Die besten Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark
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Banff Sehenswürdigkeiten: Top-13-Highlights für 2023

Warum ist Banff ein absolutes Muss auf jeder Kanada-Bucket-Liste? Ganz einfach: Banff ist ein Paradies für Abenteurer, Naturliebhaber und alle, die einfach dem Alltag entfliehen wollen.

In diesem Artikel verraten wir dir unsere persönlichen Top-Sehenswürdigkeiten in Banff und spannende Aktivitäten, die dein Herz höher schlagen lassen. Von den besten Aussichtspunkten bis hin zu versteckten Juwelen, die nur die Einheimischen kennen – wir decken alles ab.

Aktualisiert am 22.12.2023
Die Reiseblogger Biggi Bauer und Florian Westermann

Auf einen Blick: Die Top-Sehenswürdigkeiten in Banff

Wow, das war nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was der Banff Nationalpark, einer der spektakulärsten Orte des Planeten, zu bieten hat! Schnall dir den Rucksack um, denn jetzt geht’s richtig los: Wir tauchen tiefer in die atemberaubenden Highlights des Parks ein, die du auf keinen Fall verpassen solltest.

1. Vermillion Lakes

Die Vermillion Lakes im Banff Nationalpark im Winter
Die Vermillion Lakes gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Banff

Die Vermillion Lakes sind aus dem Örtchen Banff mit dem Auto in wenigen Minuten zu erreichen. Die Vermillion Lakes Road führt aus Banff an der Seen-Kette mit der grandiosen Aussicht entlang. In den Sommermonaten kann es hier voll werden – selbst zum Sonnenaufgang.

Die gut vier Kilometer lange Straße verläuft parallel zum Trans-Canada-Highway und endet an einem Wendeplatz im Wald. Auf der Strecke, die du auch zu Fuß gehen kannst, gibt es einige schöne Aussichtspunkte.

Tipp: Vom Vermillion Lakes Viewpoint – gelegen am Trans-Canada-Highway in Ost-Richtung (Google Maps) – hast du einen guten Blick über die Vermillion Lakes und auf die Berge. Schöner ist aber die Vermillion Lakes Road direkt am Wasser.

Am Ende der Vermillion Lakes Road führt ein Wander- und Radweg zum Bow Valley Parkway. Die Vermillion Lakes Road ist Teil des Rocky Mountain Legacy Trails (Website), der in knapp 27 Kilometern vom Bow Valley Parkway zum Osteingang des Nationalparks und weiter zum Travel Alberta Visitor Information Centre in Canmore führt.

Der Rocky Mountain Legacy Trail ist im Sommer bei Radfahrern ein beliebtes Ausflugsziel. Die beste Jahreszeit für einen Radausflug auf dem Rocky Mountain Legacy Trail reicht von Mitte April bis Mitte Oktober.

2. Wanderung durch den Johnston Canyon

Ein Steig im Johnston Canyon im Banff NationalparkDie kurze Wanderung ist im Sommer wie im Winter problemlos möglich
Reiseblogger Florian Westermann vor den vereisten Upper Falls im Johnston Canyon im Banff NationalparkDer große Wasserfall (Upper Falls) im Johnston Canyon ist im Winter fast komplett vereist
Der Blick von der Aussichtsplattform auf die Upper Falls im Banff Nationalpark im WinterAuch der Blick von der Aussichtsplattform auf die Upper Falls lohnt sich

Der Johnston Canyon (gelegen am Bow Valley Parkway, Parkplatz auf Google Maps) ist ein weiteres Highlight im Banff Nationalpark. Egal ob im Sommer oder im Winter, dieser Canyon ist absolut sehenswert.

Vom Parkplatz aus folgst du dem gemütlichen Wanderweg, der bestens gesichert und teils über Stege in der Felswand führt (das erinnert ein wenig an die Partnachklamm in Bayern). Nach 1,2 Kilometern (20 bis 30 Minuten) erreichst du die Lower Falls. Eine Brücke führt dich über den Bergbach direkt zum Wasserfall. Im Winter stehst du vor einer imposanten Eiswand, unter der das Wasser entlangrauscht.

Nach insgesamt 2,5 Kilometern und einigen Höhenmetern erreichst du die Upper Falls. Ein Steg führt dich nah an diesen imposanten Wasserfall heran.

Nimm dir auf alle Fälle die Zeit (fünf bis zehn Minuten), zum Upper Falls Viewpoint zu laufen. Von hier blickst du von oben auf dieses Naturwunder.

Der Wanderweg führt weiter zu den Ink Pots (insgesamt 5,2 Kilometer einfach), die wir dir aber noch als Extra-Tipp vorstellen.

