich, wenn du zu ihnen zum Essen kommst.

Wir finden es gut, dass die Lage aktuell so entspannt ist und auch die Italiener bei guter Laune anzutreffen sind. Sie haben keinen Touristen-Stress, können sich selbst ungezwungen in der Stadt bewegen und schätzen die wenigen Touristen, die vorbeikommen. Das war für uns eine tolle Erfahrung.

Der Markusplatz in Venedig
Der Markusplatz in Venedig. Kein Wunder, dass sich Restaurantbesitzer über Besucher freuen

Eine Gondelfahrt alleine durch die Gassen

Auch auf dem Wasser, auf dem Canal Grande und in den kleinen Kanälen der Stadt ist aktuell nicht viel los. Daher haben wir die Gelegenheit wahrgenommen und haben eine Gondelfahrt gemacht. Es war traumhaft. Unser Gondolieri Roberto hat viel erzählt, hatte Spaß dabei uns durch die leeren Kanäle zu jonglieren.

Der Canal Grande mit ruhigem Wasser
Der Canal Grande mit ruhigem Wasser

Wir bekamen durch die romantische Gondelfahrt noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die Stadt, auf die Gassen, die vielen unzähligen Brücken und die Gebäude. Auch der eine oder andere Blick in ein paar versteckte Hinterhöfe war wunderschön.

Der Canal Grande in Venedig
Der Canal Grande in Venedig. Am Morgen wirkt er wie ausgestorben

Abschließend lässt sich noch sagen, dass wir dieses ruhige, besonnene, märchenhafte, verschlafene Venedig vermutlich nie mehr wieder so sehen werden. Zudem hoffen wir für die Venezianer und für den Tourismus, dass sich einiges in der Gesinnung der Menschen verändert. Denn ohne den riesigen Andrang von Kreuzfahrtschiffen und Tagestouristen ist die Stadt viel angenehmer, als sie es sonst überhaupt sein kann.

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29 Kommentare

  • - Elis

    Hoi ihr lieben

    Schöne Reise und schöne Fotos.
    Doch leider ist es nicht mehr so. Wir wollten heute in die Stadt rein, nach der Brück vom Festland wurden wir zurückgewiesen und mussten zurück. Es hat sich ein grosser Stau vor den Parkplätzen gebildet und der Polizist sagte zu uns es sei voll…. schade.

    • - Florian

      Hallo Elis,

      danke für den Hinweis. Ja, es ist ja schon einige Monate her, dass wir in Venedig waren.

      Es war aber abzusehen, dass dieser Zustand nicht lange anhält.

      Das ist aber natürlich schade. Glück hatte, wer vor einigen Monaten da war.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Axel

    Hallo also wir waren 10 Tage in Venedig. Und da war nichts leer die Stadt war ziemlich voll und auch die Vaporettos waren maßlos überfüllt. Besonders die Linien nach Burano, Murano und Lido waren bis auf den letzten Zentimeter voll. So muss sich ein Tier in Massentierhaltung fühlen und gerade in Zeiten von Corona absolut verantwortungslos. Verstehe nicht warum die Personenanzahl pro Schiff nicht begrenzt wurde.

    • - Florian

      Hallo Axel,

      zunächst einmal ist unsere Reise nun schon ein paar Wochen her.

      Zum anderen weiß ich nicht, ob du schon einmal davor in Venedig warst? Es fehlen Tausende Touristen aus den USA und Asien und die Kreuzfahrer. Alleine das ist ein riesiger Unterschied.

      Hier in dem Artikel findest du noch ein paar Bilder vor der Corona-Krise: https://phototravellers.de/venedig-sehenswuerdigkeiten/

      Spontan in den Dogen-Palast? Völling undenkbar!

      Viele Grüße
      Florian

  • - Steffen

    Hallo zusammen,

    wir sind seit Freitag in Venedig und können Sylvias Ansicht absolut nicht teilen.
    Es ist absolut nicht überfüllt.

    Richtig ist, dass Menschen in den Gassen unterwegs sind. Man bekommt allerdings in fast jedem Restaurant/Café kurzfristig Platz.
    Heute Morgen (Sonntag!!) standen wir für die Basilica (momentan nur Museum im OG möglich) maximal 5 Minuten an und nichtmal 15 Minuten für den Dogenpalast an. Heute Mittag standen Geschätzt 30 Leute an…
    Die Schlange am Turm war noch kürzer.
    Wir sind allerdings rüber zur Insel S. Giglio gefahren und haben vom dortigen Turm den Blick auf Venedig genossen. Dort oben waren wir fast alleine.
    Der Markusplatz ist absolut nicht überfüllt wie sonst.

