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Groppensteinschlucht Obervellach – ein Highlight im Mölltal in Kärnten

Die Groppensteinschlucht ist ein traumhaftes Naturschauspiel. Sie liegt in der Nähe des Luft- und Schrothkurort Obervellach inmitten des Nationalparks Hohe Tauern.

Der Besuch ist für die ganze Familie geeignet. Neben riesigen Wasserfällen läufst du über eine atemberaubende Steiganlage. Wir nehmen dich mit auf einen Rundgang durch die wunderschöne Groppensteinschlucht in Kärnten.

Aktualisiert am 04.04.2022

Ein Naturspektakel mit Steig

Die Groppensteinschlucht ist ein wahres Naturerlebnis. Besonders atemberaubend ist der durch die Schlucht führende Wandersteig. Er verläuft 2,5 Kilometer und führt oberhalb der Schlucht entlang. Manchmal geht es über Brücken.

Der Steig ist breit und mit Geländer gesichert. Er eignet sich für die ganze Familie. Die Schlucht ist Teil der Alpe Adria Trail Etappe 7.

Du hast von oben einen genialen Blick auf die wunderschönen Wasserfälle. Einer davon ist sogar 30 Meter hoch. Der Einstieg erfolgt beim sogenannten Mautturm, der Ausstieg beim Rastplatz „Großer Stein“.

In der Mitte der Schlucht gäbe es sogar einen Notausstieg.

Unser Tipp: Es werden auch Führungen in der Schlucht angeboten. Am Spektakulärsten ist die Nachtwanderung. Die Wasserfälle werden dabei angestrahlt und beleuchtet.

Die Groppensteinschlucht ist eine Top-Sehenswürdigkeit in Kärnten
Die Groppensteinschlucht ist ein wahres Erlebnis

Der Mautturm

Nachweislich war das Tal nach Mallnitz bereits im Mittelalter schon von wichtiger Bedeutung. Es war die sogenannte Fuggerstrasse, die zur Versorgung des Gasteiner Bergbaureviers diente.

Schon seit jeher stand hier als landesfürstliche Mautstation ein quadratischer Turm. In Betrieb war er seit der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts war die Mautstelle aktiv.

Der Eingang zur Groppensteinschlucht beginnt am Mautturm. Übrigens sind heute noch Überreste einer alten Zellstoff- und Pappenfabrik sichtbar, die hier in Betrieb war.

Der Zechnerfall

Wir sind sprachlos. Wir hatten nicht eine solch imposante Schlucht erwartet. Die Farben, das Wasser und die Felsformationen, die der Mallnitzbach hineingefressen hat, sind gewaltig. Du kannst dir vorstellen, dass wir zahlreiche Fotopausen einlegen.

Gleich zu Beginn sehen wir den Raufenfall mit seinen Gumpen oder auch Kolken genannt. Das sind vom Wasser geschaffene kleine Basins im Felsen.

Wasserfälle in der Groppensteinschlucht
Fotografen sollten hier mindestens zwei Stunden einplanen
In der Groppensteinschlucht
Der Regen lässt die Farben intensiver wirken
Die Gumpen am Fuße des Wasserfalls
Die Gumpen am Fuße des Wasserfalls

Der spektakuläre Holzsteig

Über eine spektakuläre Steiganlage verläuft ein Holzsteg mitunter hoch über der Schlucht in den Fels geschlagen. Menschen mit Höhenangst könnten sich hier eventuell nicht gut fühlen. Allerdings ist überall Geländer angebracht und der Ausblick ist gigantisch.

Der Weg verläuft oberhalb der Groppensteinschlucht
Der Weg verläuft oberhalb der Groppensteinschlucht
Der Weg durch die Schlucht
Der Weg kann bei Nässe etwas rutschig sein

Der große Groppensteinfall

Es folgt jetzt der Große Groppensteinfall. Je nach Wasserlage kommen hier riesige Wassermassen den Berg hinunter. Mitunter wird der Steig ganz schön nass von der Gischt.

Eine gute Regenjacke ist hier perfekt. Zudem könnten die Holzbretter etwas nass werden.

Der große Groppensteinfall in der Schlucht
Der große Groppensteinfall in der Schlucht

Der große Zechnerfall

Am Ende der Schlucht erwartet uns das Finale: der große Zechnerfall. Rund 30 Meter ergießt sich diese majestätische Wasserpracht von Wasserfall die Schlucht hinab.

Besonders beeindruckt haben uns die bunten Steine, die sich im Laufe der Jahre verfärbt haben. Der Zechnerfall hat uns wirklich sehr gut gefallen.

Der beeindruckende Zechnerfall in der Groppensteinschlucht
Der beeindruckende Zechnerfall in der Groppensteinschlucht
Der Zechnerfall ergießt sich über bunte Felsen
Der Zechnerfall ergießt sich über bunte Felsen
Der Zechnerfall von Weitem
Hier können sich Fotografen austoben

Zeitangabe für Fotografen: Insgesamt haben wir knapp zwei Stunden in der Schlucht verbracht.

Tipp: Du kannst entweder beim Wasserfall wieder umdrehen und den Weg so zurücklaufen, wie du ihn hinaufgelaufen bist. Oder aber du läufst bis zum Ende der Schlucht, zum Ausgang Rastplatz „Großer Stein“.

Von hier ist der Gasthof Zur guten Quelle nicht mehr weit. Nach einer kurzen Einkehr kann es frisch gestärkt weiter gehen. Dann folgst du dem Rundweg-Schild, bis du wieder am Mautturm ankommst.

Haben wir dir jetzt Lust auf die Wanderung durch die Groppensteinschlucht gemacht? Wir fanden sie traumhaft und vor allem Fotografen begeistert sie sehr. Sie ist für die ganze Familie gemacht und wird dich ebenfalls in ihren Bann ziehen.

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