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Bodensee Top-Sehenswürdigkeiten – diese Orte musst du gesehen haben

Diese Orte am Bodensee musst du gesehen haben

Die schönsten Orte & Sehenswürdigkeiten am Bodensee

Grüne Weinhänge, türkises Wasser und unzählige Ausflugsziele: der Bodensee ist ein Touristen-Magnet sondergleichen. Aber das kann man ja auch verstehen, oder? Wo findet man sonst solch ein beliebtes und gleichzeitig wunderschönes Areal, das unzählige Ausflugsmöglichkeiten bietet. Der Bodensee ist für mich eine Wohlfühloase, die viel Natur bietet, aber auch gleichzeitig sehr actionreich sein kann. Groß und Klein kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Der Bodensee bietet eine einzigartige Auswahl und der wichtigste Aspekt: Er sieht nach Urlaub aus. Bodensee riecht nach Pommes rot-weiß, nach Calippo oder Kaktus-Eis und nach Radler, oder ein kühles Helles – also ein absolutes Weit-weg-und-doch-so-nah-Feeling. Wer nicht genauer hinschaut, dürfte auf den ersten Blick denken, wir wären nicht am Bodensee, sondern in Italien, am  Gardasee (hier findest du die schönsten Seen rund um den Gardasee) oder in einem anderen Land in Südeuropa. Das türkise Wasser glitzert in der Sonne, dazu tönt chillige Musik aus den Lautsprechern der Strandcafés. Bodensee steht für mich für Frische, Sonnencreme, Freiheit und historischen Städte sowie Häuser.

Übrigens besteht der Bodensee eigentlich aus zwei miteinander verbundenen Seen, die zusammen mit einem Flussabschnitt des Rheins (den Obersee) ein großes Ganzes ergeben. Die Seen heißen Seerhein und Untersee. Ich war das erste Mal mit 16 am Bodensee und bis heute sind mir verschiedene Orte noch sehr stark im Gedächtnis geblieben. Auch die Schönheit der Gegend an sich. Und ich weiß noch, damals sagte meine Mutter zu mir: in der Schule kannst du jetzt sagen, dass du in Österreich, der Schweiz und Deutschland im Urlaub warst. Denn diese drei Länder treffen am Bodensee aufeinander. In diesem Artikel möchte ich dir die schönsten Orte und Sehenswürdigkeiten am Bodensee vorstellen.

Die Fotos in diesem Artikel wurden mit der  Sony Alpha 6000 geschossen. Was wir sonst noch so dabei haben auf unseren Wanderungen und Reisen? Hier geht es zu unserer Fotoausrüstung.

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Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: die Pfahlbauten von Unteruhldingen

Die Pfahlbauten von Unteruhldingen sind mein persönliches Highlight am Bodensee ( Website). Diese beeindruckende Sehenswürdigkeit versetzt uns weit zurück in die historische Geschichte. Im mittleren und späten Neolithikum beginnen die Menschen am Bodensee Ufersiedlungen zu errichten. Die sogenannten Pfahlbauten und Feuchtbodensiedlungen. Am Überlinger See oder an der Konstanzer Bucht, sowie am Obersee konnte man diese zurückverfolgen. In dem Ort Unteruhldingen, direkt am Wasser, wurde ein Pfahlbaudorf nach alten Maßstäben und wissenschaftlichen Forschungen nachgebaut. Hier befindet sich ein tolles Museum.

Wir beginnen unsere Erkundung der Pfahlbauten mit drei kurzen Animationsfilmen, die uns auf den Grund des Bodensees führen. Für Kinder sind die drei Einheiten von jeweils drei Minuten sicher sehr spannend. Danach erkundeten wir die Pfahlbauten aus verschiedenen Epochen. Das Museum hat sehr schön herausgearbeitet, wie sich im Laufe der verschiedenen Zeiten der Mensch und auch seine Hütten verändert haben. Die Nutzgegenstände wurden hochwertiger und am Ende baute der Mensch auch einen Schutzzaun um sein Areal. Schon zu ganz früher Zeit musste sich der Mensch vor seinesgleichen verteidigen.