Tipp: In den Wintermonaten solltest du den Johnston Canyon nur mit Grödel begehen. Es geht natürlich auch ohne, aber Grödel machen das Ganze deutlich einfacher und angenehmer. Grödel sind Metallspikes, die du ganz einfach über deine Schuhe ziehst. Mit den Spikes unter der Sohle hast du auf Eis und Schnee super Gripp.

3. Moraine Lake

Der Moraine Lake im Banff Nationalpark
Der Moraine Lake ist nur im Sommer zugänglich und gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark – Foto: depositphoto @ pngstudio

Die Moraine Lake Road führt von Lake Louise zum Moraine Lake – einer weiteren Top-Sehenswürdigkeit in dem Nationalpark. Der Bergsee liegt auf einer Höhe von 1.884 Metern und ist umgeben von zehn Berggipfeln der Wenkchemna Range. Der Bergsee im „Valley of the Ten Peaks“ ist bei Touristen eines der beliebtesten Ausflugsziele. Dementsprechend voll ist es hier – zumindest in den warmen Sommermonaten.

Du kannst am Moraine Lake auch ein Kanu mieten und über den schönen Bergsee paddeln – das gehört einfach zu einer Banff-Reise im Sommer.

Die Straße zum Moraine Lake ist in der Regel nur von Ende Mai bis Anfang Oktober geöffnet. Der Moraine Lake ist also ein klassisches Sommer-Ziel.

4. Lake Louise

Blick auf den winterlichen Lake Louise
Der Lake Louise ist das ganze Jahr über eine der Top-Attraktionen im Nationalpark

Ein Abstecher zum Lake Louise (am Beginn bzw. Ende des Icefield Parkway) mit dem imposanten Luxushotel Fairmont Chateau Lake Louise darf auf keiner Reise in den Banff Nationalpark fehlen.

Der Bergsee ist ein traumhaftes Fotomotiv (zu den Top-Fotospots im Banff Nationalpark) – und das zu jeder Jahreszeit. In den warmen Monaten kannst du in der Gegend wandern, im Winter Eislaufen oder mit Schneeschuhen durch den Wald stapfen.

5. Icefields Parkway

Der Icefields Parkway im Banff Nationalpark im WinterDer Icefields Parkway gehört zu den schönsten Straßen der Welt und zu den Highlights im Banff Nationalpark. Im Winter wird die Straße mitunter gesperrt
Der Blick von einem Kanu auf dem Bow Lake im Banff NationalparkIm Sommer kannst du auf den vielen Seen direkt am Icefields Parkway Kanu fahren – hier der Bow Lake – Foto: Noel Hendrickson / Banff & Lake Louise Tourism

Der Highway 93 (Icefields Parkway) verbindet Jasper im Norden mit Lake Louise im Süden im Banff Nationalpark. Für die 230 Kilometer lange Strecke solltest du bei guten Wetterbedingungen mindestens drei Stunden Fahrzeit einplanen. Allerdings: Der Icefields Parkway gehört definitiv zu den schönsten Straßen der Welt und ist ein Muss auf deiner Reise durch Alberta. Mit ein paar Fotostopps kommt leicht die doppelte Fahrzeit zusammen.

Dich erwarten atemberaubende Fernblicke und jede Menge Möglichkeiten, anzuhalten und die imposante Bergkulisse der Rocky Mountain zu genießen.

Auch wenn du nicht den kompletten Icefields Parkway von Lake Louise nach Jasper fährst (und eventuell sogar wieder zurück), solltest du zumindest ein Teil der Strecke befahren.

Du solltest den Icefields Parkway immer mit randvollem Tank befahren. Zwischen Lake Louise und Jasper gibt es nur eine Tankstelle am Abzweig zum Highway 11. Zudem gibt es quasi auf der gesamten Strecke keinen Handyempfang. Im Notfall bist du also erst einmal auf dich gestellt.

Gerade in den kalten Wintermonaten ist es daher wichtig, neben einem vollen Tank auch eine warme Decke im Auto zu haben. Zudem gehören zumindest ein paar Müsliriegel und Wasser ins Auto. Die Chance auf Hilfe in der Nacht ist doch recht gering. Im Winter kann das extrem gefährlich werden.

6. Columbia Icefield

Abenteuer Berge: Das riesige Columbia Icefield gehört definitiv zu den Top-Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark – Foto: Mike Seehagel / Banff & Lake Louise Tourism

Das Columbia-Eisfeld (etwa eine Autostunde südlich von Jasper und zweieinhalb Stunden nördlich von Banff) ist mit 230 Quadratkilometern das größte Eisfeld in den Kanadischen Rocky Mountains – und alleine deswegen eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten.

