Kurz und knapp: Die Top-Highlights in Hellas (in alphabetischer Folge)
Griechenland zeigt seine schönsten Seiten insbesondere auf den weniger bekannten Inseln. Amorgos beeindruckt mit dem spektakulären Kloster Hozoviotissa und malerischen Bergdörfern. Das kleine Lipsi verzaubert durch authentisches Inselleben und versteckte Buchten. Kalymnos lockt mit über 3.000 Kletterrouten und einer faszinierenden Schwammtaucher-Tradition. Auf Chios gedeiht als weltweit einzigem Ort der kostbare Mastixbaum, während geometrisch gemusterte Dörfer das Auge erfreuen. Tinos brilliert als religiöses Zentrum und mit seinen grandiosen weißen Dörfern. Limnos überrascht mit Europas einziger Wüste und antiken Siedlungen. Die fruchtbare Insel Paxos vereint karibisch anmutende Strände mit Bilderbuchdörfern, während Lesbos weltweit für seinen Ouzo und sein Olivenöl berühmt ist.
1. Amorgos – Bergig und spektakulär

Die langgezogene Kykladeninsel Amorgos fasziniert durch ihre dramatische Landschaft mit schroffen Bergen und tiefen Schluchten. Das Kloster Hozoviotissa, ein weißes Bauwerk, das wie ein Schwalbennest an einer 300 Meter hohen Felswand klebt, zählt zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten. Hier erwartet dich ein atemberaubender Blick über das tiefblaue Meer.
Die Hauptstadt Chora thront majestätisch auf einem Hügel und verzaubert mit verwinkelten Gassen, schneeweißen Häusern und traditionellen Windmühlen. In der Abenddämmerung taucht die untergehende Sonne den Ort in goldenes Licht.
Amorgos erlangte durch den Film „Im Rausch der Tiefe“ internationale Bekanntheit. Die Strände Agia Anna und Mouros Beach mit kristallklarem Wasser bieten optimale Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen. Abseits der Küste führen zahlreiche Wanderwege durch ursprüngliche Dörfer, Olivenhaine und über terrassierte Hänge – ideal für aktive Entdecker.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Amorgos
2. Astypalea – Vorzeigemodell in Sachen Nachhaltigkeit

Der „Schmetterling der Ägäis“, wie Astypalea wegen seiner markanten Umrisse genannt wird, bietet eine idyllische und authentische Alternative zu den touristischen Hauptzielen. Mit seiner spektakulären Chora, die weit und breit ihresgleichen sucht, begeistert die westlichste Insel im Dodekanes auf Anhieb.
Das idyllische Ambiente des Hauptortes ergänzt sich perfekt mit der ländlichen Umgebung, den naturbelassenen Stränden und der reizvollen Landschaft im Hinterland. In Sachen Nachhaltigkeit hat Astypalea weltweite Aufmerksamkeit erlangt. Im Rahmen des Programms „Smart & Sustainable Island“ erreichte die Insel 2025 den Status der klimaneutralen Mobilität – dem Einsatz von Sonnenenergie, dem Verbot von Verbrenner-Motoren und einer vorausschauenden Gemeindeverwaltung sei Dank.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählt der alte Hafen Pera Gialos und das versteckte Fischerdorf Maltezana. Die Anreise, entweder mit der Fähre oder per Inlandsflug von Athen, erfordert etwas Planung, doch die Mühe wird mit atemberaubenden Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft belohnt. Mit ihrer einzigartigen Topografie und den vielfältigen Erkundungsmöglichkeiten bleibt die Insel ein Geheimtipp und ein Ort voller natürlicher Schönheiten.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Astypalea
3. Chios – Reiche Heimat des Mastix