Die Pfahlbauten stehen auf einem riesigen Areal, auf dem man uneingeschränkt herumlaufen kann. In einigen Hütten erzählen die Mitarbeiter über die Veränderungen über die Zeiten hinweg. Sie beschreiben und erklären wie die Menschen damals gelebt haben. Der Spot eignet sich hervorragend für tolle Aufnahmen und lässt Fotografenherzen höher schlagen. Auch sonst ist das Museum definitiv einen Besuch wert. In den Hütten selbst darf man leider nicht fotografieren.

Multimedia-Show Pfahlbauten-Museum

Wir “tauchen” virtuell in die Tiefe und bewundern die Pfahlbauten am Grund des Bodensees

Einbaum im Pfahlbauten-Museum

Ein Einbaum im Pfahlbauten-Museum

Steg im Pfahlbauten-Museum

Über die Stege laufen wir von Epoche zu Epoche

Die besten Reiseführer & Co für deinen Ausflug an den Bodensee

Wo am Bodensee übernachten unser persönlicher Hotel-Tipp

Für deine Bodensee-Reise können wir das Hotel Tannenhof empfehlen. Das Hotel liegt nur 30 Minuten vom Bodensee in Weiler im Allgäu entfernt und bietet Wellness, Erholung und Spa par excellence. Das Hotel Tannenhof ist für uns eine der Luxus-Adressen, wenn es um die Kombination von Sport und Wellness geht. Es wurde als bestes Tennishotel Deutschlands ausgezeichnet. Unser persönliches Highlight war das Zimmer Alpin mit Badewanne direkt vorm Fenster und vor dem Bett. Von hier aus hast du den besten Ausblick auf die Berge. Einfach himmlisch. Hier kannst du dieses traumhaft schöne Hotel buchen*.

Hotel Tannenhof

Das Hotel Tannenhof verwöhnt mit Luxus pur

 

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Burg Meersburg – die älteste durchgängig bewohnte Burg Deutschlands

Diese Burg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele am Bodensee. Die Meersburg ( Website) im gleichnamigen Ort Meersburg ist Deutschlands älteste durchgängig bewohnte Burg. Die Burg sieht nicht nur von außen richtig spannend und beeindruckend aus, sie ist es auch. Einige geschichtliche Berühmtheiten lebten auf der Meersburg. Unter anderem Deutschlands bekannteste Dichterin Anette von Droste-Hülshoff (* 1797 auf Burg Hülshoff; † 1848 auf Burg Meersburg). Du kannst auf der Burg sogar ihr Arbeitszimmer ansehen. Für mich als Germanistin war das ein absolutes Highlight. Im siebten Jahrhundert soll Merowingerkönig Dagobert I. die Burg gegründet haben. Während einer Führung erfahren wir, dass zwar unzählige Eroberer versuchten über Jahrhunderte hinweg die Burg einzunehmen, keinem ist es jedoch gelungen. Die ersten Schießpulverkanonen waren auf sie gerichtet, gebrannt hat es auch, doch die Burg hielt allem Stand. Vermutlich auch, weil jeder Besitzer sie neu vergrößerte und sie ausbaute. Während unserer Führung durften wir den Dagobertturm (auch Dagoberttürmchen genannt) besteigen. Ein Highlight auf der Burg. Von oben hat man einen grandiosen Ausblick auf den Bodensee und die Stadt Meersburg.

Die Atmosphäre in der Burg ist unglaublich real. Dicke Wände, steinerne Böden, uralte Holzdielen, Treppen, die knarzen. Vor den Augen kann man sich das Klirren der Waffen bildlich vorstellen, der Duft frisch gebackenen Brotes zieht in die Nase und draußen wiehern die Pferde im Stall. Von den Schmerzensschreien in der Folterkammer oder dem Ächzen der Gefangenen im Verlies mal abgesehen. Eiskalt dürfte es zudem dort gewesen sein. Doch egal, kaum ist man über die wunderschöne Brücke auf die Burg zugelaufen, will man sie erkunden, erleben und sich so lange wie möglich dort aufhalten. Für Klein und Groß ist das Ausflugsziel einfach großartig. Wer keine Lust hat den Turm zu besteigen, kann sich auch eine Tour über das Essen und Trinken auf der Burg anhören. Für jeden Geschmack ist gesorgt. Am Eingang wird übrigens  das Ticket mit einem Messer entwertet – nichts für schwache Nerven ;-) Die Tickets selbst erstehst du im Shop vor der Burg.

