Symi Sehenswürdigkeiten: Die Insel, die zu schade für Tagesausflüge ist

Trotz des Beinamens „Perle der Ägäis“ dürfte der Name Symi nur wenigen ein Begriff sein. Die kleine griechische Insel liegt unweit der türkischen Küste und steht noch immer im Schatten der großen Nachbarn Rhodos und Kos – dabei lohnt sich ein Blick auf die Symi Sehenswürdigkeiten mehr, als die meisten Besucher ahnen.

Was muss man auf Symi sehen? Einen der bekanntesten Häfen Griechenlands, ein bedeutendes orthodoxes Kloster, Strände, die nur per Boot erreichbar sind. Aber vor allem eine Insel, die sich erst zeigt, wenn die Tagestouristen wieder weg sind.

Symi auf einen Blick

Lage: Dodekanes, südliche Ägäis, ca. 40 km nordwestlich von Rhodos, nahe der türkischen Küste, ca. 2.500 Einwohner

Anreise: Nur per Fähre, kein Direktflug. Abfahrt ab Rhodos-Haupthafen, nahe der Altstadt

Fährverbindungen: Dodekanisos Seaways, Blue Star Ferries, Saos Ferries, Sebeco Lines. Fahrzeit: 45 Min. (schnellste). Ab 7 Euro.

Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Ruhiger: Mai, Juni, September. Hochbetrieb: Juli, August.

Mobilität: Zu Fuß (Gialos/Chorio) · Roller/Auto (Strände) · Taxiboot (abgelegene Buchten, 17 Euro) · Bus nach Pedi (2,50 Euro)

Top-Sehenswürdigkeiten: Hafen Gialos · Kali Strata & Chorio · Panormitis-Kloster · Toli Beach · Pedi Bay · Saint George Bay · Taxiboot-Tour

Insider-Tipp: Gialos zwischen 10 bis 16 Uhr meiden. Dann Tagestouristen-Hochbetrieb. Früh da sein oder bis zum Abend bleiben.

1. Gialos – das berühmte Gesicht von Symi

Spätestens wenn die Fähre die letzten Klippen der Hafeneinfahrt umschifft hat, versteht man, warum dieser Hafen in keinem Griechenland-Bildband fehlt. Vor einem öffnet sich ein Panorama aus pastellfarbenen neoklassizistischen Herrenhäusern, die sich terrassenförmig den Hügel hinaufziehen – darüber thront der alte Hauptort Chorio. Was du siehst, kennst du wahrscheinlich schon. Der Hafen Gialos gilt als eines der meistfotografierten Motive Griechenlands und wird von der Tourismusindustrie entsprechend intensiv verwertet.

Direkt am Wasser prägt der Uhrenturm Roloi das Bild des Hafens – er ist mit das Erste, was man beim Einfahren erblickt. Um den Turm herum reihen sich Tavernen und kleine Läden aneinander; von hier aus lässt sich auch die Altstadt Chorios gut zu Fuß erreichen. Die neoklassizistischen Gebäude entlang der Promenade stehen heute unter Denkmalschutz – ein Glücksfall, dem Symi sein außergewöhnliches Stadtbild verdankt.

Auf das breite Publikum hier sollte man sich einstellen. Vom Segler bis zum Kreuzfahrtgast, vom Pilger bis zum Fotografen – auf Symi geben sich alle die Klinke. Nicht auszuschließen, dass man dabei auf bekannte Gesichter trifft: Salma Hayek und Michael Douglas haben hier bereits Halt gemacht.

Einen Haken hat die Sache: Jeden Tag zwischen 10 und 16 Uhr legen unzählige Ausflugsboote aus Rhodos und Kos an. Die Hafenpromenade füllt sich dann schnell. Mein Tipp: Nutze diese Stunden für die anderen Symi Sehenswürdigkeiten – Chorio, die Strände, das Kloster. Gialos gehört dir am frühen Morgen und am Abend.

Lesetipp: Die besten Restaurants und Unterkünfte auf Symi

2. Chorio – Steingassen, Herrenhäuser und ein Kastro

Ein Spaziergang durch die engen Gassen von Chorio mündet in einem Labyrinth aus traditionellen Steinhäusern und versteckten Plätzen. Viele der alten Herrenhäuser gehörten einst wohlhabenden Kaufleuten und Reedern – in den Hochzeiten des Schwammtauchens war Symi eine der reichsten Inseln der Ägäis. Was davon übrig geblieben ist, siehst du hier. Manche Häuser sind frisch restauriert, andere warten noch darauf.