Chios, die fünftgrößte griechische Insel, liegt nur wenige Kilometer vor der türkischen Küste und beeindruckt durch ihre Vielfalt. Weltberühmt sind die Mastixdörfer im Süden, allen voran Pyrgi mit seinen geometrisch gemusterten Hausfassaden („Xysta“) und das mittelalterliche Dorf Mesta mit seinen engen Gassen und Bogengängen, die ein labyrinthartiges Verteidigungssystem bilden.
Die Insel ist die Heimat des Mastixbaums, der ausschließlich hier gedeiht und das kostbare Harz produziert. Im Mastix-Museum erfährst du alles über die Gewinnung und Verarbeitung dieses „Tränenharzes“, das nicht nur in der Küche, sondern auch in der Kosmetik- und Pharmaindustrie Verwendung findet.
Im Norden der Insel liegt das Kloster Nea Moni, ein UNESCO-Weltkulturerbe aus dem 11. Jahrhundert mit beeindruckenden byzantinischen Mosaiken. Die bizarre Mondlandschaft am Strand von Mavra Volia mit schwarzen Vulkansteinen bildet einen faszinierenden Kontrast zum türkisblauen Meer.
Das Dorf Anavatos, oft als „Geisterdorf“ bezeichnet, klebt wie ein Adlernest an einem steilen Felsen und zeugt von der bewegten Geschichte der Insel. Chios gilt zudem als Geburtsort Homers – im Homer-Museum kannst du mehr über den berühmten Dichter erfahren.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Chios
4. Hydra – Von der Muse geküsst

Hydra, die malerische Insel im Saronischen Golf nur 90 Minuten per Schnellboot von Athen entfernt, besticht durch außergewöhnliche Schönheit. Das auffälligste Merkmal ist das vollständige Fehlen von Fahrzeugen jeglicher Art – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal unter den griechischen Inseln. Stattdessen erledigst du deine Fortbewegung zu Fuß, mit Wassertaxis oder auf dem Rücken der Esel.
Der hufeisenförmige Hafen mit seiner imposanten Architektur aus dem 18. Jahrhundert empfängt dich mit prächtig restaurierten Kapitänshäusern, die von der goldenen Ära Hydras als bedeutende Seemacht zeugen. Seit den 1950er Jahren hat sich hier ein Treffpunkt internationaler Künstler und Intellektueller etabliert. Leonard Cohen fand hier seine Muse und schrieb Welthits, die Rolling Stones tankten Energie und nach wie vor erliegen Kreative aus aller Welt der besonderen Atmosphäre der Insel – wovon die zahlreichen Kunstgalerien zeugen.
Anders als viele griechische Inseln punktet Hydra nicht mit endlosen Sandstränden, sondern mit felsigen Badeplätzen und kristallklarem Wasser, das zum Schnorcheln einlädt. Spandiri und Vlychos gehören zu den beliebtesten Badestellen, die du über malerische Küstenpfade oder mit den kleinen Wassertaxis erreichst.
Die verwinkelten, gepflasterten Gassen, die sich vom Hafen die Hügel hinaufschlängeln, führen zu versteckten Plätzen, kleinen Kirchen und atemberaubenden Aussichtspunkten. Am Abend verwandelt sich die Hafenpromenade in eine fast legendäre Kulisse, ein beispielloses „Sehen und gesehen werden“ nimmt seinen Lauf.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Hydra

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5. Kalymnos – Wiege der Schwammtaucher