    Generell können wir sagen, dass sich die Menschen größtenteils an die Maskenpflicht halten. Gefühlt mehr als in Deutschland. Das Tragen der Maske am Arm haben wir nur im Freien beobachtet. In den Vaporettos wird die Maske durchgehend getragen.
    Aprospos Vaporetto: diese sind meist gut gefüllt aber nicht überfüllt.

    Wir haben das Gefühl, dass viele Italiener aktuell die Gunst der Stunde ohne die Kreuzfahrtbomber und Touristen aus fernen Ländern nutzen um endlich mal selbst Venedig zu besichtigen.
    Zu 75-80% hören wir italienisch auf den Straßen. Viele Familien sind mit ihren Kindern unterwegs (Ferien). Die restlichen 20-25% teilen sich zum Großteil Deutsche, Franzosen und Niederländer.
    Wir haben nur ganz vereinzelt mal Asiaten gesehen.

    Ich kann wirklich jedem empfehlen aktuell Venedig zu besichtigen. So leer wir jetzt wird es womöglich nie wieder sein.
    Ja, es ist „voller“ als im Juli aber bei weitem noch nicht überfüllt. Man bedenke es sind Ferien in fast ganz Europa und es ist Wochenende. Ab September sieht es wahrscheinlich wieder noch ruhiger aus. Und dann ist es auch nicht mehr so heiss :-)

    Ich werde Flo und Biggi noch aktuelle Bilder vom Markusplatz etc. schicken… vielleicht könnt ihr die als Update im Blog verwenden ;)

    Viel Spaß in Venedig

    • - Steffen

      Kurzer Nachtrag:

      Vor 2 Wochen waren wir übers Wochenende in Prag und dort war es definitiv voller als hier in Venedig.

      Und in Tschechien gibt es keine Maskenpflicht oder sowas.

      Ich will nicht sagen, dass wir uns dort unwohl gefühlt haben aber im Vergleich zu Venedig war Prag chaotischer und im Bezug auf Corona wesentlich lascher im Umgang der Menschen.

    • - Florian

      Hi Steffen,

      danke für den aktuellen Stand der Dinge! Ehrlich gesagt hätte uns alles andere doch ein wenig überrascht, da einfach die ganzen Touristen aus Übersee fehlen.

      Es ist einfach kein Vergleich zu dem, was sonst los ist in Venedig.

      Viele Grüße und viel Spaß euch in der Lagunenstadt
      Flo

  • - Sylvia

    Ich war heute, 05. August 2020 in Venedig und kann eure Bilder nicht bestätigen. Es ist wie jeden Sommer, es ist als gäbe es kein Covid19, auch Asiaten mit Rollkoffer und ohne Masken sind da und die laut schreienden Menschen in den engen Gassen … alles wie auch in den vergangenen Sommern in denen ich vergeblich versucht habe als Tagestourist eine Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Ich fand es heute noch ein wenig rücksichtsloser den Anderen gegenüber, er wird geschubst und gedrängt wo es nur geht, alles für ein schönes Foto, die MN- Maske trägt man als Schmuckstück am Arm. Schade, dass mich euer Beitrag aufgemuntert hat, die Stadt zu besuchen. Ich bin enttäuscht über soviel Rücksichtslosigkeit der Tagestouristen. Schnell wieder weg!

    • - Florian

      Hallo Sylvia,

      das ist sehr schade!

      Wie du in unserem Artikel siehst, war es wenige Wochen vorher noch ganz anders (und da ist nichts geschönt). Alleine das „Fehlen“ der riesigen Kreuzfahrtschiffe ist ein krasser Unterschied zum Normalzustand. 20 Minuten, um in den Dogenpalast zu kommen? Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber klar, in Italien sind inzwischen Ferien (soviel ich weiß), und das macht sicher einiges aus.

      Die asiatischen Gäste dürften sich doch in Grenzen halten, schließlich gibt es kaum Flüge, wenn mich nicht alles täuscht.