Der Eispanzer ist bis zu 365 Meter dick. In den wärmeren Monaten (Mitte April bis Mitte Oktober) kannst du den riesigen Gletscher im Rahmen einer geführten Tour (Start am Columbia Icefield Glacier Discovery Centre; Google Maps) erkunden. Im Winter finden keine Touren statt. Hier verraten wir dir, was du stattdessen im Winter in Banff alles machen kannst.

Die Fahrt mit dem 25 Tonnen schweren Gletscher-Bus „Ice Explorer“ kostet knapp 100 Euro – Kinder zahlen rund 60 Euro. Die Tour sollte wegen der hohen Nachfrage vorab im Internet gebucht werden (Ticket kaufen* – der Skywalk ist im Preis inbegriffen).

Tipp: Wenn du die Strecke von und nach Banff nicht fahren willst, kannst du die Gletscher-Tour inklusive Bus-Shuttle von und nach Banff hier buchen*.

7. Columbia Icefield Skywalk

Der Columbia Icefield Skywalk
Der Columbia Icefield Skywalk sorgt für Adrenalin – Foto: Mike Seehagel / Banff & Lake Louise Tourism

Der Columbia Icefield Skywalk (ganz in der Nähe des Columbia-Eisfelds) ist eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit, die du dir bei deiner Reise in den Banff Nationalpark nicht entgehen lassen solltest.

Diese Attraktion liegt direkt am Icefields Parkway (der ja für sich alleine genommen eine Top-Sehenswürdigkeit ist). Von der Aussichtsplattform mit Glasboden hast du einen tollen Blick auf die umliegenden Berge und in die Tiefe – es geht 280 Meter senkrecht nach unten. Traust du dich?

Die Plattform ist von Mitte April bis Mitte Oktober geöffnet. Erwachsene zahlen rund 32 Euro, Kinder (6 bis 15 Jahre) rund 20 Euro (hier Ticket kaufen*).

8. Bow Valley Parkway

Der Bow Valley Parkway mit Bäumen und Bergen
Die Fahrt auf dem Bow Valley Parkway wird dir garantiert im Gedächtnis bleiben

Der Bow Valley Parkway führt vom Trans-Canada-Highway westlich von Banff nach Lake Louise. Die 51 Kilometer lange Straße bietet dir Kanada-Feeling vom Feinsten. Die Straße schlängelt sich durch tiefe Wälder und darf auf keiner Reise in die Region fehlen.

Umgeben bist du auf dem Bow Valley Parkway von schroffen Bergen. Mit etwas Glück siehst du auf dem kurzen Roadtrip nicht nur atemberaubende Landschaft, sondern auch Wildlife wie Bären (das ist allerdings recht unwahrscheinlich) oder Hirsche.

Es gibt immer wieder Parkplätze, von denen aus du einen grandiosen Blick über das Bow Valley genießt.

Für die gut 100 Kilometer lange Rundfahrt (wir empfehlen dir, den Bow Valley Parkway in beide Richtungen zu befahren) solltest du mit Sightseeing-Pausen (und der sehr empfehlenswerten Wanderung durch den Johnston Canyon) mindestens einen halben Tag einplanen.

9. Morant’s Curve

Ein Güterzug, der durch die Morant's Curve im Winter im Banff Nationalpark fährt
Morant’s Curve ist insbesondere mit einem Zug im Bild ein Top-Fotomotiv. Mitunter brauchst du dafür aber viel Geduld

Direkt am Bow Valley Parkway ist Morant’s Curve eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark. Der Ort ist inzwischen so bekannt, dass er sogar ausgeschildert ist. Zudem gibt es einen kleinen Parkplatz.

Morant’s Curve: Das ist Kanada-Feeling pur. Du blickst auf imposante Berge und den Bow River. Zudem führt eine eingleisige Eisenbahnlinie direkt am Fluss entlang.

Das Top-Highlight ist natürlich der Zug, der hier fährt. Leider gibt es keine festen Fahrzeiten, so dass du immer ein wenig Glück oder viel Geduld brauchst, um das Motiv mit Zug abzulichten. Vielleicht wartest du nur ein paar Minuten, vielleicht ein paar Stunden.

10. Wanderung zu den Ink Pots

Verschneite Landschaft mit Bäumen und dem Mount Ishbel
Die Ink Pots liegen auf dieser Hochebene. Rechts zu sehen ist der Mount Ishbel

Absolut lohnenswert ist auch die Wanderung zu den Ink Pots (Start am Bow Valley Parkway). Diesen unvergesslichen Ort in den Bergen erreichst du zum einen durch den Johnston Canyon. Vom Parkplatz sind dabei knapp zwölf Kilometer und gut 600 Höhenmeter (als Rundtour) zu meistern.