Meersburg

Die Meersburg ist einer der Top-Spots am Bodensee

Kanonen

Am Eingang erwartet uns dieses Waffenarsenal

Alter Raum in der Meersburg

Das ist der älteste Raum der Meersburg

Blick Meersburg und Bodensee

Die Aussicht vom Dagobertturm (nur im Rahmen einer Führung zu besteigen – der Preis ist im Eintritt inbegriffen) auf Meersburg und den Bodensee ist traumhaft

Wohnraum Anette von Droste-Hülshoff

Hier hat einst Dichterin Anette von Droste-Hülshoff gelebt

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Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Stadt Meersburg

Auch die Stadt Meersburg ( Website) ist ein Top-Highlight am Bodensee und gehört zu den schönsten Altstädten Deutschlands. Die namensgebende Burg bieten liegt zwar nicht am Meer, dafür am Bodensee mit einem tollen Blick auf eben diesen. Von der Burg abgesehen bietet das süße Städtchen gleich zwei verschiedene Stadtbereiche. Die Unterstadt und Oberstadt. Meersburg entwickelte sich zunächst oberhalb der Burg und es kristallisierte sich die sogenannte Oberstadt heraus. 1233 bekam die Stadt ihr Marktrecht, 1260 eine Mauer und 1299 schließlich das Stadtrecht. Danach entwickelte sich die Siedlung, die heute Unterstadt heißt. Das Unterstadttor ist übrigens das älteste verbliebene Stadttor.

Wir beginnen unsere Erkundungstour an der Stadtkirche und laufen in Richtung Rathaus. Wir kommen an tollen Cafés vorbei und an mit eng bepflanzten Blumenkästen versehenen, uralten Gebäuden vorbei. Die Fachwerkhäuser in der Oberstadt zum Beispiel in der Steigstraße, der Winzergasse und Kirchstraße solltest du dir nicht entgehen lassen. Unser erstes richtiges Ziel ist der Ausblick an der Gutsschänke mit Panoramablick über den Bodensee. Direkt gegenüber befindet sich das Staatsweingut. Für Weinliebhaber ist das DIE Adresse, um Wein zu verkosten und zu kaufen.

Bodenseeblick

Blick von der Terrasse der Gutsschänke auf den Bodensee. In der Ferne sieht man gut die Alpen

Staatsweingut

Weinfans kommen im Staatsweingut auf ihre Kosten

Weiter führt uns der Weg zum Neuen Schloss Meersburg ( Website). Hier laufen wir direkt in den Garten und auf die Aussichtsterrasse. Von hier haben wir einen tollen Blick auf Burg, Unterstadt und den Bodensee. Das Wasser des Bodensees sieht von hier oben aus wie in der Karibik. Türkis und wunderschön. Direkt am Schloss angebaut ist die Schlosskapelle. Während des Museumsbesuchs im neuen Schloss wirst du von oben in die Kapelle reinschauen können. Ansonsten ist sie für jedermann auch von außen zugänglich. Gebaut wurde die Kapelle 1749 bis 1743. Seit 1864 ist sie evangelische Stadtpfarrkirche. Das neue Schloss wurde durch Fürstbischof Johann Franz Schenk von Stauffenberg begonnen und dann weiter ausgebaut.

