Seebergkopf Wanderung: 690 Höhenmeter und der Wendelstein immer im Blick

↻ 30. Mai 2026
Alle Infos zur Wanderung auf den Seebergkopf

Eine der leichtesten Touren rund um Bayrischzell führt auf den 1.538 Meter hohen Seebergkopf, der auch nur als Seeberg bekannt ist. Trotz seiner geringen Höhe bietet der Seebergkopf eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Gipfel wie den Wendelstein.

Bei uns findest du alle Infos zur Wanderung auf den Seebergkopf inkl. GPS-Track zum Download.

Die mit * markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, bekommen wir eine Provision – für dich entstehen keine Extrakosten! Danke für deine Unterstützung.

Zusammenfassung Seebergkopf

Schwierigkeit Leichte Bergwanderung

Zeitangabe Gehzeit: 3 bis 4 Stunden

Weglänge Weglänge 9,8 Kilometer

Aufstieg Aufstieg 690 Höhenmeter

Abstieg Abstieg 690 Höhenmeter

Parkplatz Wanderparkplatz Seeberg in Bayrischzell (Google Maps)

Start der Wanderung auf den Seebergkopf in Bayrischzell

Wir starten unsere Wanderung auf den Seebergkopf am Wanderparkplatz Seeberg in Bayrischzell. Das Tagesticket für den Parkplatz kostet 7 €. Eine Alternative ist die Bahn, die direkt in Bayrischzell Halt macht. Vom Bahnhof sind es noch einmal knapp zehn Minuten Fußweg durch das Städtchen bis zum Beginn der Wanderung.

Auf dem Wegweiser am Wanderparkplatz ist der Seebergkopf mit Seeberg (Seeberg über Neuhütte) ausgeschildert, also nicht wundern. Der schöne Weg führt uns zunächst an einem Minigolfplatz vorbei, bevor wir durch recht dichtes Gebüsch wandern. Hier gibt es mitunter viele Stechmücken und Bremsen, also Mückenschutz einpacken!

Aufstieg durch den Wald mit Wendelstein-Blick

Wir lassen den etwas verwilderten Weg hinter uns und kommen in den Bergwald. Hier erhaschen wir die ersten Blicke auf den gegenüberliegenden Wendenstein. Es gibt immer wieder breite Schneisen im Wald. Oft gibt es hier sogar eine Bank, um eine kurze Pause einzulegen. Der Wanderweg zieht stetig leicht leicht, wird aber nie richtig steil.

Sankt Josephs Deliciusquelle und Neuhütte

Nach einer Stunde erreichen wir eine unscheinbare Quelle, die Sankt Josephs Deliciusquelle, an der du deine Wasservorräte auffüllen kannst, wenn denn Wasser aus dem kleinen Rohr im Fels kommt. Darauf wetten würde ich nicht. Kurze Zeit später kommen wir an ein Gatter, das auf die Almwiesen der Neuhütte (1.232 Meter) führt. Wir hören schon die Glocken der Kühe, die auf der Alm weiden. Die Neuhütte wurde im 17. Jahrhundert erbaut und in der Weidesaison kannst du in der Neuhütte eine Rast einlegen und etwas trinken.

An der Neuhütte folgen wir dem Wegweiser nach rechts zum Seebergkopf. Der Weg wird jetzt schmaler und führt über die breite Almwiese aufwärts. Der Ausblick auf die umliegenden Berge ist atemberaubend. Besonders markant ist die Rotwand, die direkt vor uns liegt und wie eine Pyramide in der Landschaft thront.

Die Seebergalm

20 Minuten später erreichen wir die uralte Seebergalm auf 1.360 Meter. Ein Schild weist den Weg nach rechts. Der Seebergkopf-Gipfel wird mit 20 Minuten angegeben. Der Weg wird hier etwas rauer und zieht deutlicher an, ist aber nach wie vor gut zu gehen.