Den Aufstieg bewältigst du über die Kali Strata – auf Griechisch „gute Treppe“ – eine historische Steintreppe, die Gialos mit Chorio verbindet und mehrere Hundert Stufen zählt. Die Kraftanstrengung lohnt sich: Oben angekommen hast du einen freien Blick auf die gesamte Bucht und die umliegenden Inseln. Wer früh aufsteht, hat die Treppe fast für sich.

Direkt in Chorio liegt das Kastro – eine mittelalterliche Burganlage, die im 14. Jahrhundert auf den Ruinen der antiken Akropolis erbaut wurde. Der zentrale Eingang ist noch heute mit dem Wappen der Johanniter geschmückt. Vom höchsten Punkt der Anlage überblickst du Gialos, das Meer und bei klarem Wetter die türkische Küste. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Abstecher zu den kleinen Läden, in denen du lokale Handwerksprodukte findest.

3. Mit dem Taxiboot zu den Buchten, die kein Bus erreicht

Viele der schönsten Strände auf Symi haben keine Straßenanbindung. Kein Weg führt daran vorbei, sich ein Taxiboot zu schnappen – und das ist auf Symi keine Notlösung, sondern ein fester Teil des Insellebens. Morgens reihen sich die kleinen Boote am Kai von Gialos auf, Passagiere steigen zu, und los geht es entlang der Küste zu Buchten, die vom Land aus schlicht nicht erreichbar sind.

Ich empfehle das Boot von Pavlos & Kostas. Der Service ist immer höflich, freundlich und vor allem professionell – sie sind pünktlich, fahren vorsichtig und überbuchen ihre Route nie, was bei anderen Anbietern leider nicht immer der Fall ist. Von Gialos aus werden fünf Strände angesteuert, darunter der Nos Beach, Agios Nikolaos und die spektakuläre Saint George Bay. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt 17 Euro pro Person.

Wer flexibel ist, fährt einfach mit dem ersten Boot raus und schaut, welche Bucht an dem Tag am wenigsten bevölkert ist. An Wochentagen ist die Auswahl größer und die Strände ruhiger. Wer an einem Tag zwei Strände kombinieren möchte, zahlt einen kleinen Aufpreis – dafür hat man die Buchten oft fast für sich. Ein echter Symi Insidertipp für alle, die das Beste aus einem mehrtägigen Aufenthalt herausholen wollen.

4. Panormitis-Kloster – Wallfahrt, Fresken und eine Bäckerei

Das Panormitis-Kloster liegt in einer geschützten Bucht im Südwesten der Insel, weit weg vom Hafentrubel in Gialos. Es gilt als einer der bedeutendsten orthodoxen Wallfahrtsorte der Dodekanes – Pilger kommen aus der ganzen Ägäis, um die große Ikone des Erzengels Michael zu sehen, der als Schutzpatron der Insel verehrt wird.

Der aktuelle Baubestand geht auf einen Wiederaufbau im späten 18. Jahrhundert zurück, initiiert vom Mönch Neophytos. Vom Ausflugsboot aus zeigt sich die Anlage von ihrer besten Seite: der frisch restaurierte Glockenturm, die weiß getünchten Mauern, dahinter die grünen Hügel der Insel. Nähert man sich dem Eingang, stechen sofort die venezianischen Einflüsse ins Auge.

Im Inneren der Kirche ist kaum ein Quadratzentimeter ohne Malerei. Fresken von Erzengel Michael und Johannes dem Täufer bedecken Wände und Decke – eine Dichte, die selbst ohne religiösen Hintergrund beeindruckt. Der Rundgang endet im integrierten Museum (Eintritt: 2 Euro), das Artefakte zur Geschichte des Klosters und der Insel zeigt. Direkt nebenan verkauft eine kleine Bäckerei frische Snacks und Getränke – nach dem Aufstieg in der Hitze keine schlechte Idee.

Tipp: Die Anreise per Bus ab Gialos kostet 7 bis 8 Euro für Hin- und Rückfahrt. Wer flexibel ist, kommt nach 16 Uhr – dann hat sich der Tagestouristen-Betrieb gelegt und die Kirche gehört dir fast alleine.

5. Toli Beach – karge Felsen, türkisblaues Wasser, kaum Touristen

Der Weg zum Toli Beach ist umständlich – und das ist sein größter Vorteil. Von Gialos fährst du vorbei am Kloster des Erzengels Sankt Michael immer weiter die einzige mögliche Route hinunter zur Bucht. Wer den Umweg scheut, kommt hier nie an. Wer ihn in Kauf nimmt, hat einen der ruhigsten Strände auf Symi fast für sich.