Das Neue Schloss Meersburg

Das Neue Schloss Meersburg. Die Location ist übrigens auch bei Brautpaaren extrem begehrt

Gang im Neuen Schloss Meersburg

Wir schlendern durch die alten Gänge des Schlosses

Direkt vom Schloss kannst du gleich weiter zur Burg laufen. Vor der Burg steht eine Bronzestatue von Anette von Droste-Hülshoff. Wenn du von der Burg-Brücke aus rechts hinuntersiehst, erkennst du ein riesiges Mühlenrad. Das ist heute nicht mehr in Betrieb, gehört aber zur Schlossmühle von Meersburg. Erbaut wurde es im 17. Jahrhundert.

Schlossmühle Meersburg

Die alte Schlossmühle. Den besten Blick hat man von der Brücke auf die Meersburg

Wenn du weiter in die Unterstadt läufst, triffst du auf das Hotel Wilder Mann. Es war bereits 1704 als Hotel benannt und war Herberge für Reisende, die nach Torschluss ankamen. In der Unterstadt findest du ein Café nach dem nächsten und auch die Anlegestelle für die Fähre. Zum Abschluss machen wir noch Halt im Café Pop ( Website) und lassen uns einen erfrischenden Mango-Smoothie mit einem leckeren Stück Kuchen munden. Das Café können wir nur empfehlen.

Café Pop

Der Eingang zum Café Pop

Mango-Smoothie und Zwetschgenkuchen

Mango-Smoothie und Zwetschgenkuchen im Café Pop

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Basilika Birnau

Die Wallfahrtskirche Basilika von Birnau ( Website) ist ein barockes Schmuckstück direkt am Bodensee. Genauer zwischen den Orten Nußdorf und Uhldingen-Mühlhofen. Errichtet wurde sie 1746 bis 1749 von Baumeister Peter Thumb, einem der führenden süddeutschen Architekten. Auftraggeber war die Reichsabtei Salem. Das pompöse Innere der Kirche bietet den Besuchern viel Stuck, sieben Altäre sowie Skulpturen. Ein Highlight ist der Hauptaltar mit einem Marien Gnadenbild. Eine recht bekannte Figur von Joseph Anton Feuchtmayer ist der sogenannte Honigschlecker, eine Skulptur mit Bienenkorb. Leider darf man im Inneren der Kirche keine Bilder machen, weswegen du dir die Kirche einfach selbst ansehen musst. Um trotzdem einen Eindruck zu bekommen, haben wir ein Fotolia-Foto in den Artikel eingebaut. Übrigens darf man eine halbe Stunde an der Basilika kostenlos parken (Stand: August 2018).

Basilika Birnau

Die Basilika Birnau

Basilika Birnau Innen

Das Innere der Basilika Birnau ist wirklich pompös © karlo54 / Fotolia

Die Gegend rund um die Orte Nußdorf und Uhldingen-Mühlhofen war schon seit jeher ein beliebter Wallfahrtsort. Vor der Kirche befindet sich ein großer Platz mit Ausblick auf den Bodensee. Allein schon für den Blick hier oben lohnt sich ein Stopp an der Basilika Birnau.

Blick auf den Bodensee

Blick vom Vorhof der Basilika auf den Bodensee. Die Weinberge sind typisch für die Bodenseeregion

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Stein am Rhein

Das bezaubernde Örtchen Stein am Rhein ( Website) ist wirklich wunderschön. Wir haben es durch Zufall entdeckt, auf unserem Weg aus der Schweiz in Richtung Meersburg. Wir fuhren auf die Brücke über den Rhein und dann in den Ort Stein hinein. Wir mussten einfach anhalten und am Morgen durch die Stadt laufen. Am Marktplatz befinden sich unzählige historische Gebäude. Jedes Haus erzählt seine eigene Geschichte. Stein am Rhein hat an jedem Gebäude Tafeln angebracht, die viel über das jeweilige Haus berichten. Wer mag, kann sich hier Stunden aufhalten und mehr über die Geschichte erfahren.

Blick auf Stein am Rhein

Blick von der Brücke auf Stein am Rhein

Ich werde dir jetzt nur einige Beispiele aufzeigen, den Rest musst du dir wirklich vor Ort ansehen. So kannst du dort zum Beispiel das Haus Rother Ochsen sehen. Es ist das älteste Wirtshaus der Stadt und wurde wohl schon im Jahr 1446 erwähnt. Der Maler Andreas Schmucker gestaltete eine Stube und die Fassade nach Vorbildern von Tobias Stimmer und Hans Holbein.