Eine etwas kürzere und deutlich ruhigere Alternative (der Johnston Canyon ist gerade an den Wochenenden oft überfüllt) führt dich vom Parkplatz der Moose Meadows (Parkplatz auf Google Maps) am Bow Valley Parkway durch den Wald und ebenfalls zu den Ink Post.

Im Winter bietet sich diese Tour als Schneeschuhtour an. Der Pulverschnee in den kanadischen Rocky Mountains ist legendär. Schneeschuhwandern kann wirklich jeder – es sind keine besonderen Fähigkeiten nötig. Die Wanderung zu den Ink Pots ist mäßig schwierig – der Weg steigt stetig an und erfordert schon ein wenig Kondition. Technisch ist die Tour aber sehr einfach.

Am Ziel angekommen erwartet dich eine beindruckende Hochebene – mit den fünf Ink Pots. Das Wasser ist immer um die vier Grad warm und friert in der Regel auch im Winter nicht oder zumindest nur teilweise zu. Die fünf Ink Pots haben alle unterschiedliche Farben. Die Ink Pots sind definitiv eine Top-Sehenswürdigkeit im Banff Nationalpark.

11. Banff Gondola & Mount Sulphur

Ein Fernglas an der Banff Gondola Bergstation mit toller AussichtZu sehen gibt’s hier oben wirklich einiges
Der Blick auf die Bergstation der Banff GondolaDer Blick zurück auf die Bergstation der Banff Gondola – ein unvergesslicher Anblick

Sehenswert ist auch die Banff Gondola (Website). Die Gondel bringt dich in wenigen Minuten zur Bergstation auf 2.281 Metern auf dem Mount Sulphur. Für uns gehört die Tour (egal ob mit der Gondel oder zu Fuß) zu den absoluten Must-Dos in Banff. Hier oben erwartet dich eine riesige Bergstation mit Restaurant, Café und verglaster Aussichtsplattform. Auf dem offenen Aussichtsdeck kannst du dich im Winter an kleinen Feuern aufwärmen oder es dir in einer Art Iglu gemütlich machen.

Den nahe gelegenen Sanson Peak (2.291 Meter) mit der alten Wetterstation an der Spitze erreichst du von der Bergstation in zehn bis 15 Minuten über einen breiten Holzsteg. Der Ausblick vom Sanson Peak auf die umliegenden Gipfel ist atemberaubend. Trotz des stolzen Preises für die Gondel (je nach Jahres- und Tageszeit zwischen 53 und 58 Dollar plus Steuern, Jugendliche und Kinder ab 5 Jahren zahlen die Hälfte) lohnt sich die Fahrt auf den Mount Sulphur. Die Kulisse ist wirklich schön und sucht ihresgleichen.

Denk daran, dass es am Gipfel rund 10 Grad kälter ist als im Tal. Mit etwas Wind erreicht die gefühlte Temperatur am Gipfel im Winter leicht minus 30 Grad.

Wenn du dir die teure Fahrt mit der Gondel sparen willst, kannst du den Mount Sulphur (der 2.451 Meter hohe Hauptgipfel liegt allerdings weiter südlich) auch zu Fuß erklimmen. Der Wanderweg ist gut ausgebaut und bereitet keine großen Schwierigkeiten. Die Wanderung auf den Mount Sulphur bzw. den Sanson Peak erfordert mit rund elf Kilometern und knapp 700 Höhenmetern (Auf- und Abstieg) aber auch etwas Kondition. Feste Wanderschuhe sind Pflicht.

12. Lake Minnewanka Scenic Drive

Der Two Jack Lake zum Sonnenaufgang
Der Two Jack Lake ist ein toller Fotospot zum Sonnenaufgang

Der Lake Minnewanka Scenic Drive ist eine 14,5 Kilometer lange Ringstraße, die am Two Jack Lake – einer der besten Fotospots in Banff für den Sonnenaufgang – und dem riesigen Lake Minnewanka vorbeiführt.

Zwischen November bis April ist der nördliche Teil der aussichtsreichen Straße für Autos gesperrt (Wanderer und Skilangläufer sind willkommen) – in dieser Zeit musst du also die gleiche Strecke zurückfahren.

Der Lake Minnewanka Scenic Drive gehört auf alle Fälle zu den Dingen, die du auf einer Reise in den Banff Nationalpark auf jeden Falls machen musst.

