Mallorca – Tag 6 – Wanderung zum Traumstrand Platja des Coll Baix

Der Traumstrand Platja des Coll Baix

Atemberaubende Wanderung mit Abstecher zum Penya des Migdia

Wir sind wieder früh unterwegs. Bevor wir zum Traumstrand Platja des Coll Baix aufbrechen, machen wir uns noch in der Nacht auf den Weg nach Cala Santanyí. Wir wollen den bekannten Steinbogen Es Pontàs fotografieren, der zu den schönsten  Fotospots auf Mallorca gehört. Obwohl Mallorca sehr gebirgig ist, gibt es an den Küsten nur sehr wenige außergewöhnliche Felsformationen. Die eindrucksvollste ist Es Pontàs. Ein kurzer Wanderweg führt zum „Tor zum Meer“. In der Dunkelheit ist es aber gar nicht so einfach, den richtigen Weg zu finden. Am Tag kannst du das imposante Steintor im Meer aber nicht verfehlen.

Die Fotos in diesem Artikel wurden mit der  Sony Alpha 6000 und der  Nikon D810 geschossen. Was wir sonst noch so dabei haben auf unseren Wanderungen und Reisen? Hier geht es zu unserer  Fotoausrüstung.


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Es Pontàs – eines der schönsten Fotomotive auf Mallorca

Vor uns bricht die Klippe steil ins Meer ab. Davor ragt das gewaltige Steintor aus dem Wasser. Es Pontàs ist ganz zu Recht eines der meistfotografierten Motive auf Mallorca und gehört für uns definitiv zu den  Top-Fotospots auf der Baleareninsel. Außer uns ist zu so früher Stunde nur ein anderes Pärchen an diesem wundervollen Ort. Im Sommer tummeln sich hier am Morgen aber sicher einige Fotografen. Gespannt warten wir auf den Sonnenaufgang und das erste Sonnenlicht, das den Steinbogen hoffentlich im schönsten Licht erstrahlen lässt. Wir werden nicht enttäuscht.

Es Pontas in der Dämmerung

Das Felsentor Es Pontàs gehört zu den Top-Fotospots auf Mallorca

Felsentor Es Pontàs

Das Felsentor macht auch im Licht der aufgehenden Sonne eine gute Figur

Fototipp: Um den Steinbogen Es Pontàs am Morgen oder am Abend zu fotografieren, brauchst du unbedingt ein  Stativ. Außerdem ist der Steinbogen wirklich riesig. Um Es Pontàs und die Umgebung auf das Foto zu bekommen, solltest du ein Weitwinkelobjektiv (15-20mm, Kleinbildformat) verwenden.

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Wanderung zum Aussichtspunkt Mirador de Penya des Migdia

Von Cala Santanyí fast ganz im Süden fahren wir in den Nordosten Mallorcas. Unser Ziel: Der Aussichtspunkt Mirador de Penya des Migdia (auch Penya Roja genannt). Die Wanderung startet hoch über dem Meer an der Ermita de la Victòria (gehört zu Alcúdia). Wir folgen zunächst dem breiten Fahrweg. Nach einer Viertelstunde geht in einer scharfen Rechtskurve links ein mit einem Holzgeländer gesicherter Steig ab – den nehmen wir. Der Weg führt uns schnell höher und schon bald haben wir eine ganz fantastische Sicht auf die Küste. Wir laufen durch dichtes Grad, das am Wegesrand wächst. Stellenweise gibt es etwas ausgesetzte Stellen. Nach einer Dreiviertelstunde erreichen wir einen engen Durchgang, der an die Felswand gebaut wurde. Eine schmale ausgesetzte Steintreppe führt zu dem Nadelöhr. Gleich danach führt der Weg einige Meter ziemlich ausgesetzt an der Felswand entlang. Eine Stahlkette in der Felswand gibt etwas Sicherheit.