Der Seebergkopf-Gipfel

Wir erreichen ein bewaldetes Gebiet und stehen wenige Minuten später auf dem breiten Bergrücken. Jetzt sind es nur noch ein paar Minuten zum Gipfel des Seebergkopfs mit dem großen Holzkreuz. Bayrischzell liegt uns zu Füßen – und darüber liegt der Wendelstein. Der markante Gipfelaufbau ist von hier gut zu erkennen.

Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Unser Video zur Wanderung auf den Seebergkopf

Das musst du über die Wanderung auf den Seebergkopf wissen

Die Wanderung auf den Seebergkopf ist eine schöne Halbtagestour für die ganze Familie. Der Weg erfordert stellenweise Trittsicherheit und es gibt ein paar Stellen, an denen es steiler nach unten geht. Insgesamt ist die Wanderung aber trotzdem als relativ einfache Familientour (ohne Kinderwagen) einzuschätzen, die allerdings etwas Kondition erfordert.

Trotz der geringen Höhe des Seebergkopfs genießt man vom Gipfel einen tollen Ausblick. Schon auf dem Weg findet man immer wieder Stellen, die tolle Fernblicke erlauben. Besonders schön sieht man die Rotwand und den Wendelstein.

Interaktive Karte zur Wanderung + GPS-Track

Hier findest du die Karte zur Wanderung auf den Seebergkopf. Hier kannst du außerdem den GPS-Track zur Wanderung auf den Seebergkopf downloaden.

Wanderführer für die Bayerischen Voralpen

*Werbelink / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Hol dir die schönsten Orte der Welt kostenlos nach Hause!

Trage dich in unseren Weltenbummler-Newsletter ein und sichere dir sofort unser E-Book als exklusives Willkommensgeschenk.

Das bekommst du sofort:

🗺️ 10 Traumziele: Von bizarren Felsen in Deutschland bis zu den epischen Landschaften Patagoniens

Pure Reiselust: Inspirationen, die dein Fernweh wecken

🎒 Praktische Reisetipps: Was du vor Ort unbedingt sehen und erleben musst

Jetzt E-Book gratis herunterladen

Kein Spam. Abmeldung jederzeit möglich. Mehr Infos & Datenschutzerklärung

Cover E-Book "Pure Reiselust" mit Wasserfall und Berg in Patagonien
Teile diesen Artikel mit deinen Freunden
Foto des Autors
Autor:in
Florian Westermann ist Reisejournalist, Buchautor (u. a. Dumont) und preisgekrönter Profi-Fotograf.

2010 gründete er den Foto- und Reiseblog Phototravellers.de, auf dem er seine Expertise in über 400 Artikeln zu den Themen Reisen, Wandern, Outdoor und Fotografie teilt.

Hier findest du alle Artikel von Florian Westermann.
Phototravellers.de in den sozialen Medien

Kommentare

  1. Ich rate dringend davon ab, aus der Deliciusquelle oder auch sonst irgendwelchen Quellen zu trinken, wenn man sich nicht 100 % sicher ist, dass das Wasser keimfrei ist. Durchfall und Übelkeit sind noch die harmlosesten Folgen. Bei der Deliciusquelle spricht eigentlich alles für eine hohe Keimbelastung. Das Einzugsgebiet der Quelle besteht aus aktiv genutzten Almweiden. Aus der geologischen Karte ist unschwer zu erkennen, dass sie genau an der Schichtgrenze zwischen dem Plattenkalk und dem Hauptdolomit liegt. Durch Plattenkalk fließt Wasser generell sehr rasch ab, so dass es kaum gereinigt wird. An der Schichtgrenze zum eher undurchlässigen Dolomit quillt es dann hervor. Schaut euch bei Quellen immer an, woher das Wasser stammt und durch welche Gesteinsschichten es fließt. Bevor man eine Empfehlung ausspricht, unbedingt beim Wasserwirtschaftsamt erkundigen. Ich habe das schon öfters gemacht. Die Antwort ist fast immer negativ. Nicht trinken!

    Antworten

Fragen und Anregungen