Der Lake Minnewanka ist der größte See im Nationalpark. Im Vergleich zu den anderen Bergseen in der Region ist der Lake Minnewanka zumindest auf den ersten Blick von der Straße aus nicht so spektakulär. Dafür wird dir hier einiges geboten. Der Lake Minnewanka und die umliegenden Berge und Wälder sind ideal für:

13. Wanderung auf den Tunnel Mountain

Blick vom Tunnel Mountain auf Banff
Vom Gipfel des Tunnel Mountain hast du einen tollen Blick auf Banff. Die kurze Wanderung gehört zum Pflichtprogramm, im Sommer wie im Winter

Der Tunnel Mountain ist mit 1.692 Metern nicht besonders hoch. Der Hausberg von Banff (gemeint ist der Ort) bietet dennoch atemberaubende Ausblicke. Vom Trailhead am Tunnel Mountain Drive führt ein leichter Wanderweg in langen Serpentinen moderat ansteigend zum Gipfel. Bei gemütlicher Gangart erreichst du den Gipfel in weniger als einer Stunde.

Der Tunnel Mountain Trail ist im Sommer wie im Winter begehbar. Die kurze Wanderung gehört für uns dank der atemberaubenden Fernblicke zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Banff.

Start der Wanderung am Trailhead (Google Maps) oder etwas tiefer am Lower Tunnel Mountain Trailhead (Google Maps).

Was kann man im Ort Banff sehen und machen?

Das Banff Town Sign
Das Banff Town Sign ist ein gerne fotografiertes Motiv in Banff

Das kleine Örtchen Banff (etwa 8.000 Einwohner) ist der ideale Ausgangspunkt für dein Abenteuer im Nationalpark. In Banff findest du zahlreiche Hotels, Restaurants, Cafés und Geschäfte.

Der Ort ist aber nicht nur Basis für all deine Abenteuer, sondern ebenfalls sehr sehenswert. Gelegen zwischen imposanten Bergen findest du in jeder Straße ein schönes Fotomotiv (zu den schönsten Fotospots im Banff Nationalpark).

Einer der beliebtesten Fotospots ist übrigens das Banff Town Sign an der Mount Norquay Road (Google Maps). Hier hält fast jeder Tourist für ein Foto an.

Schlendere unbedingt einmal die Hauptstraße, die Banff Avenue, entlang. Es macht einfach Spaß, sich die Nase an den Auslagen der vielen Geschäfte plattzudrücken. In der kleinen Stadt gibt’s außerdem einige tolle Cafés, in denen du nach einer aufregenden Wanderung oder einem langen Skitag wieder zu Kräften kommst. Zur Weihnachtszeit ist alles herrlich bunt beleuchtet. Auch ein Grund, im Winter nach Banff zu reisen.

Sehenswertes in Banff (Ort)

Sehenswert ist der Cascade of Time Garden in der Stadt. Im Sommer blüht alles und du hast einen tollen Blick auf Banff und den 2.998 Meter hohen Cascade Mountain im Hintergrund. Der kleine Stadtpark ist auch ein beliebtes Ausflugsziel.

Unbedingt sehen solltest du die Cave and Basin National Historic Site (Website). Herzstück dieser tollen Sehenswürdigkeit ist eine Grotte mit einer Thermalquelle. Beim Bau der Eisenbahn stießen im Jahr 1883 drei Arbeiter auf eine Grotte, aus der Dampf aufstieg (die Ureinwohner Kanadas kannten diesen Ort schon seit Jahrtausenden).

Schnell wurde daraus eine Geschäftsidee. Die drei Männer errichteten eine kleine Hütte und verlangen Eintritt für ein Bad im warmen Wasser. Besitzansprüche wies die Kanadische Regierung allerdings zurück. Stattdessen gründete man genau hier den ersten Nationalpark Kanadas. Es war die Geburtsstunde des Banff Nationalparks (gegründet im Jahr 1885).

Ein heißes Bad darfst du in der Grotte heute nicht mehr nehmen. Ist dir nach einem langen Wander- oder Skitag nach Entspannung zumute, kann ich dir die Banff Upper Hot Springs (Website) empfehlen. Das ist ein altes Badehaus aus den 1930er-Jahren mit einer Thermalquelle. Die Meinungen im Internet dazu gehen weit auseinander.

Ein 5-Sterne-Spa darfst du nicht erwarten. Wenn dir ein historisches Gebäude mit einem 39 Grad warmen Außenpool und grandioser Bergkulisse reicht, bist du hier richtig. Mir hat’s gut gefallen. Nach 20 Minuten in dem warmen Pool (empfohlen werden maximal zehn Minuten am Stück) bist du total tiefenentspannt.