Kalymnos, die „Wiege der Schwammtaucher“, hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum weltweiten Hotspot für Klettersportler entwickelt. Die imposanten Kalksteinfelsen bieten über 3.000 Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade und ziehen Sportbegeisterte aus aller Welt an.
Das Schwammtaucher-Museum in Pothia dokumentiert die lange Tradition, die bis in die Antike zurückreicht. Hier erfährst du, wie die mutigen Taucher ohne moderne Ausrüstung in die Tiefen des Meeres hinabtauchten, um das begehrte Naturgut zu ernten.
Das Kloster Agios Savvas thront spektakulär auf einem Hügel und bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Inseln. An den darunterliegenden Buchten von Gefira und Therma sprudeln heilende Strömungen in Strandnähe. Außerdem findest du mit den Stränden von Emporios und Vlichadia Beach herrliche Badeplätze. Übertroffen wird dies einzig von dem Traumstrand Kantouni Beach – einem der schönsten Orte in der Ägäis.
Kulinarisch überzeugt Kalymnos mit frischem Fisch, Meeresfrüchten und dem lokalen Myzithra-Käse. In den Tavernen der Hafenstadt Pothia kannst du diese Spezialitäten in authentischer Atmosphäre genießen, während Fischerboote im Hafen schaukeln.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kalymnos
Warum Santorini, Mykonos, Korfu & Co. auf dieser Liste fehlen
Ganz klar, die obengenannten Destinationen zählen zu den meistbesuchten in Griechenland. Aber sind diese Inseln wirklich die beste Wahl? Eher nicht! Oftmals weicht die von vollmundigen Versprechungen der Reiseindustrie getriebene Erwartungshaltung vor Ort einer gewissen Ernüchterung. Gerade die Touristenmekkas – dazu zählen neben Santorini, Mykonos und Korfu auch Kos, Paros, Kreta, Milos, Rhodos und andere – fallen gegenüber weniger bekannten Destinationen deutlich ab.
Stichwort Massentourismus: Auf Zakynthos wird aktuell ein Einwohner von 150 Touristen überrannt. Ein ähnliches Missverhältnis zeigt sich auf der 10.000-Einwohnerinsel Santorini, wo sich 2025 rund drei Millionen Besucher (!) durch die engen Gassen von Fira und Oia quetschen werden – viele davon nur für wenige Stunden von einem der jährlich 500 Kreuzfahrtschiffe. Auf Mykonos, der hochgepushten Partyinsel, ist der Preis für zwei Liegen und einen Sonnenschirm mittlerweile auf astronomische 160 Euro nach oben geschnellt, eine Hotelnacht kostet aktuell im Schnitt mehr als 800 Euro (Saison 2025).
Die Touristenschwemme bringt zudem gravierende soziale Probleme mit sich und sorgt für einen schleichenden Identitätsverlust der betroffenen Inseln. Längst prägen Bausünden, Billigläden und ausländische Saisonarbeiter das Bild in den Hochburgen – dagegen machen zunehmend auch Einheimische mobil.
Zurück zum Beispiel Santorini: Der Kraterrand ist die Kulisse, die allsommerabendlich an die 3.000 touristischen Lemminge anzieht, die alle auf den Sonnenuntergang warten und das Unmögliche vollbringen wollen: ein Selbstporträt zu schießen, auf dem keiner der 2.999 anderen Selfie-Junkies zu sehen ist. Viel Glück beim Überlebenskampf!
Kurzum: Zweifellos finden sich auf den genannten Inseln auch schöne Ecken und zufriedene Urlauber. In der Gesamtbetrachtung erreichen sie aber nicht annähernd das grandiose Niveau der hier vorgestellten „schönsten Inseln Griechenlands“. Auf Hellas warten atemberaubende Reiseziele auf ihre Entdeckung – und zwar vor allem abseits der „ausgetretenen Pfade“!
6. Kasos – Herrliche wilde Seemannsinsel

Kasos gilt als eine der am schwersten zu erreichenden Inseln Griechenlands. Zwischen Kreta und Karpathos gelegen – hier findest du mehr zu den schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kreta und Karpathos – ist sie nicht nur eine der schönsten, sondern wohl auch die abenteuerlichste Insel in der Ägäis. Das Leben der rund 1.000 Einwohner dieses rauen und bergigen Eilands richtet sich ganz nach dem Rhythmus der oftmals stürmischen Natur.
Die fünf Dörfer der Insel – Fry (Hauptort), Agia Marina, Poli, Panagia und Arvanitochori – sind durch ein gut ausgebautes Straßennetz verbunden. In Fry warten herrschaftlichen Kapitänshäuser aus dem 19. Jahrhundert auf deine Entdeckung. Zu dieser Zeit stellte Kasos eine bedeutende Flotte, bevor die Insel im Unabhängigkeitskrieg fast vollständig zerstört wurde.
Die Höhle von Ellinokamara mit Spuren menschlicher Besiedlung aus neolithischer Zeit und einem kleinen byzantinischen Kirchlein im Inneren zählt zu den archäologischen Highlights. Das Kloster Agios Georgios auf dem höchsten Punkt der Insel belohnt Besucher mit einem spektakulären Panoramablick.
Die Strände von Kasos sind naturbelassen und wenig erschlossen – perfekt für Ruhesuchende. Ammoua mit seinem kristallklaren Wasser ist der beliebteste Strand der Insel. Kulinarisch besticht Kasos mit dem aromatischen Sitaka-Käse, der traditionell in Tontöpfen reift, und mit „Makarounia“ – handgemachten Nudeln, die zu festlichen Anlässen serviert werden.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Kasos
7. Lesbos – Ouzo, Oliven und erstaunliche Landschaften