Zum Rothen Ochsen

Wegen dieser Fassaden ist Stein am Rhein ein echter Besuchermagnet

Oder ebenfalls spannend: der sogenannte Erkerstreit. Der entstand, als sich der Wirt Johannes Etzweiler über Auflagen hinwegsetzte und zum Entsetzen der Nachbarn einfach einen Erker errichtete. Das war 1707. Das Resultat der rebellischen Tat: die Nachbarn mussten nachziehen. Die Häuserfassaden zieren daher heute viele Erker.

Das alte Klosterspital oder auch Bürgerasyl kannst du ebenfalls besichtigen. Jetzt befindet sich dort das städtische Altenheim. Erwähnt wird das Spital bereits 1362. Es beherbergte Arme, Kranke, Wöchnerinnen, Waisen, Behinderte und Reisende.

Wie du siehst, könnte ich dir darüber hinaus unzählige Beispiele aufzeigen. Es lohnt sich definitiv über den Marktplatz direkt am Rathaus zu laufen und sich die Geschichten durchzulesen. Ebenfalls schön ist der Blick von der Brücke über den Rhein, das Kloster sowie die Stadtkirche.

Rathaus Stein am Rhein

Das Rathaus wurde 1539-42 als Kauf-, Tuch-, Korn- und Rathaus errichtet

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Stadt Ravensburg

Wer kennt sie nicht, die Brettspiele von Ravensburg ( Website). Die Spielestadt hat aber noch einen weiteren Namen: Stadt der Türme und Tore. Kein Wunder, so findet der Besucher wirklich unzählige Türme und Tore in Ravensburg vor. Gleich zu Beginn unserer Tour kommen wir an dem Mehlsack ( Infos) vorbei. Er befindet sich direkt in der Nähe des Obertores. Erbaut wurde dieser Turm 1425 bis 1428. Hintergrund war der, dass er Angriffe von der oberhalb gelegenen Veitsburg abwehren sollte. Hier lebten nämlich die Habsburger. Der Turm heißt deshalb Mehlsack, weil er der Form der damaligen Mehlsäcke nachempfunden sein soll. Er ist 51 Meter hoch und hat 253 Stufen.

Mehlsack Ravensburg

Der “Mehlsack” gehört zu den Top-Attraktionen in Ravensburg. In den Monaten August und September ist der Turm an den Wochenenden sogar zugänglich

Die Veitsburg trägt ihren Namen nach dem Heiligen Veit. Er war ein frühchristlicher Märtyrer. Damals betete man zum Heiligen Veit, dem Nothelfer, bei Krankheiten wie Epilepsie oder Fallsucht. Seine Statue ist an der Burg aufgebaut. Sie befindet sich an der Stelle, an der früher die bekannte Wallfahrtskapelle stand. Die Veitsburg hatte im Mittelalter einen Burgturm. Dieser wurde jedoch auf Veranlassung der Schweden abgebrannt. 1751 wurde dann an der Stelle ein kleines Schloss das “Schlössle” errichtet.

Unser Tipp: Von der Veitsburg aus hast du einen traumhaften Ausblick auf ganz Ravensburg. Hier kannst du schön die vielen Türme und Tore sehen. Der Blick lohnt einen Abstecher auf die Burg. Wir sind übrigens den alten Burgweg hinaufgelaufen. Sie liegt ungefähr zehn Minuten Fußweg vom Mehlsack entfernt.

Blick von der Veitsburg auf Ravensburg

Blick von der Veitsburg auf Ravensburg

Als wir in die Stadt hineinlaufen kommen wir zum Rutenbrunnen. Alljährlich findet das sogenannte Rutenfest in Ravensburg statt, direkt vor den Sommerferien. Der Brunnen zeigt die Geschichte des Festes. Es geht zurück auf das sogenannte Rutengehen der Schuljugend, das seit 1645 erwähnt ist.

