Schottland-Roadtrip – die Schönheit der Natur im Wohnmobil erleben

Schottland-Rundreise mit dem Wohnmobil

Schottland mit dem Campervan erkunden – ein tolles Erlebnis

Wie oft habe ich bereits auf Instagram oder in Outdoor-Zeitschriften jene Menschen beneidet, die ein ganz spezielles Foto posten konnten: ein Bild, geschossen aus dem Inneren ihres Campervans. Traumhaft schöne Bilder sind das oft. Dazu wird das obligatorische Hashtag  #vanlife gepostet. Auf Bildern dieser Art sieht man nur ein Paar Füße, das aus der Tür eines Wohnmobils hängt, mit einem traumhaften Blick auf eine wilde, unberührte Landschaft. Schnell wird ein Gefühl von Freiheit beim Betrachter geweckt, man möchte selbst gerne der Entdecker sein, der direkt an einem besonderen Spot morgens aufwacht.

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Ein Traum wird wahr – #vanlife

Während ich die obigen Zeilen meines Textes noch einmal überfliege, muss ich schmunzeln. Denn mein Traum wird just in diesem Moment wahr. Unser Wohnmobil parkt direkt an der Küste, am Meer, genauer in Schottland. In der Dunkelheit konnten wir noch gar nicht sehen, wohin es uns heute wieder verschlagen hat. Eines ist aber ziemlich sicher: morgen früh wird der Blick nach draußen aus dem Fenster wieder atemberaubend sein. Morgen werde ICH diejenige sein, die ihre Füße vor der Windschutzscheibe platziert oder aus der Wohnmobiltür hängen lässt. Endlich! Und sofern es bald Wlan gibt, werde ich diejenige sein, die das Hashtag #vanlife nutzt. Endlich, mein Traum in der wilden Natur aufzuwachen und morgens vom Bett aus einen unbeschreiblichen Blick zu haben, ist wahr geworden.

Cockpit Camper

Blick aus dem Campervan

Frühstück im Wohnmobil

Frühstück im Wohnmobil

Freiheit auf der Straße – mit dem Wohnmobil nachts unterm Sternenhimmel

Morgens aus dem Camperbus klettern und das Meer, den Fjord oder die schottischen Berge vor Augen haben – unbeschreiblich. Nachts kann man aus dem Bett im Camper durchs Dachfenster den Sternenhimmel betrachten. Man holt sich ein Stück des Wild-Campens in den Campervan und hat dazu noch ein Dach über dem Kopf, muss nicht frieren und kann nasse Kleidung trocknen. Gerade im November ist das Wetter in Schottland äußerst nass, windig und ungemütlich. Ich war richtig froh, nicht im Zelt liegen zu müssen, sondern in dem komfortablen Bett des Reisemobils zu liegen und den Regentropfen beim Trommeln aufs Dach lauschen zu können. Für mich war die Erfahrung mit einem Campingvan äußerst positiv, sehr romantisch und zudem sehr praktisch. Zeltauf- und Abbau ist nicht nötig, der komplette Hausstand bleibt dort, wo man ihn eingeräumt hat (gut, es gab ein paar Ausnahmen – siehe unseren Erfahrungsbericht über  Schottland mit dem Reisemobil) und auch sonst fühlt man sich klasse.

Sternenhimmel mit Wohnmobil

Die Sterne leuchten über unserem Schlafplatz

Wohnmobil im Sonnenaufgang

Das ist Freiheit: Mit dem Camper zu übernachten, wo man will. In Schottland ist das möglich

Soziale Kontakte und tolle Gespräche

Dass die Schotten sehr freundlich und gesellig sind, ist wohl bekannt. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, macht nur freundliche Begegnungen. Jedenfalls ging uns das so. Auf dem Campingplatz kommt man mit den Nachbarn ins Gespräch, man hilft sich untereinander aus und es ist einfach eine tolle Gemeinschaft. Natürlich ist solch ein großes Fahrzeug zu Beginn Gewöhnungssache, aber es macht wirklich Spaß, die Landschaft mit dem Campervan zu erkunden.

Landschaften zum Träumen

Wer mit dem Van unterwegs ist, befindet sich mitten in der Natur, er nimmt direkt an ihr Teil. Morgens wacht man in wunderschöner Umgebung auf, man erlebt die Natur bewusster. Und ein wichtiger Aspekt vor allem für uns Fotografen ist, unabhängig zu sein. Mit einem Wohnmobil kann sich jeder dem Traum eines unabhängigen Erlebnisses hingeben. Am Morgen standen wir beispielsweise vor einer im Nebel liegenden Bergkulisse. Ergriffen von der mystischen Stimmung standen wir staunend da und sogen die Natur nur so in uns auf. Auf der Weide grasten fluffige Schäfchen – dieses Bild zeugte von innerem Frieden. Und den erlangt ihr mit einem Wohnmobil. Und eines kann ich euch versichern: einmal #vanlife genossen, macht süchtig auf mehr. Wenn es euch also so geht wie mir, und ihr dieses Erlebnis auch einmal haben wollt, dann schnappt euch ein Campingmobil und holt euch den tollen Ausblick am Morgen quasi ins Haus.

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Vogelperspektive Reisemobil

Auf diesem großen Parkplatz übernachten wir. Die Straße ist allerdings recht laut

Nebel im Tal Glen Nevis

Das Tal Glen Nevis im Morgengrauen. Die kleinen weißen Punkte sind übrigens Schafe – von denen gibt es ja einige in Schottland

The Meeting of the Three Waters

“The Meeting of the Three Waters” in der Nähe von Glencoe ist ein Top-Highlight in Schottland

Straße nach Glencoe

Die Straße schlängelt sich durch die Landschaft

Deine Meinung ist uns wichtig

Bist du auch schon mit dem Wohnmobil quer durch Schottland gefahren? Was waren deine Eindrücke? Wir sind gespannt auf deinen Kommentar – wir freuen uns 🙂

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3 replies
  1. Kathrin Schlott
    Kathrin Schlott says:

    Wow, das sieht toll aus!! Ich war letztes Jahr zum ersten Mal in Schottland, allerdings nicht mit dem Camper. Möchte aber definitiv noch einmal dorthin und ein wenig #vanlife wäre durchaus eine Alternative 🙂 Vielen Dank (mal wieder ;-)) für die Inspiration! Schönes Wochenende! Kathrin

    Reply
      • Kathrin Schlott
        Kathrin Schlott says:

        Ja, das stimmt, das war auf der “Isle of Skye” ähnlich. Aber immerhin nicht soooo viel los, so dass es mit dem Gegenverkehr wenigstens in Ordnung war. Aber das macht das Abenteuer ja auch ein wenig aus, oder? 🙂

        Reply

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