Lesbos, die drittgrößte griechische Insel, überzeugt durch eine landschaftliche Vielfalt sondergleichen und einem riesigen kulturellen Reichtum. Der versteinerte Wald im Westen der Insel, entstanden durch vulkanische Aktivität vor 20 Millionen Jahren, zählt zu den seltenen Naturphänomenen weltweit. Im dazugehörigen Museum kannst du versteinerte Baumstämme mit bis zu 13 Metern Durchmesser bestaunen.
Die Hauptstadt Mytilini beeindruckt mit ihrer imposanten Burg, einer der größten im Mittelmeerraum, und prächtigen neoklassizistischen Gebäuden. Und da wäre ja noch der Ouzo: Lesbos gilt als der bekannteste Hotspot weltweit. Mehrere Museen bieten Einblicke in die Produktion des Anisschnapses, für den Lesbos berühmt ist. In den zahlreichen Destillerien kannst du private Führungen machen und dabei die verschiedene Sorten des Nationalgetränks probieren.
Das malerische Dorf Molyvos (Mithymna) im Norden mit seiner byzantinischen Burg, den kopfsteingepflasterten Gassen und den traditionellen Steinhäusern gilt als eines der schönsten Dörfer Griechenlands. Die heißen Quellen von Eftalou mit ihrem heilenden, radiumhaltigen Wasser laden zum Entspannen ein.
Der Golf von Kalloni beherbergt Salzwiesen und Lagunen, die ein Paradies für Vogelbeobachter darstellen. Über 279 Arten wurden hier gesichtet, darunter Flamingos und Pelikane. Kulinarisch verwöhnt Lesbos mit Sardellen aus heimischen Buchten, lokalen Käsesorten wie Ladotyri und natürlich Olivenöl von Weltklasseformat.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Lesbos
8. Limnos – Ein Traum von Insel

Limnos, die achtgrößte griechische Insel in der nördlichen Ägäis, präsentiert sich als unverfälschtes Stück Griechenland. Die Heimat des Feuergottes Hephaistos überzeugt mit einer einzigartigen Landschaft aus Vulkangestein, fruchtbaren Ebenen und sehenswerten Gebirgszügen. Wer gerne Vögel beobachtet, wird von Limnos begeistert sein, denn in den Lagunen brüten seltene Arten.
Die mittelalterliche Festung von Myrina thront majestätisch auf einem Felsen über der quirligen Hauptstadt. Auf dem Gelände leben freilaufende Damhirsche, die nicht unbedingt kamerascheu sind. Der archäologische Fundort Poliochni gilt als eine der ältesten Siedlungen Europas und übertrifft sogar Troja an Alter.
Eine geologische Besonderheit ist die Wüste von Gomati im Norden der Insel – die einzige Wüste Europas mit goldgelben Sanddünen, die im starken Kontrast zum umliegenden Grün stehen. Der Aliki-Salzsee mit seinen rosa schimmernden Flamingos bietet ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Limnos ist bekannt für exzellenten Wein, insbesondere den Muscat of Limnos. Auf den Anbauflächen kannst du die lokalen Rebsorten kennenlernen. Die unberührten Strände wie Keros Beach sind bei Wind- und Kitesurfern beliebt, während historische Dörfer wie Kontias mit traditionellen Häusern und Windmühlen zum Verweilen einladen.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Limnos
9. Lipsi – Der Charme der 80er-Jahre