Vom kleinen Parkplatz oberhalb gehst du einige Stufen hinunter ans Meer. Links: ein schmaler Kieselstrand mit kostenlosen Liegen. Rechts: ein teilweise befestigter Uferbereich mit Einstiegshilfe ins Meer und mehreren Duschen – praktisch für alle, die keinen felsigen Einstieg wollen.

Die Umgebung ist karg. Nackter Fels, wenig Grün, dafür türkisblaues Wasser, das den Kontrast hält. Am Wochenende treffen sich hier vor allem Einheimische und Segler – ein gutes Zeichen. Die Taverne Dafne direkt über dem Strand liefert den Rest: frischer Fisch, Blick aufs Meer, keine Eile. Ein echter Symi Geheimtipp für alle, die Gialos tagsüber den Tagestouristen überlassen.

6. Pedi Bay – Fischerort mit Strand, Marina und Taverne

Pedi ist kein reiner Badeort. Der kleine Fischerort schmiegt sich um eine schmale Bucht, hat eine stattliche Marina, Wohnhäuser, Tavernen direkt am Wasser – und einen Strand, der deutlich mehr Platz bietet als Toli. Knapp zehn Minuten mit dem Roller oder Auto vom Hafen Gialos, und du bist da.

An Wochenenden füllt sich die Bucht. Die gute Straßenanbindung und die Tavernen direkt am Meer ziehen vor allem Einheimische an – was für die Qualität der Küche spricht. Per Taxiboot erreichst du von hier aus in wenigen Minuten die Saint George Bay oder fährst zurück nach Gialos.

Wer es ruhiger mag: Am rechten Ortsrand führt ein kleiner Weg zum Kiesstrand Agios Nikolaos. Liegen und Sonnenschirme kannst du dort mieten, die Strandtaverne hat einen weiten Blick über die Bucht. Weniger Betrieb als Pedi, gleiche Wasserqualität. Ein klassischer Symi Geheimtipp für alle, die den Wochenendtrubel meiden wollen.

7. Nos Beach – der Stadtstrand von Symi

Wer in Gialos schwimmen will, stößt schnell auf ein Problem: Der rege Bootsverkehr im Hafen lässt wenig Raum zum Baden. Die erste vernünftige Alternative liegt rund 1,5 Kilometer westlich – der Nos Beach, der Stadtstrand von Symi.

Die Bucht ist fußläufig vom Hafen erreichbar, das Wasser kristallklar, der Betrieb deutlich ruhiger als am Hafen. Traditionelle Tavernen direkt am Strand sorgen dafür, dass du den Platz so schnell nicht verlässt. Wer gleich am Wasser übernachten möchte: Entlang des Strandes finden sich einige sehr gute Appartements und Hotels in ruhiger Lage – praktisch für alle, die den Hafentrubel von Gialos zwar mögen, aber nicht direkt daneben schlafen wollen.

8. Saint George Bay – nur per Boot, nur für Entschlossene

Die Saint George Bay liegt an der Ostküste von Symi und ist ausschließlich per Boot erreichbar – vom Hafen Gialos oder direkt ab Rhodos-Stadt. Keine Straße führt hierher. Das merkt man sofort an der Ruhe.

Vor dir türmen sich senkrechte Steilwände auf, das Wasser darunter ist tief und glasklar – eine der besten Schnorchelstellen der Insel. Wer Glück hat, sieht bunte Fische, Tintenfische, mit etwas mehr Glück sogar Seepferdchen. Auf den Klippen ringsum klettern Ziegen mit einer Leichtigkeit, die einem fast unheimlich ist. Manchmal kommen sie bis auf die Liegen herunter und schauen nach, ob du etwas zu essen dabei hast.

Von überfüllten Ausflugsbooten wirst du hier nicht eingekesselt. Die Abgeschiedenheit der Bucht filtert das Publikum – wer hierher kommt, hat den Weg bewusst gewählt. Mein Tipp: Früh starten, erste Fahrt des Taxiboots nehmen. Wer gegen Mittag ankommt, hat die Bucht noch immer fast für sich.

9. Das Archäologie- und Volkskundemuseum – Geschichte hautnah

Wer verstehen will, wie Symi zu seinem Reichtum kam, geht ins Archäologie- und Volkskundemuseum – untergebracht in einer venezianischen Villa in Chorio, rund 500 Meter vom Kastro entfernt. Der Bau allein lohnt den Besuch.