In Ravensburg kann man natürlich das Ravensburg-Spielemuseum ( Website) anschauen, sowie das städtische Museum Humpis-Quartier ( Website). Es besitzt die ältesten erhaltenen Gebäude der Patrizier- und Fernhändlerfamilie Humpis. Sie entstanden wohl um die Jahre 1375 und 1503. Innen kann man gotische Räume und außen einen spätgotischen Erker sehen.

Altes Spiel Figurenleggen

Das Spiel “Figurenleggen” im Museum der Ravensburger Spiele

Humpis Quartier

Das Humpis Quartier in Ravensburg ist ein absolutes Highlight in der Region rund um den Bodensee

Wir laufen vorbei an dem Wirtshaus Salzstadel, am Bacchus, das früher eine mittelalterliche Badstube beherbergte, bis hin zum Waaghaus, einem städtischen Kaufhaus. Das erste Obergeschoss des Waaghauses wurde früher als Schwör- und Festsaal genutzt. Direkt daneben befindet sich der Blaserturm. Und den legen wir dir wirklich ans Herz. Während du die Treppenstufen nach oben steigst, erfährst du viel über die Geschichte des Turms. Aber auch ein paar Sagen und erdachte Erzählungen. Erbaut wurde er 1553 bis 1556. Er ist 51 Meter hoch und hat 212 Stufen, 28 Fenster sowie eine mechanische Uhr. Als wir hinauflaufen bewegen sich gerade die Gewichte, die die Uhrzeit einstellen. Das ist ein tolles Erlebnis. Von oben hast du einen grandiosen Blick auf die Stadt und ihre Türme. Der Turm diente früher als Späh-, Uhren und Feuerwachturm. Aufgabe des Türmers war es zum Beispiel um vier Uhr morgens einen Weckruf ertönen zu lassen, um 12 Uhr die Mittagszeit einzuläuten sowie abends die Geisterstunde anzuzeigen. Er musste Angriffe, Feuer oder wichtige Leute ankündigen. Der Blaserturm ist vom 31. März bis 3. Oktober zugänglich (Stand: August 2018).

Blaserturm

Der Blaserturm ist ein beliebtes Ausflugsziel

Blick vom Blaserturm auf Ravensburg

Blick vom Blaserturm auf Ravensburg. Hinten rechts sind der Mehlsack und darüber die Veitsburg zu sehen

Vom Blaserturm aus laufen wir weiter zum Frauentor. Es ist das niedrigste Tor der Stadt und diente früher als Kriminalgefängnis. Es ist nur 35 Meter hoch. Direkt daneben befindet sich die Liebfrauenkirche. Ihr Dach kann man vom Turm aus bereits sehen und es glitzert auf Grund seiner schönen Ziegel in der Sonne. Es liefert sich quasi einen Wettkampf mit dem kunstvollen Dach des grünen Turms, das wie der Name schon sagt, grün ist. Von dort aus schlendern wir weiter durch die Stadt, lassen uns treiben und kommen schließlich zum gemalten Turm. Von dort aus laufen wir weiter zum Spitalturm. Dieser wurde 1363 errichtet, um die Stadtmauern zu sichern. Er wird auch Sauturm genannt, weil hier früher die ehemaligen Schweineställe des Spitals angesiedelt waren. Der Spitalturm ist 44 Meter hoch.

Plan Highlights Ravensburg

Auf diesem Plan sind die historischen Highlights und vielen Türme in Ravensburg gut zu sehen

Noch ein Tipp: im Café “Herr Rossi schenken & genuss” in der Grüner-Turm-Straße 24 ( Website) hat die Besitzerin einen Shop aufgebaut, der lokale Produkte unterstützt. Zudem findest du hier zahlreiche Produkte rund um das Thema Essen und Trinken von verschiedenen Start-ups. Leckeren Kuchen und Pralinen gibt es auch Café Henger ( Website) in der Marktstraße ganz in der Nähe des Obertors, Humpis-Quartiers und des Mehlsacks.