Lipsi, diese kleine Dodekanes-Insel zwischen Patmos und Leros (hier findest du mehr über die schönsten Sehenswürdigkeiten von Patmos und Leros), verkörpert das authentische Griechenland. Mit nur etwa 700 Einwohnern und einer Fläche von 16 Quadratkilometern bietet Lipsi einen ruhigen Zufluchtsort für Reisende, die dem Massentourismus entfliehen möchten.
Der einzige Ort der Insel, Lipsi-Stadt, gruppiert sich um den natürlichen Hafen – mit all seinen Ouzerien und Plätzen zählt er zu den schönsten in Griechenland. Auf dem idyllischen Dorfplatz finden regelmäßig Feste statt, bei denen du die traditionelle griechische Gastfreundschaft erleben kannst. Ein besonderes Highlight ist das Panagia tou Harou Kloster, in dem sich eine seltene Marienikone befindet – eine der wenigen weltweit, die Maria mit dem gekreuzigten Christus zeigt.
Die unberührten Strände wie Platis Gialos mit feinem Sand und türkisblauem Wasser laden zum Baden ein. Besonders eindrucksvoll sind die versteckten Buchten wie am Kimisi Beach, die nur mit dem Boot oder über Wanderpfade erreichbar sind. Der lokale Honig zählt zu den Spezialitäten der Insel und sollten unbedingt probiert werden. Lipsi bietet zudem optimale Bedingungen für Sternbeobachtungen, da die Lichtverschmutzung minimal ist.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Lipsi

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10. Naxos – Bilderbuchstrände und Bergdörfer

Naxos, die größte und fruchtbarste Insel der Kykladen, vereint beeindruckende Berglandschaften mit endlosen Sandstränden. Das Wahrzeichen der Insel, die Portara (großes Tor), ist der letzte Rest eines unvollendeten Apollotempels aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. und bietet einen magischen Rahmen für Sonnenuntergänge.
Im Inselinneren erhebt sich der mächtige Berg Zas (Zeus), der mit 1.004 Metern die höchste Erhebung der Kykladen darstellt. Laut Mythologie wuchs Zeus in der Zas-Höhle auf. Auf dem Weg zum Gipfel durchquerst du traditionelle Bergdörfer wie Apeiranthos, das mit seinen Marmorgassen, venezianischen Türmen und fünf Museen als Kulturzentrum der Insel gilt.
Naxos besticht durch seine Vielfalt an Stränden – von der mehrere Kilometer langen Plaka mit feinem goldenen Sand bis hin zu versteckten Buchten wie Moutsouna an der Ostküste. Im Südwesten lockt Mikri Vigla mit optimalen Windbedingungen für Wassersportler. Meine persönlichen Traumstrände auf Naxos sind der karibisch anmutende Glifada-Beach sowie der naturbelassene Psili Ammos im ruhigen Osten. Hier findest du mehr Infos zu den schönsten Stränden auf Naxos.
Die lokale Küche profitiert von der Fruchtbarkeit der Insel. Probiere unbedingt den Graviera-Käse, der auf Naxos seit Jahrhunderten hergestellt wird, und den „Kitron“-Destillat aus dem wunderschönen Ort Chalki, einen Zitruslikör aus den Blättern des Zitronatbaums. In den Bergdörfern findest du authentische Tavernen, die traditionelle Gerichte wie „Kalogeros“ (Rindfleisch mit Auberginen) anbieten.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Naxos
11. Paxos – Von Traumbucht zu Traumbucht

Paxos, die kleinste der Ionischen Inseln, ist ein verborgenes Paradies südlich von Korfu, das mit einer Atmosphäre unvergleichlicher Gelassenheit besticht. Die Insel ist geprägt von über drei Millionen jahrhundertealten Olivenbäumen und einer Küstenlinie mit unzähligen türkisblauen Buchten. Fernab von Massentourismus findet man hier authentische Fischerdörfer wie das malerische Lakka, den von venezianischer Architektur gezeichneten Hauptort Gaios und das beschauliche Loggos.
Ein absolutes Highlight ist die spektakuläre Westküste mit ihren senkrecht abfallenden weißen Kalksteinklippen, dem markanten Felsbogen Tripitos und den berühmten Blauen Grotten, die am besten per Bootstour erkundet werden. Das gilt auch für die unvergleichlichen Nachbarinsel Antipaxos, deren Strände mit weißem Sand und karibisch anmutendem Wasser locken.
Erreichbar nur per Schiff, bewahrt sich Paxos seinen exklusiven Charme und ist das ideale Ziel für Reisende, die Ruhe, atemberaubende Naturlandschaften und das authentische Griechenland suchen.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Paxos
12. Sikinos – Wie in einer anderen Welt