Ermita de la Victòria

Die Wanderung beginnt an der Ermita de la Victòria

Wanderweg

Vom Fahrweg biegen wir links auf diesen zunächst gesicherten Wanderweg ab

Blick auf das Cap Formentor

Wir genießen den Blick auf das Cap Formentor

Wegverlauf in der Felswand

Hier führt uns der Weg weiter entland

Wanderin auf Wanderweg

Der Pfad ist relativ schmal und zum Teil auch ausgesetzt

Durchgang zum Mirador de Penya des Migdia

Durch diesen engen Durchgang führt der Weg

Ausgesetzter Wanderweg

Auf der anderen Seite bietet eine Kette in der Felswand etwas Sicherheit

Ausgesetzter Wanderweg

Schon toll, was die Wegebauer hier geleistet haben

Der Aussichtspunkt Mirador de Penya des Migdia

Kurz darauf erreichen wir den Aussichtspunkt Mirador de Penya des Migdia. Ein alter Bunker und eine Zisterne sind stumme Zeitzeugen. Wir genießen die wirklich beeindruckende Aussicht und machen uns an den Aufstieg zum Gipfel der Penya des Migdia, auf dem heute noch eine alte Kanone von der strategischen Bedeutung dieses Ortes zeugt. Der Weg führt noch einmal durch felsiges Gelände recht steil nach oben. Nach einer Viertelstunde stehen wir am Gipfel. Wir blicken im Norden auf das Cap Formentor und auf die Bucht von Pollença. Wir steigen auf dem gleichen Weg wieder ab bis zum breiten Fahrweg, vom dem wir abgezweigt sind.

Mirador de Penya des Migdia

Wir erreichen den Aussichtspunkt Mirador de Penya des Migdia mit dem alten Bunker

Aufstieg Penya des Migdia

Bis zum Gipfel wird es noch einmal etwas steiler

Biggi hoch über Mallorca

Wandern in atemberaubender Kulisse

Kanone auf dem Penya des Migdia

Die alte Kanone auf dem Penya des Migdia zeugt von der strategischen Bedeutung dieses Ortes

Ausblick Penya des Migdia

Vom Gipfel genießen wir eine fantastische Fernsicht

Blick nach Port de Pollença

Der Blick zurück nach Alcúdia. Ganz rechts sehen wir Port de Pollença

Aufstieg zum Talaia d’Alcúdia

Unsere Wanderung führt uns nun weiter in Richtung des 446 Meter hohen Talaia d’Alcúdia und zum wunderschön gelegenen Traumstrand Platja des Coll Baix. Wir folgen zunächst dem breiten Fahrweg, der am Fuße des Talaia d’Alcúdia in einen schönen Pfad mündet, der uns schnell in die Höhe führt. Das letzte Stück zum Talaia d’Alcúdia führt über einen breiten Bergrücken. Bis zum Gipfel benötigt man (ohne den Abstecher zum Aussichtspunkt Mirador de Penya des Migdia) vom Parkplatz aus etwa eine Stunde. Auf dem Gipfel stehen alte Ruinen und ein kleines Schutzhaus zur Vogelbeobachtung. Ein paar knorrige Kiefern spenden Schatten – und natürlich ist der Blick auf Mallorcas Ostküste atemberaubend. Ein paar aufdringliche Ziegen wollen uns die Brotzeit streitig machen, aber davon lassen wir uns nicht beirren. Allerdings hat unsere Strandmatte diesen Übergriff nicht unbeschadet überlebt. Also vorsicht, diese Ziegen fressen alles!

Serpentinen

In Serpentinen führt uns der Weg immer höher

Talaia d’Alcúdia

Dort ist unser nächstes Ziel: der Talaia d’Alcúdia

Ruinen auf dem Talaia d’Alcúdia

Auf dem Gipfel des Talaia d’Alcúdia stehen diese Ruinen

Ausblick vom Talaia d’Alcúdia

Der Blick ins Landesinnere

Weiter durch atemberaubende Landschaft

Nach einer kurzen Pause folgen wir dem Weg in Richtung Platja des Coll Baix. Der steinige Pfad lässt fast ein bisschen alpines Feeling aufkommen, ist aber nicht ausgesetzt. Wir lassen den Talaia d’Alcúdia weit hinter uns. Nach einer halben Stunde erreichen wir einen Aussichtspunkt, von dem aus man einen atemberaubenden Blick hinab zur Platja des Coll Baix hat. Weit sieht es nicht mehr aus – doch das täuscht. Der Weg führt in unzähligen langen Serpentinen in 20 Minuten zunächst zum schattigen Rastplatz Collet des Coll Baix. Wir folgen dem Pfad durch den Wald für weitere 20 Minuten zur Platja des Coll Baix. Vermeintliche Abkürzungen sind übrigens keine, daher immer schön auf dem gefühlt nicht enden wollenden Weg bleiben. Um zum Strand zu kommen, müssen wir jetzt noch einmal zehn Minuten über einen ziemlich felsigen Pfad fast ein wenig klettern.