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Stadt Lindau

Eine Stadt, die du auf gar keinen Fall am Bodensee verpassen solltest, ist Lindau ( Website). Das reizende Städtchen war bis 1803 freie Reichsstadt und befindet sich im sogenannten Dreiländerdreieck, in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz. Wir starten unsere Rundtour vom Seeparkplatz aus. Schon von weitem sehen wir die bunten Ziegel auf dem Dach des Diebsturms. Der Turm wurde gegen 1400 das erste Mal erwähnt und um 1350 erbaut. Er war Teil der älteren Stadtmauer. Früher diente der Diebsturm als Gefängnis der Stadt. Der Turm steht übrigens auf dem höchsten Punkt der Insel. Dann kann man sich natürlich auch schon denken wozu er gedacht war. Die Wachen hatten von dort oben den perfekten Überblick – schließlich ist der Turm 35 Meter hoch. Direkt neben dem Diebsturm befinden sich die Glockengießerei sowie die Peterskirche. Der Turm der Peterskirche wurde um das Jahr 1000 errichtet. Somit ist sie eine der ältesten Kirchen am Bodensee.

Diebsturm

Der Diebsturm gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeit in Lindau

Ebenfalls ein Muss ist das Alte Rathaus in Lindau. Es wurde 1422 bis 1436 erbaut. Die großen Malereien an der Fassade spiegeln die Lindauer Geschichte wider. Treppengiebel und Glocke folgten 1576. Ein zusätzlicher Hingucker ist die hölzerne Freitreppe. Direkt daneben befindet sich das Neue Rathaus. Täglich um 11:45 Uhr und um 17:45 ist das Glockenspiel zu hören. Es klingt weit durch die Altstadt.

Ebenfalls wunderschön ist der Hafen Lindaus. Er ist DER Fotospot schlechthin. Die Boote fahren nämlich zwischen zwei absoluten Highlights in den Hafen ein. Auf einer Seite der Hafeneinfahrt steht der Bayerische Löwe, auf der anderen Seite steht seit 1856 der Neue Leuchtturm. Der Bayerische Löwe ist eine recht imposante Gestalt, wenn man vor ihm steht. Zu der Statue kannst du zu Fuß laufen und sogar das Podest besteigen, auf dem der sechs Meter hohe Löwe sitzt. Die Figur blickt zum Schweizer Ufer des Bodensees hinüber. Erbaut wurde er 1856 von Johann von Halbig und aus einem Marmorblock geschlagen. Ungefähr 70 Tonnen wiegt die Statue. Welche Sehenswürdigkeiten du dir in Lindau noch ansehen solltest, erfährst du hier in unserem Bericht über die  Top-Sehenswürdigkeiten in Lindau.

Blick auf Lindau

Von den Hafenmauern hat man einen tollen Blick auf Lindau

Neuer Leuchtturm Lindau

Der Bayerische Löew und der Neue Leuchtturm in der Hafeneinfahrt der Stadt

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: der Pfänder – einzigartiger Ausblick

In Bregenz am Bodensee befindet sich in Hafennähe die Pfänderbahn. Wer nicht gut zu Fuß ist, der fährt natürlich mit der Pfänderbahn ( Website). Wenn du aber sportlich ganz gut fit bist, würde ich dir empfehlen auf den Pfänder hinauf zu wandern. Die Tour startet an der Pfänderbahn und führt zunächst eine Asphaltstraße nach oben. Der Weg ist gut ausgeschildert, somit brauchst du nur den Tafeln folgen. Auch hier gibt es wieder mehrere Möglichkeiten. Wir sind die Route über den Gschliefweg gegangen. Der Weg ist durchweg recht leicht und führt anfangs durch den Wald. Die Wanderung ist in der Bodenseeregion sehr beliebt.