Bow Falls Viewpoint

Verschneite Landschaft mit Fluss und Berg
Die Bow Falls zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in und rund um den Ort Banff

Etwas außerhalb des Örtchens Banff stürzt der Bow River einige Meter in die Tiefe.

Der Bow Falls Viewpoint ist wirklich schön und sollte auf keiner Reise fehlen. Wenn du magst, kannst du aus dem Ort direkt am Fluss zu dem Aussichtspunkt laufen. Hier führt ein schöner Wanderweg (ca. 1,5 Kilometer aus der Innenstadt) oberhalb des Flusses entlang.

Surprise Corner Viewpoint

Blick vom Surprise Corner Viewpoint auf das Banff Springs Hotel
Diesen Blick auf das Banff Springs Hotel hast du von der Aussichtsplattform direkt an der Straße, etwa 100 Meter vom Parkplatz entfernt

Auf der gegenüberliegenden Seite des Bow Falls Viewpoint wartet eine andere fotogene Sehenswürdigkeit auf dich: der Surprise Corner Viewpoint. Die Bow Falls liegen direkt unter dir. Den Wasserfall kannst du von hier bestenfalls erahnen.

Dafür hast du einen tollen Blick auf das imposante Banff Springs Hotel. Das 1928 errichtete Luxushotel (ein vorheriger Hotelbau an gleicher Stelle brannte 1926 ab) gleicht einer schottischen Burg und war einst im Besitz der Canadian Pacific Railway. Heute ist das Banff Springs Hotel eine der besten und teuersten Adressen in der Gegend.

Das Hotel befindet sich übrigens seit 1988 im Verzeichnis der National Historic Site of Canada.

Lecker essen in Banff (Ort)

Hotel-Tipps in Banff (Ort)

In Banff gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Billig sind die Unterkünfte direkt im Nationalpark aber nicht. Eine der Top-Unterkünfte ist das Royal Canadian Lodge Hotel (hier Preise checken*) (4 Sterne). Sehr zu empfehlen sind außerdem die Sunshine Mountain Lodge (hier Preise checken*) und die Banff Aspen Lodge (hier Preise checken*).

Günstiger und trotzdem gut sind etwa das Hi-Banff Alpine Centre (hier Preise checken*), die Bow View Lodge (hier Preise checken*) und das Irwins Mountain Inn (hier Preise checken*).

Die günstige Alternative zu Banff: Canmore

Der Ort Canmore (etwa 12.000 Einwohner) liegt vor den Toren des Banff Nationalparks. Mit dem Auto brauchst du etwa 20 Minuten über den Trans-Canada-Highway nach Banff. Im Vergleich zu Banff sind die Hotelpreise etwa 20 Prozent günstiger und auch in den Restaurants kommst du etwas billiger weg.

Canmore ist aber nicht nur ein Preistipp. Canmore ist ein schönes kleines Städtchen, traumhaft gelegen zwischen imposanten Gipfeln. In der Haupteinkaufsstraße (8 St) findest du zahlreiche kleine Geschäfte und Cafés.

Sehenswertes in Canmore

Von Canmore kommst du direkt auf den Three Sisters Parkway, der in den Smith Dorrien Trail (Highway 742) übergeht. Die Straße gehört definitiv zu den Top-Sehenswürdigkeiten in und rund um den Banff Nationalpark.

Wanderung zum West Wind Pass & Windtower

Nicht weit von Canmore entfernt startet die kurze Wanderung zum West Wind Pass (Google Maps). Auf der Tour wirst du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Schon nach 20 Minuten hast du grandiose Ausblicke auf das Spray Lakes Reservoir mit den umliegenden Bergen. Am West Wind Pass wird es dir dann glatt die Sprache verschlagen.

Die Tour startet am Smith Dorrien Trail (Parkplatz auf Google Maps) und ist im Sommer wie im Winter recht beliebt. Im Winter deswegen, weil die Strecke kaum lawinengefährdet ist. Für Anfänger ist die Wanderung im Winter dennoch nicht geeignet. Zum einen gibt es quasi keine Markierungen (ein GPS-Track ist Pflicht im Winter), zum anderen ist der Weg stellenweise etwas ausgesetzt.

Im Sommer kannst du auch zum 2.695 Meter hohen Windtower (recht beliebt; Google Maps) oder zum 2.680 Meter hohen Mount Rimwall (sehr anspruchsvoll und oft weglos; Google Maps) wandern.

Hunde sind auf der Wanderung erlaubt, müssen allerdings wegen der vielen Wildtiere immer an die Leine.