Die Sammlung umfasst zwei Schwerpunkte: Im archäologischen Teil findest du hellenistische und römische Artefakte, Skulpturen, Keramik und Waffen aus den Ausgrabungsstätten der Insel. Im volkskundlichen Teil zeigt das Museum traditionelle Kostüme, Musikinstrumente, Haushaltsgeräte und historische Fotografien – ein konkretes Bild des Insellebens vor einigen Jahrzehnten.

Öffnungszeiten: Mai bis Oktober, täglich außer Dienstag, 08:30 bis 16:00 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

10. Kloster Roukouniotis – drei Epochen auf einem Fleck

Das Kloster von Erzengel Michael Roukouniotis liegt abseits der üblichen Touristenrouten – kein Ausflugsboot fährt hierher, kein Bus hält in der Nähe. Wer hierher kommt, kommt zu Fuß oder mit dem eigenen Fahrzeug. Und das ist gut so.

Das Gebäude selbst ist ein historisches Schichtwerk: Die Johanniter errichteten es im 14. Jahrhundert auf den Ruinen eines Klosters aus dem 5. Jahrhundert. Im Inneren haben sich Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert erhalten – schlicht, aber gut lesbar. Keine aufwendige Restaurierung, keine Touristeninfrastruktur. Nur alte Steine, alte Bilder und der Blick übers Ägäische Meer.

Wer auf Symi nach einem echten Symi Geheimtipp sucht, der nicht in jedem Reiseführer steht – hier ist er.

Diese Unterkünfte kann ich auf Symi empfehlen

Das Gros der Unterkünfte auf Symi konzentriert sich rund um den Hafen Gialos. Von hier sind die meisten Sehenswürdigkeiten und Restaurants fußläufig erreichbar. Wer es ruhiger mag, findet in der Siedlung Emborio oder in Chorio gute Alternativen abseits des Hafentreibens.

Die Villa Elion (hier Preise checken*) ist stilecht eingerichtetes, traditionelles Haus mit Dachterrasse und herrlichem Blick auf den Hafen – morgens mit Kaffee auf der Terrasse, der Hafen vor dir, keine Tagestouristen in Sicht.

Das Haus Symi Nautilus Luxury Suites (hier Preise checken*) liegt in exponierter Höhenlage mit Blick auf die Bucht von Pedi – etwa zehn Gehminuten vom Hafen Gialos entfernt. Die Apartments glänzen mit hochwertiger Ausstattung, dazu wird ein hervorragendes Frühstück serviert.

Das Hotel Nireus (hier Preise checken*) liegt direkt am Uhrenturm – zentrale Lage, kurze Wege zu Hafen, Tavernen und Kali Strata. Toller Balkon am Wasser und Top-Service von morgens bis weit in die Nacht an der Bar und der Außenterrasse.

Wissenswertes: Wie Symi zu Reichtum kam – und ihn wieder verlor

Die Geschichte von Symi gleicht einem ständigen Auf und Ab. Der Wohlstand der Insel gründete auf drei Säulen: Schiffbau, Fischerei und vor allem Schwammtaucherei. Die Symioten waren die ersten Griechen, die in der Ägäis nach Schwämmen tauchten. Da man auf Symi nicht nur das Schwammtauchen perfektionierte, sondern auch besonders schnelle Schiffe baute, entstand auf der Insel Ende des 19. Jahrhunderts die größte Schwammtauchflotte der damaligen Welt. Das größte Unternehmen gehörte den Brüdern Petrides, die auch den Uhrenturm im Hafen erbauen ließen, der bis heute an die Blütezeit der Insel erinnert.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war das die große Blütezeit – zu dieser Zeit hatte die Insel etwa 30.000 Einwohner. Noch heute zeugen viele der großen Herrenhäuser vom vergangenen Reichtum der Symioten. Mit der Eroberung des Dodekanes durch die Italiener 1912 und der Einführung von Dampfschiffen ging die Blütezeit Symis zu Ende. Die großen neuen Schiffe beherrschten bald die Meere, die Segelschiffe, die über Jahrhunderte der Insel Reichtum eingebracht hatten, waren plötzlich nicht mehr gefragt.

Paradoxerweise hat ausgerechnet die Nachbarinsel Rhodos – einen erheblichen Anteil am Aufschwung der vergangenen Jahrzehnte. Schon seit Ende der 1960er Jahre werden täglich Hunderte von Tagesausflüglern auf Symi angelandet. Heute leben auf Symi rund 2.500 Menschen, die im Hauptort im Norden der Insel vom Fischfang, der spärlichen Landwirtschaft und dem immer wichtiger werdenden Tourismus leben.