Als wir am Gaststüble Halbstation vorbei kommen, treffen wir auf einen älteren Herren, der sich als der Pfänder-Stürmer entpuppt. Der über 70-jährige Dieter Koller hat bereits einen Guinessbuch-Rekord auf den Pfänder aufgestellt. Im April 1994 ging er 171 Mal auf den Pfänder hinauf, darunter 12 Mal an einem Tag. Bis heute war er insgesamt über 6000 Mal auf seinem Hausberg. Das Urgestein von Bregenz hat viele Geschichten über wirklich anstrengende Touren zu erzählen. Da hatten wir wieder einmal Glück, dass wir eine Berühmtheit auf dem Berg treffen. Bis zur Pfänderdohle, der Gaststätte in Gipfelnähe begleitet er uns. Wir nehmen noch die wenigen Meter zum Gipfel in Angriff und dann stehen wir auch schon auf 1062 Metern am Pfänder-Gipfelkreuz. Unsere Wanderung kannst du auch auf Youtube im Video verfolgen und so den Pfänderstürmer live sehen. Von oben hast du einen schönen Blick auf den Bodensee. Der Pfänder ist einfach ein Muss am Bodensee.

Wanderweg Pfänder

Der Wanderweg auf den Pfänder führt zwischen riesigen Bäumen hindurch

Bodensee Top-Sehenswürdigkeit: Insel Mainau

Von Meersburg aus zum Beispiel kannst du mit dem Boot übersetzen zur Insel Mainau ( Website) übersetzen. Sie ist bekannt als Blumeninsel. Für mich als Blumen-Fan war es ein Highlight auf der Insel zu sein. Die Anlagen im Botanischen Garten sind grandios. Darüber hinaus lässt sich die Insel jährlich ein Motto einfallen. 2018 ist es zum Beispiel die Faszination Afrikas. Passend zum Thema gibt es dann auf der Insel Ausstellungen, Anpflanzungen und Events. Die Insel ist ein Ganzjahreserlebnis. Passend zur Jahreszeit blüht die Insel in anderen Farben und Formen.

Als ich damals im April vor Ort war, konnte man die große Orchideenschau im Palmenhaus bewundern. Auch den italienischen Rosengarten mit seinen Skulpturen, das Schmetterlingshaus und die Palmengewächse habe ich noch vor Augen. Sie befinden sich in der Nähe des Schlosses. Das barocke Deutschordensschloss ist der Sitz von Björn Graf Bernadotte und seiner Frau Sandra Gräfin Bernadotte. Erbaut wurde es 1739 bis 1746.

1856 begann Großherzog Friedrich I. ein parkähnliches Arboretum anzulegen, also eine Sammlung exotischer Baumarten. Hier finden sich 500 verschiedene Laub- und Nadelgehölze. Darunter einer der „ältesten“ Urweltmammutbäume Deutschlands. Darüber hinaus kannst du auf der Insel einige Riesenmammutbäume bewundern.

Die Insel hat 45 Hektar und ist die drittgrößte Insel im Bodensee. Neben den Park- und Blumenanlagen befindet sich auf der Insel auch ein Pfauengehege, ein Streichelzoo, viele Restaurants sowie eine Wasserwelt für Kinder – ein riesiger Wasserspielplatz.

Luftaufnahme Insel Mainau

Die Insel Mainau aus der Luft gesehen – Bildnachweis: Insel Mainau/Peter Allgaier

Schloss Insel Mainau

Das Schloss auf der Insel Mainau – Bildnachweis: Insel Mainau/Peter Allgaier

Diese Orte am Bodensee musst du gesehen haben

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Top-Sehenswürdigkeiten am Bodensee

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Pfahlbauten von Unteruhldingen: 47.725432, 9.228382
Burg Meersburg: 47.693761, 9.270669
Meersburg: 47.691956, 9.271603
Basilika Birnau: 47.746058, 9.219139
Stein am Rhein: 47.659404, 8.859272
Ravensburg: 47.781796, 9.613574
Lindau: 47.546611, 9.685221
Pfänder: 47.507331, 9.780203
Insel Mainau: 47.705054, 9.196415
Hotel Tannenhof: 47.584863, 9.908359

Übrigens: Mit unserer Karte kannst du dich auch navigieren lassen. Klicke einfach auf einem Spot auf “Directions” und Google Maps wird geöffnet

Die besten Reiseführer & Co für deinen Ausflug an den Bodensee

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