Lecker essen in Canmore

Hotel-Tipps in Canmore

In Canmore sind die Hotel-Preise ein wenig günstiger als direkt in Banff. Eines der Top-Hotels in Canmore ist das Malcolm Canmore (hier Preise checken*). Sehr gute Zimmer bieten etwa auch die Blackstone Mountain Lodge (hier Preise checken*) und die Falcon Crest Lodge (hier Preise checken*).

Günstiger (und trotzdem gut) kannst du etwa in der Rocky Mountain Ski Lodge (hier Preise checken*), im Canmore Rocky Mountain Inn (hier Preise checken*) oder im Days Inn Canmore (hier Preise checken*) übernachten.

Mehr als nur Berge: Was kann man in Banff machen?

Du denkst, Banff ist nur was für Bergsteiger und Naturliebhaber? Weit gefehlt! Der Banff Nationalpark ist ein wahres Outdoor-Paradies, das weit mehr zu bieten hat als „nur“ atemberaubende Landschaften und Wanderwege. Hier findest du einen Überblick über alle Aktivitäten, im Sommer wie im Winter. 🌲🏔

Wandern in Banff

Während im Winter Alpin-Ski, Nordic-Ski und Schneeschuhwandern im Banff Nationalpark groß geschrieben werden, kannst du in den wärmeren Monaten zahlreiche spannende Wanderungen unternehmen.

Wichtig zu wissen: Von Juli bis September gelten zum Teil strikte Bestimmungen wegen der vielen Bären im Park. Dann dürfen bestimmte Wanderwege nur mit Bärenspray und in Gruppen von mindestens vier Leuten genutzt werden. Mehr Infos erhältst du bei den Park-Rangern.

Die Anzahl der Touren ist viel zu groß, um hier alle aufzuzählen. Daher gibt’s hier nur eine kleine Auswahl. Einige der Wanderungen haben wir ja bereits vorgestellt. Zu den beliebtesten Wanderungen im (und rund um den) Banff Nationalpark gehören außerdem:

Ein Paradies für Wasserratten und Angler

Stell dir vor, du sitzt in einem Kanu und paddelst auf einem kristallklaren See. Oder wie wäre es mit einer Partie Angeln? Und für die ganz Hartgesottenen gibt es sogar Eisangeln im Winter. Ja, du hast richtig gehört, Eisangeln! Und wenn das noch nicht genug Nervenkitzel ist, wie wäre es dann mit einer Tauchexpedition?

Adrenalin pur: Von Eisklettern bis Hubschrauberrundflug

Du bist eher der abenteuerliche Typ? Dann schnall dir die Kletterausrüstung um und stürz dich ins Abenteuer Eisklettern. Oder wie wäre es mit einer geführten Gletschertour? Nichts für schwache Nerven! Und wenn du den Nationalpark aus der Vogelperspektive erleben möchtest, ist ein Hubschrauberrundflug genau das Richtige für dich.

Winterwunderland: Schnee-Abenteuer für jeden Geschmack

Schnee und Berge – die perfekte Kombination für Wintersportler. Ob Ski Alpin, Ski Nordic, Snowboarden oder Schneeschuhwandern, hier ist für jeden etwas dabei. Und für die Romantiker unter euch: Wie wäre es mit einer Fahrt im Hundeschlitten durch die verschneite Landschaft?

Auf Rädern und Pfoten: Mountainbiken und Tierbeobachtung

Du bist eher der Typ für zwei Räder? Kein Problem, Mountainbiking-Strecken gibt es hier in Hülle und Fülle. Und wenn du schon immer mal die Tierwelt in ihrer natürlichen Umgebung beobachten wolltest, ist Banff der perfekte Ort dafür.

Und noch so viel mehr!

Das ist natürlich noch lange nicht alles. Golf spielen, Höhlentouren, Schiffsrundfahrten, Roadtrips und sogar die Beobachtung von Polarlichtern sind nur einige der vielen Aktivitäten, die du in Banff erleben kannst.

Kurzum, im Banff Nationalpark wird es dir garantiert nicht langweilig. Egal, ob Sommer oder Winter, hier gibt es das ganze Jahr über unzählige Möglichkeiten für ein unvergessliches Outdoor-Abenteuer.

Tipps für deine Reise nach Banff

Anreise

Den Banff Nationalpark erreichst du am besten aus Calgary. Kanadas viertgrößte Stadt ist von Deutschland gut mit dem Flugzeug zu erreichen. Von Calgary aus benötigst du mit dem Auto etwa eineinhalb Stunden nach Banff.

Eine Alternative zu Calgary ist das gut vier Autostunden entfernte Edmonton (zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Edmonton). Hier bietet es sich aber an, erst den Elk Islad Nationalpark und den Jasper Nationalpark zu erkunden. Vom Jasper Nationalpark erreichst du Banff über den Icefields Parkway (Highway 93) in rund dreieinhalb Stunden. Der Icefields Parkway gehört zu den schönsten Straßen Kanadas.