Wanderweg

Wir lassen den Talaia d’Alcúdia hinter uns und wandern in Richtung Platja des Coll Baix

Platja des Coll Baix

Weit unter uns liegt der Traumstrand Platja des Coll Baix

Wanderweg im Abstieg

Bevor wir ins kühle Nass springen können, müssen wir aber noch etwa 50 Minuten wandern

Die Platja des Coll Baix

Die Platja des Coll Baix ist ein Traumstrand, wie er im Buche steht. Türkisblaues Wasser und feiner Kieselstrand lassen die Anstrengungen schnell vergessen. Schattenplätze sind allerdings rar. Wir ziehen die muffigen Wanderschuhe aus und stürzen uns ins kühle Nass – ein Hochgenuss. Ja, nach der langen Tour lassen wir ein wenig die Seele baumeln.

Platja des Coll Baix

Endlich, die Platja des Coll Baix kommt immer näher

Biggi im Meer

Nach der langen Wanderung ist der Bad im Meer wohlverdient

So kommst du zur Platja des Coll Baix

Um zur Platja des Coll Baix zu kommen, musst du übrigens nicht stundenlang wandern. Das wird uns klar, als wir die Leute in Badeschlappen und mit Kühltruhen am Strand sehen. Man kann mit dem Auto bis in die Nähe des Rastplatz Collet des Coll Baix fahren. Vom Parkplatz erreicht man den Strand in etwa einer Dreiviertelstunde (was mit Badelatschen und Kühltruhe auch eine kleine Herausforderung ist).

Der Rückweg

Für den Rückweg wählen wir die gleiche Route. Alternativ könnte man ab dem Rastplatz Collet des Coll Baix auch einer Rundtour durch ein Tal zurück zum Parkplatz Ermita de la Victòria machen. Diese Variante hat deutlich weniger Höhenmeter, ist insgesamt aber ein ganzes Stück länger.

Tourdaten Platja des Coll Baix

Datum: September 2017
Gesamtweglänge: 12,8 Kilometer
Höhenmeter: 885 Meter
Reine Gehzeit: 4:30 Stunden

Die GPS-Daten zum downloaden

Sonnenuntergang an der Playa de Muro

Am Abend stehen wir an der Playa de Muro. Auf der Wanderung hatte es sich schon angedeutet, dass wieder ein Unwetter aufzieht. Der Wind schleudert die Gischt mit brachialer Gewalt an den Strand – wirklich ungemütliches Wetter. Das ist aber auch unser Glück: So haben wir diesen tollen Fotospot ganz für uns alleine.

Playa de Muro

Stürmische Stimmung an der Playa de Muro

Fototipp: Um einen Steg, perfekt abzulichten, brauchst du ein Stativ. Dabei ist es sehr wichtig, die Kamera exakt mittig auszurichten. Der Steg sollte an den Bildrändern links und rechts genau auf gleicher Höhe sein. Bei diesem Steg an der Playa de Muro ist das allerdings kaum möglich – der Steg ist ziemlich schief gebaut

Unsere Mallorca-Reise im Überblick

Tag 1 Zugfahrt mit dem „Roten Blitz“ von Palma nach Sóller | Tag 2 Wochenmarkt in Pollença & Mirador Es Colomer | Tag 3 Wanderung auf den Puig des Tossals Verds (1118m) | Tag 4 Wanderung zur Klosterruine La Trapa | Tag 5 Wanderung auf den Puig de Massanella (1364m) | Tag 6 Wanderung zum Traumstrand Platja des Coll Baix | Tag 7 Die große Tour durch alle Tropfsteinhöhlen

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