      Viele Grüße
      Florian

    • - Sylvia

      Hallo Florian, ja du hast recht, die Kreuzfahrtschiffe fehlen und es soll am besten so bleiben. Und ja, es sind Ferien in Europa und viele Leute, so wie ich auch, wollen das Beste aus der derzeitigen Sittuation machen. Also war ich gestern, 05.08.2020 in Venedig und überrascht über die wirklich vielen Touristen. Momentan ist Venedig nicht leer!

    • - Florian

      Das stimmt wohl, ohne Zigtausende Kreuzfahrt-Passagiere jeden Tag in der Stadt kommt diese vielleicht auch Mal ein wenig zur Ruhe.

      Das, was da die vergangenen Jahre passiert ist, ist ja leider nicht mehr feierlich. Dann muss man halt die Besucherzahlen auch mal begrenzen. Wenn es nicht anders geht, ist das eben so.

  • - Sahar

    Hallo..
    Wollen gerne Mitte August 2020 nach Venedig :) frag mich die ganze Zeit wie voll es da wohl Sein wird? Ist aktuell jemand vor Ort ? Haben sich die Preise in den Restaurants erhöht ?

  • - Corinna

    Hallo Zusammen,

    Wir haben uns auch spontan für einen Trip nach Venedig entschlossen, erst recht nach Eurem tollen Bericht. Habt ihr auch einen Tip, wo man sein Auto günstig anpacken kann ! ?

    Sonnige Grüße
    Corinna

    • - Florian

      Hi Corinna,

      du meinst parken? Wir haben direkt im Parkhaus Tronchetto geparkt und sind von da mit dem Wasserbus zum Hotel gefahren. Ganz günstig ist parken in Venedig nie – aber das Parkhaus können wir sehr empfehlen.

      Viele Grüße
      Florian

    • - Florian

      Hallo Romina,

      also Sehenswürdigkeiten gibt es genug – auch ohne Museen.

      Drei Tage sollten es schon sein, um zumindest ein wenig Flair aufzusaugen.

      Viele Grüße
      Florian

  • - Birgit Westermann

    Hallo Ihr, danke für die tolle Reportage und die schönen Fotos. Ich war bisher noch nie in Venedig, weil es mir vor dem Overtourismus gegraust hat. Dabei ist das ein toller und auch historisch extrem interessanter Ort. Ich hoffe, es ändert sich wirklich was. Solche Orte sollten nicht zu einem Disneyland degradiert werden. Liebe Grüße 😊

  • - Christine Dürr

    Danke für diesen schönen Artikel !
    Wir sind in der letzten Juliwoche in Venedig und hoffen, es ähnlich zu erleben.
    Vlt kann Corona dafür sorgen, dass Venedig wieder ein wenig zu Atem kommt ( ich denke da an den Kreuzfahrtwahnsinn, Airbnb, etc.).
    Ich weiß, dass die „guten Touristen“ den Venezianern willkommen sind.

  • - Ilona von wandernd.de

    Ich wünsche den Venezianern so, dass der Tourismus in einem gesunden Maß wieder zulegt und nicht wieder so explodiert. Ich hoffe, sie schaffen es, aus dieser Monokultur wieder heraus. Die Krise hat ihnen ja auch gezeigt, wie gefährlich das wirklich ist, wenn man den kompletten Wohlstand einer Stand von einer einzigen Sache abhängig macht.

    Ich freu mich schon auf Venedig nächste Woche. Auch wenn ich nur ein paar Tage da bin… trotzdem… hach, ich kanns nicht erwarten <3

    • - Florian

      Hi Ilona,

      ja, das wäre wünschenswert! Es wäre ein großer Gewinn für alle. Dieser Massentourismus, wie man ihn in den vergangenen Jahren in Venedig hatte, das ist wirklich nicht mehr schön.

      Viel Spaß wünschen wir dir :-)

      Beste Grüße
      Florian

  • - Peter & Bine

    Wundervolle eindrücke der schönsten Stadt der Welt! Danke dafür. Wir werden auch bald nach Venedig fahren und hoffen, es noch so schön leer zu erleben wir ihr.

    Die Bilder sind wirklich grandios! Wir waren schon ein gutes Dutzend mal in Venedig – aber sooo leer wie ihr haben wir es noch nie erlebt.

    Viele Grüße aus Berlin
    Peter & Bine

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