Island – Tag 10 – Der mächtige Dynjandi Foss

100 Meter stürzt der Dynjandi Foss in die Tiefe

Eine Reise in eine andere Welt

Am Morgen hat sich der Wind gelegt, es regnet nur noch leicht. Wir bauen unser Zelt ab und fahren los, immer der Nase nach. Auf einem Parkplatz erspähen wir ein großes blaues Etwas mit deutschem Kennzeichen. Ein Amberger, Biggis Heimat? Hier auf Island? Unmöglich! Wir müssen einfach stoppen und Hallo sagen. Bärbel und Bernd sind mit ihrem umgebauten Mercedes-Transporter aus der Oberpfalz nach Island gekommen und machen das ganze Jahr eigentlich nichts anderes als Reisen – wir erblassen vor Neid. Wer mehr über die beiden erfahren will, besucht ihren Blog unter Landytracks.

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Landytracks

Island Landschaft Landschaft Island

Unsere Route führt durch eine unendliche Stein- und Eiswüste. Ein robustes Notbiwak direkt an der Straße zeugt von den Naturgewalten, die hier im Nordwesten Islands im Winter herrschen.

Biwak Island

Die Schotterpiste schlängelt sich kilometerweit durch diese lebensfeindliche Landschaft – zu hören ist hier oben nur das Rauschen der Wasserfälle und der Wind.

Straße Island Island Wasserfall Wasserfall Island 4 Hochland Island 2 See Island Hochland Straße Island Bach Island

 

Am Nachmittag erreichen wir schließlich den Dynjandi Foss (GPS: N 65 44.214, W 23 12.563 – Google Maps), was soviel bedeutet wie “der Rauschende.” Vom Parkplatz aus – hier werden wir auch unser Zelt am Abend aufschlagen – führt ein Wanderweg direkt bis an den Wasserfall. Der Weg ist auch für Familien geeignet und überhaupt nicht zu verfehlen. Am Ende der “Tour” stehen rund 1,7 Kilometer auf dem GPS und 110 Höhenmeter. Auf der kurzen Wanderung gilt: Der Weg ist das Ziel. Überall plätschert das Wasser und über allem trohnt der riesige, 100 Meter hohe und 60 Meter breite Dynjandi Foss.

Florian Westermann Dynjandi Foss Dynjandi Foss Dynjandi Foss 2 Dynjandi Foss 3

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Foto-Tipp: Der Dynjandi Foss wirbelt riesige Mengen Wasser auf, die der Wind verwirbelt. Es ist daher kaum möglich, sein Stativ direkt am Fuße des Wasserfalls aufzubauen und den Dynjandi Foss mit einem Weitwinkelobjektiv auf den Sensor zu bannen – jedenfalls nicht, ohne innerhalb weniger Sekunden klatschnass zu sein. Sucht deshalb lieber einen Standort weiter unten

Bevor die Sonne im Meer verschwindet, machen wir uns auf den Weg, die Straße in Richtung der Ortschaft Dynjandi und weiter nach Hrafnseyri zu erkunden. Die Straße verläuft anfangs absolut spektakulär hoch an einem Bergmassiv – die Eindrücke sind unbeschreiblich.

Island von oben Lupinen im Sonnenlicht

Unsere Route führt schließlich weiter bis an die Küste. Wir lassen Þingeyri (GPS: N 65 52.774, W 23 30.008 – Google Maps) hinter uns und fahren einfach drauf los. Hier draußen in der Einsamkeit genießen wir einen unvergesslichen Sonnenuntergang.

Weltraumschrott Island Schafe auf Island 2 Sonnenuntergang Island 2 Island Landschaft Sonnenuntergang

Foto-Tipp: Um gegen die Sonne zu fotografieren, benötigt ihr starke Grauverlauffilter

Die besten Reiseführer & Co für deine Island-Reise

Unsere Island-Reise im Überblick

Tag 1 Der erste Eindruck | Tag 2 Nationalpark Þingvellir & Gullfoss | Tag 3 Reynisdrangar & Skogafoss | Tag 4 Skatfell Nationalpark & Gletschersee Jökulsárlón | Tag 5 Zauberhaftes Stokksnes | Tag 6 Dettifoss & Námafjall | Tag 7 Whale Watching in Húsavík | Tag 8 Godafoss, Aldeyjarfoss & Hvítserkur | Tag 9 Der geheimnisvolle Basaltfelsen Hvítserkur | Tag 10 Der mächtige Dynjandi Foss | Tag 11 Kap Bjargtangar und die Puffins | Tag 12 Der Berg Kirkjufell | Tag 13 Kirkjufell, Rauðanes & Snæfellsjökull | Tag 14 Islands höchster Wasserfall Glymur

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