Die Insel misst knapp 58 Quadratkilometer und hat eine Länge von 11,5 Kilometer. Symi liegt etwa 9 Kilometer westlich des türkischen Festlandes. Anders als für seinen Jetset bekannte Inseln – hier findest du mehr über die Sehenswürdigkeiten auf Mykonos und die Highlights auf Santorini – zieht Symi weniger große Aufmerksamkeit auf sich. Das wiederum lockt relativ viele Prominente an, die den Tag auf ihren Luxusyachten verbringen und am Abend auf die Insel übersetzen. Dabei spielt sicher auch die auffällig große Auswahl an Cafés, Tavernen und Restaurants eine Rolle.

Praktische Tipps für deinen Symi-Aufenthalt

Plane für deinen Aufenthalt etwa vier Tage ein – die Insel hat mehr zu bieten, als ein Wochenende hergibt. Als ideales Fortbewegungsmittel erweist sich der Roller, den du für rund 25 Euro pro Tag direkt im Hafen Gialos mietest. Die zuverlässigsten Verleihstationen sind Jimmy’s und Glaros, beide in unmittelbarer Nähe zum Fähranleger.

Als beste Reisezeit für Symi empfehlen sich Mai und Juni sowie September und Oktober – weniger Tagestouristen, angenehme Temperaturen, entspanntere Atmosphäre. Den Abend solltest du auf keinen Fall im Hotel verbringen. Ab etwa 17 Uhr leert sich Gialos spürbar, die Tavernen werden ruhiger und der Hafen gehört fast nur noch den Übernachtungsgästen. Genau dann lohnt sich ein Platz an einer der Hafentavernen – am besten mit einem Teller Symi-Garnelen, der lokalen Spezialität der Insel. Kleiner als gewöhnliche Garnelen, deutlich intensiver im Geschmack.

❓ FAQ – Die häufigsten Fragen zu Symi

❓ Was muss man auf Symi sehen?

Hafen Gialos, Kali Strata & Chorio, Panormitis-Kloster und Saint George Bay. Wer mehr Zeit hat: Toli Beach und Kloster Roukouniotis.

❓ Kann man Symi als Tagesausflug von Rhodos machen?

Ja. Die Fähre dauert 50 Min. bis 1,5 Std. Für einen Tagesausflug reicht das. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, übernachtet mindestens vier Tage.

❓ Wann ist die beste Reisezeit?

Mai, Juni, September und Oktober – ruhiger, angenehme Temperaturen, kein Hochsaison-Betrieb.

❓ Gibt es auf Symi Sandstrände?

Jein, in der Regel ist Symi für Kieselstrände bekannt – einige davon mit sandigen Abschnitten. Die schönsten sind: Toli Beach, Agios Nikolaos, Nos Beach, Saint George Bay.

❓ Was sind die besten Symi Geheimtipps?

Toli Beach statt Nos Beach. Kloster Roukouniotis statt Panormitis. Gialos nach 17 Uhr statt mittags.

❓ Was ist die lokale Spezialität?

Symi-Garnelen – kleiner als üblich, intensiver im Geschmack. In fast jeder Taverne vor allem rund um den Hafen erhältlich.

❓ Was kostet ein Roller?

Das hängt vor allem von der Saisonphase ab. Im Schnitt musst du mit 20 bis 25 Euro pro Tag rechnen. Verleih direkt am Fähranleger bei Jimmy’s oder Glaros.

Mein Fazit: Symi ist zu schade für einen Tagesausflug

Symi macht nichts für dich. Keine Animation, keine Wasserparks, keine Hotelriesen mit Pool. Die Insel hat einen Hafen, der aufgrund seiner Schönheit seit Jahrzehnten die Ausflügler anlockt, Strände, die sich nicht von selbst erschließen, und eine Gastronomie, die keine schlechte Küche toleriert.

Wer Symi versteht, kommt wieder. Du genießt dein Frühstück früh morgens am Hafen, bevor die ersten Fähren aus Rhodos anlegen bist du auf Entdeckungstour. Fahr im Mai hin oder in der Nachsaison. Bleib drei oder vier Tage. Leih dir einen Roller. Lass das Navigationsgerät zuhause und fahr einfach die Küste entlang, bis du eine Bucht findest, die nicht im Reiseführer steht.

Mein Feelgood-Faktor: 82 von 100!

Reiseführer für die Dodekanes

*Werbelink / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Steffen Eidam ist renommierter Journalist und versierter Europa-Reiseexperte.

Mit über 70 besuchten Inseln gilt er als einer der profiliertesten Griechenland-Kenner. Gerne ist er auch in London, Südosteuropa und im Baltikum unterwegs.

Hier findest du alle Artikel von Steffen Eidam.
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