Sikinos, eine kleine Kykladeninsel nahe Ios – mehr zu den schönsten Sehenswürdigkeiten auf Ios – präsentiert sich als zeitloses Refugium für Reisende, die Stille und Ursprünglichkeit suchen. Die beiden Hauptorte Chora und Alopronia sind durch eine malerische Straße verbunden, die sich durch terrassierte Hügel mit Weinbergen schlängelt.
Die bemerkenswerteste Sehenswürdigkeit ist der Tempel-Kirchen-Komplex Episkopi aus dem 3. Jahrhundert. Ursprünglich als römisches Mausoleum errichtet, wurde es später in eine byzantinische Kirche umgewandelt und vereint so verschiedene architektonische Stile. Das neu eröffnete Gut Manalis revitalisiert die alte Weinbautradition der Insel und bietet Führungen durch das Anbaugebiet an.
In Chora mit seinen traditionellen kykladischen Häusern und dem venezianischen Kastro genießt du auf den Terrassen der wenigen Tavernen den Sonnenuntergang. Das Volkskundemuseum gibt Einblick in das frühere Inselleben mit einer beeindruckenden Sammlung an Werkzeugen, Textilien und Haushaltsgegenständen.
Die Strände von Sikinos sind naturbelassen und meist nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Malta Beach mit seiner geschützten Bucht eignet sich perfekt zum Schnorcheln. Wanderfreunde finden auf den alten Pfaden, die einst die Dörfer verbanden, Ruhe und atemberaubende Ausblicke. Das „Fest des Weins“ im August bietet die Gelegenheit, mit Einheimischen zu feiern und die lokale Kultur hautnah zu erleben.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Sikinos
13. Spetses – Natürlich und mondän zugleich

Spetses, die autofreie „Insel der Düfte“ im Saronischen Golf, vereint maritimes Flair mit aristokratischem Charme. Pferdekutschen und Wassertaxis ersetzen hier den Autoverkehr und schaffen eine spezielle Atmosphäre. Die prächtige Uferpromenade mit den herrschaftlichen Kapitänshäusern und dem glamourösen Hotel Poseidonion – hier residierten Könige und Weltstars wie Ingrid Bergmann und Liz Taylor – konkurriert mit dem Alten Hafen um den Titel der Top-Attraktion auf Spetses.
Das Bouboulina-Museum präsentiert eine beeindruckende Sammlung persönlicher Gegenstände, Waffen und Schiffsmodelle. Die alte Hafenanlage von Baltiza mit ihren Bootswerften bietet einen authentischen Einblick in die maritime Tradition der Insel.
Das jährliche „Armata“-Festival im September erinnert an die Seeschlacht von 1822, bei der die Spetsioten eine osmanische Flotte besiegten. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die nachgestellte Zerstörung eines türkischen Schiffes mit spektakulärem Feuerwerk.
Die Strände der Insel sind vielfältig – von der stadtnahen Agios Mamas bis zur abgelegenen Zogeria-Bucht, die nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar ist. Ein besonderes Erlebnis ist die Umrundung der Insel mit dem Fahrrad oder einem Roller auf dem gut ausgebauten Küstenweg, der atemberaubende Ausblicke auf das kristallklare Wasser und die umliegenden Inseln bietet.
Diese elf Inseln repräsentieren die Vielfalt und den Reichtum der griechischen Inselwelt abseits der bekannten Touristenziele. Ob kulturinteressiert, natursuchend oder entspannungsbedürftig – hier findest du garantiert dein persönliches Paradies in der Ägäis.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Spetses
14. Tilos – Wo Herz und Natur im Einklang sind

Tilos ist ganz besonders! Diese kaum bekannte Perle im Dodekanes, ist ein Refugium für alle, die das ursprüngliche Griechenland suchen – mit außergewöhnlich herzlichen Menschen. Als erste griechische Insel, die ihren Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen deckt, ist Tilos ein Vorreiter für nachhaltigen Tourismus. Mit nur 500 Einwohnern ticken hier die Uhren langsamer.
Die Insel besticht durch eine üppige, grüne Landschaft, die zahlreichen Süßwasserquellen zu verdanken ist, sowie durch eine beeindruckende Artenvielfalt mit über 400 Vogelarten. Zu den einzigartigen Highlights gehören das verlassene Geisterdorf Mikro Chorio, das eine faszinierende Geschichte erzählt, und die berühmte Charkadio-Höhle, in der einst Zwergelefanten lebten. Kaum berührte Strände wie der weitläufige Eristos Beach bieten Ruhe und Erholung. Tilos ist das ideale Ziel für Naturliebhaber, Wanderer und Ruhesuchende, die eine authentische Inselerfahrung mit ökologischem Bewusstsein verbinden möchten.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Tilos
15. Tinos – Berühmtes Pilgerziel und weiße Dörfer

