Testbericht MSR Hubba Hubba NX

MSR Hubba Hubba NX im Test

Wir haben das MSR Hubba Hubba NX auf mehreren Reisen getestet – unser Fazit

Für unseren USA-Trip im Sommer 2014 benötigten wir ein neues Zelt. Wir hatten nicht viele Ansprüche, doch drei Kriterien waren absolut wichtig für uns:

  • Das Zelt muss so leicht wie möglich sein
  • Das Zelt sollt ein kleines Packmaß haben
  • Es muss sich auch bei Wind schnell aufbauen lassen

Also machten wir uns auf die Suche. Schnell stießen wir auf das Hubba Hubba NX von MSR*. Im Geschäft lagen wir ausgiebig Probe und bauten das Zelt in Windesweile auf und wieder ab. Wir testeten auch einige andere Zelte, doch das MSR Hubba Hubba NX entsprach ziemlich genau dem, was wir suchten. Ausschlaggegebend war vor allem das geringe Gewicht von nur 1,7 Kilo und das geringe Packmaß. Zudem geht der Auf- und Abbau wirklich schnell von der Hand.

Die Feuertaufe erlebte das Zelt dann im September 2014 auf unserer Reise durch den Südwesten der USA und nach Hawaii.

Das MSR Hubba Hubba NX am Grand Canyon

Das MSR Hubba Hubba NX am Grand Canyon

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Im Einsatz auf Kauai'i

Im Einsatz auf Kauai’i

Aufbau und Platzangebot

Der Aufbau ist wirklich kinderleicht. Die optionale Schutzmatte auslegen, das Innenzelt ausbreiten, das Gestänge zusammenschieben und das Innenzelt mit Klips am Gestänge befestigen. Beim dritten Aufbau brauchten wir dafür vielleicht zwei bis drei Minuten. Dann das Außenzelt überwerfen, am Gestänge befestigt und zum Schluss noch die Heringe in den Boden rammen. Keine fünf Minuten und die Hütte steht. Im Innenraum darf man bei einem Zwei-Mann-Zelt natürlich keine Wunder erwarten, doch zum Schlafen ist mit einer Liegelänge von 210cm genügend Platz. Als i-Tüpfelchen sehen wir die Möglichkeit, von zwei Seiten in das Zelt ein- und auszusteigen. Das Raumklima ist wirklich angenehm und in den beiden Apsiden ist genug Platz für die Ausrüstung.

Im Innenraum ist ausreichend Platz für zwei

Im Innenraum ist ausreichend Platz für zwei

Sogar Frühstücken ist kein Problem in dem Zelt

Sogar Frühstücken ist kein Problem in dem Zelt

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Das MSR Hubba Hubba NX im Einsatz

In den drei Wochen in den USA musste das MSR Hubba Hubba NX einige Windböen und Unwetter aushalten. Alles hielt dicht und nennenswerte Abnutzungserscheinungen haben wir auch nicht festgestellt. Einziges Manko: Man baut erst das Innenzelt auf – bei einem Unwetter nicht die allerbeste Variante.

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Hier ein Innenvideo bei einem ziemlichen Unwetter – das Zelt hielt absolut dicht

Im Sommer 2015 ging es mit dem MSR Hubba Hubba NX nach Island. Das Zelt war für zwei Wochen unsere bescheidene Unterkunft. Man hat zwar nicht den Luxus einer beheizten Wohnung, dafür wird man mit unvergesslichen Eindrücken belohnt, wenn man inmitten der Natur übernachtet und von einem sagenhaften Sonnenaufgang geweckt wird. Die Temperaturen auf Island erreichten in der Nacht teilweise den Gerfrierpunkt. Hier merkt man, dass das MSR-Zelt kein Winterzelt ist – dazu schließt die Außenhülle zu wenig tief ab. Dick eingepackt haben wir aber auch die zwei Wochen “Eishölle” auf Island überstanden. Starker Wind konnte dem Zelt nichts anhaben und selbst der Aufbau war im starken Wind relativ problemlos möglich und ging rasch vonstatten. Alleine kann man den Aufbau bei starkem Wind allerdings kaum noch bewältigen.

Auch optisch kann das MSR Hubba Hubba NX überzeugen

Auch optisch kann das MSR Hubba Hubba NX überzeugen

Den dritten Außeneinsatz hatte das MSR-Zelt in den Südtiroler Dolomiten. Dank des geringen Gewichts sind auch ausgedehnte Wanderungen möglich. Und wie immer hielt das Zelt auch hier allen Widrigkeiten der Natur stand. Nach einem schweren Gewitter mit wolkenbruchartigen Regenfällen war am Morgen lediglich Feuchtigkeit am Boden und der Innenwand festzustellen – bei zwei Mann im Zelt ist das aber auch nicht weiter verwunderlich.

Pro:

  • Mit 1,72 Kilo ist das MSR Hubba Hubba NX ein absolutes Leichtgewicht
  • Kleines Packmaß
  • Der Auf- und Abbau ist völlig unkompliziert und geht schnell
  • Das Zelt ist äußerst wetterfest
  • Das Zelt hat zwei Zugänge und an den Enden verschließbare Lüftungsschlitze
  • Gutes Raumklima
  • Großzügige Apsiden
  • Bei warmen Temperaturen kann das Außenzelt weggelassen werden

Contra:

  • Für winterliche Temperaturen weniger geeignet
  • Das Innenzelt muss zuerst aufgebaut werden
  • Recht hoher Preis

Unser Fazit zum MSR Hubba Hubba NX

Für rund 400 Euro bekommt man ein absolutes Leichtgewicht, in dem leicht zwei Personen und das Gepäck Platz finden. Der Auf- und Abbau ist ein Kinderspiel. Wir würden das Zelt sofort wieder kaufen und können es für sommerliche Temperature ohne Bedenken empfehlen.

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3 replies
  1. Baltimor
    Baltimor says:

    Vielen Dank, eure Bewertung war ausschlaggebend für meinen kauf.

    Kleine Anmerkung: Mit dem footprint lässt sich auch das außenzelt zuerst aufbauen. Danach das Innenwelt einhängen und drunter klipsen

    Reply
  2. Dan
    Dan says:

    Hi,

    vielen Dank für diesen Testbericht. Die aktuelle Version und auch eure Version hat ja viel Mesh im Innenzelt. Kannst du dazu was sagen, wie sich das in starkem Wind auswirkt? Zieht es bis ins Innenzelt rein?

    Ich suche gerade ein Zelt und habe das Hubba Hubba im Auge. Ich habe jedoch Angst, dass der hoch abschließende Boden und das Mesh zu kalt werden könnten in den Alpen im Sommer/Herbst.

    Reply
    • Florian Westermann
      Florian Westermann says:

      Hi Dan,

      also wir waren mit dem Zelt auf Island und hatten nachts um die null Grad, Wind, Sturm und Regen – und es war okay für uns.

      Klar, dass Hubba Hubba ist kein Winterzelt – bei minus zehn Grad wollte ich damit nicht unterwegs sein. Aber für den Sommer und Herbst in den Alpen ist es eigentlich ideal. Aber du hast Recht, durch den hoch abschließenden Boden kann es tatsächlich etwas zugig werden. Den einen störts, den anderen nicht.

      Viele Grüße
      Florian

      Reply

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