Beste Reisezeit

DIE beste Reisezeit gibt es nicht. Wie sagt man so schön: Banff ist immer eine Reise wert. Hier verraten wir dir, wann für dich die beste Reisezeit für den Banff Nationalpark ist.

Dauer der Reise

Um die Top-Sehenswürdigkeiten im Banff Nationalpark zu sehen, solltest du mindestens drei Tage einplanen – weniger macht wirklich keinen Sinn. Willst du noch ein wenig wandern, Kanu fahren oder im Winter Skifahren, kannst du ohne Probleme auch ein oder zwei Wochen hier verbringen. Langweilig wird dir garantiert nicht.

Mietwagen

Um den Nationalpark zu erkunden, empfehlen wir dir einen Mietwagen. Im Sommer reicht sicher ein Kompaktwagen (wenn dir das vom Platz her reicht).

Für die Wintermonate solltest du dir unbedingt einen SUV (mindestens Midsize) mieten. Mit einem SUV hast du auf verschneiten Straßen einfach bessere Karten (mehr Bodenfreiheit).

Außerdem sind SUVs in der Regel mit Allrad ausgestattet. Ohne Allrad hast du im Winter mitunter ganz schöne Probleme und kannst eventuell einige Straßen überhaupt nicht befahren. Anders als in Deutschland dauert es nämlich mitunter recht lange, bis der Schneepflug den Weg wieder freimacht.

Camping

Im Banff Nationalpark gibt es zahlreiche Camping-Möglichkeiten. Zur Hauptsaison stehen in dem Park 14 Campingplätze mit fast 2500 Zelt- bzw. Stellplätzen zur Verfügung. Einige der Campingplätze sind sogar das ganze Jahr über geöffnet. Mehr Infos auf der Website des Nationalparks.

Hunde

Wohl nur die wenigsten Kanada-Urlauber werden mit Hund anreisen. Wenn du aber doch mit deinem Hund in den Banff Nationalpark willst: Das ist durchaus möglich. Hunde sind in Kanadas Nationalparks erlaubt (anders als in den USA), müssen aber stets angeleint sein.

Welche Währung gilt in Kanada

In Kanada zahlt man mit Kanadischen Dollar (CAD). Ein Kanadischer Dollar sind etwa 0,70 Euro (Stand Oktober 2023). Hier findest du den aktuellen Umrechnungskurs.

Das gängigste Zahlungsmittel ist die Kreditkarte (zu unserer Übersicht über die besten Reisekreditkarten), aber auch mobiles Bezahlen mit dem Smartphone ist sehr weit verbreitet. Ein wenig Bargeld schadet aber nie – etwa für das Trinkgeld im Hotel.

Trinkgeld

Wie in den USA ist Trinkgeld quasi Pflicht. Im Restaurant kommen 15 bis 20 Prozent Trinkgeld auf den Rechnungsbetrag obendrauf. Im Hotel lege ich zwei Dollar (pro Tag) aufs Kopfkissen. Damit bin ich immer gut gefahren.

Trinkwasser

Obwohl Banff reinstes Trinkwasser aus den Bergen bezieht, ist das Wasser stark gechlort. Mein Tipp: Fülle dir am Abend Waser ab und lass die Flasche offen stehen. Am nächsten Morgen schmeckt das Wasser fast nicht mehr nach Chlor.

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2 Kommentare

  • Ist der Artikel noch nicht fertig? An mehreren Stellen sind nur Auslassungspunkte enthalten, und es fehlen die konkreten Daten.
    Beispiele:
    „Die Wanderung auf den Mount Sulphur erfordert mit … Kilometern und … Höhenmetern (Auf- und Abstieg) aber auch etwas Kondition.“
    „Auf der kurzen Wanderng zum West Wind Pass () wirst du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Schon nach 20 Minunten hast du grandiose Ausblicke über den … See mit den umliegenden Bergen.“
    „Der Highway 93 (Icefields Parkway) verbindet Jasper im Norden mit Banff. Für die … Kilometer lange Strecke solltest du mindestens … Stunden Fahrzeit einplanen.“

    • Hi Krissie,

      genau, der Artikel ist erst zu 70 Prozent fertig und daher auch noch nicht auf der Startseite. Ich wollte den aber einfach schon online haben, damit Google schon einmal dran schnuppern kann. Die Tage wird der fertig :-) Einige der Textstellen sind nach einem langen Tag in der Natur nachts im Hotel geschrieben. Da muss ich noch ein wenig dran basteln.

      Viele Grüße
      Florian

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