Tinos, oft im Schatten des glamourösen Nachbarn Mykonos stehend, überrascht mit kultureller Vielfalt und handwerklicher Tradition. Die Insel ist das wichtigste religiöse Zentrum Griechenlands und zieht jährlich tausende Pilger aus aller Welt zur Kirche Panagia Evangelistria an, die ein als wundertätig verehtes Marienbild beherbergt. Am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, kriechen viele Gläubige auf Knien vom Hafen zur Kirche hinauf.
Tinos beeindruckt durch seine 45 weißen Dörfer, die wie im Fall von Kardiani teilweise spektakulär an die Steilhänge gebaut wurden. Besonders sehenswert ist Pyrgos, das Zentrum der Marmorkunst mit seinem zugehörigen Museum. Überall im Dorf findest du filigrane Arbeiten, von kunstvollen Türrahmen bis zu Wasserspeiern.
Ein faszinierendes Naturphänomen erwartet dich in Volax – ein Tal mit hunderten perfekt runden Granitfelsen, die wie von Riesen verstreut wirken. Das Dorf selbst ist bekannt für die traditionelle Korbflechterei.
Die Taubenhäuser, kunstvoll verzierte Bauwerke aus venezianischer Zeit, sind über die ganze Insel verteilt und zeugen von der historischen Bedeutung der Taubenzucht. An den zahlreichen Stränden wie Kolimbithra mit seinen idealen Surfbedingungen oder dem ruhigen Pachia Ammos kannst du dich nach Entdeckungstouren entspannen. Eines meiner persönlichen Highlights ist das Fischerdorf Panormos mit seinen naturbelassenen Buchten und den hervorragenden Tavernen im beschaulichen Hafen.
LESETIPP: Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Tinos
Anreise auf die schönsten griechischen Inseln
Die griechische Inselwelt lässt sich wunderbar individuell bereisen, denn das gut ausgebaute Fährnetz macht es möglich, flexibel von Insel zu Insel zu hüpfen und dabei dein eigenes Tempo zu bestimmen.
Die wichtigsten Häfen für deine Inselreise befinden sich in der Nähe von Athen. Von Piräus gibt es Verbindungen zu fast allen Inselgruppen. Rafina eignet sich besonders gut für Fahrten zu den nördlichen Kykladen, während Lavrio der perfekte Ausgangspunkt für die östlichen Eilande ist.
Für deinen Weg nach Griechenland bieten sich verschiedene Möglichkeiten: Du kannst nach Athen fliegen und dir vor Ort einen Mietwagen nehmen oder mit dem eigenen Fahrzeug über die Balkanroute anreisen. Am schnellsten gelangst du mit dem Flieger nach Griechenland. Viele Ziele sind direkt von Deutschland aus zu erreichen, andere über einen Anschlussflug ab Athen oder Thessaloniki. Falls du in der Hauptstadt einen Zwischenstopp einlegst, lohnt es sich, ein paar Tage dort zu verbringen und die schönsten Sehenswürdigkeiten in Athen anzuschauen.
Alternativ bieten sich auch die Fährverbindungen von Italien an, beispielsweise ab Ancona, Bari oder Venedig. Die verschiedenen Inselgruppen erreichst du auf unterschiedlichen Wegen. Zu den Ionischen Inseln gelangst du am besten über den Hafen Kyllini auf der Peloponnes. Die Kykladen und andere Inseln in der Ägäis sind nicht nur von den Athener Häfen aus erreichbar, sondern auch von Kreta, Kos oder Rhodos. Besonders praktisch: Die Fähren sind bestens auf Reisende mit eigenem Auto oder Wohnmobil eingestellt.
Griechenland-Reiseführer
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